{"id":970,"date":"2024-03-15T18:15:00","date_gmt":"2024-03-15T17:15:00","guid":{"rendered":"https:\/\/renebote.de\/?page_id=970"},"modified":"2024-03-15T18:15:00","modified_gmt":"2024-03-15T17:15:00","slug":"wie-ich-heisse-heisst-gar-nichts","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/renebote.de\/?page_id=970","title":{"rendered":"Wie ich hei\u00dfe, hei\u00dft gar nichts!"},"content":{"rendered":"\n<dialog id=\"imgFull\" class=\"coverFullsizeDialog\" style=\"display: none;\" onclick=\"hideFullsizeCoverDialog();\" >\n\t<img decoding=\"async\" id=\"coverFullsize\" src=\"\" alt=\"Cover des Buchs Wie ich hei\u00dfe, hei\u00dft gar nichts!\" \/>\n<\/dialog>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:40%\">\n<img decoding=\"async\" id=\"coverPreview\" class=\"coverPreviewBook\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Cover-Wie-ich-heisse-heisst-gar-nichts.webp\" onclick=\"showFullsizeCoverDialog();\" alt=\"Cover des Buchs Wie ich hei\u00dfe, hei\u00dft gar nichts!\" \/>\n<div class=\"bookPageGeneralInfoContainer\">\n    <div class=\"bookPageEditionsContainer\">\n\t\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Ebook.webp\" style=\"width: 100%;\" title=\"Erh\u00e4ltlich als E-Book\" \/>\n    <\/div>\n    <div class=\"bookPageInfoRowsContainer\">\n\t\t<div class=\"bookPageInfoRow\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Erscheinungstermin.webp\" class=\"bookPageInfoIcon\" title=\"Erscheinungsdatum\" \/>10. Januar 2024\n        <\/div>\n\t\t<div class=\"bookPageInfoRow\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Seiten.webp\" class=\"bookPageInfoIcon\" title=\"Seiten\" \/>32\n        <\/div>\n\t\t<div class=\"bookPageInfoRow\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/ISBN.webp\" class=\"bookPageInfoIcon\" title=\"ISBN\" \/>978-3756568550\n        <\/div>\n\t\t<div class=\"bookPageInfoRow\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Verlag.webp\" class=\"bookPageInfoIcon\" title=\"Ver\u00f6ffentlicht bei\" \/>Neobooks\n        <\/div>\n    <\/div>\n<\/div>\n<div class=\"justifyText marginTop\">\n\t<p>Ein Umzug samt Schul&shy;wechsel ist nie leicht, doch neu an eine Schule in einem fremden Land mit einer anderen Sprache zu kommen, ist noch viel schwe&shy;rer. Da ist jede Unter&shy;st\u00fct&shy;zung will&shy;kommen, aber irgend&shy;wie schei&shy;nen alle dichtzu&shy;machen, sobald die Neue sich vor&shy;stellt. Wie soll man so An&shy;schluss finden? Heraus&shy;zufinden, was alle haben, ist ein hartes St\u00fcck Arbeit, zu zeigen, dass sie auf dem Holzweg sind, noch viel mehr.<\/p>\n\n<\/div>\n<div class=\"fullWidthRow marginTop\">\n\t<b>E-Book \u20ac0,99<\/b>\n<\/div>\n<div class=\"fullWidthRow noBlockStartMargin\">\n\t<div style=\"width: 30%\";>\n\t\t<a href=\"https:\/\/books.apple.com\/de\/book\/wie-ich-hei%C3%9Fe-hei%C3%9Ft-gar-nichts\/id6474508759\">\n\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Shop-Icon-iBooks.webp\" style=\"width: 100%; cursor: pointer;\" title=\"Link zum iBooks-Shop (Apple)\"\/>\n\t\t<\/a>\n\t<\/div>\t<div style=\"width: 30%\";>\n\t\t<a href=\"https:\/\/www.ebook.de\/de\/product\/47380301\/ren_bote_wie_ich_heisse_heisst_gar_nichts.html\">\n\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Shop-Icon-Ebook_de.webp\" style=\"width: 100%; cursor: pointer;\" title=\"Link zum Shop von ebook.de\"\/>\n\t\t<\/a>\n\t<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<div class=\"justifyText\">\n<p style=\"margin-top: -5px;\">Chantal hatte es geahnt, aber als es offiziell verk\u00fcndet wurde, traf es sie doch: Sie w\u00fcrde mit ihren Eltern umziehen, und nicht blo\u00df um die Ecke. Sie w\u00fcrden nicht einmal in Frankreich bleiben, in acht Wochen w\u00fcrden sie ein neues Zuhause in Deutschland beziehen.<\/p>\n<p>Schon vor drei oder vier Monaten hatte sich angedeutet, dass es eine Ver\u00e4nderung geben w\u00fcrde. Chantal hatte ihre Eltern dar\u00fcber reden h\u00f6ren, ihr Vater hatte die Chance, innerhalb der Firma, in der er arbeitete, zum Regionalleiter aufzusteigen. Das hie\u00df, er w\u00fcrde f\u00fcr alle Filialen in einem gr\u00f6\u00dferen Gebiet verantwortlich sein, aber welche Region, das hatte er noch nicht verraten. Chantal hatte nachgefragt, aber ihre Eltern hatten nur gesagt, dass alles noch in der Schwebe w\u00e4re. Jetzt war alles festgezurrt, und Chantals Eltern hatten sogar schon einen Mietvertrag unterschrieben. Ihr Vater w\u00fcrde schon in einer Woche umziehen, um sich von seinem bald scheidenden Vorg\u00e4nger einarbeiten zu lassen. Er und Chantals Mutter hatten das extra so arrangiert, damit Chantal noch das Schuljahr in Frankreich beenden und mit Beginn des kommenden an der neuen Schule starten konnte. Au\u00dferdem hatte sie so noch etwas Zeit, ihre Deutschkenntnisse zu vertiefen. Bei null musste sie zum Gl\u00fcck nicht anfangen, in der Schule hatte sie seit drei Jahren Deutschunterricht. Doch es war ein Unterschied, ob sie die Fremdsprache vielleicht mal im Urlaub nutzen wollte, oder ob sie ihren Alltag in Deutschland bew\u00e4ltigen und dem Unterricht an einer deutschen Schule folgen musste.<\/p>\n<p>Die Adresse, die ihre Eltern ihr gaben, damit sie sich ihr neues Zuhause schon mal im Internet ansehen konnte, lag mitten im Ruhrgebiet. Das h\u00f6rte sich nicht berauschend an; was Chantal bislang \u00fcber diese Region aufgeschnappt hatte, beschrieb ein graues, schmutziges Industriegebiet, beherrscht von Kohle und Stahl. Doch als sie sich die ersten Luftbilder anschaute, entdeckte sie erstaunlich viel Gr\u00fcn, und die Stra\u00dfe, in der sie zuk\u00fcnftig wohnen w\u00fcrde, entpuppte sich als h\u00fcbsche Allee. Das Haus hatte einen Garten und ganz in der N\u00e4he war der Stadtpark. Das sah alles nicht so schlecht aus, trotzdem konnte Chantal nicht behaupten, dass sie sich darauf freute. Immerhin brachte es auch den Abschied von ihren Freundinnen und ihrer Heimatstadt mit sich, und sicherlich w\u00fcrde sie ihre Zeit brauchen, um sich einzugew\u00f6hnen und neue Freundschaften zu schlie\u00dfen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n<p>An einem Mittwoch im August schulterte Chantal den Schulrucksack. Er war leicht, enthielt nur eine kleine Wasserflasche, einen Stift und einen Notizblock. Der Rucksack, der viel schwerer wog, war unsichtbar: die Angst vor dem ersten Schultag. Was erwartete sie? W\u00fcrde sie sich verst\u00e4ndigen k\u00f6nnen und vor allem alles verstehen? W\u00fcrden die neuen Mitsch\u00fcler sie akzeptieren?<\/p>\n<p>Der Weg gab ihr noch eine Viertelstunde Schonfrist, sie wohnte so nah an der Schule, dass sie zu Fu\u00df gehen konnte. Sie war den Weg in den Sommerferien schon abgegangen, wenigstens eine Sache, auf die sie sich hatte vorbereiten k\u00f6nnen. Alles andere musste sie auf sich zukommen lassen.<\/p>\n<p>Als sie den Schulhof betrat, war sie noch ruhig. Sie suchte sich einen Platz etwas abseits und beobachtete, wie der Hof sich f\u00fcllte. Sie kannte ja niemanden, zu dem sie sich h\u00e4tte gesellen k\u00f6nnen, und sie war froh, dass niemand nennenswert Notiz von ihr nahm. Viel anders als an ihrer alten Schule sah es nicht aus, einzelne Jungen und M\u00e4dchen, die irgendwo standen oder sa\u00dfen, und kleine Gr\u00fcppchen, die zusammenstanden und redeten. Einige von den Kleineren spielten Fu\u00dfball mit einem Tennisball, auch an den beiden Tischtennisplatten wurde gespielt. Der auff\u00e4lligste Unterschied war auf den ersten Blick, dass es keine Schuluniformen gab, aber das hatte Chantal schon gewusst; andernfalls h\u00e4tte sie sich in den Sommerferien ja auch eine Schuluniform besorgen m\u00fcssen. Sie selbst trug eine helle Sommerhose und eine wei\u00dfe Bluse, aber als sie ihre neuen Mitsch\u00fcler sah, bekam sie das Gef\u00fchl, dass sie damit overdressed war. Die meisten trugen Shorts, ein paar M\u00e4dchen auch Rock, und T-Shirts dazu. Gut zu wissen, ab morgen w\u00fcrde sie sich dem anpassen.<\/p>\n<p>Es wurde eine Minute vor acht. Gleich w\u00fcrde es klingeln, und pl\u00f6tzlich schlug die Aufregung zu. Chantal versp\u00fcrte ein Grummeln im Magen und hatte das Gef\u00fchl, dringend noch mal aufs Klo zu m\u00fcssen. Aber daf\u00fcr war es zu sp\u00e4t, das w\u00fcrde sie in der kurzen Zeit nicht mehr schaffen, zumal sie die Toiletten erst noch h\u00e4tte suchen m\u00fcssen. Dumm, ging es ihr kurz durch den Kopf, das h\u00e4tte sie eigentlich schon machen k\u00f6nnen, die T\u00fcren waren schon lange offen. Okay, dann w\u00fcrde sie eben jetzt hineingehen, ihr Klassenzimmer musste sie ja auch noch finden.<\/p>\n<p>Sie hatte nicht mehr als die Raumnummer, 1.32. Sie vermutete, dass der Raum im ersten Stock war, und suchte zun\u00e4chst einmal die Treppe. Sollte sie schon hochgehen? Oben war noch niemand, schien es, m\u00f6glicherweise war es nicht erlaubt, vor dem Klingeln hinaufzugehen. Es musste wohl so sein, denn im n\u00e4chsten Moment klingelte es, und noch mal einen Augenblick sp\u00e4ter steckte Chantal in einem Strom von Jungen und M\u00e4dchen, die mehr oder weniger willig nach oben strebten.<\/p>\n<p>Im ersten Stock blieb sie unschl\u00fcssig stehen \u2013 es gab zwei Trakte, welchen sollte sie nehmen? Ein Hinweis, welche Raumnummern wo lagen, w\u00e4re nett gewesen, aber sie sah keinen. Sie versuchte es rechts und hatte Gl\u00fcck: Der vorletzte Raum war es. Ein Schild neben der T\u00fcr besagte, dass hier die 7b residierte, ihre neue Klasse.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>10. Januar 2024 32 978-3756568550 Neobooks Ein Umzug samt Schul&shy;wechsel ist nie leicht, doch neu an eine Schule in einem fremden Land mit einer anderen Sprache zu kommen, ist noch viel schwe&shy;rer. Da ist jede Unter&shy;st\u00fct&shy;zung will&shy;kommen, aber irgend&shy;wie schei&shy;nen alle dichtzu&shy;machen, sobald die Neue sich vor&shy;stellt. Wie soll man so An&shy;schluss finden? 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