{"id":964,"date":"2024-03-15T17:57:41","date_gmt":"2024-03-15T16:57:41","guid":{"rendered":"https:\/\/renebote.de\/?page_id=964"},"modified":"2024-03-15T17:57:41","modified_gmt":"2024-03-15T16:57:41","slug":"miesewetterlaune","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/renebote.de\/?page_id=964","title":{"rendered":"Miesewetterlaune"},"content":{"rendered":"\n<dialog id=\"imgFull\" class=\"coverFullsizeDialog\" style=\"display: none;\" onclick=\"hideFullsizeCoverDialog();\" >\n\t<img decoding=\"async\" id=\"coverFullsize\" src=\"\" alt=\"Cover des Buchs Miesewetterlaune\" \/>\n<\/dialog>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:40%\">\n<img decoding=\"async\" id=\"coverPreview\" class=\"coverPreviewBook\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Cover-Miesewetterlaune.webp\" onclick=\"showFullsizeCoverDialog();\" alt=\"Cover des Buchs Miesewetterlaune\" \/>\n<div class=\"bookPageGeneralInfoContainer\">\n    <div class=\"bookPageEditionsContainer\">\n\t\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Ebook.webp\" style=\"width: 100%;\" title=\"Erh\u00e4ltlich als E-Book\" \/>\n    <\/div>\n    <div class=\"bookPageInfoRowsContainer\">\n\t\t<div class=\"bookPageInfoRow\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Erscheinungstermin.webp\" class=\"bookPageInfoIcon\" title=\"Erscheinungsdatum\" \/>2. November 2023\n        <\/div>\n\t\t<div class=\"bookPageInfoRow\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Seiten.webp\" class=\"bookPageInfoIcon\" title=\"Seiten\" \/>23\n        <\/div>\n\t\t<div class=\"bookPageInfoRow\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/ISBN.webp\" class=\"bookPageInfoIcon\" title=\"ISBN\" \/>978-3756565290\n        <\/div>\n\t\t<div class=\"bookPageInfoRow\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Verlag.webp\" class=\"bookPageInfoIcon\" title=\"Ver\u00f6ffentlicht bei\" \/>Neobooks\n        <\/div>\n    <\/div>\n<\/div>\n<div class=\"justifyText marginTop\">\n\t<p>Mark und Simon wissen, dass das Wetter um&shy;schla&shy;gen wird. Trotz&shy;dem vers\u00e4umen sie es, recht&shy;zeitig umzu&shy;kehren, und das r\u00e4cht sich. Bis ins Dorf werden sie es nicht mehr schaf&shy;fen, ehe das Gewit&shy;ter los&shy;bricht, sie m\u00fcssen sich unter&shy;stellen. Eine Wahl haben sie nicht, der einzige Unter&shy;schlupf ist bei Sanne &ndash; bei Sanne, die niemand mag. Ein paar Stunden werden sie fest&shy;sitzen, sie m\u00fcssen das Beste machen aus der Si&shy;tuation. Aber was das Beste ist, da gehen die Meinun&shy;gen ausein&shy;ander &#8230;<\/p>\n\n<\/div>\n<div class=\"fullWidthRow marginTop\">\n\t<b>E-Book \u20ac0,99<\/b>\n<\/div>\n<div class=\"fullWidthRow noBlockStartMargin\">\n\t<div style=\"width: 30%\";>\n\t\t<a href=\"https:\/\/books.apple.com\/de\/book\/miesewetterlaune\/id6469007621\">\n\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Shop-Icon-iBooks.webp\" style=\"width: 100%; cursor: pointer;\" title=\"Link zum iBooks-Shop (Apple)\"\/>\n\t\t<\/a>\n\t<\/div>\t<div style=\"width: 30%\";>\n\t\t<a href=\"https:\/\/www.ebook.de\/de\/product\/46981392\/ren_bote_miesewetterlaune.html\">\n\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Shop-Icon-Ebook_de.webp\" style=\"width: 100%; cursor: pointer;\" title=\"Link zum Shop von ebook.de\"\/>\n\t\t<\/a>\n\t<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<div class=\"justifyText\">\n<p style=\"margin-top: -5px;\">\u201eOch, n\u00f6!\u201c Mark schaute zum Himmel, der sich in k\u00fcrzester Zeit zugezogen hatte. Eben war ihm der erste dicke Tropfen genau auf die Nase gefallen. \u201eDas muss doch jetzt nicht sein!\u201c<\/p>\n<p>Mark war zusammen mit seinem besten Freund Simon auf Fotosafari. Von dem Dorf, in dem sie wohnten, aus waren sie ins Perlbachtal gewandert, das ein gutes St\u00fcck h\u00f6her lag und tiefer drin reichlich karg war. Aber es gab viele Murmeltiere dort, vor allem in einem Talast, der den Touristen weitgehend unbekannt war. Die Hoffnung der beiden Jungen, einige sch\u00f6ne Fotos machen zu k\u00f6nnen, war nicht entt\u00e4uscht worden, sie hatten sich still verhalten und waren daf\u00fcr belohnt worden. Vor allem Mark hatte einige hervorragende Bilder eingefangen, er hatte eine gute Kamera mit zwei starken Objektiven und verstand, damit umzugehen. Obwohl er und Simon respektvoll Abstand gehalten hatten zu den Tieren, hatte er regelrechte Portr\u00e4tfotos machen k\u00f6nnen. Aber auch Simon war zufrieden, so gut ger\u00fcstet wie sein bester Freund war er zwar nicht, aber ein paar h\u00fcbsche Bilder waren ihm auch mit der Handykamera und einem kleinen Objektiv-Aufsatz gelungen. Au\u00dferdem w\u00fcrde er Kopien von Marks Fotos bekommen, wenn sie wieder zu Hause waren.<\/p>\n<p>\u00dcber die Freude am Beobachten und Fotografieren hatten Mark und Simon glatt die Zeit vergessen und sich deutlich sp\u00e4ter auf den R\u00fcckweg gemacht als geplant. So sp\u00e4t, dass sie zu Hause \u00c4rger bekommen w\u00fcrden, war es nicht, sie hatten Ferien und durfte lange drau\u00dfen bleiben, aber jetzt drohten sie nass zu werden. Sie hatten nat\u00fcrlich die Wettervorhersage studiert, ehe sie aufgebrochen waren, jedes Kind, das in den S\u00fcdtiroler Bergen gro\u00df geworden war, wusste, wie wichtig das war. Ab dem sp\u00e4ten Nachmittag sollten Gewitter aufziehen, hatten die Meteorologen prophezeit, deshalb hatten Mark und Simon sich eigentlich vorgenommen, um drei, sp\u00e4testens um halb vier, auf dem Heimweg zu sein. Stattdessen war es schon fast f\u00fcnf Uhr gewesen, als sie losgegangen waren, und es sah ganz so aus, als sollte sich das r\u00e4chen. Der Himmel war dunkel, fast schwarz, \u00fcber den Bergen zuckten Blitze, und der eine vorwitzige Tropfen, den Mark abbekommen hatte, bekam zunehmend Gesellschaft.<\/p>\n<p>\u201eBis runter schaffen wir\u2019s nicht mehr!\u201c, stellte Simon n\u00fcchtern fest. \u201eSo schnell k\u00f6nnen wir nicht laufen, dass es uns nicht einholt.\u201c Bis zum Dorf war es bei ihrem gewohnten Gehtempo noch eine gute halbe Stunde. \u201eUnterstellen k\u00f6nnen wir uns aber auch nirgends\u201c, meinte Mark. \u201eAu\u00dfer auf der Schattleitenalm\u201c, wandte Simon ein. \u201eTrockenen Fu\u00dfes kommen wir da auch nicht mehr hin, aber zumindest m\u00fcssen wir nicht so lange durch den Regen laufen.\u201c \u201eZu Sanne?\u201c Mark winkte ab. \u201eNever ever!\u201c<\/p>\n<p>Sanne, die eigentlich Susanne hie\u00df, war im gleichen Alter wie Mark und Simon, also zw\u00f6lf, und sie kannten sich seit Babytagen. Das ging in einem kleinen Dorf gar nicht anders, die Kinder waren zusammen im Kindergarten gewesen, in der Grundschule, und auch in der Mittelschule waren sie in einer Klasse.<\/p>\n<p>Unter den Gleichaltrigen hatte Sanne jedoch einen schweren Stand. Simon h\u00e4tte nicht einmal sagen k\u00f6nnen, wann es angefangen hatte, es schien schon immer so gewesen zu sein. Alles, was auch nur einen Hauch von Gelegenheit dazu bot, wurde aufgegriffen, um sie zu verspotten. Wegen ihres altmodischen Namens und weil sie mit ihren Eltern auf der Alm au\u00dferhalb des Dorfes lebte, wurde ihr gern nachgesagt, dass sie im Mittelalter stehen geblieben war. Dass sie ziemlich unnahbar wirkte, machte es auch nicht besser, wobei Simon sich nicht sicher war, was Ursache und was Wirkung war. Vielleicht war diese Unnahbarkeit ein Schutzmantel, den sie um sich gelegt hatte, damit die dummen Spr\u00fcche sie nicht verletzten.<\/p>\n<p>Er selbst hielt sich raus, eigentlich hatte er so gut wie nichts zu tun mit Sanne, au\u00dfer dass sie eben im gleichen Klassenzimmer sa\u00dfen, nat\u00fcrlich auch im Schulbus, und sich gelegentlich im Dorf begegneten. Aber er sch\u00e4tzte, dass sie eigentlich ganz in Ordnung war, und sie w\u00fcrde ihn und Mark nicht im Regen stehen lassen. Die Schattleitenalm war im Moment der n\u00e4chste Unterschlupf, den sie erreichen konnten.<\/p>\n<p>\u201eDa kommt gleich richtig was runter!\u201c, mahnte er seinen besten Freund. \u201eDas geht auch durch die Regencapes durch. Bis wir unten sind, kannst du uns auswringen.\u201c \u201eIst dann halt so\u201c, meinte Mark und versuchte, es gleichg\u00fcltig klingen zu lassen. \u201eImmer noch besser, als bei Sanne abzuh\u00e4ngen, bis uns einer abholen kommt. Wenn wir Pech haben, dauert\u2019s Stunden, bis wir da wegkommen, das h\u00f6rt heute nicht mehr auf zu regnen, und wer wei\u00df, wann uns einer mit dem Auto holen kann! Da sind wir doch total die Deppen dann.\u201c<\/p>\n<p>Das war Simon auch klar: Wenn sie den Abend gezwungenerma\u00dfen mit Sanne verbrachten und einer von ihren Freunden bekam es mit, dann w\u00fcrde es einige spitze Bemerkungen setzen. Aber trotzdem war es besser, als sich auf dem Weg ins Dorf v\u00f6llig durchn\u00e4ssen zu lassen, und bei Starkregen abzusteigen, war auch nicht ganz ungef\u00e4hrlich. Wenn das Wasser in wahren Sturzb\u00e4chen den Weg runterlief, dann w\u00fcrden die Wanderschuhe trotz ihres guten Profils nur schwer Halt finden, und Simon hatte keine Lust, sich hinzulegen.<\/p>\n<p>\u201eDenk wenigstens an deine Ausr\u00fcstung!\u201c, redete er Mark zu. \u201eJeder wird verstehen, dass du die retten wolltest, die kostet schlie\u00dflich richtig Geld. Und so schlimm ist Sanne doch auch nicht.\u201c<\/p>\n<p>Mark biss sich auf die Lippen, hatte diesem Argument aber nichts entgegenzusetzen. Die Kamera war teuer gewesen, und darauf, dass sein Rucksack wirklich wasserdicht war, sollte er sich besser nicht verlassen. Wahrscheinlich galt f\u00fcr den das Gleiche wie f\u00fcr die Regencapes: Normalem Regen hielt er stand, aber vor einem heftigen und langanhaltenden Gewitterregen w\u00fcrde er fr\u00fcher oder sp\u00e4ter kapitulieren. Mark nickte, es musste sein.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>2. November 2023 23 978-3756565290 Neobooks Mark und Simon wissen, dass das Wetter um&shy;schla&shy;gen wird. Trotz&shy;dem vers\u00e4umen sie es, recht&shy;zeitig umzu&shy;kehren, und das r\u00e4cht sich. Bis ins Dorf werden sie es nicht mehr schaf&shy;fen, ehe das Gewit&shy;ter los&shy;bricht, sie m\u00fcssen sich unter&shy;stellen. 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