{"id":958,"date":"2024-03-15T17:35:54","date_gmt":"2024-03-15T16:35:54","guid":{"rendered":"https:\/\/renebote.de\/?page_id=958"},"modified":"2024-03-15T17:35:54","modified_gmt":"2024-03-15T16:35:54","slug":"micheles-erste-hochzeit","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/renebote.de\/?page_id=958","title":{"rendered":"Micheles erste Hochzeit"},"content":{"rendered":"\n<dialog id=\"imgFull\" class=\"coverFullsizeDialog\" style=\"display: none;\" onclick=\"hideFullsizeCoverDialog();\" >\n\t<img decoding=\"async\" id=\"coverFullsize\" src=\"\" alt=\"Cover des Buchs Micheles erste Hochzeit\" \/>\n<\/dialog>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9baa9b4c wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:40%\">\n<img decoding=\"async\" id=\"coverPreview\" class=\"coverPreviewBook\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Cover-Micheles-erste-Hochzeit.webp\" onclick=\"showFullsizeCoverDialog();\" alt=\"Cover des Buchs Micheles erste Hochzeit\" \/>\n<div class=\"bookPageGeneralInfoContainer\">\n    <div class=\"bookPageEditionsContainer\">\n\t\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Ebook.webp\" style=\"width: 100%;\" title=\"Erh\u00e4ltlich als E-Book\" \/>\n    <\/div>\n    <div class=\"bookPageInfoRowsContainer\">\n\t\t<div class=\"bookPageInfoRow\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Erscheinungstermin.webp\" class=\"bookPageInfoIcon\" title=\"Erscheinungsdatum\" \/>29. Juli 2023\n        <\/div>\n\t\t<div class=\"bookPageInfoRow\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Seiten.webp\" class=\"bookPageInfoIcon\" title=\"Seiten\" \/>24\n        <\/div>\n\t\t<div class=\"bookPageInfoRow\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/ISBN.webp\" class=\"bookPageInfoIcon\" title=\"ISBN\" \/>978-3756561339\n        <\/div>\n\t\t<div class=\"bookPageInfoRow\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Verlag.webp\" class=\"bookPageInfoIcon\" title=\"Ver\u00f6ffentlicht bei\" \/>Neobooks\n        <\/div>\n    <\/div>\n<\/div>\n<div class=\"justifyText marginTop\">\n\t<p>Michele ist ein leiden&shy;schaft&shy;licher Hobby-Foto&shy;graf. Weil er nicht nur sehr viel foto&shy;gra&shy;fiert, sondern auch sehr gut, enga&shy;gieren Freunde seiner Eltern ihn f\u00fcr ihre Hoch&shy;zeits&shy;feier. Auf der Feier lernt er Fabienne kennen, die Tochter des Br\u00e4uti&shy;gams, und sie scheint sich nicht nur f\u00fcr seine Bilder zu interes&shy;sieren. Von ihm aus gerne, aber ganz so einfach ist es dann doch nicht &#8230;<\/p>\n\n<\/div>\n<div class=\"fullWidthRow marginTop\">\n\t<b>E-Book \u20ac0,99<\/b>\n<\/div>\n<div class=\"fullWidthRow noBlockStartMargin\">\n\t<div style=\"width: 30%\";>\n\t\t<a href=\"https:\/\/books.apple.com\/de\/book\/micheles-erste-hochzeit\/id6455685878\">\n\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Shop-Icon-iBooks.webp\" style=\"width: 100%; cursor: pointer;\" title=\"Link zum iBooks-Shop (Apple)\"\/>\n\t\t<\/a>\n\t<\/div>\t<div style=\"width: 30%\";>\n\t\t<a href=\"https:\/\/www.ebook.de\/de\/product\/46456276\/ren_bote_micheles_erste_hochzeit.html\">\n\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Shop-Icon-Ebook_de.webp\" style=\"width: 100%; cursor: pointer;\" title=\"Link zum Shop von ebook.de\"\/>\n\t\t<\/a>\n\t<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<div class=\"justifyText\">\n<p style=\"margin-top: -5px;\">\u201eMagst du dir was zum Taschengeld dazuverdienen?\u201c Die Frage seiner Mutter traf Michele unverhofft. \u201eWie?\u201c, fragte er verdutzt und hatte dabei das Gef\u00fchl, nicht gerade intelligent aus dem T-Shirt-Kragen zu schauen. Seine Mutter l\u00e4chelte, sie wusste selbst, dass sie ihn \u00fcberrascht hatte. \u201eDu wei\u00dft doch, dass Antje und Lars n\u00e4chste Woche heiraten, oder?\u201c, pr\u00e4zisierte sie. Michele nickte. Lars und Antje waren Freunde seiner Eltern, zusammen, so lange er sich erinnern konnte, und dass sie heiraten w\u00fcrden, wusste er. Seine Eltern waren nat\u00fcrlich eingeladen, er selbst nicht, denn mit f\u00fcnfzehn war er lange aus dem Alter raus, dass sie ihn mitnehmen mussten, wenn sie niemanden fanden, der auf ihn aufpasste. Aber er kannte Lars und Antje, sie waren immer wieder mal bei seinen Eltern zu Besuch, und er konnte sie gut leiden.<\/p>\n<p>\u201eSie suchen noch einen Fotografen\u201c, fuhr seine Mutter fort. \u201eUnd da haben sie an dich gedacht.\u201c \u201eAn mich?\u201c, wunderte sich Michele. Er fotografierte viel und gerne, besa\u00df eine durchaus hochwertige Digitalkamera und wusste sie auch zu bedienen. Aber eine Hochzeit? \u201eIch kann mir schon denken, was dir durch den Kopf geht\u201c, nahm seine Mutter die Fragen vorweg. \u201eJa, es hei\u00dft immer, das ist der sch\u00f6nste Tag im Leben, und das festzuhalten sollte man unbedingt einem Profi anvertrauen. Aber Papa und ich wissen, was du kannst, und Antje und Lars wissen es auch.\u201c \u201eSie hatten auch mit jemandem gesprochen, der das beruflich macht\u201c, \u00fcbernahm Micheles Vater. \u201eAber der hat sie ewig hingehalten und am Ende abgesagt. Da haben sie beschlossen, es anders zu machen. Dich kennen sie, sie wissen, dass du sie nicht versetzt. Und wenn du die Fotos machst, sind sie vielleicht ein bisschen anders, als wenn jemand sie macht, der zum x-ten Mal auf einer Hochzeit fotografiert, aber sicher genauso sch\u00f6n. Hat Antje so gesagt, und ich finde, sie hat recht. Ihr k\u00f6nnt ja vorher besprechen, was sie sich so vorstellen, ich bin sicher, das kriegst du hin.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n<p>Solcherma\u00dfen geadelt, radelte Michele zwei Tage sp\u00e4ter durch die Stadt zu Lars und Antje. Er hatte schon mit ihnen telefoniert, sie freuten sich riesig, dass er den Auftrag annehmen wollte, aber die Details wollten sie lieber von Angesicht zu Angesicht besprechen. Michele fand das gut, ihm war es auch lieber, und er hatte seine Kamera dabei, falls sie vorher sehen wollten, was er damit m\u00f6glich machen konnte.<\/p>\n<p>Antje \u00f6ffnete ihm die T\u00fcr. Sie war Ende drei\u00dfig und hatte dunkle Locken, die ihr weit auf den R\u00fccken fielen. Wenn man genau hinschaute, sah man ihr bereits an, dass die Hochzeit nicht das einzige freudige Ereignis war, das ihr und Lars ins Haus stand. Bis dahin war es allerdings noch etwas hin, Michele wusste von seinen Eltern, dass das Baby f\u00fcr die letzte Adventswoche berechnet war. Lars hatte eine Tochter aus einer fr\u00fcheren Beziehung, die ungef\u00e4hr in Micheles Alter war, f\u00fcr Antje war es das erste Kind.<\/p>\n<p>\u201eHi!\u201c, begr\u00fc\u00dfte sie ihn fr\u00f6hlich. \u201eKomm rein!\u201c Michele folgte der Einladung und begr\u00fc\u00dfte im Flur auch Lars, der am Morgen eigens fr\u00fcher zur Arbeit gefahren war, um jetzt schon zu Hause sein zu k\u00f6nnen. Er f\u00fchlte sich etwas unsicher, weil er bislang immer nur am Rande mit Lars und Antje zu tun gehabt hatte und nicht wusste, ob er anbieten konnte, was sie erwarteten.<\/p>\n<p>Zum Gl\u00fcck hatten Lars und Antje eine Vorstellung davon, wie es ihm gerade ging. \u201eIch kann mir schon denken, dass dich die Sache komplett auf dem falschen Fu\u00df erwischt hat\u201c, sagte Lars. \u201eAber keine Sorge, wir wissen, wie gut du fotografierst, und wir erwarten gar nicht, dass du den Standardkram lieferst, den Profifotografen so haben.\u201c<\/p>\n<p>Das konnte man auch so verstehen, dass sie ihre Anspr\u00fcche runtergeschraubt hatten, aber Michele war klar, dass das nicht so gemeint war. Ihnen war schlicht bewusst, dass er nicht die Liste im Kopf hatte, die ein Profi vermutlich bei jeder Hochzeit abarbeitete: das Brautpaar Arm in Arm, die versammelte Festgesellschaft, das Buffet \u2026 Was auch immer es da eben gab. Sie hatten sich ein paar Gedanken gemacht, welche Fotos sie unbedingt haben wollten, Michele notierte sich alles, ansonsten war er frei, die sch\u00f6nsten Momente zu finden.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>29. Juli 2023 24 978-3756561339 Neobooks Michele ist ein leiden&shy;schaft&shy;licher Hobby-Foto&shy;graf. Weil er nicht nur sehr viel foto&shy;gra&shy;fiert, sondern auch sehr gut, enga&shy;gieren Freunde seiner Eltern ihn f\u00fcr ihre Hoch&shy;zeits&shy;feier. Auf der Feier lernt er Fabienne kennen, die Tochter des Br\u00e4uti&shy;gams, und sie scheint sich nicht nur f\u00fcr seine Bilder zu interes&shy;sieren. 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