{"id":943,"date":"2024-03-15T16:42:34","date_gmt":"2024-03-15T15:42:34","guid":{"rendered":"https:\/\/renebote.de\/?page_id=943"},"modified":"2024-03-15T16:42:34","modified_gmt":"2024-03-15T15:42:34","slug":"remote-ferien","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/renebote.de\/?page_id=943","title":{"rendered":"Remote Ferien"},"content":{"rendered":"\n<dialog id=\"imgFull\" class=\"coverFullsizeDialog\" style=\"display: none;\" onclick=\"hideFullsizeCoverDialog();\" >\n\t<img decoding=\"async\" id=\"coverFullsize\" src=\"\" alt=\"Cover des Buchs Remote Ferien\" \/>\n<\/dialog>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:40%\">\n<img decoding=\"async\" id=\"coverPreview\" class=\"coverPreviewBook\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Cover-Remote-Ferien.webp\" onclick=\"showFullsizeCoverDialog();\" alt=\"Cover des Buchs Remote Ferien\" \/>\n<div class=\"bookPageGeneralInfoContainer\">\n    <div class=\"bookPageEditionsContainer\">\n\t\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Ebook.webp\" style=\"width: 100%;\" title=\"Erh\u00e4ltlich als E-Book\" \/>\n    <\/div>\n    <div class=\"bookPageInfoRowsContainer\">\n\t\t<div class=\"bookPageInfoRow\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Erscheinungstermin.webp\" class=\"bookPageInfoIcon\" title=\"Erscheinungsdatum\" \/>1. M\u00e4rz 2023\n        <\/div>\n\t\t<div class=\"bookPageInfoRow\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Seiten.webp\" class=\"bookPageInfoIcon\" title=\"Seiten\" \/>50\n        <\/div>\n\t\t<div class=\"bookPageInfoRow\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/ISBN.webp\" class=\"bookPageInfoIcon\" title=\"ISBN\" \/>978-3743175181\n        <\/div>\n\t\t<div class=\"bookPageInfoRow\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Verlag.webp\" class=\"bookPageInfoIcon\" title=\"Ver\u00f6ffentlicht bei\" \/>Books on Demand\n        <\/div>\n    <\/div>\n<\/div>\n<div class=\"justifyText marginTop\">\n\t<p>Zwei Wochen S\u00fcd&shy;tirol &ndash; das ist f\u00fcr sich schon eine super Sache, findet Ann-Kathrin. Aber richtig rund wird es erst mit den Tipps, die ihr Klassen&shy;kamerad Floren&shy;tin ihr schickt. Er war schon oft in der Gegend und kennt auch die Ecken, an denen der Durch&shy;schnitts&shy;tourist vorbei&shy;l\u00e4uft. Schade, dass er ihr das alles nur schrei&shy;ben kann, denkt sich Ann-Kathrin. Floren&shy;tin sieht es offen&shy;bar anders, denn als Ann-Kathrin ihm von ihren Gedan&shy;ken schreibt, herrscht pl\u00f6tzlich Funk&shy;stille.<\/p>\n\n<\/div>\n<div class=\"fullWidthRow marginTop\">\n\t<b>E-Book \u20ac1,49<\/b>\n<\/div>\n<div class=\"fullWidthRow noBlockStartMargin\">\n\t<div style=\"width: 30%\";>\n\t\t<a href=\"https:\/\/books.apple.com\/de\/book\/remote-ferien\/id6445785272\">\n\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Shop-Icon-iBooks.webp\" style=\"width: 100%; cursor: pointer;\" title=\"Link zum iBooks-Shop (Apple)\"\/>\n\t\t<\/a>\n\t<\/div>\t<div style=\"width: 30%\";>\n\t\t<a href=\"https:\/\/www.ebook.de\/de\/product\/45655350\/rene_bote_remote_ferien.html\">\n\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Shop-Icon-Ebook_de.webp\" style=\"width: 100%; cursor: pointer;\" title=\"Link zum Shop von ebook.de\"\/>\n\t\t<\/a>\n\t<\/div>\t<div style=\"width: 30%\";>\n\t\t<a href=\"https:\/\/www.bod.de\/buchshop\/remote-ferien-rene-bote-9783743175181\">\n\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Shop-Icon-BoD.webp\" style=\"width: 100%; cursor: pointer;\" title=\"Link zum Shop von BoD\"\/>\n\t\t<\/a>\n\t<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<div class=\"justifyText\">\n<p style=\"margin-top: -5px;\">\u201eGerade angekommen!\u201c, schrieb Ann-Kathrin in den Klassenchat. Sie war reichlich m\u00fcde nach zehn Stunden Autofahrt, aber das wollte sie schnell noch posten, ehe sie ins Bett ging. Es war noch gar nicht so sp\u00e4t, aber Ann-Kathrin wollte lieber zeitig ins Bett gehen und daf\u00fcr am n\u00e4chsten Morgen wieder richtig ausgeruht sein.<\/p>\n<p>Dass sie gerade erst angekommen war, entsprach auch nicht ganz der Wahrheit, immerhin hatte sie nach der Ankunft schon ihren Koffer ausgepackt und zu Abend gegessen. Aber davon ab hatte sie tats\u00e4chlich noch nichts unternommen, noch nicht mal einen Rundgang durch Haus. Sie hatte \u00fcberlegt, wenigstens noch kurz eine Runde durchs Dorf zu drehen, f\u00fchlte sich aber zu matschig nach der langen Anreise.<\/p>\n<p>Ann-Kathrin war dreizehn, w\u00fcrde im Oktober vierzehn werden und nach den Sommerferien in die achte Klasse kommen. Sie hatte eine Halbschwester aus der ersten Ehe ihrer Mutter, Franziska, und eine j\u00fcngere Schwester, Ella, die w\u00e4hrend der Zeit in S\u00fcdtirol elf werden w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Ihre Eltern h\u00e4tten verstanden, wenn Ann-Kathrin in ihrem Alter keine Lust mehr gehabt h\u00e4tte auf Familienurlaub, und hatten ihr deshalb freigestellt, bei Franziska zu Hause zu bleiben. Franziska war fast zwanzig und machte eine Ausbildung zur Kinderg\u00e4rtnerin. Doch Ann-Kathrin hatte nicht lange \u00fcberlegt und entschieden, dass sie mit den Eltern und der j\u00fcngeren Schwester fahren wollte. Zwei Wochen S\u00fcdtirol, das h\u00f6rte sich nicht schlecht an, und sie w\u00fcrde bestimmt auch mal ihre eigenen Wege gehen k\u00f6nnen in der Zeit. Au\u00dferdem waren ihre Freundinnen auch alle in Urlaub, und Franziska kam die sturmfreie Bude vielleicht gar nicht so ungelegen. Sie hatte einen Freund, einen Studenten, der ziemlich beengt in einer WG wohnte, und sie schimpfte h\u00e4ufiger, dass seine Mitbewohner offensichtlich die Bedeutung des Wortes \u201ePrivatsph\u00e4re\u201c nicht kannten.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend sie sich umzog, gab ihr Handy einen Signalton von sich. \u201eUnd, wie ist\u2019s?\u201c, schrieb Kira, mit der Ann-Kathrin locker befreundet war. \u201eWei\u00df ich noch nicht\u201c, schrieb Ann-Kathrin zur\u00fcck. \u201eBin ziemlich durch nach der Fahrerei, hab mir noch nichts angeschaut. Zimmer ist auf jeden Fall okay, das Abendessen war auch gut. Morgen mehr.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen f\u00fchlte Ann-Kathrin sich tats\u00e4chlich wieder gut erholt, und sie hatte richtig Lust, wandern zu gehen. Ob ihre Eltern schon irgendwelche Pl\u00e4ne gemacht hatten, wusste sie nicht, das w\u00fcrde sie beim Fr\u00fchst\u00fcck erfahren.<\/p>\n<p>Sie beeilte sich mit Waschen und Anziehen und ging nach unten. Der Fr\u00fchst\u00fccksraum, der auch so hie\u00df, wenn dort das Abendessen serviert wurde, war noch weitgehend verwaist. Auch von ihren Eltern war nichts zu sehen, das hatte Ann-Kathrin fast erwartet. Es war noch fr\u00fch, und ihre Eltern h\u00e4tten auch bei ihr und Ella angeklopft und Bescheid gesagt, wenn sie schon runtergegangen w\u00e4ren.<\/p>\n<p>Ann-Kathrin versp\u00fcrte wenig Lust, sich hinzusetzen und auf den Rest der Familie zu warten. Dann lieber schon mal einen Blick nach drau\u00dfen werfen! Sie hatte Ella gesagt, dass sie vielleicht schon mal rausgehen w\u00fcrde, und sie w\u00fcrde sich nicht weit von der Pension entfernen; nur so weit, dass sie innerhalb von zwei oder drei Minuten zur\u00fcck sein konnte.<\/p>\n<p>Die Pension lag am Rand eines kleinen Dorfes und unweit der Stra\u00dfe, die das ganze Tal erschloss. Das Haus war im gleichen Stil erbaut wie die umliegenden Geb\u00e4ude, der obere Teil war mit Holz verkleidet. Dabei war die Pension gar nicht so klein, um die zwanzig Zimmer, glaubte Ann-Kathrin sich zu erinnern. Nat\u00fcrlich hatte sie sich vorher schlaugemacht, was sie erwartete, aber solche Fakten hatte sie nur am Rande mitbekommen. Seitlich vom Haus gab es einen Parkplatz, der ziemlich gut gef\u00fcllt war, schlecht ausgelastet war die Pension offenbar nicht. Es war ja auch Hauptsaison, und nach dem, was Ann-Kathrin \u00fcberflogen hatte, waren die Online-Bewertungen \u00fcberwiegend positiv. Nat\u00fcrlich waren auch ein paar Stinkstiefel darunter gewesen, die nur einen Stern gegeben hatten, aber das waren wohl welche, die entweder immer unzufrieden waren, meckerten, um nachtr\u00e4glich eine Erstattung rauszuschlagen, oder v\u00f6llig unrealistische Erwartungen hatten.<\/p>\n<p>Ann-Kathrin ging die Zufahrt hinunter, die die Pension mit der Stra\u00dfe verband. Das war nicht weit, nur das kurze St\u00fcck an den H\u00e4usern vorbei, die direkt an der Stra\u00dfe standen. Es war noch recht k\u00fchl, da machte sich die H\u00f6he von fast 1000 Metern bemerkbar, aber mit einem Sweatshirt war es auszuhalten. <\/p>\n<p>An der Einm\u00fcndung blieb sie stehen und schaute in beide Richtungen. Nach  rechts, taleinw\u00e4rts, standen Wohnh\u00e4user beiderseits der Stra\u00dfe, noch hundert Meter weit, bis das Dorf zu Ende war und nur noch Wiesen die Stra\u00dfe s\u00e4umten. Talausw\u00e4rts, ein bisschen weiter entfernt, war der Mittelpunkt des Dorfes, dort befand sich die Kirche mit dem Friedhof drumherum. Auf der Herfahrt hatte Ann-Kathrin ein Haus gesehen, das ein Gemeindesaal oder etwas in der Art zu sein schien, und daneben Kindergarten und Grundschule. Jetzt sah sie, dass es auf der anderen Stra\u00dfenseite einen Laden gab, den hatte sie wohl auf der Fahrt \u00fcbersehen. Das war verzeihlich, denn der Laden war augenscheinlich ziemlich klein. Au\u00dferdem stand das Nachbarhaus n\u00e4her an der Stra\u00dfe, deshalb war der Laden wohl lange im toten Winkel, wenn man von der Autobahn her ins Dorf fuhr.<\/p>\n<p>Da ihre Eltern sich noch nicht gemeldet hatten, um sie zum Fr\u00fchst\u00fcck zu rufen, beschloss Ann-Kathrin, sich den Laden schon mal aus der N\u00e4he anzusehen. Am Sonntagmorgen w\u00fcrde er sicherlich geschlossen sein, aber vielleicht konnte sie durchs Schaufenster einen Eindruck bekommen, was man dort alles kaufen konnte. Au\u00dferdem kannte sie dann schon mal die \u00d6ffnungszeiten. So lang wie bei den Superm\u00e4rkten bei ihr zu Hause w\u00fcrden sie bestimmt nicht sein, aber in so einem kleinen Ort musste sie wohl schon froh sein, dass es \u00fcberhaupt etwas gab, wo sie sich mal ein Eis holen konnte.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1. M\u00e4rz 2023 50 978-3743175181 Books on Demand Zwei Wochen S\u00fcd&shy;tirol &ndash; das ist f\u00fcr sich schon eine super Sache, findet Ann-Kathrin. Aber richtig rund wird es erst mit den Tipps, die ihr Klassen&shy;kamerad Floren&shy;tin ihr schickt. Er war schon oft in der Gegend und kennt auch die Ecken, an denen der Durch&shy;schnitts&shy;tourist vorbei&shy;l\u00e4uft. 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