{"id":922,"date":"2024-03-15T15:48:03","date_gmt":"2024-03-15T14:48:03","guid":{"rendered":"https:\/\/renebote.de\/?page_id=922"},"modified":"2024-03-15T15:48:03","modified_gmt":"2024-03-15T14:48:03","slug":"gutschein-fuer-dein-herz","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/renebote.de\/?page_id=922","title":{"rendered":"Gutschein f\u00fcr dein Herz"},"content":{"rendered":"\n<dialog id=\"imgFull\" class=\"coverFullsizeDialog\" style=\"display: none;\" onclick=\"hideFullsizeCoverDialog();\" >\n\t<img decoding=\"async\" id=\"coverFullsize\" src=\"\" alt=\"Cover des Buchs Gutschein f\u00fcr dein Herz\" \/>\n<\/dialog>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:40%\">\n<img decoding=\"async\" id=\"coverPreview\" class=\"coverPreviewBook\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Cover-Gutschein-fuer-dein-Herz.webp\" onclick=\"showFullsizeCoverDialog();\" alt=\"Cover des Buchs Gutschein f\u00fcr dein Herz\" \/>\n<div class=\"bookPageGeneralInfoContainer\">\n    <div class=\"bookPageEditionsContainer\">\n\t\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Ebook.webp\" style=\"width: 100%;\" title=\"Erh\u00e4ltlich als E-Book\" \/>\n    <\/div>\n    <div class=\"bookPageInfoRowsContainer\">\n\t\t<div class=\"bookPageInfoRow\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Erscheinungstermin.webp\" class=\"bookPageInfoIcon\" title=\"Erscheinungsdatum\" \/>8. August 2022\n        <\/div>\n\t\t<div class=\"bookPageInfoRow\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Seiten.webp\" class=\"bookPageInfoIcon\" title=\"Seiten\" \/>62\n        <\/div>\n\t\t<div class=\"bookPageInfoRow\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/ISBN.webp\" class=\"bookPageInfoIcon\" title=\"ISBN\" \/>978-3756208913\n        <\/div>\n\t\t<div class=\"bookPageInfoRow\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Verlag.webp\" class=\"bookPageInfoIcon\" title=\"Ver\u00f6ffentlicht bei\" \/>Books on Demand\n        <\/div>\n    <\/div>\n<\/div>\n<div class=\"justifyText marginTop\">\n\t<p>Jona&shy;than hat sich schon mal mehr auf die Sommer&shy;ferien gefreut &ndash; worauf auch, wenn alle Freunde weg&shy;fahren, und er bleibt zu Hause? Die gro\u00df\u009fe Lange&shy;weile droht, doch seine Eltern haben die Idee, wie daraus die gro\u00df\u009fe Frei&shy;heit wird. Ein kleines Mit&shy;bring&shy;sel \u00f6ffnet Jona&shy;than viele T\u00fcren, und seine Eltern wissen auch, mit wem er sich zusam&shy;mentun kann f\u00fcr seine Aus&shy;fl\u00fcge. Jona&shy;than kennt Hannah schon lange, doch so richtig lernt er sie jetzt erst kennen, wo sie mehr Zeit zusam&shy;men verbrin&shy;gen als jemals zuvor. Aber er kann nicht ein&shy;sch\u00e4t&shy;zen, was sie von ihm denkt, und was er mit ihr erlebt, schickt ihn in ein Wechsel&shy;bad der Gef\u00fchle.<\/p>\n\n<\/div>\n<div class=\"fullWidthRow marginTop\">\n\t<b>E-Book \u20ac0,99<\/b>\n<\/div>\n<div class=\"fullWidthRow noBlockStartMargin\">\n\t<div style=\"width: 30%\";>\n\t\t<a href=\"https:\/\/books.apple.com\/de\/book\/gutschein-f%C3%BCr-dein-herz\/id6443240210\">\n\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Shop-Icon-iBooks.webp\" style=\"width: 100%; cursor: pointer;\" title=\"Link zum iBooks-Shop (Apple)\"\/>\n\t\t<\/a>\n\t<\/div>\t<div style=\"width: 30%\";>\n\t\t<a href=\"https:\/\/www.ebook.de\/de\/product\/43265299\/ren_bote_gutschein_fuer_dein_herz.html\">\n\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Shop-Icon-Ebook_de.webp\" style=\"width: 100%; cursor: pointer;\" title=\"Link zum Shop von ebook.de\"\/>\n\t\t<\/a>\n\t<\/div>\t<div style=\"width: 30%\";>\n\t\t<a href=\"https:\/\/www.bod.de\/buchshop\/gutschein-fuer-dein-herz-rene-bote-9783756208913\">\n\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Shop-Icon-BoD.webp\" style=\"width: 100%; cursor: pointer;\" title=\"Link zum Shop von BoD\"\/>\n\t\t<\/a>\n\t<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<div class=\"justifyText\">\n<p style=\"margin-top: -5px;\">Jonathan hatte sich schon mal mehr auf die Ferien gefreut als in diesem Sommer. Dabei waren eigentlich alle Voraussetzungen f\u00fcr tolle Sommerferien gegeben: viel freie Zeit, niemand, der ihm reinredete, was er machen sollte, und selbst das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite. Es war meistens sonnig, aber die Temperaturen waren nicht so hoch wie in den beiden Vorjahren, die schon ab Juni unglaublich hei\u00df gewesen waren. Es war warm genug f\u00fcrs Freibad, aber nicht so hei\u00df, dass einem bei jeder Bewegung au\u00dferhalb des Wassers gleich wieder der Schwei\u00df in Str\u00f6men \u00fcbers Gesicht floss.<\/p>\n<p>Doch was nutzte das alles, wenn es nichts gab, worauf man sich wirklich freuen konnte? Die geplante Urlaubsreise, drei Wochen D\u00e4nemark, hatten seine Eltern notgedrungen abgesagt, weil seine Mutter auf der Arbeit nicht abk\u00f6mmlich war. Ihre langj\u00e4hrige Kollegin, der es ziemlich gleich gewesen war, wann sie ihren Urlaub nahm, war in Rente gegangen, die Nachfolgerin war deutlich j\u00fcnger und hatte zwei Kinder im Grundschulalter. Der Chef hatte abw\u00e4gen m\u00fcssen \u2013 die neue Kollegin war alleinerziehend, Jonathans Mutter dagegen verheiratet und ihr einziges Kind schon fast dreizehn. Deshalb hatte Jonathans Mutter bei der Urlaubsplanung diesmal zur\u00fcckstecken m\u00fcssen und konnte ihren Urlaub nicht in den Sommerferien nehmen.<\/p>\n<p>Dass Jonathan wenig Lust hatte, ersatzweise zu den Gro\u00dfeltern ins M\u00fcnsterland zu fahren, war seinen Eltern von vornherein klar gewesen. Er mochte Oma und Opa, kannte aber sonst niemanden dort, und die Wege w\u00e4ren noch weiter gewesen, wenn er etwas h\u00e4tte unternehmen wollen.<\/p>\n<p>Auch nach einer Ferienfreizeit hatten Jonathans Eltern geschaut, aber nichts Passendes mehr gefunden. Jonathan war daf\u00fcr anscheinend in einem ung\u00fcnstigen Alter: f\u00fcr Jugendfreizeiten zu jung, meist lag die Untergrenze bei 14 Jahren, f\u00fcr eine Kinderfreizeit aber wiederum zu alt. Da h\u00e4tte er dann zu den \u00c4ltesten geh\u00f6rt, die gerade noch mit durften, und er hatte keinen Bock auf Programm, Hausregeln und Schlafenszeiten, die haupts\u00e4chlich auf Neun- und Zehnj\u00e4hrige zugeschnitten waren. Au\u00dferdem gab es nicht so viele seri\u00f6se und gleichzeitig bezahlbare Anbieter, und bei denen waren die Pl\u00e4tze nat\u00fcrlich ruckzuck ausgebucht.<\/p>\n<p>Aber man konnte auch zu Hause eine Menge erleben, und Jonathan hatte genug Fantasie, um sich sein eigenes Ferienprogramm zusammenzustellen. Dass er nicht verreisen konnte, w\u00e4re also vielleicht halb so schlimm gewesen \u2013 w\u00e4re er nicht der Einzige gewesen. All seine Freunde w\u00fcrden wegfahren, die hatten ihre Ferien so verplant, dass es in den ganzen sechseinhalb Wochen kaum einen Tag geben w\u00fcrde, wo mal der eine oder andere da war. Yunus war gleich am letzten Schultag mit Eltern und Schwestern zum Familienbesuch in die T\u00fcrkei geflogen. Elias, dessen Eltern geschieden waren, w\u00fcrde die erste Ferienh\u00e4lfte bei seinem Vater verbringen und dann mit seiner Mutter verreisen. Jannis war gleich zu zwei Freizeiten angemeldet und w\u00fcrde dazwischen nur ein paar Tage zu Hause sein. Selbst die weniger engen Freunde, mit denen Jonathan sich nicht so oft traf, waren alle ausgeflogen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n<p>Der Situation entsprechend war Jonathans Laune am ersten Ferientag ausbauf\u00e4hig. Er muffelte nicht rum, man konnte aber auch nicht behaupten, dass er enthusiastisch auf die freie Zeit schaute, die vor ihm lag. Was er an diesem Tag machen wollte, hatte er noch nicht entschieden. Vielleicht w\u00fcrde er ins Freibad fahren, wenn er Gl\u00fcck hatte, traf er dort jemanden, den er kannte.<\/p>\n<p>Als er zum Fr\u00fchst\u00fcck in die K\u00fcche kam, war sein Vater schon auf dem Weg zur Arbeit. Seine Mutter war ebenfalls auf dem Sprung, hatte aber noch Zeit, ihm zwei oder drei Minuten Gesellschaft zu leisten.<\/p>\n<p>Sie erkundigte sich, was er vorhatte, und Jonathan erz\u00e4hlte wahrheitsgem\u00e4\u00df, dass er es noch nicht genau wusste. Er jammerte nicht, denn dass seine Freunde alle weg waren, wusste seine Mutter, und er wusste, dass sie nichts f\u00fcr die Situation konnte.<\/p>\n<p>Nachdem sie sich verabschiedet hatte, beschloss er, tats\u00e4chlich ins Freibad zu fahren. Er lie\u00df sich Zeit, obwohl er wusste, dass das Bad schon sehr fr\u00fch ge\u00f6ffnet hatte, denn jetzt um kurz nach acht zogen da blo\u00df Rentner ihre Bahnen. Er hatte nichts gegen Rentner, aber als einziger Sch\u00fcler unter lauter \u00e4lteren Leuten f\u00fchlte er sich doch als Fremdk\u00f6rper.<\/p>\n<p>Als er schlie\u00dflich das Freibad erreichte, war die Anzahl der Besucher schon deutlich gestiegen und der Altersschnitt erheblich gesunken. \u00dcberf\u00fcllt war der Laden aber noch nicht, Jonathan fand am Fahrradst\u00e4nder einen freien Platz, musste weder an der Kasse, noch bei den Umkleiden anstehen, und freie Spinde waren auch noch genug da. Das w\u00fcrde sp\u00e4ter sicherlich anders sein, Jonathan sch\u00e4tzte, dass das Bad ab mittags gesteckt voll sein w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Er erreichte die Liegewiese und lie\u00df den Blick schweifen. Irgendjemand da, den er kannte? So halb, ein paar Gesichter waren ihm nicht neu, aber es war niemand darunter, mit dem er n\u00e4her zu tun hatte. Die Ersten, die ihm auffielen, waren drei M\u00e4dchen aus seiner Schule, sie waren im Jahrgang unter ihm, w\u00fcrden also nach den Ferien in die Sechste kommen. Er sah sie \u00f6fter auf dem Schulhof, eine von ihnen war auch schwer zu \u00fcbersehen mit ihrem feuerroten Haar, aber er konnte sich nicht entsinnen, je ein Wort mit ihnen gewechselt zu haben. Eine Mutter, die mit zwei kleinen Kindern da war, wohnte irgendwo in der Parallelstra\u00dfe, zwei Jungs sah er regelm\u00e4\u00dfig im Bus, wenn er morgens zur Schule fuhr.<\/p>\n<p>Irgendeine dieser h\u00f6chst fl\u00fcchtigen Bekanntschaften anzusprechen, schien ihm unsinnig. Also suchte Jonathan sich einen Platz f\u00fcr sein Badetuch und machte sich dann allein auf den Weg zum Sprungturm. Ein paar Spr\u00fcnge vom Dreier konnte er auch \u00fcben, ohne dass ihn jemand anfeuerte, und jetzt lohnte es sich wenigstens noch. Sp\u00e4ter w\u00fcrden sich dort lange Schlangen bilden, weil mehr Leute springen wollten und gleichzeitig jeder Einzelne l\u00e4nger warten musste, bis der Bademeister sicher war, dass unten freie Bahn war.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n<p>Am sp\u00e4ten Nachmittag packte Jonathan seine Sachen zusammen, um nach Hause zu fahren. Erst dabei bemerkte er, dass seine Mutter versucht hatte, ihn anzurufen, zweimal sogar. Es wunderte ihn, denn sie musste sich doch eigentlich denken k\u00f6nnen, dass er das nicht mitbekommen w\u00fcrde. Nat\u00fcrlich hatte er sein Handy im Spind eingeschlossen, zusammen mit seinem Portemonnaie. H\u00e4tte er es auf seinem Badetuch liegen lassen, w\u00e4re es doch unter Garantie gestohlen worden.<\/p>\n<p>Es schien aber auch nicht dringend zu sein. Nach dem zweiten Anruf hatte seine Mutter ihm eine Nachricht geschickt und angefragt, ob er etwas fr\u00fcher zur\u00fcckkommen w\u00fcrde. \u201eHannah kommt zum Essen r\u00fcber\u201c, schrieb sie. \u201eW\u00e4re sch\u00f6n, wenn du da bist, wenn sie kommt, aber sie wusste selbst noch nicht genau, wann sie kommt, und ich hab ihr gesagt, dass du im Schwimmbad bist und die Nachricht vielleicht nicht siehst.\u201c<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>8. August 2022 62 978-3756208913 Books on Demand Jona&shy;than hat sich schon mal mehr auf die Sommer&shy;ferien gefreut &ndash; worauf auch, wenn alle Freunde weg&shy;fahren, und er bleibt zu Hause? Die gro\u00df\u009fe Lange&shy;weile droht, doch seine Eltern haben die Idee, wie daraus die gro\u00df\u009fe Frei&shy;heit wird. 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