{"id":916,"date":"2024-03-15T15:05:22","date_gmt":"2024-03-15T14:05:22","guid":{"rendered":"https:\/\/renebote.de\/?page_id=916"},"modified":"2024-03-15T15:05:22","modified_gmt":"2024-03-15T14:05:22","slug":"durchgestochen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/renebote.de\/?page_id=916","title":{"rendered":"Durchgestochen"},"content":{"rendered":"\n<dialog id=\"imgFull\" class=\"coverFullsizeDialog\" style=\"display: none;\" onclick=\"hideFullsizeCoverDialog();\" >\n\t<img decoding=\"async\" id=\"coverFullsize\" src=\"\" alt=\"Cover des Buchs Durchgestochen\" \/>\n<\/dialog>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:40%\">\n<img decoding=\"async\" id=\"coverPreview\" class=\"coverPreviewBook\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Cover-Durchgestochen.webp\" onclick=\"showFullsizeCoverDialog();\" alt=\"Cover des Buchs Durchgestochen\" \/>\n<div class=\"bookPageGeneralInfoContainer\">\n    <div class=\"bookPageEditionsContainer\">\n\t\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Ebook.webp\" style=\"width: 100%;\" title=\"Erh\u00e4ltlich als E-Book\" \/>\n    <\/div>\n    <div class=\"bookPageInfoRowsContainer\">\n\t\t<div class=\"bookPageInfoRow\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Erscheinungstermin.webp\" class=\"bookPageInfoIcon\" title=\"Erscheinungsdatum\" \/>27. Juni 2022\n        <\/div>\n\t\t<div class=\"bookPageInfoRow\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Seiten.webp\" class=\"bookPageInfoIcon\" title=\"Seiten\" \/>52\n        <\/div>\n\t\t<div class=\"bookPageInfoRow\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/ISBN.webp\" class=\"bookPageInfoIcon\" title=\"ISBN\" \/>978-3756227747\n        <\/div>\n\t\t<div class=\"bookPageInfoRow\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Verlag.webp\" class=\"bookPageInfoIcon\" title=\"Ver\u00f6ffentlicht bei\" \/>Books on Demand\n        <\/div>\n    <\/div>\n<\/div>\n<div class=\"justifyText marginTop\">\n\t<p>Die neueste Staffel von Rabeas Lieb&shy;lings&shy;serie ist mal wieder viel zu schnell zu Ende. Zum Gl\u00fcck ist sie ganz nah dran an der Produk&shy;tion, schlie\u00df&shy;lich ist ihr Vater f\u00fcrs Casting verant&shy;wort&shy;lich. Aber wie kann es sein, dass eine noch ganz neue Website f\u00fcr Film&shy;fans den Namen der neuen Haupt&shy;darstel&shy;lerin kennt, noch bevor Rabeas Vater Gelegen&shy;heit hat, Rabea davon zu erz\u00e4h&shy;len? Es ist nicht das erste Mal, dass solche Informa&shy;tionen durch&shy;gesto&shy;chen werden, dieses Mal bringt das Fass jedoch zum \u00dc\u009cber&shy;laufen. Die Leitung des Fernseh&shy;senders beginnt nachzu&shy;for&shy;schen, doch was dabei heraus&shy;kommt, kann einfach nicht stimmen. Zusam&shy;men mit ihrer Freun&shy;din und Haupt&shy;darstel&shy;lerin Malenka beginnt Rabea, ein paar Steine umzu&shy;drehen &#8230;<\/p>\n\n<\/div>\n<div class=\"fullWidthRow marginTop\">\n\t<b>E-Book \u20ac1,49<\/b>\n<\/div>\n<div class=\"fullWidthRow noBlockStartMargin\">\n\t<div style=\"width: 30%\";>\n\t\t<a href=\"https:\/\/books.apple.com\/de\/book\/durchgestochen\/id6443005905\">\n\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Shop-Icon-iBooks.webp\" style=\"width: 100%; cursor: pointer;\" title=\"Link zum iBooks-Shop (Apple)\"\/>\n\t\t<\/a>\n\t<\/div>\t<div style=\"width: 30%\";>\n\t\t<a href=\"https:\/\/www.ebook.de\/de\/product\/42804147\/rene_bote_durchgestochen.html\">\n\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Shop-Icon-Ebook_de.webp\" style=\"width: 100%; cursor: pointer;\" title=\"Link zum Shop von ebook.de\"\/>\n\t\t<\/a>\n\t<\/div>\t<div style=\"width: 30%\";>\n\t\t<a href=\"https:\/\/www.bod.de\/buchshop\/durchgestochen-rene-bote-9783756227747\">\n\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Shop-Icon-BoD.webp\" style=\"width: 100%; cursor: pointer;\" title=\"Link zum Shop von BoD\"\/>\n\t\t<\/a>\n\t<\/div>\n<\/div>\n\n<div class=\"justifyText\"><p><b>Autorenplauderei: Auf Abwegen<\/b><\/p><p>Eigent&shy;lich hatte ich f\u00fcr die Auf&shy;l\u00f6sung dieser Ge&shy;schichte zu&shy;n\u00e4chst eine ganz andere Idee: Rabea und Malenka sollten eine Falle mit einem sorg&shy;f\u00e4ltig kopier&shy;ten Insta&shy;gram-Account auf&shy;stellen. Letzten Endes musste ich diese Idee jedoch ver&shy;werfen, weil es kaum glaub&shy;haft gewesen w\u00e4re, dass der, um den es ging, darauf reinge&shy;fallen w\u00e4re. Schade, aber wenn ich realis&shy;tische Ge&shy;schichten schrei&shy;ben will, dann muss ich mich eben auch an das halten, was lo&shy;gisch nach&shy;voll&shy;zieh&shy;bar ist.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<div class=\"justifyText\">\n<p style=\"margin-top: -5px;\">Es war Rettung in letzter Sekunde. Viel l\u00e4nger h\u00e4tte Isabelle, die Tochter des spanischen Empfangschefs, nicht mehr durchgehalten in der K\u00fchlkammer der Hotelk\u00fcche. Sie war schon ganz blass im Gesicht, und ihre Bewegungen steif. Raureif \u00fcberzog die dunklen Haare, und die Lippen hatten einen ungesunden bl\u00e4ulichen Ton angenommen.<\/p>\n<p>Verantwortlich f\u00fcr Isabelles lebensgef\u00e4hrliche Lage war ein international gesuchter Hoteldieb. Isabelle hatte ihn erkannt, noch ehe er seinen Fischzug im Hotel <i>Wellerhoff<\/i> hatte beginnen k\u00f6nnen, und versucht, ihn in die Falle zu locken. Doch der Mann war clever, und Isabelle hatte zu sp\u00e4t gemerkt, dass er nicht allein war. Sein Komplize hatte sie \u00fcberw\u00e4ltigt und eingesperrt, um in Ruhe abhauen zu k\u00f6nnen, vielleicht ja sogar doch noch mit ein paar erlesenen St\u00fccken aus dem Safe.<\/p>\n<p>Doch auch das diebische Duo hatte die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Isabelles Freunde hatten sie gestellt, und jetzt warteten sie im Weinkeller auf die Polizei. Vielleicht nutzten sie die Gelegenheit, um sich noch einmal volllaufen zu lassen, es w\u00fcrde wohl f\u00fcr lange Zeit die letzte sein.<\/p>\n<p>Die schwere Stahlt\u00fcr schwang langsam auf, und vier Kinder dr\u00e4ngten sich durch den Spalt, zu ungeduldig, um zu warten, bis sie vollends offen war. An der Spitze lief Felipe, dessen Eltern im Hotelrestaurant arbeiteten, die Mutter als K\u00f6chin, der Vater als Kellner. Dahinter folgten Louis, dessen Mutter die Zimmer reinigte, Kasper, der Sohn des Buchhalters, und Macija, deren Eltern als Hausmeister und G\u00e4rtner t\u00e4tig waren. Alle wohnten im Hotel und kannten nat\u00fcrlich jeden Winkel im Haus und im Park dahinter.<\/p>\n<p>Isabelle atmete auf, als sie ihre Freunde sah. Gleichzeitig traten ihr Tr\u00e4nen in die Augen nach allem, was sie durchgemacht hatte. Allein h\u00e4tte sie keine Chance gehabt, sich zu befreien, die T\u00fcr war massiv, Fenster gab es nicht. Die dicken W\u00e4nde hatten auch verhindert, dass ihr Handy eine Verbindung bekam, sodass sie nicht um Hilfe hatte telefonieren k\u00f6nnen. Vor dem Morgen w\u00e4re sie nicht entdeckt worden, und bis dahin w\u00e4re sie l\u00e4ngst erfroren gewesen. Hatten die Verbrecher das geplant? Um sie als Zeugin zum Schweigen zu bringen? Erfahren w\u00fcrde sie das wohl nie, denn die beiden Diebe h\u00e4tten bl\u00f6d sein m\u00fcssen, etwas zuzugeben, was ihnen niemand nachweisen konnte. Wenn sie behaupteten, sie h\u00e4tten Isabelle nur kurz aus dem Weg hatten haben wollen und gedacht, sie w\u00fcrde schnell gefunden werden, dann w\u00fcrden sie vielleicht noch billig wegkommen. Ging es dagegen um einen Versuch, ein Kind zu ermorden, w\u00fcrde kein Richter ein Pardon kennen.<\/p>\n<p>Felipe z\u00f6gerte kurz, dann legte er beide Arme um Isabelle. Vordergr\u00fcndig wollte er sie w\u00e4rmen, klar, aber dahinter steckte auch noch etwas anderes. Das hatte sich lange angedeutet, und es war auch klar, dass Isabelle ihn ebenso mochte. Kasper nickte seinem besten Freund aufmunternd zu, auch wenn ihm klar war, dass Isabelle jetzt vor allem aus der K\u00fchlkammer rausmusste. So viel Zeit musste sein, fand auch Isabelle, und ehe Felipe sich \u00fcberlegen konnte, was Kasper meinte, ber\u00fchrten ihre Lippen leicht seine Wangen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n<p>Seufzend schloss Rabea den Browser-Tab mit dem Stream. <i>Tiefgefroren<\/i> war schon wieder die letzte Folge der f\u00fcnften und neuesten Staffel ihrer Lieblingsserie <i>2. Stock links<\/i> gewesen. Der Name leitete sich vom Wohnsitz der Protagonisten in einem fiktiven Hotel in D\u00fcsseldorf ab. Die f\u00fcnf Jungen und M\u00e4dchen waren allesamt Kinder der Hotelangestellten und erlebten ihre Abenteuer rund um das altehrw\u00fcrdige Haus. Sie deckten kriminelle Machenschaften auf, halfen aber auch auf andere Weise Menschen aus der Not. So hatten sie in der dritten Staffel eine Hochzeit gerettet, die ins Wasser zu fallen drohte, und in der vierten eine alte Frau, die im <i>Wellerhoff<\/i> abgestiegen war, wieder mit einer Schulfreundin zusammengef\u00fchrt, die sie aus den Augen verloren hatte.<\/p>\n<p>Jetzt nach dem Staffelfinale w\u00fcrde Rabea sich wieder mindestens ein Dreivierteljahr gedulden m\u00fcssen, ehe es frische Folgen geben w\u00fcrde. Immerhin war sie besser dran als 99,9 % der Fans, denn im Gegensatz zu denen wusste sie schon mit Sicherheit, dass die Vorbereitungen f\u00fcr eine sechste Staffel auf Hochtouren liefen. Sie w\u00fcrde sogar bald schon die Drehb\u00fccher zu lesen bekommen, denn ihr Vater war seit der ersten Staffel als Casting Director verantwortlich daf\u00fcr, die Darsteller auszuw\u00e4hlen. Sie kannte alle Darsteller, und mit Malenka, die die Isabelle spielte, war sie sogar gut befreundet. Als Komparsin spielte sie auch selbst regelm\u00e4\u00dfig mit, das machte ihr riesigen Spa\u00df, und gut f\u00fcrs Taschengeldkonto war es nebenbei auch. Der Aufwand hielt sich in Grenzen, denn sie wohnte in D\u00fcsseldorf und konnte jeden Drehort fix mit dem Rad oder der Stra\u00dfenbahn erreichen. Es war sogar schon vorgekommen, dass sie nach der Schule angerufen worden war, ob sie schnell ans Set kommen konnte f\u00fcr eine kleine Szene mit zwei oder drei S\u00e4tzen. Die Regisseure kannten sie und wussten, dass sie den Text flugs gelernt hatte, weil sie die Drehb\u00fccher sowieso kannte, und auch sonst keine gro\u00dfen Erkl\u00e4rungen brauchte.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>27. Juni 2022 52 978-3756227747 Books on Demand Die neueste Staffel von Rabeas Lieb&shy;lings&shy;serie ist mal wieder viel zu schnell zu Ende. 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