{"id":892,"date":"2024-03-13T21:05:17","date_gmt":"2024-03-13T20:05:17","guid":{"rendered":"https:\/\/renebote.de\/?page_id=892"},"modified":"2024-03-13T21:05:17","modified_gmt":"2024-03-13T20:05:17","slug":"suesse-rache-fridolin","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/renebote.de\/?page_id=892","title":{"rendered":"S\u00fc\u00dfe Rache Fridolin"},"content":{"rendered":"\n<dialog id=\"imgFull\" class=\"coverFullsizeDialog\" style=\"display: none;\" onclick=\"hideFullsizeCoverDialog();\" >\n\t<img decoding=\"async\" id=\"coverFullsize\" src=\"\" alt=\"Cover des Buchs S\u00fc\u00dfe Rache Fridolin\" \/>\n<\/dialog>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:40%\">\n<img decoding=\"async\" id=\"coverPreview\" class=\"coverPreviewBook\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Cover-Suesse-Rache-Fridolin.webp\" onclick=\"showFullsizeCoverDialog();\" alt=\"Cover des Buchs S\u00fc\u00dfe Rache Fridolin\" \/>\n<div class=\"bookPageGeneralInfoContainer\">\n    <div class=\"bookPageEditionsContainer\">\n\t\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Ebook.webp\" style=\"width: 100%;\" title=\"Erh\u00e4ltlich als E-Book\" \/>\n    <\/div>\n    <div class=\"bookPageInfoRowsContainer\">\n\t\t<div class=\"bookPageInfoRow\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Erscheinungstermin.webp\" class=\"bookPageInfoIcon\" title=\"Erscheinungsdatum\" \/>30. Juli 2021\n        <\/div>\n\t\t<div class=\"bookPageInfoRow\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Seiten.webp\" class=\"bookPageInfoIcon\" title=\"Seiten\" \/>63\n        <\/div>\n\t\t<div class=\"bookPageInfoRow\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/ISBN.webp\" class=\"bookPageInfoIcon\" title=\"ISBN\" \/>978-3754321553 \n        <\/div>\n\t\t<div class=\"bookPageInfoRow\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Verlag.webp\" class=\"bookPageInfoIcon\" title=\"Ver\u00f6ffentlicht bei\" \/>Books on Demand\n        <\/div>\n    <\/div>\n<\/div>\n<div class=\"justifyText marginTop\">\n\t<p>Dass sie sich mal f\u00fcr Compu&shy;ter und Pro&shy;grammie&shy;rung interes&shy;sieren w\u00fcrde, h\u00e4tte Emily selbst nicht gedacht. Schuld daran ist auch nicht Arthur, ihr Bruder, der sie in die Infor&shy;matik-AG der Schule ge&shy;schleppt hat, sondern Laurin. Er zeigt ihr, wie sie dem Compu&shy;ter bei&shy;bringen kann, was sie von ihm will, doch je mehr sie ihn kennen&shy;lernt, desto weniger hat es mit Bit und Byte zu tun, wenn sie an ihn denkt.\n<\/p>\n<p>Als sie merkt, dass Laurin andere Vor&shy;lieben hat, ist Emily am Boden zerst\u00f6rt. Gut, dass sie ihre Freun&shy;dinnen hat! Doch irgend&shy;wie \u00fcber&shy;treiben Alva und Faus&shy;tina, jede auf ihre Art, und Emily braucht schnell einen Plan, ehe die beiden in bester Absicht alles noch schlim&shy;mer machen.<\/p>\n\n<\/div>\n<div class=\"fullWidthRow marginTop\">\n\t<b>E-Book \u20ac0,99<\/b>\n<\/div>\n<div class=\"fullWidthRow noBlockStartMargin\">\n\t<div style=\"width: 30%\";>\n\t\t<a href=\"https:\/\/books.apple.com\/de\/book\/s%C3%BC%C3%9Fe-rache-fridolin\/id1576177523\">\n\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Shop-Icon-iBooks.webp\" style=\"width: 100%; cursor: pointer;\" title=\"Link zum iBooks-Shop (Apple)\"\/>\n\t\t<\/a>\n\t<\/div>\t<div style=\"width: 30%\";>\n\t\t<a href=\"https:\/\/www.ebook.de\/de\/product\/41192995\/rene_bote_suesse_rache_fridolin.html\">\n\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Shop-Icon-Ebook_de.webp\" style=\"width: 100%; cursor: pointer;\" title=\"Link zum Shop von ebook.de\"\/>\n\t\t<\/a>\n\t<\/div>\t<div style=\"width: 30%\";>\n\t\t<a href=\"https:\/\/www.bod.de\/buchshop\/suesse-rache-fridolin-rene-bote-9783754321553\">\n\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Shop-Icon-BoD.webp\" style=\"width: 100%; cursor: pointer;\" title=\"Link zum Shop von BoD\"\/>\n\t\t<\/a>\n\t<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<div class=\"justifyText\">\n<p style=\"margin-top: -5px;\">Emily nahm ihr Handy in die Hand und begann, eine Nachricht zu tippen. Doch nach dem zweiten Satz brach sie ab, l\u00f6schte das Geschriebene wieder und legte das Ger\u00e4t zur\u00fcck auf den Tisch.<\/p>\n<p>Es war schon der vierte oder f\u00fcnfte Versuch. Falls ihre Mutter mal zu ihr rausschaute auf die Terrasse, dann dachte sie wahrscheinlich, Emily w\u00fcrde mit ihren Freundinnen schreiben. Doch Faustina und Alva hatten keine Ahnung, Emily hatte ihr Geheimnis sorgsam geh\u00fctet: Sie war verliebt.<\/p>\n<p>Warum sie ihren Freundinnen nichts gesagt hatte, wusste sie selbst nicht so genau. Normalerweise konnte sie mit den beiden \u00fcber alles reden, wirklich \u00fcber alles. Es w\u00e4re auch nicht der erste Schwarm gewesen, von dem sie ihnen erz\u00e4hlte, und umgekehrt war sie immer auf dem Laufenden, wer gerade Faustinas oder Alvas Herz schneller schlagen lie\u00df. Warum diesmal alles anders war, wusste sie nicht.<\/p>\n<p>Laurin ging auf ihre Schule, er war in der Neunten. Emily war zwar nur einen Jahrgang unter ihm, aber trotzdem fast zwei Jahre j\u00fcnger als er. Er geh\u00f6rte zu den \u00c4ltesten in seiner Klasse, Emily war zwei Tage vor dem Stichtag geboren und damit die J\u00fcngste in ihrer Jahrgangsstufe.<\/p>\n<p>Kennengelernt hatte sie ihn vor zwei Wochen, als ihr Bruder sie mitgeschleppt hatte in die Informatik-AG. Eigentlich hatte Emily keine rechte Lust darauf gehabt, aber Arthur hatte einfach nicht lockergelassen. Ihm war die AG unheimlich wichtig, aber die Schulleitung drohte, sie zu schlie\u00dfen. Es waren zu wenig Leute, eine gr\u00f6\u00dfere Clique hatte im Sommer Abitur gemacht, und ein paar andere waren seitdem aus unterschiedlichen Gr\u00fcnden abgesprungen. Die, die geblieben waren, versuchten h\u00e4nderingend, Nachwuchs zu finden, und Emily hatte sich breitschlagen lassen. Sie war nicht ernsthaft davon ausgegangen, dass sie dabeibleiben w\u00fcrde, einfach mal gucken, zwei- oder dreimal mitmachen, hatte sie sich gesagt. Dann w\u00fcrde sie guten Gewissens sagen k\u00f6nnen, dass die AG nichts f\u00fcr sie war, und Arthur w\u00fcrde einsehen, dass er sie damit in Ruhe lassen sollte.<\/p>\n<p>Doch dann war es v\u00f6llig anders gekommen, und das lag wirklich nur an Laurin. Wie es genau dazu gekommen war, wusste Emily gar nicht, vielleicht hatte er gemerkt, dass sie kein Wort von dem verstanden hatte, was Arthur ihr zu erkl\u00e4ren versucht hatte. An was f\u00fcr einem Projekt Arthur arbeitete, wusste sie bis heute nicht, aber daf\u00fcr hatte Laurin ihr geduldig gezeigt, wo beim Computer \u00fcberhaupt oben und unten war. Okay, das war \u00fcbertrieben, bedienen konnte sie einen Computer schon, aber er hatte ihr die Grundz\u00fcge der Programmierung gezeigt. Mit seiner Hilfe hatte sie ihr erstes kleines Programm geschrieben, und sie war stolz darauf, dass sie das geschafft hatte. Man konnte wohl sagen, dass sie Blut geleckt hatte, und Arthur brauchte sich keine Sorgen mehr zu machen, dass sie die AG bald wieder verlassen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Allerdings hatte sie nicht nur am Programmieren Gefallen gefunden. Auch Laurin gefiel ihr immer mehr, je besser sie ihn kennenlernte. Wenn sie gemeinsam am Rechner sa\u00dfen, dann kamen sie leicht ins Quatschen, und l\u00e4ngst nicht nur \u00fcber Fachliches. So wusste Emily inzwischen, wo Laurin wohnte, dass er einen Bruder und einen Halbbruder hatte, dass er Bouldern ging, und dass sein Lieblingsfach Englisch war. Umgekehrt hatte sie auch von sich erz\u00e4hlt, und sie hatte nicht das Gef\u00fchl, dass er nur zuh\u00f6rte, um sie zum Wohle der AG bei Laune zu halten.<\/p>\n<p>Genau deshalb rang sie jetzt mit sich, ob sie ihm schreiben sollte oder nicht. Sie wollte ihm vorschlagen, dass sie sich einfach mal privat treffen sollten, sie wusste nur noch nicht, wie sie ihm das sagen sollte. Eigentlich fand sie es besser, ihn von Angesicht zu Angesicht zu fragen, aber was, wenn sie sich dann nicht traute? Wenn sie anfing, zu stottern, oder auf ein anderes, belangloses Thema auswich? Wenn sie sich umdrehte und wegrannte, ohne etwas zu sagen?<\/p>\n<p>Das konnte ihr bei einer Textnachricht auf dem Handy nicht passieren. Die konnte sie in Ruhe formulieren, noch mal Korrektur lesen und dann auf die Antwort warten. Doch das war nat\u00fcrlich auch sehr unpers\u00f6nlich, und musste Laurin sie nicht f\u00fcr feige halten, wenn sie schrieb, statt ihn direkt zu fragen?<\/p>\n<p>Au\u00dferdem hatte Emily Angst, dass die Nachricht jemand anderem in die H\u00e4nde fallen k\u00f6nnte, jemandem, der sie \u00fcberall rumposaunte. Die Erfahrung hatte Faustina machen m\u00fcssen: Ihr erster Freund hatte nach der Trennung Nachrichten, die sie ihm geschickt hatte, w\u00e4hrend sie mit ihm zusammen gewesen war, bei seinen Freunden herumgezeigt und sich gemeinsam mit ihnen dar\u00fcber lustig gemacht. Emily war \u00fcberzeugt, dass Laurin das niemals tun w\u00fcrde, denn wenn sie ihm das zugetraut h\u00e4tte, dann h\u00e4tte sie sich bestimmt nicht in ihn verliebt. Aber was, wenn er einem Freund irgendwas anderes auf seinem Handy zeigen wollte, und ihre Nachricht war zuf\u00e4llig zu sehen? Wenn sie vielleicht in dem Moment aufploppte, wo jemand anderes mit auf sein Handy schaute?<\/p>\n<p>Nein, entschied Emily, sie musste es ihm pers\u00f6nlich sagen, sonst w\u00fcrde die Sorge, wer die Nachricht unbefugt zu lesen bekam, sie vielleicht noch wochenlang begleiten. Sie w\u00fcrde sich zurechtlegen, was sie sagen w\u00fcrde, vielleicht vor dem Spiegel \u00fcben, und sich f\u00fcr verschiedene Reaktionen wappnen. Daf\u00fcr hatte sie einen ganzen Abend Zeit, und das w\u00fcrde hoffentlich reichen. Theoretisch h\u00e4tte sie sich auch mehr Zeit nehmen k\u00f6nnen, es lag ja an ihr, wann sie Laurin ansprach, aber noch l\u00e4nger warten wollte sie einfach nicht.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>30. Juli 2021 63 978-3754321553 Books on Demand Dass sie sich mal f\u00fcr Compu&shy;ter und Pro&shy;grammie&shy;rung interes&shy;sieren w\u00fcrde, h\u00e4tte Emily selbst nicht gedacht. Schuld daran ist auch nicht Arthur, ihr Bruder, der sie in die Infor&shy;matik-AG der Schule ge&shy;schleppt hat, sondern Laurin. 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