{"id":889,"date":"2024-03-13T21:01:12","date_gmt":"2024-03-13T20:01:12","guid":{"rendered":"https:\/\/renebote.de\/?page_id=889"},"modified":"2024-03-13T21:01:12","modified_gmt":"2024-03-13T20:01:12","slug":"wandern-oede","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/renebote.de\/?page_id=889","title":{"rendered":"Wandern? \u00d6de!"},"content":{"rendered":"\n<dialog id=\"imgFull\" class=\"coverFullsizeDialog\" style=\"display: none;\" onclick=\"hideFullsizeCoverDialog();\" >\n\t<img decoding=\"async\" id=\"coverFullsize\" src=\"\" alt=\"Cover des Buchs Wandern? \u00d6de!\" \/>\n<\/dialog>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:40%\">\n<img decoding=\"async\" id=\"coverPreview\" class=\"coverPreviewBook\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Cover-Wandern-Oede.webp\" onclick=\"showFullsizeCoverDialog();\" alt=\"Cover des Buchs Wandern? \u00d6de!\" \/>\n<div class=\"bookPageGeneralInfoContainer\">\n    <div class=\"bookPageEditionsContainer\">\n\t\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Ebook.webp\" style=\"width: 100%;\" title=\"Erh\u00e4ltlich als E-Book\" \/>\n    <\/div>\n    <div class=\"bookPageInfoRowsContainer\">\n\t\t<div class=\"bookPageInfoRow\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Erscheinungstermin.webp\" class=\"bookPageInfoIcon\" title=\"Erscheinungsdatum\" \/>31. Mai 2021\n        <\/div>\n\t\t<div class=\"bookPageInfoRow\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Seiten.webp\" class=\"bookPageInfoIcon\" title=\"Seiten\" \/>39\n        <\/div>\n\t\t<div class=\"bookPageInfoRow\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/ISBN.webp\" class=\"bookPageInfoIcon\" title=\"ISBN\" \/>978-3753426389 \n        <\/div>\n\t\t<div class=\"bookPageInfoRow\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Verlag.webp\" class=\"bookPageInfoIcon\" title=\"Ver\u00f6ffentlicht bei\" \/>Books on Demand\n        <\/div>\n    <\/div>\n<\/div>\n<div class=\"justifyText marginTop\">\n\t<p>Moritz will den freien Tag w\u00e4hrend der Klassen&shy;fahrt nach S\u00fcd&shy;tirol zu einer Wande&shy;rung nutzen. Kai muss immer jedem bewei&shy;sen, dass er der Gr\u00f6\u00dfte ist. Sie zusam&shy;men loszu&shy;schicken, ist keine gute Idee, das m\u00fcsste eigent&shy;lich auch dem Klassen&shy;lehrer klar sein. Doch der geht den beque&shy;men Weg, und Moritz muss daf\u00fcr bezah&shy;len. Die Wande&shy;rung ist ihm schnell ver&shy;leidet, aber einfach umkeh&shy;ren kann er auch nicht, daf\u00fcr sorgt Kai &#8230;<\/p>\n\n<\/div>\n<div class=\"fullWidthRow marginTop\">\n\t<b>E-Book \u20ac0,99<\/b>\n<\/div>\n<div class=\"fullWidthRow noBlockStartMargin\">\n\t<div style=\"width: 30%\";>\n\t\t<a href=\"https:\/\/books.apple.com\/de\/book\/wandern-%C3%B6de\/id1569206817\">\n\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Shop-Icon-iBooks.webp\" style=\"width: 100%; cursor: pointer;\" title=\"Link zum iBooks-Shop (Apple)\"\/>\n\t\t<\/a>\n\t<\/div>\t<div style=\"width: 30%\";>\n\t\t<a href=\"https:\/\/www.ebook.de\/de\/product\/40946761\/rene_bote_wandern_oede.html\">\n\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Shop-Icon-Ebook_de.webp\" style=\"width: 100%; cursor: pointer;\" title=\"Link zum Shop von ebook.de\"\/>\n\t\t<\/a>\n\t<\/div>\t<div style=\"width: 30%\";>\n\t\t<a href=\"https:\/\/www.bod.de\/buchshop\/wanderno-oede-rene-bote-9783753426389\">\n\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Shop-Icon-BoD.webp\" style=\"width: 100%; cursor: pointer;\" title=\"Link zum Shop von BoD\"\/>\n\t\t<\/a>\n\t<\/div>\n<\/div>\n\n<div class=\"justifyText\"><p><b>Autorenplauderei: Alles aus dem Bauch<\/b><\/p><p>Bei der Ent&shy;stehung dieses Buchs war \u00fcberaus viel Bauch&shy;gef\u00fchl im Spiel. Ich wollte gerne mal wieder eine Ge&shy;schichte schrei&shy;ben, die in S\u00fcd&shy;tirol spielt, und habe eine Weile \u00fcber&shy;legt, was ich machen k\u00f6nnte, ehe ich die rich&shy;tige Idee hatte. Das hat sich beim Cover fortge&shy;setzt, von dem Bild, das ich daf\u00fcr raus&shy;gesucht hatte, ist jetzt ein v\u00f6llig anderer Aus&shy;schnitt zu sehen als der, den ich eigent&shy;lich vorge&shy;sehen hatte, und zuletzt habe ich bei der Gestal&shy;tung des Titels auch noch spontan eine neue Technik auspro&shy;biert. Aber das ist ja das Sch\u00f6ne, wenn man viel selbst macht: Man kann immer wieder etwas Neues auspro&shy;bieren und l\u00e4uft keine Gefahr, irgend&shy;wann einzu&shy;rosten.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<div class=\"justifyText\">\n<p style=\"margin-top: -5px;\">Moritz war danach, sich in den Hintern zu bei\u00dfen, und dass es ihm daf\u00fcr an der n\u00f6tigen Gelenkigkeit mangelte, war im Moment seine geringste Sorge. Er hatte nicht nur einen Fehler gemacht, sondern eine ganze Latte davon, und er ahnte, dass sich das beizeiten r\u00e4chen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Moritz war mit seiner 8. Klasse auf Klassenfahrt in S\u00fcdtirol. Vorgestern waren sie angekommen, und am Vortag hatten sie schon eine gemeinsame Wanderung gemacht. F\u00fcr den zweiten Tag war eigentlich ein Museumsbesuch in Bruneck geplant gewesen, mit etwas Zeit, danach noch durch die Altstadt zu schlendern. Doch die Fahrt hatte ausfallen m\u00fcssen, weil irgendwas mit dem Bus war; den Linienbus wollten die Lehrer sich mit 32 Jugendlichen nicht antun. Notgedrungen hatten Herr Kaiser, Herr Brede und Frau Roth den Sch\u00fclern freigestellt, im Hotel zu bleiben, ins Dorf zu gehen oder in kleinen Gruppen zu wandern.<\/p>\n<p>Weil das Wandern in den Bergen etwas anderes war als ein Spaziergang zu Hause im Stadtpark, hatten die Lehrer daf\u00fcr klare Regeln aufgestellt. Jede Gruppe musste mindestens dreik\u00f6pfig sein, wenigstens einer aus der Gruppe musste ein Handy dabeihaben, und die Strecke musste verbindlich mit den Lehrern abgestimmt werden. Nat\u00fcrlich versprachen alle hoch und heilig, sich daran zu halten, aber ob sie das wirklich tun w\u00fcrden, stand auf einem anderen Blatt. Nicht so wenige hielten die Vorsicht der Lehrer f\u00fcr \u00fcbertrieben, und sie wussten, dass die sie kaum umfassend kontrollieren konnten.<\/p>\n<p>Diejenigen, bei denen man am ehesten damit rechnen musste, dass sie alle Warnungen in den Wind schlugen, waren Kai und Madeleine. Sie waren einander in mancher Hinsicht sehr \u00e4hnlich und konnten sich wahrscheinlich gerade deshalb nicht ausstehen. Jeder von ihnen umgab sich mit einer kleinen Schar von Getreuen, und in dieser Blase beanspruchten sie die uneingeschr\u00e4nkte F\u00fchrung. Es brauchte nur einen winzigen Anlass, einen Hauch von Zweifel, dass ausschlie\u00dflich sie den Ton angaben, um sie zu den waghalsigsten Unternehmen zu verleiten. Madeleine wurde dann zur Furie, die \u00fcber ihre Widersacher herfiel, Kai dagegen forderte sie zu abenteuerlichen Duellen auf, um seine \u00dcberlegenheit zu demonstrieren. Er lie\u00df keine Gelegenheit aus, andere zu provozieren; nat\u00fcrlich nur, wenn er sicher sein konnte, dass der so Herausgeforderte bei nur scheinbar gleichen Voraussetzungen in Wahrheit von Anfang an keine Chance hatte. Moritz wusste das, er wusste auch, dass keine Hinterlist so schmutzig sein konnte, dass Kai vor ihr zur\u00fcckschrecken w\u00fcrde; trotzdem hatte er die letzte Ausfahrt verpasst und steckte nun ziemlich in der Klemme.<\/p>\n<p>Kai hatte versucht, Herrn Kaiser die Erlaubnis abzuringen, zu einem kleinen Bergsee wandern zu d\u00fcrfen. Daf\u00fcr hatte er sich mit Ruben und Mattis zusammengetan, die sowieso immer an ihm hingen wie gut dressierte Hunde. Wahrscheinlich hatte er nicht mit einem Nein gerechnet, denn der See lag nicht sehr hoch, gerade mal 350 Meter \u00fcber dem Dorf, und vier M\u00e4dchen waren kurz zuvor zu einer Wanderung aufgebrochen, die sie ein gutes St\u00fcck h\u00f6her hinaus f\u00fchren w\u00fcrde. Doch Herr Kaiser machte seine Entscheidung nicht allein von der Streckenl\u00e4nge oder der H\u00f6he abh\u00e4ngig. Er lie\u00df sich den Weg auf der Karte zeigen, und mit allem, was nicht als vergleichsweise leicht zu gehen markiert war, brauchte man ihm gar nicht erst zu kommen. Nicht zuletzt lie\u00df er auch die Zuverl\u00e4ssigkeit der Betreffenden in seine Entscheidung einflie\u00dfen, und da hatte Kai deutlich schlechtere Karten als Suzanne, Linn, Malu und Samara. Um die vier M\u00e4dchen, bei denen er sich gemeinhin darauf verlassen konnte, dass sie keinen Bl\u00f6dsinn anstellten, brauchte er sich auf einem Fahrweg mit mittelpr\u00e4chtiger Steigung keine Sorgen zu machen, auch nicht bei reichlich 500 H\u00f6henmetern. Drei Jungs, deren Anf\u00fchrer gern den Superhelden spielte, auf einem steilen, felsigen Pfad waren dagegen ein Unfall mit Ansage.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>31. Mai 2021 39 978-3753426389 Books on Demand Moritz will den freien Tag w\u00e4hrend der Klassen&shy;fahrt nach S\u00fcd&shy;tirol zu einer Wande&shy;rung nutzen. Kai muss immer jedem bewei&shy;sen, dass er der Gr\u00f6\u00dfte ist. Sie zusam&shy;men loszu&shy;schicken, ist keine gute Idee, das m\u00fcsste eigent&shy;lich auch dem Klassen&shy;lehrer klar sein. 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