{"id":871,"date":"2024-03-13T19:00:05","date_gmt":"2024-03-13T18:00:05","guid":{"rendered":"https:\/\/renebote.de\/?page_id=871"},"modified":"2024-03-26T15:20:10","modified_gmt":"2024-03-26T14:20:10","slug":"die-bauchgrimmen-alm","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/renebote.de\/?page_id=871","title":{"rendered":"Die Bauchgrimmen-Alm"},"content":{"rendered":"\n<dialog id=\"imgFull\" class=\"coverFullsizeDialog\" style=\"display: none;\" onclick=\"hideFullsizeCoverDialog();\" >\n\t<img decoding=\"async\" id=\"coverFullsize\" src=\"\" alt=\"Cover des Buchs Die Bauchgrimmen-Alm\" \/>\n<\/dialog>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:40%\">\n<img decoding=\"async\" id=\"coverPreview\" class=\"coverPreviewBook\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Cover-Die-Bauchgrimmen-Alm.webp\" onclick=\"showFullsizeCoverDialog();\" alt=\"Cover des Buchs Die Bauchgrimmen-Alm\" \/>\n<div class=\"bookPageGeneralInfoContainer\">\n    <div class=\"bookPageEditionsContainer\">\n\t\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Ebook.webp\" style=\"width: 100%;\" title=\"Erh\u00e4ltlich als E-Book\" \/>\n    <\/div>\n    <div class=\"bookPageInfoRowsContainer\">\n\t\t<div class=\"bookPageInfoRow\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Erscheinungstermin.webp\" class=\"bookPageInfoIcon\" title=\"Erscheinungsdatum\" \/>18. Dezember 2020\n        <\/div>\n\t\t<div class=\"bookPageInfoRow\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Seiten.webp\" class=\"bookPageInfoIcon\" title=\"Seiten\" \/>59\n        <\/div>\n\t\t<div class=\"bookPageInfoRow\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/ISBN.webp\" class=\"bookPageInfoIcon\" title=\"ISBN\" \/>978-3752691566 \n        <\/div>\n\t\t<div class=\"bookPageInfoRow\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Verlag.webp\" class=\"bookPageInfoIcon\" title=\"Ver\u00f6ffentlicht bei\" \/>Books on Demand\n        <\/div>\n    <\/div>\n<\/div>\n<div class=\"justifyText marginTop\">\n\t<p>Nach dem Umzug in die s\u00fcd&shy;tiro&shy;ler Alpen beginnt Emma sich wohlzu&shy;f\u00fchlen in St. Vinzent. Mit Valen&shy;tin hat sie den ersten Freund in der neuen Heimat ge&shy;funden und erkun&shy;det mit ihm zusam&shy;men die Umge&shy;bung. Ein Besuch auf der Alm seiner Tante endet jedoch mit einer b\u00f6sen \u00dcber&shy;raschung, und Valen&shy;tin will einfach nicht glauben, dass seine Tante daran schuld ist. Zusammen mit Amelie, der Tochter der Dorf&shy;\u00e4rztin, gehen Emma und Valen&shy;tin auf Spuren&shy;suche.\n<\/p>\n<p>\n<\/p>\n<p>&#8222;Die Bauchgrimmen-Alm&#8220; ist der zweite Band der Serie &#8222;Obocht, Emma!&#8220; um ein Stadtkind, das es pl\u00f6tzlich nach S\u00fcdtirol verschl\u00e4gt.<\/p>\n\n<\/div>\n<div class=\"fullWidthRow marginTop\">\n\t<b>E-Book \u20ac1,99<\/b>\n<\/div>\n<div class=\"fullWidthRow noBlockStartMargin\">\n\t<div style=\"width: 30%\";>\n\t\t<a href=\"https:\/\/books.apple.com\/de\/book\/die-bauchgrimmen-alm\/id1543405388\">\n\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Shop-Icon-iBooks.webp\" style=\"width: 100%; cursor: pointer;\" title=\"Link zum iBooks-Shop (Apple)\"\/>\n\t\t<\/a>\n\t<\/div>\t<div style=\"width: 30%\";>\n\t\t<a href=\"https:\/\/www.ebook.de\/de\/product\/40020240\/rene_bote_die_bauchgrimmen_alm.html\">\n\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Shop-Icon-Ebook_de.webp\" style=\"width: 100%; cursor: pointer;\" title=\"Link zum Shop von ebook.de\"\/>\n\t\t<\/a>\n\t<\/div>\t<div style=\"width: 30%\";>\n\t\t<a href=\"https:\/\/www.bod.de\/buchshop\/die-bauchgrimmen-alm-rene-bote-9783752691566\">\n\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Shop-Icon-BoD.webp\" style=\"width: 100%; cursor: pointer;\" title=\"Link zum Shop von BoD\"\/>\n\t\t<\/a>\n\t<\/div>\n<\/div>\n\n<div style=\"width: 100%; min-height: 50px; display: flex; flex-direction: row; border: 2px solid #800000; border-radius: 8px; cursor: pointer;\" onclick=\"window.location.href='https:\/\/renebote.de\/?page_id=1123';\">\n    <div style=\"width: 50px; height: 100%;\">\n        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Serienlogo-Obocht-Emma.webp\" style=\"width: 40px; margin: calc((100% - 40px) \/ 2) 5px calc((100% - 40px) \/ 2) 5px;\">\n    <\/div>\n\n    <div style=\"width: calc(100% - 50px;); height: 100%; display: flex; flex-direction: column; justify-content: center;\">\n        <div style=\"color: #800000;\">\n            <b>Zur Serienseite<\/b>\n        <\/div>\n\n        <div style=\"color: #800000; font-size: 0.7em;\">\n            Das Buch geh\u00f6rt zur Serie <i>Obocht, Emma!<\/i>\n        <\/div>\n    <\/div>\n<\/div>\n\n<div class=\"justifyText\"><p><b>Autorenplauderei: Genau hin&shy;h\u00f6ren!<\/b><\/p><p>Der Serien&shy;titel <i>Obocht, Emma!<\/i> ist mit&shy;nichten ein Recht&shy;schreib&shy;fehler. Viel&shy;mehr habe ich hier den Dialekt von Emmas neuer Heimat ein&shy;flie\u00dfen lassen. Irgend&shy;wann wird Emma sich sicher&shy;lich daran gew\u00f6h&shy;nen, aber am Anfang w\u00fcrden Valen&shy;tin und die anderen Kinder keine Geheim&shy;sprache ben\u00f6&shy;tigen, falls sie Emma au\u00dfen vor lassen wollten; sie m\u00fcssten einfach nur so reden, wie ihnen der Schnabel gewach&shy;sen ist, statt f\u00fcr Emma den Dialekt etwas zur\u00fcckzu&shy;nehmen.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<div class=\"justifyText\">\n<p style=\"margin-top: -5px;\">F\u00fcr Emma brach die dritte Woche eines ganz neuen Lebens an: Vor genau 15 Tagen war sie mit ihren Eltern nach S\u00fcdtirol gezogen. Vorher hatte sie in Dortmund gewohnt, mitten in der Gro\u00dfstadt. Jetzt war ein kleines Dorf ihr Zuhause, und daran gew\u00f6hnt hatte sie sich noch nicht. Wie anders das alles war! Viel weniger Menschen, viel weniger Autos, keine Hochh\u00e4user&#8230; St. Vinzent hatte nur ein paar Hundert Einwohner, und Emma kannte noch kaum einen davon.<\/p>\n<p>Ihr Vater hatte sich einen Traum erf\u00fcllt. Er hatte Hutmacher gelernt, aber nie eine Arbeit in diesem Beruf gefunden. Seit Emma denken konnte, hatte er in einem B\u00fcro gearbeitet, weil er ja irgendwo Geld verdienen musste. In St. Vinzent hatte sich jedoch ein Hutmacher zur Ruhe gesetzt, und Emmas Eltern hatten die Chance genutzt. Sie hatten das Haus gekauft, und letzte Woche hatte Emmas Vater den Laden wieder er\u00f6ffnet.<\/p>\n<p>Auf der einen Seite fand Emma das sch\u00f6n. Sie hatte ein viel gr\u00f6\u00dferes Zimmer bekommen als vorher, sogar ein eigener Balkon geh\u00f6rte dazu! Und hinter dem Haus gab es eine gro\u00dfe Wiese, auf der sie spielen konnte. Das war schon klasse, wirklich. Aber auf der anderen Seite hatte sie auch viel zur\u00fccklassen m\u00fcssen, ihre Freunde fehlten ihr, besonders ihre beste Freundin Mia. Fr\u00fcher hatte Emma an jedem Wochenende bei Mia \u00fcbernachtet, oder Mia bei ihr, aber jetzt war es schon das dritte Wochenende, an dem sie sich nicht sehen w\u00fcrden. Sie telefonierten miteinander und schickten sich Nachrichten, aber das war kein echter Ersatz. Erst in den Herbstferien w\u00fcrde Mia zu Besuch kommen k\u00f6nnen, das waren noch fast vier Monate!<\/p>\n<p>In vielen Dingen musste Emma sich umstellen. Zum Beispiel die Schule: In Dortmund war sie schon auf dem Gymnasium gewesen, jetzt w\u00fcrde sie wieder in die Grundschule gehen. Die ging in S\u00fcdtirol n\u00e4mlich bis zur sechsten Klasse, nicht nur bis zur vierten. Das Haus, in dem die Dorfschule untergebracht war, hatte Emma schon gesehen. Es war ein Flachbau neben der Kirche, in dem auch der Kindergarten untergebracht war. In einem Jahr w\u00fcrde Emma auf die Mittelschule kommen, dann w\u00fcrde sie mit dem Bus ins \u00fcber-\u00fcbern\u00e4chste Dorf fahren m\u00fcssen. Eine Fahrkarte hatte sie schon, denn auch sonst w\u00fcrde sie oft auf den Bus angewiesen sein. In St. Vinzent gab es nur einen Laden, in dem man Lebensmittel kaufen konnte und ein paar andere Sachen, die man immer brauchte. F\u00fcr Kleidung, B\u00fccher und Werkzeug musste man zu weiter entfernten Gesch\u00e4ften fahren.<\/p>\n<p>Ein paar Hundert Meter vom Dorf entfernt gab es zwei gro\u00dfe Hotels. Dort war immer viel los, aber ins Dorf kamen die Touristen kaum. Die Hotels hatten eigene Bars und Restaurants, deshalb mussten die Ferieng\u00e4ste nicht ins Caf\u00e9 Steiner kommen, das direkt neben dem Pfarrhaus lag. Tags\u00fcber waren die Touristen sowieso meist unterwegs, sie wanderten zu den Almen rund ums Dorf, fuhren zum Shoppen in die St\u00e4dte oder besuchten ein Museum.<\/p>\n<p>Emma kannte sich l\u00e4ngst noch nicht richtig aus. Im Dorf fand sie den Weg, aber das war auch nicht schwer. Es gab nur die Hauptstra\u00dfe, an der die meisten H\u00e4user lagen, und ganz wenige Seitenstra\u00dfen. Aber sie musste immer noch nachgucken, wann die Busse fuhren, und au\u00dferhalb des Dorfes wusste sie \u00fcberhaupt nicht Bescheid.<\/p>\n<p>Gleich bei ihrer ersten gr\u00f6\u00dferen Entdeckungstour hatte sie sich hoffnungslos verlaufen. Dabei hatte sie extra zusammen mit ihren Eltern eine einfache Route ausgesucht und eine gute Wanderkarte eingepackt! Erst war auch alles gut gegangen, doch auf dem R\u00fcckweg von der Gruber-Alm war sie von einem Wetterumschwung \u00fcberrascht worden. Es hatte so geregnet, dass sie die Hand nicht mehr vor Augen gesehen hatte, da musste sie die richtige Abzweigung verpasst haben. Mehr als eine Stunde war sie herumgeirrt auf der Suche nach einem Weg, der vom Berg zur\u00fcck ins Dorf f\u00fchrte.<\/p>\n<p>Zum Gl\u00fcck hatte sie dann Valentin getroffen. Er war so alt wie sie und wohnte in einem Weiler, der zu St. Vinzent geh\u00f6rte, aber ein St\u00fcck vom Dorf entfernt lag. Er war auch auf dem Abstieg von einer Alm gewesen und genauso wie Emma in den Regen geraten. Anders als sie kannte er sich aber nat\u00fcrlich aus, und er war auch besser ausger\u00fcstet gewesen. Eine Regenjacke hatte Emma zwar auch dabei gehabt, aber die hatte dem Platschregen nicht lange standgehalten. Valentin hatte Emma den Weg zur\u00fcck ins Tal gezeigt und sie sogar noch bis nach Hause begleitet.<\/p>\n<p>Er war der erste Freund, den sie in S\u00fcdtirol gefunden hatte. Seit sie sich auf dem Berg getroffen hatten, machten sie oft etwas zusammen, Valentin zeigte ihr das Dorf und die Umgebung, und zum Schwimmbad hatte er sie auch schon mitgenommen. Manchmal waren seine Freunde dabei, vor allem Leonard, der Leo genannt wurde und der beste Fu\u00dfballer von St. Vinzent war. Auch Valentin spielte beim FC, aber so gut wie Leo war er l\u00e4ngst nicht.<\/p>\n<p>Emmas Eltern freuten sich, dass Emma sich mit Valentin angefreundet hatte, sie wussten ja auch, dass Emma alle Freunde in Dortmund hatte zur\u00fccklassen m\u00fcssen, und dass das nicht leicht war. Valentin w\u00fcrde Emma helfen, schneller in St. Vinzent heimisch zu werden, sagten sie.<\/p>\n<p>Zu ihrer \u00dcberraschung durfte Emma mit ihm viel mehr unternehmen als fr\u00fcher mit Mia. Auf dem Dorf war es eben anders, hatte ihre Mutter ihr erkl\u00e4rt, es gab viel weniger Autos und kaum Kriminalit\u00e4t.  Deshalb durfte Emma abends l\u00e4nger wegbleiben und musste nicht so genau sagen, wohin sie wollte. Nur wenn sie aus dem Dorf rauswollte, musste sie vorher fragen.<\/p>\n<p>Eine Wanderung in die Berge hatte Emma nicht mehr unternommen, seit sie bei der ersten so viel Pech gehabt hatte. Aber Valentin ermutigte sie, es wieder zu versuchen, und lud sie ein, mit ihm zur Alm seiner Tante zu kommen. Die Wei\u00dfenstein-Alm lag ein kleines bisschen h\u00f6her als die Gruber-Alm, war aber immer noch gut zu erreichen. Zwei Stunden Gehzeit, meinte Valentin, und das auch nur, wenn sie sich Zeit lie\u00dfen. Die H\u00e4lfte der Strecke war ein Fahrweg mit m\u00e4\u00dfiger Steigung, der Rest ging etwas steiler, aber nicht zu steil durch den Wald.<\/p>\n<p>Emma packte einen Rucksack mit etwas zu essen und einer gro\u00dfen Flasche Wasser. Auch die Regenjacke packte sie ein, obwohl es absolut nicht nach Regen aussah. Sie hatte ja gemerkt, wie schnell das Wetter in den Bergen umschlagen konnte. Au\u00dferdem rieb sie sich mit Sonnenmilch ein; ihre Mutter hatte ihr gesagt, dass man wegen der d\u00fcnneren Luft in den Bergen leichter einen Sonnenbrand bekam, selbst wenn es gar nicht so warm war.<\/p>\n<p>Valentin holte sie um viertel nach acht ab. Sie wollten wenigstens den Wald erreicht haben, ehe es richtig hei\u00df wurde, denn auf dem Fahrweg gab es kaum Schatten. \u201eWollen wir?\u201c, fragte er, nachdem er Emmas Mutter begr\u00fc\u00dft hatte. Emmas Vater war bereits in der Werkstatt. Emma nickte. \u201eIch bin so weit.\u201c<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>18. Dezember 2020 59 978-3752691566 Books on Demand Nach dem Umzug in die s\u00fcd&shy;tiro&shy;ler Alpen beginnt Emma sich wohlzu&shy;f\u00fchlen in St. Vinzent. Mit Valen&shy;tin hat sie den ersten Freund in der neuen Heimat ge&shy;funden und erkun&shy;det mit ihm zusam&shy;men die Umge&shy;bung. 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