{"id":865,"date":"2024-03-12T21:03:22","date_gmt":"2024-03-12T20:03:22","guid":{"rendered":"https:\/\/renebote.de\/?page_id=865"},"modified":"2024-03-12T21:03:22","modified_gmt":"2024-03-12T20:03:22","slug":"der-sponsor-stellt-auf","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/renebote.de\/?page_id=865","title":{"rendered":"Der Sponsor stellt auf"},"content":{"rendered":"\n<dialog id=\"imgFull\" class=\"coverFullsizeDialog\" style=\"display: none;\" onclick=\"hideFullsizeCoverDialog();\" >\n\t<img decoding=\"async\" id=\"coverFullsize\" src=\"\" alt=\"Cover des Buchs Der Sponsor stellt auf\" \/>\n<\/dialog>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:40%\">\n<img decoding=\"async\" id=\"coverPreview\" class=\"coverPreviewBook\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Cover-Der-Sponsor-stellt-auf.webp\" onclick=\"showFullsizeCoverDialog();\" alt=\"Cover des Buchs Der Sponsor stellt auf\" \/>\n<div class=\"bookPageGeneralInfoContainer\">\n    <div class=\"bookPageEditionsContainer\">\n\t\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Ebook.webp\" style=\"width: 100%;\" title=\"Erh\u00e4ltlich als E-Book\" \/>\n    <\/div>\n    <div class=\"bookPageInfoRowsContainer\">\n\t\t<div class=\"bookPageInfoRow\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Erscheinungstermin.webp\" class=\"bookPageInfoIcon\" title=\"Erscheinungsdatum\" \/>9. November 2020\n        <\/div>\n\t\t<div class=\"bookPageInfoRow\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Seiten.webp\" class=\"bookPageInfoIcon\" title=\"Seiten\" \/>55\n        <\/div>\n\t\t<div class=\"bookPageInfoRow\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/ISBN.webp\" class=\"bookPageInfoIcon\" title=\"ISBN\" \/>978-3752647112 \n        <\/div>\n\t\t<div class=\"bookPageInfoRow\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Verlag.webp\" class=\"bookPageInfoIcon\" title=\"Ver\u00f6ffentlicht bei\" \/>Books on Demand\n        <\/div>\n    <\/div>\n<\/div>\n<div class=\"justifyText marginTop\">\n\t<p>\nLaura spielt schon seit Jahren Fu\u00df&shy;ball, doch nach dem Wechsel in die D-Jugend ist sie wie aus dem Nichts au\u00dfen vor. Schuld daran ist nur Caro&shy;line, die Neue, die den Platz im Sturm f\u00fcr sich bean&shy;sprucht. Dabei ist sie gar nicht so gut, auf keinen Fall besser als Laura. Warum stellt Trainer Henk sie trotz&shy;dem immer wieder auf und setzt Laura daf\u00fcr auf die Bank? Hat es was mit der teuren Limou&shy;sine zu tun, die Caro&shy;lines Vater f\u00e4hrt?\n<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"fullWidthRow marginTop\">\n\t<b>E-Book \u20ac0,99<\/b>\n<\/div>\n<div class=\"fullWidthRow noBlockStartMargin\">\n\t<div style=\"width: 30%\";>\n\t\t<a href=\"https:\/\/books.apple.com\/de\/book\/der-sponsor-stellt-auf\/id1538137868\">\n\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Shop-Icon-iBooks.webp\" style=\"width: 100%; cursor: pointer;\" title=\"Link zum iBooks-Shop (Apple)\"\/>\n\t\t<\/a>\n\t<\/div>\t<div style=\"width: 30%\";>\n\t\t<a href=\"https:\/\/www.ebook.de\/de\/product\/39843857\/rene_bote_der_sponsor_stellt_auf.html\">\n\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Shop-Icon-Ebook_de.webp\" style=\"width: 100%; cursor: pointer;\" title=\"Link zum Shop von ebook.de\"\/>\n\t\t<\/a>\n\t<\/div>\t<div style=\"width: 30%\";>\n\t\t<a href=\"https:\/\/www.bod.de\/buchshop\/der-sponsor-stellt-auf-rene-bote-9783752647112\">\n\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Shop-Icon-BoD.webp\" style=\"width: 100%; cursor: pointer;\" title=\"Link zum Shop von BoD\"\/>\n\t\t<\/a>\n\t<\/div>\n<\/div>\n\n<div class=\"justifyText\"><p><b>Autorenplauderei: Zu&shy;f\u00e4lle beim Lesen und Schreiben<\/b><\/p><p>Wie lange es dauert, bis aus einer Idee eine Ge&shy;schichte wird, ist bei mir sehr unter&shy;schied&shy;lich. Manche Ideen setze ich sofort um, andere notiere ich mir erst mal nur, und es vergeht eine ganze Weile, bis ich anfange, die Ge&shy;schichte zu schrei&shy;ben. Das kann ganz unter&shy;schied&shy;liche Gr\u00fcnde haben: Manch&shy;mal bin ich noch mit einer anderen Ge&shy;schichte besch\u00e4f&shy;tigt und will nicht zu viel paral&shy;lel machen, manch&shy;mal fehlt noch etwas, und manch&shy;mal ist mir einfach gerade nicht nach dem Thema. Irgend&shy;wann ist dann der Zeit&shy;punkt ge&shy;kommen, eine neue Ge&shy;schichte anzu&shy;fangen, und ich schaue in meine Ideen&shy;kiste, was ich denn mal hervor&shy;holen k\u00f6nnte. <\/p>\n<p>Auf diese Weise habe ich mir jetzt auch die Idee gegrif&shy;fen, die ich vor knapp zwei Jahren noch unter dem Titel <i>Arm und Reich im Fu\u00dfball&shy;verein<\/i> abge&shy;spei&shy;chert hatte. Und rein zuf\u00e4l&shy;lig habe ich damit genau die rich&shy;tige Ge&shy;schichte zum rich&shy;tigen Zeit&shy;punkt er&shy;wischt: Der Zufall will es, dass sie genau zu dem Zeit&shy;punkt fertig wurde, wo es 50 Jahre her ist, dass der DFB sich dazu durch&shy;gerun&shy;gen hat, Frauen offi&shy;ziell das Fu\u00dfball&shy;spielen zu erlau&shy;ben. Ich wusste, dass der DFB sich lange gegen M\u00e4dchen und Frauen auf dem Fu\u00dfball&shy;platz ge&shy;sperrt hat, aber das Jubi&shy;l\u00e4um ist mir auch erst bewusst gewor&shy;den, als ich schon an der Ge&shy;schichte sa\u00df.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<div class=\"justifyText\">\n<p style=\"margin-top: -5px;\">Gut gelaunt strampelte Laura die Stra\u00dfe entlang und folgte an der n\u00e4chsten Kreuzung dem Schild nach rechts, das den Weg zum Sportplatz des FC Ph\u00f6nix wies. Es war die zweite Woche nach den Sommerferien, und damit hatte auch endlich das Fu\u00dfballtraining wieder begonnen. Das hatte ihr am meisten gefehlt, zumal sie die ganzen sechs Wochen zu Hause gewesen war. Sie fuhr in den Sommerferien nie in den Urlaub, in der Hauptsaison war es schlicht \u00fcberall zu teuer. Ihre Mutter hatte Spanisch und Geschichte auf Lehramt studiert, nach dem Abschluss aber nur zwei Jahre als Lehrerin gearbeitet. Dann war Laura gekommen, durchaus geplant \u2013 nicht geplant gewesen war aber, dass sich ihr Vater wenige Wochen nach der Geburt d\u00fcnnegemacht hatte. Dadurch hatte Lauras Mutter nicht so schnell wieder in den Beruf zur\u00fcckkehren k\u00f6nnen, wie sie gedacht hatte, und sp\u00e4ter hatte sie dann keine dauerhafte Anstellung mehr als Lehrerin gefunden. Einige Jahre hatte sie sich und ihre Tochter mit befristeten Vertretungen \u00fcber Wasser gehalten, dann hatte sie sich etwas grundlegend Neues gesucht. Seit vier Jahren arbeitete sie freiberuflich als \u00dcbersetzerin, das machte ihr Spa\u00df, wurde aber nicht gerade \u00fcppig bezahlt. Laura hatte alles, was sie brauchte, aber gro\u00dfe Spr\u00fcnge waren nicht drin. In den Urlaub ging es deshalb wenn in den Herbstferien, wenn die Ferienwohnung g\u00fcnstiger und Sparpreise bei der Bahn leichter zu bekommen waren.<\/p>\n<p>Laura war im M\u00e4rz elf geworden und ging seit Beginn des neuen Schuljahres in die sechste Klasse. F\u00fcr ihr Alter war sie durchschnittlich gro\u00df, und durch den vielen Sport, den sie trieb, war sie durchtrainiert. Sie legte fast alle Wege mit dem Fahrrad zur\u00fcck, ging gerne schwimmen, und im Urlaub wanderte sie gern.<\/p>\n<p>Ihr mit Abstand liebstes Hobby war jedoch Fu\u00dfball. Ein Kindergartenfreund hatte sie neugierig gemacht, da war sie gerade f\u00fcnf gewesen, und seit dem ersten Probetraining bei den Minikickern lie\u00df sie das Fu\u00dfballfieber nicht mehr los. Inzwischen geh\u00f6rte sie in ihrer Mannschaft l\u00e4ngst zu den alten Hasen, die meisten anderen hatten erst sp\u00e4ter mit dem Fu\u00dfball angefangen. Der Kindergartenfreund, der sie zum Fu\u00dfball gebracht hatte, war nicht mehr dabei; wahrscheinlich spielte er noch irgendwo, aber er war weggezogen, und Laura hatte keinen Kontakt mehr.<\/p>\n<p>Im Lauf der Zeit hatte sich herausgestellt, dass Laura am besten auf der rechten Au\u00dfenbahn aufgehoben war. Dort konnte sie ihre Schnelligkeit ausspielen, und mit dem starken rechten Fu\u00df f\u00fctterte sie die Mitspieler mit gef\u00e4hrlichen Hereingaben. In den letzten zwei Jahren hatten sie in der E-Jugend auch s\u00e4mtliche Ecken und Freist\u00f6\u00dfe von der rechten Seite getreten und damit einige Tore vorbereitet. Selbst kam sie dadurch nicht so oft dazu, aufs Tor zu schie\u00dfen, aber umso gr\u00f6\u00dfer war dann nat\u00fcrlich die Freude, wenn ihr doch mal ein Treffer gl\u00fcckte. Au\u00dferdem hatte sie gelernt, dass in einer Mannschaft alle Spieler wichtig waren, egal, wer am Ende die Tore schoss.<\/p>\n<p>Seit das Training wieder begonnen hatte, geh\u00f6rte sie zur D-Jugend, der Altersstufe der 11- 13-j\u00e4hrigen. Besonders gro\u00df war die Umstellung aber nicht, auch wenn sie jetzt nat\u00fcrlich wieder zu den J\u00fcngeren in der Mannschaft geh\u00f6rte. Die H\u00e4lfte ihrer Mitspieler war im gleichen Jahr wie sie geboren und mit ihr aus der E- in die D-Jugend gewechselt. Die andere H\u00e4lfte war ein Jahr \u00e4lter und deshalb schon im letzten Sommer hochgegangen, aber auch mit denen hatte Laura fr\u00fcher schon zusammengespielt. Neu war nur Felipe, der eine der beiden Torh\u00fcter, er war vom TSV gewechselt, um mit Moritz zusammenzuspielen, mit dem er sich in der Schule angefreundet hatte.<\/p>\n<p>Ein gro\u00dfer Umbruch w\u00fcrde f\u00fcr Laura erst in zwei Jahren anstehen. Bisher hatte sie immer mit den Jungs gespielt, meist als einziges M\u00e4dchen in der Mannschaft, aber das war nur bis zur D-Jugend erlaubt. Im \u00fcbern\u00e4chsten Sommer w\u00fcrde sie also in eine M\u00e4dchenmannschaft wechseln m\u00fcssen, und da der FC Ph\u00f6nix keine hatte, w\u00fcrde sie daf\u00fcr sogar den Verein wechseln m\u00fcssen. Da w\u00fcrde sie es am Anfang wohl richtig schwer haben, nicht nur, weil dann alles neu sein w\u00fcrde f\u00fcr sie. Vor allem hatten die meisten Vereine nur eine M\u00e4dchenmannschaft, und die \u00e4ltesten M\u00e4dchen w\u00fcrden schon 16 sein.<\/p>\n<p>Aber damit konnte sie sich befassen, wenn es so weit war. Noch durfte sie bei den Jungs spielen, und sie hatte auch keine Ambitionen, vorzeitig zu wechseln, auch wenn sie es seit ein paar Monaten vermied, sich mit ihnen umzuziehen. So, wie es im Moment aussah, brauchte sie sich auch keine Sorgen zu machen, dass sie nicht regelm\u00e4\u00dfig spielen w\u00fcrde, sie rechnete sich gute Chancen auf einen Stammplatz aus.  Die D-Jugend hatte ja auch Spieler verloren, die jetzt in der n\u00e4chsth\u00f6heren Altersstufe spielten, und Laura wusste, was sie konnte. Au\u00dferdem hatte sie in der vergangenen Saison schon zweimal in der D-Jugend ausgeholfen, als dort Not an Mann gewesen war, und gute Leistungen abgeliefert.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n<p>Als der Trainer, Henk hie\u00df er, auf den Platz kam, war ein M\u00e4dchen bei ihm, das Laura nicht kannte. Eine Neue? Auf jeden Fall trug das M\u00e4dchen Fu\u00dfballschuhe und die komplette Kluft des FC Liverpool, und unter dem Arm klemmte ein Ball eines teuren Herstellers. Laura war deswegen nicht neidisch, auch wenn sie selbst sich so teure Sachen nicht leisten konnte. Sie nahm es aber als Hinweis, dass das M\u00e4dchen regelm\u00e4\u00dfig Fu\u00dfball spielte, denn zum erst mal Ausprobieren w\u00fcrde niemand so viel Geld ausgeben, oder?<\/p>\n<p>Der Trainer rief die Kinder am Spielfeldrand zusammen. \u201eDas ist Caroline\u201c, stellte er das M\u00e4dchen vor. \u201eEure neue Mitspielerin.\u201c<\/p>\n<p>Diese Art der Vorstellung war f\u00fcr eine D-Jugend eher ungew\u00f6hnlich. Da kamen die meisten Kinder alleine zum Training, und Neulinge stellten sich selbst vor. So hatte es auch Marco letztes Jahr in der E-Jugend gemacht, er war einfach eine Viertelstunde vor Trainingsbeginn da gewesen und hatte die Spieler, die schon angefangen hatten, zu bolzen, gefragt, ob er mitmachen durfte. Alles Weitere hatte er dann erz\u00e4hlt, w\u00e4hrend er und die anderen Lorenzo B\u00e4lle aufs Tor geknallt hatten.<\/p>\n<p>Das Training begann, und nat\u00fcrlich hatten alle ein Auge auf die Neue. Schlie\u00dflich wollte jeder wissen, ob sie eine Verst\u00e4rkung f\u00fcr die Mannschaft war, aber nat\u00fcrlich auch, ob sie einem auf der eigenen Position Konkurrenz machte. Laura stellte fest, dass Caroline gar nicht schlecht war, aber auch nicht so gut wie sie selbst. Au\u00dferdem schnappte sie auf, dass Caroline auf die Position ganz vorne im Sturm spitzte \u2013 gut, da war sie keine direkte Konkurrentin.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>9. November 2020 55 978-3752647112 Books on Demand Laura spielt schon seit Jahren Fu\u00df&shy;ball, doch nach dem Wechsel in die D-Jugend ist sie wie aus dem Nichts au\u00dfen vor. Schuld daran ist nur Caro&shy;line, die Neue, die den Platz im Sturm f\u00fcr sich bean&shy;sprucht. 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