{"id":859,"date":"2024-03-12T20:43:32","date_gmt":"2024-03-12T19:43:32","guid":{"rendered":"https:\/\/renebote.de\/?page_id=859"},"modified":"2024-03-24T18:24:19","modified_gmt":"2024-03-24T17:24:19","slug":"tim-und-emma-retten-den-schrebergarten","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/renebote.de\/?page_id=859","title":{"rendered":"Tim und Emma retten den Schrebergarten"},"content":{"rendered":"\n<dialog id=\"imgFull\" class=\"coverFullsizeDialog\" style=\"display: none;\" onclick=\"hideFullsizeCoverDialog();\" >\n\t<img decoding=\"async\" id=\"coverFullsize\" src=\"\" alt=\"Cover des Buchs Tim und Emma retten den Schrebergarten\" \/>\n<\/dialog>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:40%\">\n<img decoding=\"async\" id=\"coverPreview\" class=\"coverPreviewBook\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Cover-Tim-und-Emma-retten-den-Schrebergarten.webp\" onclick=\"showFullsizeCoverDialog();\" alt=\"Cover des Buchs Tim und Emma retten den Schrebergarten\" \/>\n<div class=\"bookPageGeneralInfoContainer\">\n    <div class=\"bookPageEditionsContainer\">\n\t\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Ebook.webp\" style=\"width: 100%;\" title=\"Erh\u00e4ltlich als E-Book\" \/>\n    <\/div>\n    <div class=\"bookPageInfoRowsContainer\">\n\t\t<div class=\"bookPageInfoRow\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Erscheinungstermin.webp\" class=\"bookPageInfoIcon\" title=\"Erscheinungsdatum\" \/>14. September 2020\n        <\/div>\n\t\t<div class=\"bookPageInfoRow\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Seiten.webp\" class=\"bookPageInfoIcon\" title=\"Seiten\" \/>85\n        <\/div>\n\t\t<div class=\"bookPageInfoRow\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/ISBN.webp\" class=\"bookPageInfoIcon\" title=\"ISBN\" \/>978-3751997027 \n        <\/div>\n\t\t<div class=\"bookPageInfoRow\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Verlag.webp\" class=\"bookPageInfoIcon\" title=\"Ver\u00f6ffentlicht bei\" \/>Books on Demand\n        <\/div>\n    <\/div>\n<\/div>\n<div class=\"justifyText marginTop\">\n\t<p>Emma ist au\u00dfer sich vor Freude: Endlich konnten ihre Eltern einen Garten pachten! Doch die Freude wird bald getr\u00fcbt, denn immer wieder wird der Garten sabo&shy;tiert. Zusam&shy;men mit ihrem besten Freund Tim geht Emma der Sache nach, und sie haben auch schnell einen Ver&shy;dacht, wer hinter dem \u00c4rger stecken k\u00f6nnte. Doch der Ver&shy;dacht reicht nicht, damit die Polizei etwas unter&shy;nehmen kann, und als Tim und Emma Beweise sammeln wollen, geraten sie in gro\u00df\u009fe Gefahr.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"fullWidthRow marginTop\">\n\t<b>E-Book \u20ac1,99<\/b>\n<\/div>\n<div class=\"fullWidthRow noBlockStartMargin\">\n\t<div style=\"width: 30%\";>\n\t\t<a href=\"https:\/\/books.apple.com\/de\/book\/tim-und-emma-retten-den-schrebergarten\/id1530533659\">\n\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Shop-Icon-iBooks.webp\" style=\"width: 100%; cursor: pointer;\" title=\"Link zum iBooks-Shop (Apple)\"\/>\n\t\t<\/a>\n\t<\/div>\t<div style=\"width: 30%\";>\n\t\t<a href=\"https:\/\/www.ebook.de\/de\/product\/39573341\/rene_bote_tim_und_emma_retten_den_schrebergarten.html\">\n\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Shop-Icon-Ebook_de.webp\" style=\"width: 100%; cursor: pointer;\" title=\"Link zum Shop von ebook.de\"\/>\n\t\t<\/a>\n\t<\/div>\t<div style=\"width: 30%\";>\n\t\t<a href=\"https:\/\/www.bod.de\/buchshop\/tim-und-emma-retten-den-schrebergarten-rene-bote-9783751997027\">\n\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Shop-Icon-BoD.webp\" style=\"width: 100%; cursor: pointer;\" title=\"Link zum Shop von BoD\"\/>\n\t\t<\/a>\n\t<\/div>\n<\/div>\n\n<div style=\"width: 100%; min-height: 50px; display: flex; flex-direction: row; border: 2px solid #04B431; border-radius: 8px; cursor: pointer;\" onclick=\"window.location.href='https:\/\/renebote.de\/?page_id=1085';\">\n    <div style=\"width: 50px; height: 100%;\">\n        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Serienlogo-Tim-und-Emma.webp\" style=\"width: 40px; height: 40px; margin: calc((100% - 40px) \/ 2) 5px calc((100% - 40px) \/ 2) 5px;\">\n    <\/div>\n\n    <div style=\"width: calc(100% - 50px;); height: 100%; display: flex; flex-direction: column; justify-content: center;\">\n        <div style=\"color: #04B431;\">\n            <b>Zur Serienseite<\/b>\n        <\/div>\n\n        <div style=\"color: #04B431; font-size: 0.7em;\">\n            Das Buch geh\u00f6rt zur Serie <i>Tim und Emma<\/i>\n        <\/div>\n    <\/div>\n<\/div>\n\n<div class=\"justifyText\"><p><b>Autorenplauderei: Ver&shy;lorene Ideen<\/b><\/p><p>Wenn sich eine Ge&shy;schichte ent&shy;wickelt, dann bedeu&shy;tet das f\u00fcr den Autor manch&shy;mal auch, Ab&shy;schied zu nehmen von Ideen, die im Gesamt&shy;bild keinen Platz mehr finden. Bei meinen Ge&shy;schichten ist das logisch, weil ich ja oft nicht bis ins Detail voraus&shy;plane. Ich sch\u00e4t&shy;ze aber, dass Autoren, die wirk&shy;lich jede Kleinig&shy;keit fest&shy;legen, ehe sie anfan&shy;gen zu schrei&shy;ben, das Ph\u00e4no&shy;men eben&shy;falls kennen. Der Unter&shy;schied ist, dass die Ideen bei ihnen schon im Planungs&shy;stadium raus&shy;fliegen, bei mir erst w\u00e4hrend des Schrei&shy;bens. Bei <i>Tim und Emma retten den Schreber&shy;garten<\/i> musste ich so die Vorge&shy;schichte ihres Garten unter den Tisch fallen lassen: Dass die vor&shy;herigen P\u00e4chter den Garten (bzw. den Pacht&shy;vertrag) von den ver&shy;stor&shy;benen Eltern geerbt und behal&shy;ten haben, ohne ihn viel zu nutzen, bis sie weg&shy;ziehen mussten, h\u00e4tte sich nur mit Gewalt irgend&shy;wo in den Text pressen lassen. Schade, aber nicht zu \u00e4ndern.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<div class=\"justifyText\">\n<p style=\"margin-top: -5px;\">Die erste vollst\u00e4ndige Schulwoche nach den Sommerferien n\u00e4herte sich dem Ende, und so ganz allm\u00e4hlich kamen die Sch\u00fcler wieder im Alltagstrott an. Die meisten h\u00e4tten sicherlich auch nichts gegen die eine oder andere Woche Ferien mehr einzuwenden gehabt, aber einige waren auch ganz froh, dass sie ihre Freunde wieder regelm\u00e4\u00dfig sahen.<\/p>\n<p>Tim, f\u00fcr den das sechste Schuljahr begonnen hatte, hatte damit kein Problem. Seine Freunde gingen ohnehin nicht alle in seine Klasse und zum Teil nicht mal auf die gleiche Schule. Er hatte sich auch in den Ferien mal mit diesem, mal mit jenem verabredet, oft auch mit mehreren zugleich.<\/p>\n<p>Zu seinem Freundeskreis geh\u00f6rte auch ein M\u00e4dchen, und dass die anderen Jungen das teils argw\u00f6hnisch betrachteten, st\u00f6rte ihn nicht. Er kannte Emma schon ganz lange, sie wohnte nicht weit von ihm entfernt, sie waren im Kindergarten in der gleichen Gruppe und auch auf der gleichen Grundschule gewesen. Dass Emma nicht aufs gleiche Gymnasium ging wie Tim, lag nur daran, dass ihre Mutter schon auf der Schule gewesen war, die sie jetzt besuchte.<\/p>\n<p>Ein paar Wochen vor den Ferien hatten Tim und Emma gemeinsam einen gemeinen Hundem\u00f6rder geschnappt. Nur ihnen war es zu verdanken, dass noch kein Hund zu Schaden gekommen war, Tim hatte im allerletzten Moment verhindert, dass Tessa, die Mischlingsh\u00fcndin des alten Herrn von Bowel, den mit Glassplittern gespickten Wurstk\u00f6der fra\u00df. Zusammen mit Emma hatte er sich dann auf die Lauer gelegt und tats\u00e4chlich herausfinden k\u00f6nnen, wer die K\u00f6der ausgelegt hatte. Es war sehr gef\u00e4hrlich geworden f\u00fcr die Kinder, aber es war noch mal gutgegangen, und die Polizei hatte den Hundehasser verhaftet.<\/p>\n<p>Das Erlebte hatte sie zusammengeschwei\u00dft. Sie hatten sich immer schon gut verstanden, und seit der erfolgreichen Jagd nach dem Hundehasser trafen sie sich \u00f6fter und machten irgendwas zusammen. Manchmal waren Freunde von Tim dabei, oder Freundinnen von Emma, manchmal waren sie aber auch nur zu zweit.<\/p>\n<p>Dass Emma Tim von der Schule abholte, war trotzdem ungew\u00f6hnlich. Genauer gesagt konnte Tim sich nicht entsinnen, dass es \u00fcberhaupt schon mal vorgekommen war. Normalerweise fuhr sie mit ihrer besten Freundin Hannah nach Hause, und an seiner Schule vorbeizukommen, war f\u00fcr sie ein Umweg. Schaffen konnte sie das auch nur, weil seine Schule zehn Minuten sp\u00e4ter mit dem Unterricht begann als ihre, und auch dementsprechend sp\u00e4ter aufh\u00f6rte.<\/p>\n<p>Entsprechend \u00fcberrascht waren auch seine Klassenkameraden. Linus, in der Klasse Tims bester Freund, pfiff anz\u00fcglich durch Z\u00e4hne. \u201eSeid ihr jetzt\u2026?\u201c, wollte er wissen. An den Gesichtern konnte Tim ablesen, dass die anderen Jungen, die noch dabei waren, sich die gleiche Frage stellten.<\/p>\n<p>Tim hatte sich \u00fcber solche Dinge noch nie Gedanken gemacht. Er mochte Emma, aber verliebt\u2026? Das Thema war f\u00fcr ihn ganz weit weg, und eigentlich glaubte er auch nicht, dass es sich umgekehrt anders verhielt. Aber wusste man\u2018s? Etwas unsicher zuckte er mit den Schultern. \u201eW\u00e4re mir neu\u201c, beantwortete er Linus\u2018 Frage wahrheitsgem\u00e4\u00df. Allerdings wunderte er sich selbst, was Emma wollte, und dass sie seinetwegen gekommen war, lag auf der Hand.<\/p>\n<p>Sie war un\u00fcbersehbar aufgeregt, aber nicht bange, wie Tim vermutete, dass er gewesen w\u00e4re, wenn er einem M\u00e4dchen sagen wollte, was er f\u00fcr es f\u00fchlte. Sie versuchte auch nicht, ihn von den anderen wegzulotsen, auch das sprach dagegen, dass es um etwas Romantisches ging.<\/p>\n<p>\u201eKommst du mit zu mir?\u201c, fragte sie ihn ohne Umschweife. \u201eIch muss dir was zeigen.\u201c Sie z\u00f6gerte kurz, schien sich nicht sicher zu sein, ob sie mehr verraten sollte. Aber sie merkte wohl selbst, dass sie genauer werden musste, um Tim zu \u00fcberzeugen und zu verhindern, dass seine Freunde wilde Ger\u00fcchte ausbr\u00fcteten. Au\u00dferdem musste Tim ja auch seine Eltern um Erlaubnis fragen, und die w\u00fcrden nicht ja sagen, wenn er ihnen nur mit vagen Andeutungen kam. \u201eWir haben endlich einen Garten!\u201c, f\u00fcgte sie deshalb hinzu, und man merkte, dass schon der Gedanke sie ganz verr\u00fcckt machte.<\/p>\n<p>Tim wusste, dass Emmas Eltern sich schon lange einen Garten gew\u00fcnscht hatten. Das Mietshaus, in dem Emma wohnte, hatte zwar etwas Gr\u00fcn drumherum, aber damit konnte man nicht viel anfangen. Selbst dass die Mieter im Sommer Liegest\u00fchle und ein aufblasbares Planschbecken dort aufstellten, wurde nur geduldet, und Gem\u00fcsebeete anlegen durften sie nat\u00fcrlich erst recht nicht. Aber es war wohl auch schwer, ein Haus mit Garten zu finden, und wenn man eins fand, dann war es unbezahlbar.<\/p>\n<p>Ein Anruf zu Hause regelte, dass Tim sich den Garten ansehen durfte. Seine Mutter kannte Emmas recht gut und hatte deshalb keine Bedenken, Tim zum Mittagessen mit zu Emma gehen zu lassen. Sie schien selbst gespannt zu sein, was Emmas Eltern da aufgetan hatten, verzichtete aber auf Fragen. Wahrscheinlich war ihr klar, dass Tim selbst noch nichts Genaues wusste und auch keine Lust hatte, lange zu telefonieren.<\/p>\n<p>Erst auf dem Weg von der Bushaltestelle zu Emmas Zuhause erfuhr Tim zumindest in groben Z\u00fcgen, wie Emmas Eltern pl\u00f6tzlich zu ihrem ersehnten Garten gekommen waren. Sie hatten sich nicht nur nach einem Haus mit Garten umgeschaut, das sie mieten oder kaufen konnten, sondern sich auch bei Schrebergartenvereinen um eine Parzelle beworben. Emma erz\u00e4hlte, dass ihre Eltern wohl selbst \u00fcberrascht gewesen waren \u00fcber die Wartezeit, denn sie hatten geh\u00f6rt, dass der Andrang l\u00e4ngst nicht mehr so gro\u00df wie fr\u00fcher war. Fr\u00fcher hatte jede Schrebergartenanlage Wartelisten gehabt, l\u00e4nger als Emmas Arm, und ohne Beziehungen hatte man mitunter erst nach vielen Jahren einen Garten bekommen. Doch inzwischen h\u00f6rte man, dass sich das Bild wandelte, und mancherorts suchten die Schrebergartenvereine h\u00e4nderingend neue P\u00e4chter f\u00fcr die brachliegenden Parzellen. Doch was die Anlagen in erreichbarer N\u00e4he betraf, gab es noch Wartelisten, wenn auch zum Gl\u00fcck nicht derart lange. Etwas mehr als zwei Jahre hatten Emmas Eltern warten m\u00fcssen, und es war, wenn Emma es richtig mitbekommen hatte, die vierte Parzelle, die in dieser Zeit frei geworden war.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n<p>Emmas Mutter hatte Verst\u00e4ndnis daf\u00fcr, dass die Kinder sich nicht lange mit Mittagessen aufhalten wollten. Emma brannte nat\u00fcrlich darauf, Tim den Garten zu zeigen, und Tim war auch neugierig, ihn zu sehen. Also a\u00dfen Tim und Emma nur eine Kleinigkeit und machten sich dann auf den Weg. Emmas Mutter w\u00fcrde sp\u00e4ter mit Emmas kleiner Schwester Alva nachkommen.<\/p>\n<p>Der Weg war nicht sehr weit, zu Fu\u00df brauchte man bei normalem Tempo etwas mehr als zehn Minuten. Auch da hatten Emmas Eltern Gl\u00fcck gehabt, dass ausgerechnet in dieser recht nah bei ihnen gelegenen Anlage eine Parzelle frei geworden war. So konnte zumindest Emma auch mal allein in den Garten gehen, Alva war daf\u00fcr mit ihren f\u00fcnf Jahren noch zu jung.<\/p>\n<p>Die Schrebergartenanlage lag zwischen den letzten H\u00e4usern des Stadtteils und dem Rand eines sch\u00fctteren Waldstreifens. Sie war etwas zur\u00fcckgesetzt von der Stra\u00dfe und versteckt hinter einem Fu\u00dfballplatz. Den Parkplatz teilten sich Sport- und Schrebergartenanlage, was vermutlich vor allem am Wochenende zu Konflikten f\u00fchrte, wenn der Verein spielte, aber auch viele Leute im Garten waren. Es gab ein Vereinsheim, einen Flachbau, der gro\u00df genug war, um darin Versammlungen abzuhalten. Ein Schaukasten neben der T\u00fcr war vollgestopft mit Aush\u00e4ngen, die Tim aber im Vorbeigehen nicht entziffern konnte. Er erkannte nur, dass wohl auch ein Lageplan darunter war, und den brauchte man auch. Die Anlage schien nicht unbedingt riesig zu sein, aber sie war un\u00fcbersichtlich, und Wegweiser konnte Tim nicht entdecken. Viele G\u00e4rten versteckten sich hinter hohen Hecken, andere hinter Palisaden oder mit Planen verh\u00e4ngten Maschendrahtz\u00e4unen. Von den H\u00fctten waren oft nur die D\u00e4cher zu sehen, daneben \u00fcberragten Obstb\u00e4ume und hier und da Spielger\u00e4te wie Schaukeln oder Trampoline die Sichtbarrieren.<\/p>\n<p>Emma war auch erst ein Mal hier gewesen. Ihre Eltern hatten gewusst, dass sie seit einigen Monaten ganz oben auf der Warteliste standen, und zu Beginn der Woche hatten sie den Anruf bekommen, dass eine Parzelle frei geworden war. Danach war alles ganz schnell gegangen, Emmas Eltern hatten den Garten noch am selben Tag besichtigt und einen Tag sp\u00e4ter den Pachtvertrag unterschrieben. Am Vortag hatten sie dann Emma und Alva \u00fcberrascht, sie waren mit ihnen zum Schrebergarten gefahren, ohne ihnen vorher zu sagen, wohin die Fahrt gehen sollte.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>14. September 2020 85 978-3751997027 Books on Demand Emma ist au\u00dfer sich vor Freude: Endlich konnten ihre Eltern einen Garten pachten! Doch die Freude wird bald getr\u00fcbt, denn immer wieder wird der Garten sabo&shy;tiert. 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