{"id":850,"date":"2024-03-11T19:34:28","date_gmt":"2024-03-11T18:34:28","guid":{"rendered":"https:\/\/renebote.de\/?page_id=850"},"modified":"2024-03-11T19:34:28","modified_gmt":"2024-03-11T18:34:28","slug":"ich-spiele-nicht-mit-jungen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/renebote.de\/?page_id=850","title":{"rendered":"Ich spiele nicht mit Jungen!"},"content":{"rendered":"\n<dialog id=\"imgFull\" class=\"coverFullsizeDialog\" style=\"display: none;\" onclick=\"hideFullsizeCoverDialog();\" >\n\t<img decoding=\"async\" id=\"coverFullsize\" src=\"\" alt=\"Cover des Buchs Ich spiele nicht mit Jungen!\" \/>\n<\/dialog>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:40%\">\n<img decoding=\"async\" id=\"coverPreview\" class=\"coverPreviewBook\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Cover-Ich-spiele-nicht-mit-Jungen.webp\" onclick=\"showFullsizeCoverDialog();\" alt=\"Cover des Buchs Ich spiele nicht mit Jungen!\" \/>\n<div class=\"bookPageGeneralInfoContainer\">\n    <div class=\"bookPageEditionsContainer\">\n\t\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Ebook.webp\" style=\"width: 100%;\" title=\"Erh\u00e4ltlich als E-Book\" \/>\n    <\/div>\n    <div class=\"bookPageInfoRowsContainer\">\n\t\t<div class=\"bookPageInfoRow\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Erscheinungstermin.webp\" class=\"bookPageInfoIcon\" title=\"Erscheinungsdatum\" \/>27. Juli 2020\n        <\/div>\n\t\t<div class=\"bookPageInfoRow\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Seiten.webp\" class=\"bookPageInfoIcon\" title=\"Seiten\" \/>36\n        <\/div>\n\t\t<div class=\"bookPageInfoRow\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/ISBN.webp\" class=\"bookPageInfoIcon\" title=\"ISBN\" \/>978-3751973281 \n        <\/div>\n\t\t<div class=\"bookPageInfoRow\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Verlag.webp\" class=\"bookPageInfoIcon\" title=\"Ver\u00f6ffentlicht bei\" \/>Books on Demand\n        <\/div>\n    <\/div>\n<\/div>\n<div class=\"justifyText marginTop\">\n\t<p>Tr\u00fcbe Aus&shy;sichten f\u00fcr die Sommer&shy;ferien: Weil die Kinder&shy;frei&shy;zeit an der Nordsee aus&shy;f\u00e4llt, muss Emma mit ihrer Mutter nach Berlin. Au\u00dfer Emma gibt es nur ein Kind in der Reise&shy;gruppe: Toni. Perfekt, meint Emmas Mutter, Emma und Toni sind gleich alt, da k\u00f6nnen sie doch zusam&shy;men was unter&shy;nehmen! Als ob Emma nichts Besseres zu tun h\u00e4tte, als mit einem Jungen rumzu&shy;h\u00e4ngen! Aber hat sie das wirk&shy;lich, bei den lang&shy;weiligen Erwach&shy;senen&shy;themen sonst? Und wenn sie ganz ehrlich ist &ndash; so \u00fcbel ist Toni gar nicht &#8230;<\/p>\n\n<\/div>\n<div class=\"fullWidthRow marginTop\">\n\t<b>E-Book \u20ac0,99<\/b>\n<\/div>\n<div class=\"fullWidthRow noBlockStartMargin\">\n\t<div style=\"width: 30%\";>\n\t\t<a href=\"https:\/\/books.apple.com\/de\/book\/ich-spiele-nicht-mit-jungen\/id1523510174\">\n\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Shop-Icon-iBooks.webp\" style=\"width: 100%; cursor: pointer;\" title=\"Link zum iBooks-Shop (Apple)\"\/>\n\t\t<\/a>\n\t<\/div>\t<div style=\"width: 30%\";>\n\t\t<a href=\"https:\/\/www.ebook.de\/de\/product\/39359228\/rene_bote_ich_spiele_nicht_mit_jungen.html\">\n\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Shop-Icon-Ebook_de.webp\" style=\"width: 100%; cursor: pointer;\" title=\"Link zum Shop von ebook.de\"\/>\n\t\t<\/a>\n\t<\/div>\t<div style=\"width: 30%\";>\n\t\t<a href=\"https:\/\/www.bod.de\/buchshop\/ich-spiele-nicht-mit-jungen-rene-bote-9783751973281\">\n\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Shop-Icon-BoD.webp\" style=\"width: 100%; cursor: pointer;\" title=\"Link zum Shop von BoD\"\/>\n\t\t<\/a>\n\t<\/div>\n<\/div>\n\n<div class=\"justifyText\"><p><b>Autorenplauderei: Nicht zu viel ver&shy;raten!<\/b><\/p><p>Manch&shy;mal ist es gar nicht so leicht, als Autor den Mund zu halten. Das gilt nicht nur, wenn man mit anderen Menschen \u00fcber sein Buch spricht, Menschen, die das Buch noch nicht gelesen haben und denen man nat\u00fcrlich nicht zu viel ver&shy;raten m\u00f6chte. Auch beim Schreiben hat man zwangs&shy;l\u00e4ufig einen Wissens&shy;vor&shy;sprung dem Leser gegen&shy;\u00fcber, und je nach dem, wie man die Ge&shy;schichte aufbaut, muss man wirk&shy;lich h\u00f6l&shy;lisch auf&shy;passen, dass man nicht ver&shy;sehent&shy;lich etwas davon zu fr\u00fch ein&shy;flie\u00dfen l\u00e4sst und damit dem Leser die \u00dcber&shy;raschung nimmt. Aus Sicht des Lesers ist es zwar auch sch\u00f6n, wenn man am Ende sagen kann: \u201eWusste ich\u2019s doch!\u201c, aber daf\u00fcr d\u00fcrfen die Hin&shy;weise auch nicht zu offen&shy;sicht&shy;lich sein.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<div class=\"justifyText\">\n<p style=\"margin-top: -5px;\">Emma hatte sich bis zuletzt dagegen gestr\u00e4ubt, aber es half alles nichts: Sie musste mit nach Berlin. \u201eIch bin froh, dass das noch geklappt hat!\u201c, sagte ihre Mutter. \u201eSonst h\u00e4tte ich das auch noch absagen m\u00fcssen, und ich glaube nicht, dass ich das Geld zur\u00fcckgekriegt h\u00e4tte.\u201c<\/p>\n<p>Emma war elf Jahre alt und ziemlich gro\u00df gewachsen f\u00fcr ihr Alter. Das kam sicherlich von ihrem Vater, der mit deutlich \u00fcber 1,90 Meter auch sehr gro\u00df war. Er stammte aus Kenia, und von ihm hatte Emma auch die hellbraune Haut und das pechschwarze, leicht gekr\u00e4uselte Haar. Wenn sie mit ihrer Mutter unterwegs war, dann dachten manche Leute, sie m\u00fcsste adoptiert sein, obwohl in den Gesichtsz\u00fcgen die \u00c4hnlichkeit zu erkennen war \u2013 wenn man sich eben nicht von der Hautfarbe in die Irre f\u00fchren lie\u00df. Ihre Eltern hatten sich getrennt, als sie drei Jahre alt gewesen war, und ihren Vater sah sie nur noch selten, seit er nach Stuttgart gezogen war.<\/p>\n<p>Eigentlich h\u00e4tte sie in den ersten beiden Wochen der Sommerferien mit einer Jugendgruppe an die Nordsee fahren sollen. Alles war schon fest gebucht gewesen, und Emma hatte sich gefreut auf Sonne, Strand und Meer mit anderen Zehn- bis Dreizehnj\u00e4hrigen. Auch ihre beste Freundin Joy hatte sich angemeldet f\u00fcr die Fahrt, und es w\u00e4re bestimmt ganz toll geworden.<\/p>\n<p>Doch dann war irgendwas schiefgegangen, und der Veranstalter hatte die Fahrt absagen m\u00fcssen. Irgendwas mit dem Haus, in dem die Gruppe h\u00e4tte unterkommen sollen \u2013 abgebrannt oder eingest\u00fcrzt war es wohl nicht, aber doch irgendwie kaputt, und so kurzfristig war kein Ersatz mehr zu bekommen. Die Eltern waren sogar gefragt worden, ob sie auch mit einem Ersatz weit entfernt vom urspr\u00fcnglichen Reiseziel einverstanden w\u00e4ren, aber selbst das hatte die Reise nicht retten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Emma war todtraurig gewesen, als sie das erfahren hatte, und alle anderen, die sich angemeldet hatten, sicherlich auch. F\u00fcr ihre Mutter war die Absage dagegen zu einem Riesenproblem geworden, denn sie hatte f\u00fcr sich selbst auch eine Reise gebucht: 9 Tage Berlin, eine Busreise mit vollem Programm vor Ort. Wo sollte Emma so lange bleiben? Allein zu Hause, das kam nicht infrage, daf\u00fcr war sie noch zu jung, hatte ihre Mutter kategorisch entschieden. Zu Joy ging auch nicht, die wohnte einfach zu beengt, Emma eine gute Woche in ihrer Winzwohnung zu beherbergen konnte man weder ihr, noch ihren Eltern zumuten. Andere Freundinnen hatten mehr Platz, aber da kannte Emmas Mutter die Eltern nicht gut genug, um ihnen Emma so lange anzuvertrauen. Die Verwandtschaft wohnte ewig weit weg, und Emma h\u00e4tte auch keine Lust gehabt, die Zeit dort zu verbringen.<\/p>\n<p>In ihrer Not hatte Emmas Mutter das Reiseb\u00fcro angerufen, bei dem sie ihre Reise gebucht hatte, und gefragt, ob auf der Berlinfahrt noch ein Platz frei war. Viel Hoffnung hatte sie nicht gehabt bei nur zweieinhalb Wochen Vorlauf, aber sie hatte Gl\u00fcck gehabt. Die Reise war nicht restlos ausgebucht, es waren noch Pl\u00e4tze frei, und die Zimmer im Hotel waren ohnehin alle Doppelzimmer, die auf Wunsch \u2013 und gegen Aufpreis \u2013 auch als Einzelzimmer vermietet wurden.<\/p>\n<p>Emma konnte einerseits verstehen, dass ihre Mutter erleichtert war, dieses Problem gel\u00f6st zu haben. Au\u00dferdem glaubte sie, dass Berlin gar nicht mal so schlecht war. Aber auf der anderen Seite \u2013 als einziges Kind unter lauter Erwachsenen? In einer unbekannten Stadt w\u00fcrde sie bestimmt nicht viel auf eigene Faust unternehmen d\u00fcrfen, und deshalb w\u00fcrde sie sich zu Tode langweilen, da war sie sicher.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>27. Juli 2020 36 978-3751973281 Books on Demand Tr\u00fcbe Aus&shy;sichten f\u00fcr die Sommer&shy;ferien: Weil die Kinder&shy;frei&shy;zeit an der Nordsee aus&shy;f\u00e4llt, muss Emma mit ihrer Mutter nach Berlin. 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