{"id":843,"date":"2024-03-10T21:07:21","date_gmt":"2024-03-10T20:07:21","guid":{"rendered":"https:\/\/renebote.de\/?page_id=843"},"modified":"2024-03-10T21:07:21","modified_gmt":"2024-03-10T20:07:21","slug":"klopper-sohn","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/renebote.de\/?page_id=843","title":{"rendered":"Klopper &#038; Sohn"},"content":{"rendered":"\n<dialog id=\"imgFull\" class=\"coverFullsizeDialog\" style=\"display: none;\" onclick=\"hideFullsizeCoverDialog();\" >\n\t<img decoding=\"async\" id=\"coverFullsize\" src=\"\" alt=\"Cover des Buchs Klopper &#038; Sohn\" \/>\n<\/dialog>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:40%\">\n<img decoding=\"async\" id=\"coverPreview\" class=\"coverPreviewBook\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Cover-Klopper-und-Sohn.webp\" onclick=\"showFullsizeCoverDialog();\" alt=\"Cover des Buchs Klopper &#038; Sohn\" \/>\n<div class=\"bookPageGeneralInfoContainer\">\n    <div class=\"bookPageEditionsContainer\">\n\t\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Ebook.webp\" style=\"width: 100%;\" title=\"Erh\u00e4ltlich als E-Book\" \/>\n    <\/div>\n    <div class=\"bookPageInfoRowsContainer\">\n\t\t<div class=\"bookPageInfoRow\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Erscheinungstermin.webp\" class=\"bookPageInfoIcon\" title=\"Erscheinungsdatum\" \/>15. Mai 2020\n        <\/div>\n\t\t<div class=\"bookPageInfoRow\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Seiten.webp\" class=\"bookPageInfoIcon\" title=\"Seiten\" \/>41\n        <\/div>\n\t\t<div class=\"bookPageInfoRow\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/ISBN.webp\" class=\"bookPageInfoIcon\" title=\"ISBN\" \/>978-3751929851 \n        <\/div>\n\t\t<div class=\"bookPageInfoRow\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Verlag.webp\" class=\"bookPageInfoIcon\" title=\"Ver\u00f6ffentlicht bei\" \/>Books on Demand\n        <\/div>\n    <\/div>\n<\/div>\n<div class=\"justifyText marginTop\">\n\t<p>Ben ist gerade erst in die Stadt gezogen und neu in der 6b. Er scheint ganz in Ordnung zu sein, findet Max, der neue Sitz&shy;nachbar, und im Fu\u00dfball ist er auch nicht so schlecht. Wenn er noch die dicken Schnit&shy;zer abstellt, die ihm immer wieder passieren, dann k\u00f6nnte Max ihn gut f\u00fcr seine Mann&shy;schaft brauchen. Aber irgend&shy;was versucht Ben zu ver&shy;bergen, und als das Geheimnis ans Licht kommt, ist er sicher, dass nur einer ihn ver&shy;raten haben kann: Max.<\/p>\n\n<\/div>\n<div class=\"fullWidthRow marginTop\">\n\t<b>E-Book \u20ac0,99<\/b>\n<\/div>\n<div class=\"fullWidthRow noBlockStartMargin\">\n\t<div style=\"width: 30%\";>\n\t\t<a href=\"https:\/\/books.apple.com\/de\/book\/klopper-sohn\/id1511528421\">\n\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Shop-Icon-iBooks.webp\" style=\"width: 100%; cursor: pointer;\" title=\"Link zum iBooks-Shop (Apple)\"\/>\n\t\t<\/a>\n\t<\/div>\t<div style=\"width: 30%\";>\n\t\t<a href=\"https:\/\/www.ebook.de\/de\/product\/39067813\/rene_bote_klopper_sohn.html\">\n\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Shop-Icon-Ebook_de.webp\" style=\"width: 100%; cursor: pointer;\" title=\"Link zum Shop von ebook.de\"\/>\n\t\t<\/a>\n\t<\/div>\t<div style=\"width: 30%\";>\n\t\t<a href=\"https:\/\/www.bod.de\/buchshop\/klopper-und-sohn-rene-bote-9783751929851\">\n\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Shop-Icon-BoD.webp\" style=\"width: 100%; cursor: pointer;\" title=\"Link zum Shop von BoD\"\/>\n\t\t<\/a>\n\t<\/div>\n<\/div>\n\n<div class=\"justifyText\"><p><b>Autorenplauderei: Emo&shy;tionen im Sport &ndash; Was geht?<\/b><\/p><p><i>Klopper &#038; Sohn<\/i> spricht ein Thema an, das immer wieder hei\u00df disku&shy;tiert wird: Emo&shy;tionen im Fu\u00dfball. Fast immer, wenn ein Spieler wegen Meckerns ver&shy;warnt oder ein Trainer auf die Trib\u00fcne ge&shy;schickt wird, wird noch lange dar\u00fcber geredet. Emo&shy;tionen geh\u00f6ren im Sport dazu, sagen die einen, man muss sich im Griff haben, argumen&shy;tieren die anderen. Ich denke, recht haben beide Seiten: Sich zu \u00e4rgern, wenn etwas nicht so l\u00e4uft, wie man es sich vorge&shy;stellt hat, ist mensch&shy;lich, egal ob man als Spieler aus eigenem Unver&shy;m\u00f6gen das Tor nicht trifft oder sich durch einen (vermeint&shy;lich) falschen Pfiff um den Erfolg gebracht sieht. Aber alle anderen auf und neben dem Feld sind auch Menschen und haben ein Recht darauf, ent&shy;sprechend behan&shy;delt zu werden, das sollte man auch in Momen&shy;ten des Zorns nicht ver&shy;gessen. Es gilt, wie so oft, den gesunden Mittel&shy;weg zu finden: auf der einen Seite nicht jeden Ausruf, jede Geste gleich streng zu sanktio&shy;nieren, aber auf der anderen Seite nichts zu ent&shy;schul&shy;digen, was andere Men&shy;schen phy&shy;sisch oder psy&shy;chisch ver&shy;letzt.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<div class=\"justifyText\">\n<p style=\"margin-top: -5px;\">Sechs Wochen Sommerferien lagen landesweit hinter den Sch\u00fclern, aber Sehnsucht nach der Schule hatte sich in der Zeit wohl bei den wenigsten eingestellt. Aber die Pflicht rief, also karrten Busse und Bahnen in jeder Stadt, jedem Dorf, die Jungen und M\u00e4dchen dorthin, wo ab sofort wieder ihr Alltag stattfinden w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Auch Maximilian B\u00f6rnke, Max genannt, h\u00e4tte gut und gerne noch mal sechs Wochen Ferien ausgehalten. Stattdessen hockte er wieder an seinem Tisch, an dem wohl schon die Generation seines Vaters mit Taschenmesser und Zirkel herumgeschnitzt hatte, und starrte sehns\u00fcchtig durchs Fenster nach drau\u00dfen. Blauer Himmel, warm, aber nicht zu hei\u00df, kurzum: perfektes Wetter f\u00fcr alles au\u00dfer Schule.<\/p>\n<p>Es besuchte die Albert-Schussler-Realschule, die benannt war nach einem fr\u00fcheren B\u00fcrgermeister der Stadt. Womit der sich diese Ehrung verdient hatte, wusste Max nicht. F\u00fcr ihn begann das zweite Jahr an der ASR, wie alle die Schule abk\u00fcrzten, und es hie\u00df, dass die Klasse einen Neuen bekommen sollte. Die Information war wohl verl\u00e4sslich, denn sie stammte von Lutz, und dessen Vater war gut mit dem Direktor bekannt. Lutz behauptete auch, dass der Neue vom Gymnasium abgegangen sein m\u00fcsste, aber das war nicht sicher.<\/p>\n<p>Es hatte gerade zur ersten Stunde geklingelt, die an diesem Tag auch die letzte sein w\u00fcrde. Vielleicht w\u00fcrden sie die nicht mal voll brauchen, es ging ja nur um das \u00fcbliche Zeug zu Schuljahresbeginn: der neue Stundenplan, die B\u00fccher, die die Schule den Kindern zur Verf\u00fcgung stellte, erste Terminank\u00fcndigungen, also alles nichts Weltbewegendes. Und nat\u00fcrlich der Neue, wenn es ihn tats\u00e4chlich gab.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n<p>Es gab den Neuen, er kam zusammen mit Frau Schulz-K\u00f6lner, die wie schon im Vorjahr Klassenlehrerin der nun von der 5b zur 6b gewordenen Klasse war. Er sah durchschnittlich aus: mittelgro\u00df, schlank, dunkles, leicht welliges Haar, braune Augen. Bekleidet war er mit Jeansshorts und T-Shirt, auf dem R\u00fccken trug er einen bunten Rucksack. Besonders wohl zu f\u00fchlen schien er sich gerade nicht, aber das w\u00e4re wohl kaum jemandem in seiner Situation anders gegangen. Unsicher sah er in die Runde.<\/p>\n<p>Frau Schulz-K\u00f6lner begr\u00fc\u00dfte die Klasse. \u201eEinige von euch haben es wahrscheinlich schon geh\u00f6rt:\u201c, verk\u00fcndete sie dann, \u201eIhr habt einen neuen Mitsch\u00fcler.\u201c Sie deutete mit dem Kopf auf den Neuen. \u201eDas ist&#8230;\u201c \u201eBenjamin Michalke\u201c, fiel der Junge ihr ins Wort. \u201eOder kurz Ben. Ich bin aus M\u00fcnchen hergezogen.\u201c<\/p>\n<p>\u201eHoppla!\u201c, ging es Max durch den Kopf. \u201eGanz sch\u00f6n forsch!\u201c Er h\u00e4tte sich nicht getraut, die Lehrerin einfach zu unterbrechen, und dieser Ben sah eigentlich auch nicht aus wie einer, der vor nichts und niemandem Respekt hatte.<\/p>\n<p>Auch Frau Schulz-K\u00f6lner war irritiert und brauchte einen Moment, um sich zu fangen. \u201eGut\u201c, sagte sie schlie\u00dflich und versuchte, dabei nicht zu deutlich durchzuatmen. \u201eDann setz dich! Viel Auswahl hast du nicht, ich schlage vor, du setzt dich neben Max.\u201c<\/p>\n<p>Die Tische waren so aufgestellt, dass immer vier zusammen eine Reihe bildeten, in der Mitte durch einen Gang getrennt. Max sa\u00df in der zweiten Reihe am Tisch an der Wand, der Platz neben ihm, der direkt an der Wand, war frei. Dass Ben diesen Platz bekam, war logisch, denn ansonsten w\u00e4re nur auf der Fensterseite bei den M\u00e4dchen was frei gewesen.<\/p>\n<p>Ben schob sich hinter Max und den beiden Jungen durch, die neben Max den Tisch direkt am Mittelgang besetzten. Viel Platz war nicht, Max beugte sich vor, damit sein neuer Sitznachbar leichter vorbeikam.<\/p>\n<p>\u201eHi\u201c, sagte er, als sein neuer Klassenkamerad sich gesetzt hatte. \u201eIch bin Max.\u201c \u201eHi\u201c, antwortete Ben. Damit schien f\u00fcr den Moment alles gesagt, aber Max fand, dass es gut w\u00e4re, ein Gespr\u00e4ch in Gang zu bringen. Au\u00dferdem war er neugierig, zumal er und Ben ja wohl auch f\u00fcr einige Zeit Sitznachbarn bleiben w\u00fcrden. \u201eWarum bist du hergezogen?\u201c, fragte er. \u201eNeuer Job\u201c, antwortete Ben. \u201eMein Vater, meine ich, nicht ich.\u201c \u201eNa, du aber auch\u201c, sagte Max. \u201eJedenfalls sagt die Schulz-K\u00f6lner immer, die Schule w\u00e4re unser Job.\u201c Ben grinste. \u201eHat einer von den Lehrern in M\u00fcnchen auch gesagt. Aber f\u00fcr den Job braucht keiner umzuziehen, der wird \u00fcberall gleich schei\u00dfe bezahlt.\u201c \u201eWas macht denn dein Vater?\u201c, fragte Max weiter. Aus den Augenwinkeln vergewisserte er sich, dass die Schulz-K\u00f6lner ihn nicht im Visier hatte, denn er hatte keine Lust, sich gleich am ersten Tag nach den Ferien einen R\u00fcffel einzufangen. Doch die Lehrerin achtete nicht weiter auf ihn; vielleicht hatte sie das Getuschel auch bemerkt und sah ausnahmsweise dar\u00fcber hinweg, weil sie\u2019s gut fand, wenn der Neue schnell Anschluss fand.<\/p>\n<p>Ben z\u00f6gerte einen ganz kurzen Moment. \u201eEr ist in der Sportbranche\u201c, sagte er dann. Verk\u00e4ufer im Sportgesch\u00e4ft war damit wohl nicht gemeint, vermutete Max, das h\u00e4tte Ben auch so sagen k\u00f6nnen, und er glaubte auch nicht, dass man sich mit dem Beruf einen Job hunderte Kilometer entfernt vom alten Zuhause suchen w\u00fcrde.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>15. Mai 2020 41 978-3751929851 Books on Demand Ben ist gerade erst in die Stadt gezogen und neu in der 6b. Er scheint ganz in Ordnung zu sein, findet Max, der neue Sitz&shy;nachbar, und im Fu\u00dfball ist er auch nicht so schlecht. 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