{"id":840,"date":"2024-03-10T21:02:08","date_gmt":"2024-03-10T20:02:08","guid":{"rendered":"https:\/\/renebote.de\/?page_id=840"},"modified":"2024-03-10T21:02:08","modified_gmt":"2024-03-10T20:02:08","slug":"liebes-lesen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/renebote.de\/?page_id=840","title":{"rendered":"Liebes Lesen"},"content":{"rendered":"\n<dialog id=\"imgFull\" class=\"coverFullsizeDialog\" style=\"display: none;\" onclick=\"hideFullsizeCoverDialog();\" >\n\t<img decoding=\"async\" id=\"coverFullsize\" src=\"\" alt=\"Cover des Buchs Liebes Lesen\" \/>\n<\/dialog>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:40%\">\n<img decoding=\"async\" id=\"coverPreview\" class=\"coverPreviewBook\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Cover-Liebes-Lesen.webp\" onclick=\"showFullsizeCoverDialog();\" alt=\"Cover des Buchs Liebes Lesen\" \/>\n<div class=\"bookPageGeneralInfoContainer\">\n    <div class=\"bookPageEditionsContainer\">\n\t\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Ebook.webp\" style=\"width: 100%;\" title=\"Erh\u00e4ltlich als E-Book\" \/>\n    <\/div>\n    <div class=\"bookPageInfoRowsContainer\">\n\t\t<div class=\"bookPageInfoRow\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Erscheinungstermin.webp\" class=\"bookPageInfoIcon\" title=\"Erscheinungsdatum\" \/>9. April 2020\n        <\/div>\n\t\t<div class=\"bookPageInfoRow\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Seiten.webp\" class=\"bookPageInfoIcon\" title=\"Seiten\" \/>28\n        <\/div>\n\t\t<div class=\"bookPageInfoRow\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/ISBN.webp\" class=\"bookPageInfoIcon\" title=\"ISBN\" \/>978-3751906449 \n        <\/div>\n\t\t<div class=\"bookPageInfoRow\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Verlag.webp\" class=\"bookPageInfoIcon\" title=\"Ver\u00f6ffentlicht bei\" \/>Books on Demand\n        <\/div>\n    <\/div>\n<\/div>\n<div class=\"justifyText marginTop\">\n\t<p>Jedes Mal, wenn Isa&shy;belle Dienst in der Schul&shy;biblio&shy;thek hat, ist Dominik da, um B\u00fccher zu leihen. Er muss wirk&shy;lich ein Wahn&shy;sinns&shy;tempo haben beim Lesen! Doch je mehr Isa&shy;belle dar\u00fcber nach&shy;denkt, desto mehr Fragen hat sie. Und dann leiht Dominik pl\u00f6tz&shy;lich kein einziges Buch mehr aus &#8230;<\/p>\n\n<\/div>\n<div class=\"fullWidthRow marginTop\">\n\t<b>E-Book \u20ac0,99<\/b>\n<\/div>\n<div class=\"fullWidthRow noBlockStartMargin\">\n\t<div style=\"width: 30%\";>\n\t\t<a href=\"https:\/\/books.apple.com\/de\/book\/liebes-lesen\/id1505718335\">\n\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Shop-Icon-iBooks.webp\" style=\"width: 100%; cursor: pointer;\" title=\"Link zum iBooks-Shop (Apple)\"\/>\n\t\t<\/a>\n\t<\/div>\t<div style=\"width: 30%\";>\n\t\t<a href=\"https:\/\/www.ebook.de\/de\/product\/38825627\/rene_bote_liebes_lesen.html\">\n\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Shop-Icon-Ebook_de.webp\" style=\"width: 100%; cursor: pointer;\" title=\"Link zum Shop von ebook.de\"\/>\n\t\t<\/a>\n\t<\/div>\t<div style=\"width: 30%\";>\n\t\t<a href=\"https:\/\/www.bod.de\/buchshop\/liebes-lesen-rene-bote-9783751906449\">\n\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Shop-Icon-BoD.webp\" style=\"width: 100%; cursor: pointer;\" title=\"Link zum Shop von BoD\"\/>\n\t\t<\/a>\n\t<\/div>\n<\/div>\n\n<div class=\"justifyText\"><p><b>Autorenplauderei: Das Buch im Buch<\/b><\/p><p>In einem Buch, in dem B\u00fccher eine gro\u00dfe Rolle spielen, bleibt es nicht aus, dass Titel erw\u00e4hnt und Inhalte disku&shy;tiert werden. Das stellt mich nat\u00fcr&shy;lich vor die Heraus&shy;forde&shy;rung, entspre&shy;chende B\u00fccher auszu&shy;w\u00e4hlen oder auszu&shy;denken. Ich habe mich in diesem Fall dazu ent&shy;schieden, an Stellen, wo ein Buch nicht nur all&shy;gemein erw\u00e4hnt, sondern auf den Inhalt einge&shy;gangen wird, ein paar meiner eigenen B\u00fccher zu ver&shy;wenden. Wer also meine fr\u00fcheren B\u00fccher kennt, wird eine ganze Reihe von mehr oder weniger deut&shy;lichen Anspie&shy;lungen finden.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<div class=\"justifyText\">\n<p style=\"margin-top: -5px;\">Wie an jedem Montagmorgen loggte Isabelle sich um exakt zwei Minuten vor halb zehn in den Computer der Schulbibliothek ein. Die erste gro\u00dfe Pause am Montag und die zweite am Donnerstag, das waren ihre Schichten. In diesen beiden Pausen sa\u00df sie jede Woche in der kleinen Schulbibliothek und hielt fest, wer welches Buch auslieh oder zur\u00fcckbrachte. Damit sie p\u00fcnktlich da sein konnte, durfte sie jeweils f\u00fcnf Minuten vor dem Klingeln schon gehen.<\/p>\n<p>Isabelle ging in die 5. Klasse, in die 5b, um genau zu sein. Als ihre Klassenlehrerin am Anfang des Schuljahres gefragt hatte, ob jemand Lust hatte, in der Bibliotheksgruppe mitzumachen, da hatte sie sich spontan gemeldet. Sie war selbst eine Leseratte, vor allem Abenteuer und Fantasy verschlang sie regelrecht.<\/p>\n<p>Die Arbeit in der Schulbibliothek machte ihr Spa\u00df. Bezahlt wurde sie daf\u00fcr nicht, selbst die kleinen Feiern, zu denen die Helfer immer im Advent und kurz vor Ende des Schuljahres eingeladen wurden, bezahlte Frau Burschke, die f\u00fcr die Bibliothek verantwortlich war, aus eigener Tasche. Das winzige Budget, das die Schule jedes Jahr f\u00fcr die Bibliothek ausklinkte, reichte gerade eben, um wenigstens eine Handvoll aktueller B\u00fccher anzuschaffen. Allein damit h\u00e4tte man die Regale auch nicht ann\u00e4hernd f\u00fcllen k\u00f6nnen, die meisten B\u00fccher waren gespendet worden.<\/p>\n<p>Das bedeutete zwangsl\u00e4ufig, dass viele B\u00fccher in der Bibliothek schon \u00e4lteren Datums waren. Bei manchen lag das Erscheinungsdatum vielleicht f\u00fcnf, sechs Jahre zur\u00fcck, aber es gab auch welche, die etliche Jahrzehnte auf dem Buckel hatten. Zum Teil waren das Klassiker, Otfried Preu\u00dfler, K\u00e4stner und andere, aber auch kaum oder gar nicht mehr bekannte B\u00fccher.<\/p>\n<p>Trotz des nicht durchgehend modernen Angebots wurde die Bibliothek gut angenommen. Es waren keine Sch\u00fclermassen, die in das umgestaltete Klassenzimmer im ersten Stock des Schulgeb\u00e4udes pilgerten, aber Isabelle konnte sich auch an keine einzige Pause entsinnen, an denen nicht wenigstens einer oder zwei da gewesen waren.<\/p>\n<p>Viele, die kamen, waren Stammg\u00e4ste. Von den meisten kannten Isabelle inzwischen die Namen und konnte darauf verzichten, sich zur Kontrolle den Sch\u00fclerausweis zeigen zu lassen. Sie machte den Job jetzt ja auch schon \u00fcber ein halbes Jahr, irgendwann hatte man die Namen von denen, die regelm\u00e4\u00dfig B\u00fccher ausliehen, einfach drauf.<\/p>\n<p>Isabelle hatte gerade das Programm ge\u00f6ffnet, in dem die B\u00fccher verwaltet wurden, als schon der erste \u201eKunde\u201c hereinkam. Er hie\u00df Dominik und ging in die 5a, ihre Parallelklasse. Sie kannte ihn etwas, weil sie im gleichen Relikurs sa\u00dfen, aber direkt befreundet waren sie nicht, obwohl sie schon glaubte, dass er ganz in Ordnung war. Auf jeden Fall war er immer freundlich, wenn er in die Bibliothek kam, und er kam oft in letzter Zeit. In den vergangenen vier Wochen, mindestens, war er in jeder Pause da gewesen, in der Isabelle Dienst gehabt hatte, wirklich in jeder. Was musste der f\u00fcr ein Lesetempo haben!<\/p>\n<p>Auch an diesem Tag hatte er drei B\u00fccher in der Hand, die er zur\u00fcckgeben wollte. Alle hatte er erst am Donnerstag zuvor ausgeliehen; das wusste Isabelle zwar nicht auswendig, aber das Programm zeigte es ihr an, als sie die Inventarnummern eingab, um die R\u00fcckgabe zu vermerken.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>9. April 2020 28 978-3751906449 Books on Demand Jedes Mal, wenn Isa&shy;belle Dienst in der Schul&shy;biblio&shy;thek hat, ist Dominik da, um B\u00fccher zu leihen. Er muss wirk&shy;lich ein Wahn&shy;sinns&shy;tempo haben beim Lesen! Doch je mehr Isa&shy;belle dar\u00fcber nach&shy;denkt, desto mehr Fragen hat sie. 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