{"id":834,"date":"2024-03-10T20:44:40","date_gmt":"2024-03-10T19:44:40","guid":{"rendered":"https:\/\/renebote.de\/?page_id=834"},"modified":"2024-03-10T20:44:40","modified_gmt":"2024-03-10T19:44:40","slug":"treffpunkt-bei-sonja","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/renebote.de\/?page_id=834","title":{"rendered":"Treffpunkt bei Sonja"},"content":{"rendered":"\n<dialog id=\"imgFull\" class=\"coverFullsizeDialog\" style=\"display: none;\" onclick=\"hideFullsizeCoverDialog();\" >\n\t<img decoding=\"async\" id=\"coverFullsize\" src=\"\" alt=\"Cover des Buchs Treffpunkt bei Sonja\" \/>\n<\/dialog>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:40%\">\n<img decoding=\"async\" id=\"coverPreview\" class=\"coverPreviewBook\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Cover-Treffpunkt-bei-Sonja.webp\" onclick=\"showFullsizeCoverDialog();\" alt=\"Cover des Buchs Treffpunkt bei Sonja\" \/>\n<div class=\"bookPageGeneralInfoContainer\">\n    <div class=\"bookPageEditionsContainer\">\n\t\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Ebook.webp\" style=\"width: 100%;\" title=\"Erh\u00e4ltlich als E-Book\" \/>\n    <\/div>\n    <div class=\"bookPageInfoRowsContainer\">\n\t\t<div class=\"bookPageInfoRow\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Erscheinungstermin.webp\" class=\"bookPageInfoIcon\" title=\"Erscheinungsdatum\" \/>1. Januar 2020\n        <\/div>\n\t\t<div class=\"bookPageInfoRow\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Seiten.webp\" class=\"bookPageInfoIcon\" title=\"Seiten\" \/>35\n        <\/div>\n\t\t<div class=\"bookPageInfoRow\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/ISBN.webp\" class=\"bookPageInfoIcon\" title=\"ISBN\" \/>978-3750428027 \n        <\/div>\n\t\t<div class=\"bookPageInfoRow\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Verlag.webp\" class=\"bookPageInfoIcon\" title=\"Ver\u00f6ffentlicht bei\" \/>Books on Demand\n        <\/div>\n    <\/div>\n<\/div>\n<div class=\"justifyText marginTop\">\n\t<p>Auf einer Rad&shy;tour im Herbst ent&shy;deckt Philine einen ver&shy;steckten Garten, um den sich anschei&shy;nend seit Ewig&shy;keiten niemand mehr ge&shy;k\u00fcmmert hat. Eigent&shy;lich k\u00f6nnte ihr das egal sein, aber die Frage, wem der Garten geh\u00f6rt, l\u00e4sst sie nicht mehr los. Zusam&shy;men mit ihrer besten Freundin Annika beginnt sie zu er&shy;mitteln und deckt eine traurige Ge&shy;schichte auf. Kann sie diese Ge&shy;schichte nach all der Zeit doch noch zu so etwas wie einem gl\u00fcck&shy;lichen Ende f\u00fchren?<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"fullWidthRow marginTop\">\n\t<b>E-Book \u20ac0,99<\/b>\n<\/div>\n<div class=\"fullWidthRow noBlockStartMargin\">\n\t<div style=\"width: 30%\";>\n\t\t<a href=\"https:\/\/books.apple.com\/de\/book\/treffpunkt-bei-sonja\/id1490406786\">\n\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Shop-Icon-iBooks.webp\" style=\"width: 100%; cursor: pointer;\" title=\"Link zum iBooks-Shop (Apple)\"\/>\n\t\t<\/a>\n\t<\/div>\t<div style=\"width: 30%\";>\n\t\t<a href=\"https:\/\/www.ebook.de\/de\/product\/38400372\/rene_bote_treffpunkt_bei_sonja.html\">\n\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Shop-Icon-Ebook_de.webp\" style=\"width: 100%; cursor: pointer;\" title=\"Link zum Shop von ebook.de\"\/>\n\t\t<\/a>\n\t<\/div>\t<div style=\"width: 30%\";>\n\t\t<a href=\"https:\/\/www.bod.de\/buchshop\/treffpunkt-bei-sonja-rene-bote-9783750428027\">\n\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Shop-Icon-BoD.webp\" style=\"width: 100%; cursor: pointer;\" title=\"Link zum Shop von BoD\"\/>\n\t\t<\/a>\n\t<\/div>\n<\/div>\n\n<div class=\"justifyText\"><p><b>Autorenplauderei 1: Bild&shy;fund als Keim&shy;zelle der Ge&shy;schichte<\/b><\/p><p>Die Ent&shy;stehung von <i>Treff&shy;punkt bei Sonja<\/i> wurde ma\u00df&shy;geblich vom Zufall beg\u00fcns&shy;tigt. Es kommt immer wieder vor, dass ich auf der Suche nach Bildern f\u00fcr ein Cover auf Fotos sto\u00dfe, die ich zwar aktuell nicht brauchen kann, die mir aber trotz&shy;dem aus dem einen oder anderen Grund gefallen. In solchen F\u00e4llen speichere ich mir den Link, und inzwi&shy;schen habe ich schon eine recht \u00fcppige Samm&shy;lung. Ab und an klicke ich mal einen Link an &ndash; was war das noch mal? Auf diese Weise bin ich wieder auf das Bild ge&shy;sto\u00dfen, das jetzt das Cover dieses Buchs ziert, und ich hatte direkt eine Idee, was man dazu schreiben k\u00f6nnte. <\/p>\n<p>\u00a0 <\/p>\n<p><b>Autorenplauderei 2: Die Namen der Figuren<\/b><\/p>\n<p>Jedes Buch (die eine oder andere Fort&shy;setzung mal ausge&shy;nommen) stellt mich vor die Heraus&shy;forde&shy;rung, die Charak&shy;tere zu be&shy;nennen. In der Regel denke ich mir die Namen einfach aus, und warum mir dabei be&shy;stimmte Namen ein&shy;fallen, kann ich selbst nicht so genau sagen. Wenn sich jemand mit seinem Namen in meinen B\u00fcchern wieder&shy;findet, dann ist das also reiner Zufall, es sei denn, ich erw\u00e4hne zum Bei&shy;spiel einen Buch&shy;autor, dessen Buch in meiner Ge&shy;schichte jemand liest, oder einen Musiker, dessen Konzert jemand besucht. Meistens recher&shy;chiere ich auch nicht gro\u00df&shy;artig, ob es eine Person mit dem betref&shy;fenden Namen gibt, aber ich sch\u00e4tze, dass ich doch ziem&shy;lich h\u00e4ufig einen Namen er&shy;wische, den irgendwo ein Mensch tr\u00e4gt oder getragen hat; das k\u00f6nnte man wohl nur ver&shy;meiden, indem man Namen nimmt, die kein Mensch mehr aus&shy;sprechen kann, und wenn ich mir ansehe, was f\u00fcr Namen mir schon unter&shy;gekommen sind, k\u00f6nnte ich wohl auch eine Katze \u00fcber die Tasta&shy;tur laufen lassen und d\u00fcrfte trotz&shy;dem nicht sicher sein. <\/p>\n<p>Inso&shy;fern stellt dieses Buch eine kleine Aus&shy;nahme dar. Sonja h\u00e4tte eigent&shy;lich ganz anders hei\u00dfen sollen, ich habe den Namen ge\u00e4ndert, nachdem ich den urspr\u00fcng&shy;lichen doch ausnahms&shy;weise ge&shy;googelt und dabei eine Spie&shy;lerin aus den deutschen Frauen&shy;fu\u00dfball-U-National&shy;mann&shy;schaften gefunden habe.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<div class=\"justifyText\">\n<p style=\"margin-top: -5px;\">Es war der letzte Sonntag im November, aber irgendwie f\u00fchlte es sich mehr nach Fr\u00fchjahr an. Der Himmel war blau, die Sonne schien, und es war auch gar nicht so kalt. Am Morgen waren die Scheiben der Autos am Stra\u00dfenrand zwar mit einer d\u00fcnnen Eisschicht \u00fcberzogen gewesen, aber die ersten Sonnenstrahlen hatten den Reif schnell aufgetaut.<\/p>\n<p>F\u00fcr kein Geld der Welt h\u00e4tte Philine bei diesem sch\u00f6nen Wetter drinnen hocken m\u00f6gen. Sie war zehn und am liebsten immer da, wo richtig was los war. Sie spielte Hockey im Verein, in den Schulpausen Tischtennis und war auch sonst viel drau\u00dfen unterwegs.<\/p>\n<p>Meistens war ihre beste Freundin Annika dabei. Sie ging in die gleiche Klasse und war auch in der Hockeymannschaft. An diesem Tag hatte Annika aber keine Zeit, und die Freundinnen, die Philine sonst noch hatte, entweder auch nicht, oder sie durften sonntags nicht raus.<\/p>\n<p>Deshalb hatte Philine ihren Eltern die Erlaubnis abgerungen, allein eine Radtour zu machen. Die Route hatte sie selbst ausgew\u00e4hlt und sich dabei ganz sch\u00f6n was vorgenommen. Von Kirchende aus nach Herdecke rein, die Ruhr entlang bis zum Hengstey-See, um den See herum und wieder zur\u00fcck, an die 20 Kilometer waren das bestimmt. Aber durch den Sport hatte Philine viel Kondition, Sorgen, dass sie unterwegs v\u00f6llig ersch\u00f6pft vom Rad fallen w\u00fcrde, musste man sich bei ihr nicht machen.<\/p>\n<p>Sie war zeitig losgefahren, denn ihre Eltern wollten, dass sie vor Einbruch der Dunkelheit zur\u00fcck war. Es war ungef\u00e4hr halb vier, als sie von der Stra\u00dfe abbog auf einen Fu\u00dfweg, der durch ein kleines Waldst\u00fcck f\u00fchrte, und sie sch\u00e4tzte, dass sie noch eine Viertelstunde brauchen w\u00fcrde, bis sie wieder zu Hause war.<\/p>\n<p>F\u00fcr ihre Blase drohte das aber schon zu viel zu werden. Sie hielt schon eine ganze Weile Ausschau nach einem Busch, hinter dem sie kurz verschwinden konnte, aber bisher hatte sie kein Gl\u00fcck gehabt. Um diese Jahreszeit hatten die meisten B\u00fcsche keine Bl\u00e4tter mehr, und hinter den kahlen \u00c4sten konnte man sich nicht verstecken.<\/p>\n<p>Kurz nachdem sie in den Wald hineingefahren war, zweigte rechts ein schmaler Pfad ab. Es war kein richtiger Weg, nur ein Trampelpfad, vielleicht ausgetreten von Spazierg\u00e4ngern, die ein St\u00fcck abk\u00fcrzen wollten. Philine bremste und lenkte das Rad auf den Pfad. Sie hatte ein Tourenrad mit breiten Reifen, da war der unebene Untergrund kein Problem. Wenn sie hinter der n\u00e4chsten Kurve abstieg und sich dann ein paar Meter abseits des Pfads hinter einen Baum hockte, dann konnte sie wohl einigerma\u00dfen sicher sein, dass niemand sie sehen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Nachdem das erledigt war, beschloss sie, dem Pfad noch ein St\u00fcck weit zu folgen. Sie war einfach neugierig, und hundert Meter oder so w\u00fcrden schon nicht gegen das Verbot der Eltern versto\u00dfen, einen anderen Weg zu nehmen als den, der vorher besprochen worden war. Zeit hatte sie noch genug, auch wenn es bald beginnen w\u00fcrde zu d\u00e4mmern.<\/p>\n<p>Der Pfad schl\u00e4ngelte sich zwischen den B\u00e4umen durch zum Waldrand. Dahinter schlossen sich Weiden an, und weiter entfernt waren H\u00e4user zu sehen. Philine fand das nicht besonders interessant, und weiter sollte sie besser nicht fahren.<\/p>\n<p>Sie wendete ihr Fahrrad, was auf dem schmalen Pfad nicht ganz einfach war. Das Vorderrad verhedderte sich in einer Wurzel, die aus dem Boden ragte, und Philine musste sich b\u00fccken, um es zu befreien. Gerade als sie sich wieder aufrichten wollte, entdeckte sie etwas: Durch eine L\u00fccke im Geb\u00fcsch war ein Metallgitter zu sehen, es sah aus wie ein Gartentor.<\/p>\n<p>Nanu, was war das denn? Philine kniff die Augen zusammen, aber davon konnte sie auch nicht mehr erkennen. Die L\u00fccke zwischen den Zweigen war einfach zu klein, und Philine konnte nicht mehr sehen als ein paar offenbar geschmiedete und \u00fcberwucherte Metallst\u00e4be. Ein alter Bergwerksstollen? Sie hatte schon in der Grundschule gelernt, dass die ganze Region sozusagen mehrfach unterkellert war vom Kohleabbau. In jeder Stadt hatte es mindestens eine Zeche gegeben, manche davon waren heute Museen. Ob es genau hier, wo sie jetzt stand, Bergbau gegeben hatte, wusste sie nicht, aber m\u00f6glich war\u2019s. Man konnte ja mal nachgucken, das kostete nichts au\u00dfer einem bisschen Zeit, und die hatte sie immer noch.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1. Januar 2020 35 978-3750428027 Books on Demand Auf einer Rad&shy;tour im Herbst ent&shy;deckt Philine einen ver&shy;steckten Garten, um den sich anschei&shy;nend seit Ewig&shy;keiten niemand mehr ge&shy;k\u00fcmmert hat. Eigent&shy;lich k\u00f6nnte ihr das egal sein, aber die Frage, wem der Garten geh\u00f6rt, l\u00e4sst sie nicht mehr los. 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