{"id":729,"date":"2024-03-05T21:05:22","date_gmt":"2024-03-05T20:05:22","guid":{"rendered":"https:\/\/renebote.de\/?page_id=729"},"modified":"2024-03-05T21:05:22","modified_gmt":"2024-03-05T20:05:22","slug":"filmdiebe","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/renebote.de\/?page_id=729","title":{"rendered":"Filmdiebe"},"content":{"rendered":"\n<dialog id=\"imgFull\" class=\"coverFullsizeDialog\" style=\"display: none;\" onclick=\"hideFullsizeCoverDialog();\" >\n\t<img decoding=\"async\" id=\"coverFullsize\" src=\"\" alt=\"Cover des Buchs Filmdiebe\" \/>\n<\/dialog>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:40%\">\n<img decoding=\"async\" id=\"coverPreview\" class=\"coverPreviewBook\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Cover-Filmdiebe.webp\" onclick=\"showFullsizeCoverDialog();\" alt=\"Cover des Buchs Filmdiebe\" \/>\n<div class=\"bookPageGeneralInfoContainer\">\n    <div class=\"bookPageEditionsContainer\">\n\t\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Ebook.webp\" style=\"width: 100%;\" title=\"Erh\u00e4ltlich als E-Book\" \/>\n    <\/div>\n    <div class=\"bookPageInfoRowsContainer\">\n\t\t<div class=\"bookPageInfoRow\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Erscheinungstermin.webp\" class=\"bookPageInfoIcon\" title=\"Erscheinungsdatum\" \/>25. April 2016\n        <\/div>\n\t\t<div class=\"bookPageInfoRow\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Seiten.webp\" class=\"bookPageInfoIcon\" title=\"Seiten\" \/>55\n        <\/div>\n\t\t<div class=\"bookPageInfoRow\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/ISBN.webp\" class=\"bookPageInfoIcon\" title=\"ISBN\" \/>978-3842352100 \n        <\/div>\n\t\t<div class=\"bookPageInfoRow\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Verlag.webp\" class=\"bookPageInfoIcon\" title=\"Ver\u00f6ffentlicht bei\" \/>Books on Demand\n        <\/div>\n    <\/div>\n<\/div>\n<div class=\"justifyText marginTop\">\n\t<p>Cassie und ihre Freundinnen Nora und Jasmila drehen mit Begeisterung Kurzfilme und sind auch richtig gut darin. Klar, dass sie beim Kurzfilmwettbewerb mitmachen, und sie haben auch schon ein spannendes Drehbuch. Doch gerade als sie die schwierigste und wichtigste Szene f\u00fcr ihren Film gedreht haben, wird Cassies Kamera geklaut. F\u00fcr Cassie steht fest: Das k\u00f6nnen nur Patrick und Moritz gewesen sein, die auch scharf auf den Hauptpreis sind! Das k\u00f6nnen die M\u00e4dchen nat\u00fcrlich nicht auf sich sitzen lassen, doch dann ger\u00e4t ihre Rache v\u00f6llig au\u00dfer Kontrolle. Wenn ihnen nicht ganz schnell etwas einf\u00e4llt, dann schafft es keiner der beiden Filme in den Wettbewerb.<\/p>\n\n<\/div>\n<div class=\"fullWidthRow marginTop\">\n\t<b>E-Book \u20ac0,99<\/b>\n<\/div>\n<div class=\"fullWidthRow noBlockStartMargin\">\n\t<div style=\"width: 30%\";>\n\t\t<a href=\"https:\/\/books.apple.com\/de\/book\/filmdiebe\/id1107599522\">\n\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Shop-Icon-iBooks.webp\" style=\"width: 100%; cursor: pointer;\" title=\"Link zum iBooks-Shop (Apple)\"\/>\n\t\t<\/a>\n\t<\/div>\t<div style=\"width: 30%\";>\n\t\t<a href=\"https:\/\/www.ebook.de\/de\/product\/26178410\/rene_bote_filmdiebe.html\">\n\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Shop-Icon-Ebook_de.webp\" style=\"width: 100%; cursor: pointer;\" title=\"Link zum Shop von ebook.de\"\/>\n\t\t<\/a>\n\t<\/div>\t<div style=\"width: 30%\";>\n\t\t<a href=\"https:\/\/www.bod.de\/buchshop\/filmdiebe-rene-bote-9783842352100\">\n\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Shop-Icon-BoD.webp\" style=\"width: 100%; cursor: pointer;\" title=\"Link zum Shop von BoD\"\/>\n\t\t<\/a>\n\t<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<div class=\"justifyText\">\n<p style=\"margin-top: -5px;\">Gelangweilt sa\u00df Cassie in der Warteecke des Friseursalons und bl\u00e4tterte lustlos die Tageszeitung vom Vortag durch, w\u00e4hrend sie darauf wartete, an die Reihe zu kommen. Wenn es nach ihr gegangen w\u00e4re, dann h\u00e4tte der Friseurbesuch auch noch ein oder zwei Wochen Zeit gehabt, aber ihre Mutter fand, dass die langen, braunen Locken dringend mal wieder geb\u00e4ndigt werden mussten.<\/p>\n<p>Cassie hatte gehofft, dass es wenigstens schnell gehen w\u00fcrde, so dass sie mit dem Rest des Nachmittags noch etwas anfangen konnte, aber da hatte sie an diesem Tag kein Gl\u00fcck. Zwei andere Kundinnen w\u00fcrden noch vor ihr dran sein, die, die gerade auf dem Stuhl sa\u00df, nicht mitgerechnet, und die Inhaberin des Ladens hatte keine Angestellte da, die ihr half.<\/p>\n<p>Cassie hie\u00df mit vollem Namen Cassandra, wurde aber von den allerwenigsten so genannt. Sie ging in die sechste Klasse, war im Tischtennisverein und lebte allein mit ihrer \u00e4lteren Schwester Silvia und ihrer Mutter. Ihr Vater hatte die Familie verlassen, als sie sechs Jahre alt gewesen war, und Cassie sah ihn selten, weil er in eine andere Stadt gezogen war. Au\u00dferdem ging ihr bei jedem Besuch ihre f\u00fcnfj\u00e4hrige Halbschwester auf die Nerven, die er mit seiner neuen Freundin bekommen hatte.<\/p>\n<p>Ungef\u00e4hr zehn Minuten nachdem Cassie hereingekommen war, verabschiedete die Friseurin die \u00e4ltere Dame, der sie eine Dauerwelle gelegt hatte, und bat die n\u00e4chste Kundin auf ihren Stuhl. Waschen, schneiden, Str\u00e4hnchen f\u00e4rben, das konnte dauern. Cassie seufzte und \u00fcberflog mit wenig Interesse den Lokalsport, in dem Mitte Mai der Saisonendspurt im Fu\u00dfball dominierte.<\/p>\n<p>Die Schere der Friseurin begann wieder zu klappern, und Cassie bl\u00e4tterte weiter. Nach dem Lokalsport kam die Kulturseite, die sie auch nicht gerade vom Hocker riss. Was da an B\u00fcchern, Filmen und Theaterst\u00fccken besprochen wurde, war meistens absolut nicht ihr Geschmack, so dass sie auch hier nur die \u00dcberschriften \u00fcberflog.<\/p>\n<p>Sie wollte abermals umbl\u00e4ttern, in der Hoffnung, endlich mal auf etwas interessantes zu sto\u00dfen, und stutzte. Ziemlich weit unten auf der Kulturseite und leicht zu \u00fcbersehen, wenn man die Seite nur fl\u00fcchtig streifte, stand ein Artikel, der tats\u00e4chlich interessant war: ein Aufruf zur Teilnahme an einem Jugendfilmwettbewerb. Ein Amateurfilmverein lud Kinder und Jugendliche dazu ein, einzeln oder in kleinen Gruppen kurze Filme zu drehen und auf einer bestimmten Internetseite hochzuladen. Eine Jury w\u00fcrde die besten Beitr\u00e4ge ausw\u00e4hlen, und mehrere Sponsoren, die im Text entsprechend gew\u00fcrdigt wurden, lobten attraktive Preise aus. Dem Siegerteam winkte ein verl\u00e4ngertes Wochenende in Berlin mit allem Drum und Dran einschlie\u00dflich einer F\u00fchrung durch die Filmstudios Babelsberg, auf die dahinter Platzierten warteten verschiedene kleinere Preise wie Kameras und Kinogutscheine.<\/p>\n<p>Cassie pfiff durch die Z\u00e4hne, so dass die Kundin, die noch neben ihr in der Warteecke sa\u00df, sie erstaunt von der Seite ansah. Das war doch mal was! Da w\u00fcrde sie mitmachen, gar keine Frage.<\/p>\n<p>Cassie besa\u00df eine gute Videokamera und hatte zusammen mit ihren besten Freundinnen Nora und Jasmila schon eine ganze Reihe von Filmen gedreht. Im Familien- und Freundeskreis wurden diese Filme regelm\u00e4\u00dfig gelobt; allerdings waren Eltern, Geschwister und Freunde bislang auch ihr einziges Publikum, denn die Filme bei Youtube oder auf anderen Videoplattformen im Internet hochzuladen, hatten die Eltern ihnen verboten.<\/p>\n<p>Dass bei dem Wettbewerb auch Leute mitmachen w\u00fcrden, die mehr Erfahrung, noch bessere Ausr\u00fcstung und auch bei Kost\u00fcmen, Requisiten und Drehorten ganz andere M\u00f6glichkeiten hatten, war Cassie klar. Trotzdem glaubte sie an ihre Chance, denn das gr\u00f6\u00dfte Spektakel und das sch\u00e4rfste Bild nutzten nur wenig, wenn die Idee dahinter einfach nur fad war. Ein Problem sah sie eher in der knappen Zeit, denn der Wettbewerb lief wohl schon eine Weile, und der Artikel in der Zeitung war so etwas wie ein letzter Aufruf an alle, die bis jetzt noch nichts von davon mitbekommen hatten. Gerade mal zwei Wochen blieben ihr und ihren Freundinnen noch, um ein Drehbuch zu schreiben, die Aufnahmen in den Kasten zu kriegen und den Film zu schneiden.<\/p>\n<p>Bei der Themenwahl waren den Teilnehmern kaum Grenzen gesetzt, und w\u00e4hrend die Friseurin sich an ihren Haaren zu schaffen machte, nahm in Cassies Kopf schon das Drehbuch Gestalt an. Ihr schwebte ein d\u00fcsterer Thriller vor, \u00fcber ein M\u00e4dchen, das bei einem heimlichen Abstecher vom Nachhauseweg Zeugin eines Verbrechens wurde und um sein Leben rennen musste. Ja, das konnte was werden!<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>25. April 2016 55 978-3842352100 Books on Demand Cassie und ihre Freundinnen Nora und Jasmila drehen mit Begeisterung Kurzfilme und sind auch richtig gut darin. Klar, dass sie beim Kurzfilmwettbewerb mitmachen, und sie haben auch schon ein spannendes Drehbuch. 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