{"id":694,"date":"2024-03-03T15:02:43","date_gmt":"2024-03-03T14:02:43","guid":{"rendered":"https:\/\/renebote.de\/?page_id=694"},"modified":"2024-03-22T17:58:45","modified_gmt":"2024-03-22T16:58:45","slug":"freundschaft-aus-der-kueche","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/renebote.de\/?page_id=694","title":{"rendered":"Freundschaft aus der K\u00fcche"},"content":{"rendered":"\n<dialog id=\"imgFull\" class=\"coverFullsizeDialog\" style=\"display: none;\" onclick=\"hideFullsizeCoverDialog();\" >\n\t<img decoding=\"async\" id=\"coverFullsize\" src=\"\" alt=\"Cover des Buchs Freundschaft aus der K\u00fcche\" \/>\n<\/dialog>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:40%\">\n<img decoding=\"async\" id=\"coverPreview\" class=\"coverPreviewBook\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Cover-Freundschaft-aus-der-Kueche.webp\" onclick=\"showFullsizeCoverDialog();\" alt=\"Cover des Buchs Freundschaft aus der K\u00fcche\" \/>\n<div class=\"bookPageGeneralInfoContainer\">\n    <div class=\"bookPageEditionsContainer\">\n\t\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Ebook.webp\" style=\"width: 100%;\" title=\"Erh\u00e4ltlich als E-Book\" \/>\n    <\/div>\n    <div class=\"bookPageInfoRowsContainer\">\n\t\t<div class=\"bookPageInfoRow\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Erscheinungstermin.webp\" class=\"bookPageInfoIcon\" title=\"Erscheinungsdatum\" \/>26. Mai 2015\n        <\/div>\n\t\t<div class=\"bookPageInfoRow\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Seiten.webp\" class=\"bookPageInfoIcon\" title=\"Seiten\" \/>21\n        <\/div>\n\t\t<div class=\"bookPageInfoRow\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/ISBN.webp\" class=\"bookPageInfoIcon\" title=\"ISBN\" \/>978-3734798306 \n        <\/div>\n\t\t<div class=\"bookPageInfoRow\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Verlag.webp\" class=\"bookPageInfoIcon\" title=\"Ver\u00f6ffentlicht bei\" \/>Books on Demand\n        <\/div>\n    <\/div>\n<\/div>\n<div class=\"justifyText marginTop\">\n\t<p>Es ist nicht leicht, in einer neuen Klasse in einer neuen Stadt Fu\u00df zu fassen, aber besonders schwer wird es, wenn die Wortf\u00fchrer in der Klasse sofort einen Stempel setzen. Pauline bekommt gleich am ersten Tag das Etikett &#8222;arm&#8220; angeheftet und ist damit untendurch, obwohl sie niemandem etwas getan hat. Doch Freundschaft geht bekannterma\u00dfen durch den Magen, und in der K\u00fcche macht Pauline so schnell niemand was vor&#8230;<\/p>\n\n<\/div>\n<div class=\"fullWidthRow marginTop\">\n\t<b>E-Book \u20ac0,49<\/b>\n<\/div>\n<div class=\"fullWidthRow noBlockStartMargin\">\n\t<div style=\"width: 30%\";>\n\t\t<a href=\"https:\/\/books.apple.com\/de\/book\/freundschaft-aus-der-k%C3%BCche\/id998481559\">\n\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Shop-Icon-iBooks.webp\" style=\"width: 100%; cursor: pointer;\" title=\"Link zum iBooks-Shop (Apple)\"\/>\n\t\t<\/a>\n\t<\/div>\t<div style=\"width: 30%\";>\n\t\t<a href=\"https:\/\/www.ebook.de\/de\/product\/24297609\/rene_bote_freundschaft_aus_der_kueche.html\">\n\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Shop-Icon-Ebook_de.webp\" style=\"width: 100%; cursor: pointer;\" title=\"Link zum Shop von ebook.de\"\/>\n\t\t<\/a>\n\t<\/div>\t<div style=\"width: 30%\";>\n\t\t<a href=\"https:\/\/www.bod.de\/buchshop\/freundschaft-aus-der-kueche-rene-bote-9783734798306\">\n\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Shop-Icon-BoD.webp\" style=\"width: 100%; cursor: pointer;\" title=\"Link zum Shop von BoD\"\/>\n\t\t<\/a>\n\t<\/div>\n<\/div>\n\n<div style=\"width: 100%; min-height: 50px; display: flex; flex-direction: row; border: 2px solid grey; border-radius: 8px; cursor: pointer;\" onclick=\"window.location.href='https:\/\/renebote.de\/?page_id=1012';\">\n    <div style=\"width: 50px; height: 100%;\">\n        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Serienlogo-Freundschaft-aus-der-Kueche.webp\" style=\"width: 40px; height: 40px; margin: calc((100% - 40px) \/ 2) 5px calc((100% - 40px) \/ 2) 5px;\">\n    <\/div>\n\n    <div style=\"width: calc(100% - 50px;); height: 100%; display: flex; flex-direction: column; justify-content: center;\">\n        <div style=\"color: grey;\">\n            <b>Zur Serienseite<\/b>\n        <\/div>\n\n        <div style=\"color: grey; font-size: 0.7em;\">\n            Das Buch geh\u00f6rt zur Serie <i>Freundschaft aus der K\u00fcche<\/i>\n        <\/div>\n    <\/div>\n<\/div>\n\n<div class=\"justifyText\"><p><b>Autorenplauderei<\/b><\/p><p>Auch wenn ich in erste Linie unterhalten m\u00f6chte, enth\u00e4lt das Buch doch eine Botschaft: Wir w\u00e4ren wahrscheinlich alle ein ganzes St\u00fcck besser dran, wenn wir Menschen nicht nach dem beurteilen, was sie besitzen, sondern nach dem, was sie sind.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<div class=\"justifyText\">\n<p style=\"margin-top: -5px;\"><b>1. Leseprobe (Buchanfang)<\/b><\/p>\n<p>Pauline wappnete sich: F\u00fcr den ersten Tag in der neuen Schule, die erste Begegnung mit ihren neuen Klassenkameraden, die erste Fahrt durch eine Stadt, die sie bislang nur aus den Erz\u00e4hlungen ihrer Mutter, ein paar Fotos und den Informationen kannte, die sie hastig im Internet zusammengesucht hatte, als ihr Leben von einem Tag auf den anderen v\u00f6llig auf den Kopf gestellt worden war.<\/p>\n<p>So lange sie denken konnte, hatte sie mit ihrer Mutter in Hamburg gelebt, zu zweit in einer kleinen Wohnung in der N\u00e4he des Hauptbahnhofs. An ihren Vater konnte sie sich kaum noch entsinnen, sie war zweieinhalb gewesen, als sie ihn zum letzten Mal gesehen hatte, und wusste nicht viel mehr \u00fcber ihn, als dass er als Fernfahrer arbeitete und ihre Mutter kennengelernt hatte, als er Waren f\u00fcr die Firma transportiert hatte, in der sie damals gearbeitet hatte. Sie hatten sich zusammen in Hamburg niedergelassen, wo er herkam, und eine Tochter bekommen, doch als Pauline vor etwas weniger als zw\u00f6lf Jahren zur Welt gekommen war, da musste es wohl schon gekriselt haben, und bald darauf war es endg\u00fcltig aus gewesen.<\/p>\n<p>Pauline wusste, dass es nicht immer leicht gewesen war f\u00fcr ihre Mutter, allein mit einem kleinen Kind, sie hatte fr\u00fch mithelfen m\u00fcssen, und Geld war nie im \u00dcberfluss vorhanden gewesen, aber sie hatte nichts vermisst, weil sie damit aufgewachsen war, weil ihre Mutter es ihr trotzdem an nichts hatte fehlen lassen, und weil sie Freundinnen gehabt hatte, denen es egal gewesen war, dass sie nicht immer das Neuste vom Neusten hatte, dass sie sich nicht jedes Wochenende einen kostspieligen Ausflug leisten konnte, Freundinnen, die sie von klein auf kannten. Freundinnen, die sie best\u00e4rkt hatten und wie eine Schutzmauer gewesen waren, wenn sie verspottet worden war, weil sie eben nicht den teuren Marken-Wasserfarbkasten hatte, nicht den Marken-Tornister. Freundinnen, die sich nicht beschwert hatten, wenn sie fr\u00fcher nach Hause ging, weil sie noch einkaufen musste, Freundinnen, die einfach Freundinnen waren.<\/p>\n<p>Doch jetzt war innerhalb weniger Tage alles anders geworden, eine Bekannte aus der alten Heimat, eine der wenigen, zu der der Kontakt nicht abgerissen war, hatte Paulines Mutter eine neue Stelle vermittelt, eine, die etwas besser bezahlt wurde, mehr mit dem Beruf zu tun hatte, den Paulines Mutter urspr\u00fcnglich gelernt hatte, und die langfristig sicher schien. Klar, dass Paulines Mutter da nicht lange \u00fcberlegt hatte, obwohl sie wusste, was sie ihrer Tochter damit zumutete, und es war ja auch nicht so, dass Pauline es nicht verstanden h\u00e4tte. Trotzdem hatte der Abschied wehgetan, Pauline hatte Rotz und Wasser geheult, als sie sich am Freitag nach der letzten Stunde in ihrer alten Schule von ihren Freundinnen verabschiedet hatte, und jetzt krampfte sie auf dem Weg zur Bushaltestelle in der Hosentasche die Hand um den kleinen Pl\u00fcschb\u00e4ren, den Nina, die beste Freundin von allen, ihr als Gl\u00fccksbringer mit auf den Weg ins Ruhrgebiet gegeben hatte, das nun ihre neue Heimat werden sollte.<\/p>\n<p><\/p>\n<p><b>2. Leseprobe<\/b><\/p>\n<p>\n Zwei Minuten sp\u00e4ter war es soweit: Pauline stand vor der T\u00fcr von Bioraum I und damit endg\u00fcltig unmittelbar vor der ersten Begegnung mit ihrer neuen Klasse. Nun w\u00fcrde es noch schlimmer kommen, als sie ohnehin schon bef\u00fcrchtet hatte, sie kam zu sp\u00e4t, was sie doch unbedingt hatte vermeiden wollen. Sie klopfte, eine weibliche Stimme rief \u201eJa!\u201c, und Pauline betrat den Unterrichtsraum.\n<\/p><p>\nDie Szene \u00e4hnelte ihrem Auftritt in der 6d kurz zuvor, achtzehn Augenpaare plus Lehrerin starrten sie an. Pauline f\u00fchlte ihr Herz bis hoch in den Hals klopfen, w\u00e4hrend sie die T\u00fcr hinter sich schloss und einen Schritt auf die Lehrerin zu machte, eine \u00e4ltliche Person in einem grauen Kost\u00fcm. Gerade noch rechtzeitig fiel ihr ein, erst mal einen guten Morgen zu w\u00fcnschen. \u201eIch bin Pauline Franke.\u201c stellte sie sich dann vor. \u201eIch soll ab heute hier in die Klasse gehen.\u201c\n<\/p><p>\nDie Lehrerin schien davon nichts gewusst zu haben. \u201eHm.\u201c machte sie. \u201eIch wusste gar nicht, dass wir Zuwachs bekommen!\u201c \u201eEs musste alles ganz schnell gehen.\u201c versuchte Pauline zu erkl\u00e4ren. \u201eMeine Mutter hat eine neue Stelle bekommen, ich hab vorher in Hamburg gewohnt.\u201c Irgendwie f\u00fchlte sie sich schuldig, obwohl sie doch nun wirklich weder was daf\u00fcr konnte, dass die Sekret\u00e4rin ihrer Mutter den falschen Raum genannt hatte, noch daf\u00fcr, dass offenbar auch vers\u00e4umt worden war, die Lehrer zu informieren. Hoffentlich wusste wenigstens der Klassenlehrer Bescheid! Ein Herr Pertel sollte das sein, und die Klasse hatte Englisch bei ihm, mehr wusste Pauline noch nicht \u00fcber ihn.\n<\/p><p>\nDie Biolehrerin fasste sich, hie\u00df Pauline willkommen und teilte sie dann einer der f\u00fcnf Gruppen zu, die gerade einen Versuch am lebenden Goldfisch machten. \u201eMach einfach mal mit, Anna, Maike und Estefania k\u00f6nnen dir nebenbei erkl\u00e4ren, worum es geht.\u201c\n<\/p><p>\nDie Aussicht schien den drei Genannten so gut zu gefallen wie Bauchweh, aber es sah so aus, als w\u00fcssten sie, dass es zwecklos war, aufzubegehren. Sie waren eine von zwei Dreiergruppen, die andere bestand ausschlie\u00dflich aus Jungs, es war also logisch, dass Pauline hier zugeteilt wurde. Pauline trat an den Tisch, stellte ihren Rucksack, der nicht mehr als Schreibzeug, Pausenbrot und etwas zu trinken enthielt, auf dem Boden ab, und begr\u00fc\u00dfte ihre drei neuen Klassenkameradinnen mit einem freundlichen \u201eHi. Ich bin Pauline.\u201c \u201eAnna.\u201c antwortete ein hoch gewachsenes M\u00e4dchen mit goldblondem Haar und knallroter Bemalung auf den Lippen einsilbig. Sie war bestimmt noch eine Handbreit gr\u00f6\u00dfer als Pauline, die auch nicht eben klein war f\u00fcr ihr Alter, und offensichtlich die Anf\u00fchrerin des Trios. Maike wirkte neben ihr wie ein Grundschulkind, versuchte aber mit einem frechen Fransenschnitt, Ohrgeh\u00e4ngen und nachgezogenen Augenbrauen, sich \u00e4lter zu machen. Estefania war etwas vollschlank und versuchte es unter einem poppigen T-Shirt zu verbergen. Sie sagte kein Wort, meinte wohl, da zwei ihren Namen genannt hatten, w\u00e4re ihrer ja auch so klar.\n<\/p><p>\nAuf eine Erkl\u00e4rung, was hier gerade mit den Fischen gemacht wurde, konnte Pauline lange warten, die drei Sch\u00f6nheiten hatten ganz offensichtlich keinen Bock, auch nur ein Wort mehr als unbedingt n\u00f6tig mit der Neuen zu wechseln, die die Lehrerin ihnen aufs Auge gedr\u00fcckt hatte. Zum Gl\u00fcck erkannte sie auch so, worum es bei diesem Experiment ging, den Fischen wurde eingef\u00e4rbtes Wasser vor die M\u00e4uler getr\u00e4ufelt, um den Weg des Wassers bei der Kiemenatmung anschaulich darzustellen. Gut, dass sie die in ihrer alten Schule schon durchgenommen hatten! \n<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>26. Mai 2015 21 978-3734798306 Books on Demand Es ist nicht leicht, in einer neuen Klasse in einer neuen Stadt Fu\u00df zu fassen, aber besonders schwer wird es, wenn die Wortf\u00fchrer in der Klasse sofort einen Stempel setzen. 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