{"id":671,"date":"2024-02-27T20:46:44","date_gmt":"2024-02-27T19:46:44","guid":{"rendered":"https:\/\/renebote.de\/?page_id=671"},"modified":"2024-02-27T20:46:44","modified_gmt":"2024-02-27T19:46:44","slug":"ueberfall-auf-dem-weihnachtsmarkt","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/renebote.de\/?page_id=671","title":{"rendered":"\u00dcberfall auf dem Weihnachtsmarkt"},"content":{"rendered":"\n<dialog id=\"imgFull\" class=\"coverFullsizeDialog\" style=\"display: none;\" onclick=\"hideFullsizeCoverDialog();\" >\n\t<img decoding=\"async\" id=\"coverFullsize\" src=\"\" alt=\"Cover des Buchs \u00dcberfall auf dem Weihnachtsmarkt\" \/>\n<\/dialog>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:40%\">\n<img decoding=\"async\" id=\"coverPreview\" class=\"coverPreviewBook\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Cover-Ueberfall-auf-dem-Weihnachtsmarkt.webp\" onclick=\"showFullsizeCoverDialog();\" alt=\"Cover des Buchs \u00dcberfall auf dem Weihnachtsmarkt\" \/>\n<div class=\"bookPageGeneralInfoContainer\">\n    <div class=\"bookPageEditionsContainer\">\n\t\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Ebook.webp\" style=\"width: 100%;\" title=\"Erh\u00e4ltlich als E-Book\" \/>\n\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Buch.webp\" style=\"width: 100%;\" title=\"Erh\u00e4ltlich als Taschenbuch\" \/>\n    <\/div>\n    <div class=\"bookPageInfoRowsContainer\">\n\t\t<div class=\"bookPageInfoRow\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Erscheinungstermin.webp\" class=\"bookPageInfoIcon\" title=\"Erscheinungsdatum\" \/>3. Dezember 2015\n        <\/div>\n\t\t<div class=\"bookPageInfoRow\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Seiten.webp\" class=\"bookPageInfoIcon\" title=\"Seiten\" \/>80\n        <\/div>\n\t\t<div class=\"bookPageInfoRow\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/ISBN.webp\" class=\"bookPageInfoIcon\" title=\"ISBN\" \/>978-3739218113 \n        <\/div>\n\t\t<div class=\"bookPageInfoRow\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Verlag.webp\" class=\"bookPageInfoIcon\" title=\"Ver\u00f6ffentlicht bei\" \/>Books on Demand\n        <\/div>\n    <\/div>\n<\/div>\n<div class=\"justifyText marginTop\">\n\t<p>Nur durch Zufall werden Mark und Damir Zeugen, wie Joana aus ihrer Parallelklasse von drei anderen M\u00e4dchen bel\u00e4stigt wird. Sie k\u00f6nnen das aggressive Trio in die Flucht schlagen, doch der \u00dcbergriff ist kein Einzelfall. Schon seit Monaten ist Joana st\u00e4ndigen Anfeindungen ausgesetzt, und alle Ideen, die Mark und Damir haben, um dem Treiben ein Ende zu setzen, scheitern daran, dass Joana jede Hilfe ablehnt. Wie k\u00f6nnen sie ihr Vertrauen gewinnen, so dass sie sich endlich helfen l\u00e4sst?<\/p>\n\n<\/div>\n<div class=\"fullWidthRow marginTop\">\n\t<b>E-Book \u20ac1,99<\/b>\n<\/div>\n<div class=\"fullWidthRow noBlockStartMargin\">\n\t<div style=\"width: 30%\";>\n\t\t<a href=\"https:\/\/books.apple.com\/de\/book\/%C3%BCberfall-auf-dem-weihnachtsmarkt\/id1069909327\">\n\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Shop-Icon-iBooks.webp\" style=\"width: 100%; cursor: pointer;\" title=\"Link zum iBooks-Shop (Apple)\"\/>\n\t\t<\/a>\n\t<\/div>\t<div style=\"width: 30%\";>\n\t\t<a href=\"https:\/\/www.ebook.de\/de\/product\/25585438\/rene_bote_ueberfall_auf_dem_weihnachtsmarkt.html\">\n\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Shop-Icon-Ebook_de.webp\" style=\"width: 100%; cursor: pointer;\" title=\"Link zum Shop von ebook.de\"\/>\n\t\t<\/a>\n\t<\/div>\t<div style=\"width: 30%\";>\n\t\t<a href=\"https:\/\/www.bod.de\/buchshop\/ueberfall-auf-dem-weihnachtsmarkt-rene-bote-9783739266428\">\n\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Shop-Icon-BoD.webp\" style=\"width: 100%; cursor: pointer;\" title=\"Link zum Shop von BoD\"\/>\n\t\t<\/a>\n\t<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"fullWidthRow marginTop\">\n\t<b>Taschenbuch \u20ac4,90<\/b>\n<\/div>\n<div class=\"fullWidthRow noBlockStartMargin\">\n    <div style=\"width: 30%\";>\n\t\t<a href=\"https:\/\/www.ebook.de\/de\/product\/25485552\/rene_bote_ueberfall_auf_dem_weihnachtsmarkt.html\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Shop-Icon-Ebook_de.webp\" style=\"width: 100%; cursor: pointer;\" title=\"Link zum Shop von ebook.de\"\/>\n        <\/a>\n    <\/div>    <div style=\"width: 30%\";>\n        <a href=\"https:\/\/www.bod.de\/buchshop\/ueberfall-auf-dem-weihnachtsmarkt-rene-bote-9783739218113\">\n\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Shop-Icon-BoD.webp\" style=\"width: 100%; cursor: pointer;\" title=\"Link zum Shop von BoD\"\/>\n        <\/a>\n    <\/div>\n<\/div>\n<div class=\"justifyText\">\n<p><b>Autorenplauderei: Zeitdruck<\/b><\/p>\n<p>\n<i>\u00dcberfall auf dem Weihnachtsmarkt<\/i> war eines der ersten B\u00fccher, die ich herausgebracht habe, und die Fertigstellung erfolgte teilweise unter Zeitdruck. Im Nachhinein betrachtet hat das dem Buch nicht gerade gutgetan, und deshalb habe ich mich entschlossen, eine \u00fcberarbeitete Neuauflage herauszubringen. Die Geschichte an sich ist zwar gleich geblieben, aber an einigen Stellen detaillierter erz\u00e4hlt, und einige sprachliche Holperstellen wurden beseitigt. Dabei habe ich R\u00fcckmeldungen der Leser dankbar ber\u00fccksichtigt.\n<\/p>\n<p>\n\u00c4hnlich erging es dem Cover. Vor einem Jahr kannte ich noch nicht so viele Quellen f\u00fcr Fotos wie heute und hatte nicht die Zeit, mit vielen verschiedenen Suchbegriffen in den Bilddatenbanken zu experimentieren. Dieses Mal habe ich nicht meine Vorstellungen am verf\u00fcgbaren Material ausgerichtet, sondern so lange gesucht, bis ich Material hatte, das zu meinen Vorstellungen passte, und damit, glaube ich, ein Cover geschaffen, das die Stimmung der Geschichte gut widerspiegelt.\n<\/p>\n<p>\nZus\u00e4tzlich habe ich noch eine Kurzgeschichte eingef\u00fcgt, eine Szene, die ein paar Tage nach dem eigentlichen Ende der Geschichte spielt und einen Eindruck davon gibt, wie sich die Freundschaft zwischen Mark, Damir und Joana weiter entwickelt.\n<\/p>\n<p>\nWer gerne den Vergleich ziehen m\u00f6chte, findet die archivierte Buchvorstellung der ersten Ausgabe mit Cover, Klappentext und Leseprobe der Erstausgabe hier.\n<\/p>\n<p>\nF\u00fcr alle, die ganz zu den Anf\u00e4ngen zur\u00fcckkehren m\u00f6chten, ist hier die allererste Idee zu der Geschichte, so wie ich sie mir auf einem Zettel notiert habe:\n<\/p>\n<p style=\"margin:20px 10px 0px 10px; border: 1px solid lightgray; border-radius: 5px; padding: 10px;\">\nM\u00e4dchen wird gemobbt, zwei Jungen beobachten Angriff auf dem Weihnachtsmarkt, greifen ein und sorgen hinterher daf\u00fcr, dass das Mobbing aufh\u00f6rt, obwohl das M\u00e4dchen zuerst einfach nur den Kopf unten halten will.\n<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<div class=\"justifyText\">\n<p style=\"margin-top: -5px;\">\nEs war der Tag nach dem dritten Advent, und wie immer zu dieser Zeit des Jahres waren allerorts die Innenst\u00e4dte v\u00f6llig \u00fcberlaufen. Die einen mussten noch Geschenke kaufen und hasteten von Gesch\u00e4ft zu Gesch\u00e4ft, die anderen bummelten \u00fcber den Weihnachtsmarkt und genossen den typischen Geruch, in dem sich Bratwurst, Reibekuchen, Gl\u00fchwein und gebrannte Mandeln mischten.\n<\/p>\n<p>\nRechts und links reihten sich vor den L\u00e4den Imbissbuden, Waffelst\u00e4nde, Bierwagen, Verkaufsst\u00e4nde mit Schnitzereien, Textilien, Weihnachtsdeko und vielem mehr, ungef\u00e4hr jeder dritte Stand bot vor allem oder mindestens nebenbei Gl\u00fchwein feil, und an der Kreuzung, wo etwas mehr Platz war, stand ein Kinderkarussell. \u00dcber den St\u00e4nden waren Lichterketten quer \u00fcber die Schlucht zwischen den H\u00e4usern gespannt, und ein Teppich aus Weihnachtsmusik \u00fcberlagerte die Szene. Etliche Gesch\u00e4ftsinhaber und Standbesitzer hatten Lautsprecher aufgestellt, aus denen die verschiedensten Adventslieder rieselten, und auf den Stufen vor dem Rathaus spielte eine Blaskapelle \u201eSchneefl\u00f6ckchen, Wei\u00dfr\u00f6ckchen\u201c, was passte wie die Faust aufs Auge, weil sich n\u00e4mlich keine einzige Schneeflocke blicken lie\u00df. Es war zwar kalt, knapp unter null Grad, aber trocken, und obwohl es gerade erst auf vier Uhr nachmittags zuging, brach schon die Dunkelheit herein und lie\u00df die unz\u00e4hligen Lichter noch mehr zur Geltung kommen.\n<\/p>\n<p>\nMitten in diesem Trubel suchten sich die beiden Freunde Mark und Damir ihren Weg. Mark hielt st\u00e4ndig die Hand an der Ges\u00e4\u00dftasche, in der er sein Portemonnaie trug, denn er wollte Weihnachtsgeschenke kaufen und hatte deshalb \u00fcber drei\u00dfig Euro dabei. Das Geschiebe auf dem Weihnachtsmarkt, in dem man schon aufpassen musste, dass man nicht selbst versehentlich die Brieftasche dem Nebenmann in die Tasche schon, war bekanntlich ein Paradies f\u00fcr Taschendiebe, und den Betrag zu verlieren und noch mal Geld von seinem Taschengeldkonto abheben zu m\u00fcssen f\u00fcr die Geschenke, h\u00e4tte Mark schon wehgetan. Er war schlie\u00dflich Taschengeldempf\u00e4nger und kein Gro\u00dfunternehmer.\n<\/p>\n<p>\nDamir hatte die Weihnachtsgeschenke f\u00fcr seine Familie schon fr\u00fcher gekauft und h\u00e4tte eigentlich keinen Grund gehabt, sich das Gedr\u00e4nge anzutun, begleitete aber bereitwillig seinen besten Freund, der lange keine Idee gehabt hatte, was er seinen Eltern schenken sollte, und deshalb nur das Kinderh\u00f6rspiel f\u00fcr seine kleine Schwester schon im November besorgt hatte. Die beiden Siebtkl\u00e4ssler kannten sich schon seit dem Kindergarten, waren auch schon in der Grundschule in der gleichen Klasse gewesen und trafen sich fast jeden Nachmittag, um irgendwas zusammen zu unternehmen.\n<\/p>\n<p>\nDamir, dessen Eltern aus Kroatien stammten, war der \u00e4ltere von beiden, bereits im Juli dreizehn geworden und sehr gro\u00df gewachsen f\u00fcr sein Alter. Als Ringer, der schon mehrere Nachwuchstuniere gewonnen hatte, darunter auch eins mit vielen starken Teilnehmern aus ganz Nordrhein-Westfalen und den angrenzenden Bundesl\u00e4ndern, war er kr\u00e4ftig und gewandt. Er konnte ein rechter Hitzkopf sein, aber seine Trainer hatten ihm nicht nur Griffe beigebracht, mit denen er seine Gegner auf die Matte zwingen konnte, sondern auch Selbstbeherrschung.\n<\/p>\n<p>\nManchmal mit dem Kopf durch die Wand zu wollen war eine Eigenschaft, die er mit seinem besten Freund teilte. Auch Mark, der am Tag vor Silvester dreizehn werden w\u00fcrde, war sportlich und seit mittlerweile fast acht Jahren im Fu\u00dfballverein, wo er zu den St\u00fctzen seiner Mannschaft geh\u00f6rte. Er war einen halben Kopf kleiner als Damir, damit aber immer noch deutlich \u00fcber dem Durchschnitt. Als Innenverteidiger konnte er das brauchen, und in seiner C-Jugend verlor er kaum ein Kopfballduell.\n<\/p>\n<p>\nWeil sattsam bekannt war, was weniger als zwei Wochen vor Weihnachten in der Fu\u00dfg\u00e4ngerzone los war, hatten Mark und Damir gen\u00fcgend Zeit eingeplant. Je nachdem, wie lange sie brauchten, w\u00fcrden sie anschlie\u00dfend vielleicht noch eine Weile bei Mark hocken, ansonsten hatten sie f\u00fcr den Rest des Tages nichts mehr eingeplant. Sie konnten es sich erlauben, einen Moment stehenzubleiben, wenn ihnen ein Bekannter \u00fcber den Weg lief, und n\u00e4herten sich ansonsten St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck der Buchhandlung, in der Mark f\u00fcndig zu werden hoffte.\n<\/p>\n<p>\nNur wenige Dutzend Schritte vom Eingang entfernt stutzte Mark pl\u00f6tzlich. Damir glaubte, sein bester Freund h\u00e4tte jemanden gesehen, den er kannte, und sah sich um, konnte aber niemanden aus dem gemeinsamen Freundeskreis entdecken. Die vier M\u00e4dchen, die Mark zu seiner gro\u00dfen Verwunderung gerade in eine dunkle Gasse zwischen zwei H\u00e4usern auf der linke Seite hatte einbiegen sehen, waren inzwischen in der Finsternis verschwunden, so dass Damir sie nicht mehr hatte sehen k\u00f6nnen.\n<\/p>\n<p>\nMark kannte das Quartett nur fl\u00fcchtig. Alle vier gingen auf die gleiche Schule wie er und Damir, sie waren, wie er wusste, in einer seiner Parallelklassen, aber bei insgesamt f\u00fcnf siebten Klassen konnte man schwerlich alle Jungen und M\u00e4dchen aus s\u00e4mtlichen Parallelklassen n\u00e4her kennen. Die eigenen Klassenkameraden kannte man nat\u00fcrlich, die anderen Siebtkl\u00e4ssler dagegen nur, soweit man gemeinsam mit ihnen in einem der klassen\u00fcbergreifenden Religions-, Franz\u00f6sisch- oder Lateinkurse sa\u00df oder private Verbindungen bestanden.\n<\/p>\n<p>\nHastig knuffte er Damir mit dem Ellbogen in die Seite. \u201eHast du das auch gesehen?\u201c fragte er, w\u00e4hrend er so angestrengt wie erfolglos versuchte, die Dunkelheit zwischen den H\u00e4usern mit den Augen zu durchdringen. \u201eWas denn?\u201c wollte Damir wissen. Er konnte zwar ungef\u00e4hr die Richtung absch\u00e4tzen, weil er ja sah, wohin Mark starrte, sah aber nichts Ungew\u00f6hnliches, was kein Wunder war, weil die M\u00e4dchen, deren Verhalten Marks Aufmerksamkeit erregt hatte, aktuell ja nicht mehr zu sehen waren.\n<\/p>\n<p>\n\u201eDa sind welche aus der 7a in den Hof rein.\u201c erkl\u00e4rte Mark und nannte die Namen der beiden Gesch\u00e4fte, zwischen deren hell erleuchteten Schaufenstern die Gasse in die Fu\u00dfg\u00e4ngerzone m\u00fcndete. \u201eDiese Modezicke, Martina oder Bettina, du wei\u00dft schon, die, die immer ruml\u00e4uft, als w\u00e4re sie auf dem Laufsteg, und die beiden, die ihr immer nachrennen, und dann noch eine mit Brille. Die ist auf jeden Fall auch in der a, aber ich wusste gar nicht, dass die auch mit den Modetussis rumrennt. Sah auch nicht so aus, als h\u00e4tte sie Spa\u00df.\u201c Die Haltung dieses vierten M\u00e4dchens hatte f\u00fcr ihn in dem kurzen Moment, den er beobachtet hatte, eher \u00e4ngstlich gewirkt, und \u00fcberhaupt machte die Szene keinen guten Eindruck. Auch dass die Gasse, wie er wusste, blind endete und es dort keinen Hintereingang gab, der f\u00fcr die M\u00e4dchen interessant h\u00e4tte sein k\u00f6nnen, weckte sein Misstrauen. Solche Ecken suchte man sich aus, um verbotene Dinge zu tun, die keinen Zeugen brauchten, und wenn er es sich recht \u00fcberlegte, dann hatte es ganz so ausgesehen, als h\u00e4tten die Modetussis das M\u00e4dchen mit der Brille regelrecht abgef\u00fchrt.\n<\/p>\n<p>\nDamir brauchte nur Stichworte, um zu verstehen, was sein bester Freund meinte. \u201eSehen wir nach?\u201c schlug er vor. Er war nicht zum Ringen gegangen, weil er gehofft hatte, sich dort ungestraft pr\u00fcgeln zu k\u00f6nnen, und hielt viel von sportlicher Fairniss; drei auf eine war auf jeden Fall nicht fair. \u201eSehen wir nach!\u201c nickte Mark, der drei gegen eins ebenfalls f\u00fcr ein ungesundes Verh\u00e4ltnis hielt und nicht tatenlos mit ansehen wollte, wie das M\u00e4chen mit der Brille von seinen Mitsch\u00fclerinnen fertiggemacht wurde. \n<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>3. Dezember 2015 80 978-3739218113 Books on Demand Nur durch Zufall werden Mark und Damir Zeugen, wie Joana aus ihrer Parallelklasse von drei anderen M\u00e4dchen bel\u00e4stigt wird. Sie k\u00f6nnen das aggressive Trio in die Flucht schlagen, doch der \u00dcbergriff ist kein Einzelfall. 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