{"id":422,"date":"2024-02-09T20:22:28","date_gmt":"2024-02-09T19:22:28","guid":{"rendered":"https:\/\/renebote.de\/?page_id=422"},"modified":"2024-03-19T21:31:38","modified_gmt":"2024-03-19T20:31:38","slug":"pfiff","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/renebote.de\/?page_id=422","title":{"rendered":"Pfiff!"},"content":{"rendered":"\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Aus dem Tagebuch einer Jungschiedsrichterin<\/h4>\n\n\n\n<dialog id=\"imgFull\" class=\"coverFullsizeDialog\" style=\"display: none;\" onclick=\"hideFullsizeCoverDialog();\" >\n\t<img decoding=\"async\" id=\"coverFullsize\" src=\"\" alt=\"Cover des Buchs Pfiff!\" \/>\n<\/dialog>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9baa9b4c wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:40%\">\n<img decoding=\"async\" id=\"coverPreview\" class=\"coverPreviewBook\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Cover-Pfiff.webp\" onclick=\"showFullsizeCoverDialog();\" alt=\"Cover des Buchs Pfiff!\" \/>\n<div class=\"bookPageGeneralInfoContainer\">\n    <div class=\"bookPageEditionsContainer\">\n\t\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Ebook.webp\" style=\"width: 100%;\" title=\"Erh\u00e4ltlich als E-Book\" \/>\n\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Buch.webp\" style=\"width: 100%;\" title=\"Erh\u00e4ltlich als Taschenbuch\" \/>\n    <\/div>\n    <div class=\"bookPageInfoRowsContainer\">\n\t\t<div class=\"bookPageInfoRow\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Erscheinungstermin.webp\" class=\"bookPageInfoIcon\" title=\"Erscheinungsdatum\" \/>13. Februar 2015\n        <\/div>\n\t\t<div class=\"bookPageInfoRow\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Seiten.webp\" class=\"bookPageInfoIcon\" title=\"Seiten\" \/>124\n        <\/div>\n\t\t<div class=\"bookPageInfoRow\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/ISBN.webp\" class=\"bookPageInfoIcon\" title=\"ISBN\" \/>978-3734760358 \n        <\/div>\n\t\t<div class=\"bookPageInfoRow\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Verlag.webp\" class=\"bookPageInfoIcon\" title=\"Ver\u00f6ffentlicht bei\" \/>Books on Demand\n        <\/div>\n    <\/div>\n<\/div>\n<div class=\"justifyText marginTop\">\n\t<p>Eileen hat sich nie besonders f\u00fcr Fu\u00dfball interessiert, doch als ihr Freund sie mit zum SC Union nimmt, ist sie pl\u00f6tzlich nicht nur &#8222;Spielerfrau&#8220;, sondern auch Co-Trainerin bei den ganz Kleinen. Der gr\u00f6\u00dften Herausforderung stellt sie sich jedoch, als sie auch Schiedsrichterin wird: Das Pfeifen machte Laune, aber Eileen muss auch lernen, Protest auszuhalten und mit R\u00fcckschl\u00e4gen umzugehen. Kann sie durchhalten, auch wenn es mal richtig knallt?<\/p>\n\n<p>\nZum diesem Buch gibt es zwei kosten&shy;lose Kurzge&shy;schichten. In der ersten, <a href=\"https:\/\/renebote.de\/?page_id=705\"><i>Auf der Stelle hin und weg!<\/i><\/a>, die als E-Book erh\u00e4ltlich ist, erz\u00e4hlt Eileen, wie sie ihren Freund Julian kennen&shy;lernt. Die zweite, <a href=\"https:\/\/renebote.de\/?page_id=193\"><i>Das Sil&shy;vester-Turnier<\/i><\/a>, spielt ein knappes Jahr nach  der Hand&shy;lung im Buch und dreht sich um ein hoch&shy;klassig besetz&shy;tes Sil&shy;vester-Turnier im Sauer&shy;land, f\u00fcr das Eileen als Schieds&shy;rich&shy;terin einge&shy;laden wird.\n<\/p>\n\n<\/div>\n<div class=\"fullWidthRow marginTop\">\n\t<b>E-Book \u20ac2,99<\/b>\n<\/div>\n<div class=\"fullWidthRow noBlockStartMargin\">\n\t<div style=\"width: 30%\";>\n\t\t<a href=\"https:\/\/books.apple.com\/de\/book\/pfiff\/id967272635\">\n\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Shop-Icon-iBooks.webp\" style=\"width: 100%; cursor: pointer;\" title=\"Link zum iBooks-Shop (Apple)\"\/>\n\t\t<\/a>\n\t<\/div>\t<div style=\"width: 30%\";>\n\t\t<a href=\"https:\/\/www.ebook.de\/de\/product\/23675211\/rene_bote_pfiff.html\">\n\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Shop-Icon-Ebook_de.webp\" style=\"width: 100%; cursor: pointer;\" title=\"Link zum Shop von ebook.de\"\/>\n\t\t<\/a>\n\t<\/div>\t<div style=\"width: 30%\";>\n\t\t<a href=\"https:\/\/www.bod.de\/buchshop\/pfiff-rene-bote-9783738695052\">\n\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Shop-Icon-BoD.webp\" style=\"width: 100%; cursor: pointer;\" title=\"Link zum Shop von BoD\"\/>\n\t\t<\/a>\n\t<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"fullWidthRow marginTop\">\n\t<b>Taschenbuch \u20ac5,99<\/b>\n<\/div>\n<div class=\"fullWidthRow noBlockStartMargin\">\n    <div style=\"width: 30%\";>\n\t\t<a href=\"https:\/\/www.ebook.de\/de\/product\/23631400\/rene_bote_pfiff.html\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Shop-Icon-Ebook_de.webp\" style=\"width: 100%; cursor: pointer;\" title=\"Link zum Shop von ebook.de\"\/>\n        <\/a>\n    <\/div>    <div style=\"width: 30%\";>\n        <a href=\"https:\/\/www.bod.de\/buchshop\/pfiff-rene-bote-9783734760358\">\n\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Shop-Icon-BoD.webp\" style=\"width: 100%; cursor: pointer;\" title=\"Link zum Shop von BoD\"\/>\n        <\/a>\n    <\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<div class=\"justifyText\">\n<p style=\"margin-top: -5px;\">Manchmal ist es echt merkw\u00fcrdig, auf welche Wege das Leben einen f\u00fchrt, und wenn man zur\u00fcckschaut, wundert man sich, wie leicht man in ewas reinrutscht, mit dem man nie gerechnet h\u00e4tte. Fr\u00fcher hatte ich mit Fu\u00dfball nichts am Hut, gerade dass ich gelegentlich mal im Fernsehen ein Spiel geguckt hab, wenn WM oder EM war. Eigentlich ist es heute auch nicht anders, zumindest, was die Profis betrifft, und trotzdem verbringe ich seit Monaten einen geh\u00f6rigen Teil meiner Freizeit auf dem Fu\u00dfballplatz.<\/p>\n<p>Angefangen hat alles, als ich Julian kennengelernt habe. Er ist ein Dreivierteljahr \u00e4lter als ich, also sechzehneinhalb, und es war Liebe auf den ersten Blick. Er wohnt gar nicht so weit weg von mir, vielleicht eine Viertelstunde zu Fu\u00df, aber trotzdem sind wir uns nie \u00fcber den Weg gelaufen, bis meine beste Freundin ihn letzten Sommer zu meiner Geburtstagsparty mitgebracht hat. Nora kennt Julian schon l\u00e4nger, weil ihr kleiner Bruder mit seinem befreundet ist, und hat ihn vorgeschlagen, als wir \u00fcberlegt haben, wen ich einladen k\u00f6nnte, um wenigstens ein paar Jungs dabei zu haben. Weil ich am achtundzwanzigsten Juli Geburtstag habe, f\u00e4llt meine Party so gut wie jedes Jahr in die Sommerferien, fast immer fehlt dadurch der eine oder andere, den ich sonst auf jeden Fall einladen w\u00fcrde, und letztes Jahr w\u00e4re der einzige Junge mein Cousin Daniel gewesen. Der ist fast genauso alt wie ich, und wir kommen prima miteinander aus, aber auch wenn er sich als Hahn im Korb bestimmt gefallen h\u00e4tte, w\u00e4re ein Junge f\u00fcr zw\u00f6lf M\u00e4dchen etwas wenig gewesen. Weil M\u00e4dchen auf Partys nun mal tanzen und bei passender Gelegenheit auch ein bisschen flirten wollen, mussten also Jungs her, und da ist Nora eben Julian eingefallen. Sie ist schon ganz lange meine beste Freundin, schon seit wir uns im Kindergarten kennengelernt haben, und ich kann mich blind darauf verlassen, dass sie niemanden zu meiner Party anschleppen w\u00fcrde, der mir nicht gef\u00e4llt.<\/p>\n<p>Ich glaube, eigentlich war ich schon hin und weg von ihm, bevor ich ihn zum ersten Mal gesehen habe. Auch Nora war total begeistert von seiner Reaktion auf die unerwartete Einladung, denn er hat sich nicht nur daf\u00fcr bedankt, sondern auch gefragt, ob er irgendwas mitbringen soll, einen Salat oder was zu trinken oder so, und sich sogar bei ihr erkundigt, was ich so f\u00fcr Hobbys habe und so. Er wollte n\u00e4mlich nicht ohne was in der Hand bei mir aufschlagen, wenigstens ein kleines, aber passendes Dankesch\u00f6n wollte er mitbringen. Er hat sich wirklich M\u00fche gegeben, und das, ohne mich zu kennen, das genaue Gegenteil von Typen, die kommen, ohne vorher zu fragen, ob sie genehm sind, vorher schon vorgegl\u00fcht haben und einem zum Dank f\u00fcr die kostenlose Bewirtung auch noch die Bude verw\u00fcsten.<\/p>\n<p>Als ich dann die T\u00fcr aufgemacht habe und er vor mir stand, da war es gleich um mich geschehen. Das lag nicht mal so sehr an seinem Aussehen, obwohl ich schon finde, dass er gut aussieht, er hat einfach so was an sich \u2013 ich kann es nicht beschreiben, aber es schl\u00e4gt einen einfach sofort in Bann, mich zumindest. Es kommt mir heute immer noch wie ein Traum vor, die freundliche Begr\u00fc\u00dfung, wie er sich f\u00fcr die Einladung bedankt hat, wie er mir sein Geschenk \u00fcberreicht hat, eine kleine, geschnitzte Eselsfigur, weil Nora ihm verraten hat, dass ich solche Figuren sammle, und wie wir ganz leicht ins Reden gekommen sind. Es war irgendwie, als h\u00e4tten wir uns schon ewig gekannt, und ich glaube, die anderen haben ziemlich schnell geahnt, was daraus werden w\u00fcrde. So war es dann auch, und als er gehen musste und ich ihn gefragt habe, ob wir uns bald mal wiedersehen, da hat er mich zur Antwort einfach gek\u00fcsst. Nora hat sp\u00e4ter, als sie mir beim Aufr\u00e4umen geholfen hat, gemeint, sie h\u00e4tte nicht gedacht, dass er so rangehen w\u00fcrde, aber ich glaube, ich habe Julian den Abend \u00fcber deutlich genug sp\u00fcren lassen, dass ich es will.<\/p>\n<p>Seitdem gelten wir bei allen, die uns kennen, als das Traumpaar schlechthin, und es war mein Einstieg in die Welt des Fu\u00dfballs. Julian spielt schon seit zw\u00f6lf Jahren beim SC Union, und hat schon mit vierzehn gelegentlich beim Training f\u00fcr die Kleinen ausgeholfen. Seit Beginn dieser Saison ist er f\u00fcr die Minikicker verantwortlich, das sind die ganz Kurzen, zur Zeit acht Jungs und vier M\u00e4dchen, von denen die \u00e4ltesten in diesem Jahr sieben geworden sind oder noch werden und uns im Sommer in Richtung der n\u00e4chsth\u00f6heren Altersstufe verlassen, und die j\u00fcngsten gerade mal vier. Ich finde, er macht das gut, er hat wirklich ein H\u00e4ndchen f\u00fcr die Kinder, und sie lernen echt was bei ihm.<\/p>\n<p>Mein eigener Einstieg war schleichend. Anfangs hab ich mich gar nicht weiter daf\u00fcr interessiert, dann haben wir uns irgendwann mal am Sportplatz verabredet, wenn er Training hatte, um von da aus irgendwohin zu gehen, und weil ich nat\u00fcrlich auf keinen Fall zu sp\u00e4t kommen wollte, war ich bei solchen Gelegenheiten regelm\u00e4\u00dfig zu fr\u00fch dran und konnte noch eine Weile beim Training zuschauen. Ohne es recht mitgekriegt zu haben, war ich also auf einmal eine \u201eSpielerfrau\u201c, und es hat mir immer mehr gefallen, vor allem, wenn er nicht selbst als Spieler Training hatte, sondern mit den Minikickern. Es sieht irgendwie witzig aus, wenn die Kleinen hinter dem Ball herrennen \u2013 von Taktik kann da nat\u00fcrlich noch keine Rede sein, auch wenn Julian schon versucht, ihnen beizubringen, dass sie nicht alle auf den Ball losst\u00fcrmen sollen wie morgens um acht beim Discounter auf die neusten Sonderangebote. Sie sind stolz auf die kleinsten Erfolge, und Julian lobt sie immer und immer wieder und muntert sie auf, damit sie den Spa\u00df nicht verlieren, wenn mal was schiefgeht.<\/p>\n<p>Drei- oder viermal hab ich wirklich nur zugeschaut, und ich h\u00e4tte auch nicht gedacht, dass sich das mal \u00e4ndern w\u00fcrde, aber dann ist\u2019s irgendwie doch passiert. Marie, die damals noch nicht ganz f\u00fcnf war, hatte versucht, sich den Schuh zuzubinden, und es irgendwie geschafft, den Schn\u00fcrsenkel so zu verknoten, dass er kaum noch aufzukriegen war, ohne dass der Schuh deswegen auch nur ein St\u00fcck besser gehalten h\u00e4tte. Ich hab gesehen, wie sie immer wieder stehenbleiben und den Schuh richtig anziehen musste, und irgendwann hab ich sie dann an die Seite genommen, den Senkel aufgedr\u00f6selt, was gar nicht so leicht war, und die Kleine richtig mit ihrem Schuhwerk verbunden. Julian hatte auch gesehen, dass sie Probleme mit dem Schuh hatte, aber er muss sich ja auch um die anderen k\u00fcmmern und kann nicht immer sofort springen, wenn sowas ist.<\/p>\n<p>Wenn man so will, dann war das f\u00fcr mich der Anfang vom Ende. Einmal drin, immer drin! Seitdem bin ich eigentlich bei jedem Training dabei, helfe mit widerspenst<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aus dem Tagebuch einer Jungschiedsrichterin 13. Februar 2015 124 978-3734760358 Books on Demand Eileen hat sich nie besonders f\u00fcr Fu\u00dfball interessiert, doch als ihr Freund sie mit zum SC Union nimmt, ist sie pl\u00f6tzlich nicht nur &#8222;Spielerfrau&#8220;, sondern auch Co-Trainerin bei den ganz Kleinen. 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