{"id":2215,"date":"2026-09-19T20:22:08","date_gmt":"2026-09-19T19:22:08","guid":{"rendered":"https:\/\/renebote.de\/?page_id=2215"},"modified":"2026-09-19T20:22:08","modified_gmt":"2026-09-19T19:22:08","slug":"wer-schleicht-herum-auf-dem-campingplatz","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/renebote.de\/?page_id=2215","title":{"rendered":"Wer schleicht herum auf dem Campingplatz?"},"content":{"rendered":"\n<dialog id=\"imgFull\" class=\"coverFullsizeDialog\" style=\"display: none;\" onclick=\"hideFullsizeCoverDialog();\" >\n\t<img decoding=\"async\" id=\"coverFullsize\" src=\"\" alt=\"Cover des Buchs Wer schleicht herum auf dem Campingplatz?: Der vordere Teil eines Wohnwagens, der untere Teil verdeckt von einem grasbewachsenen Damm, vor blauem, ganz leicht bew\u00f6lktem Himmel.\" \/>\n<\/dialog>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9baa9b4c wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:40%\">\n<img decoding=\"async\" id=\"coverPreview\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Cover-Wer-schleicht-herum-auf-dem-Campingplatz.webp\" class=\"coverPreviewBook\" onclick=\"showFullsizeCoverDialog();\" alt=\"[Title]\" \/>\n\n\n<div class=\"bookPageGeneralInfoContainer\">\n    <div class=\"bookPageEditionsContainer\">\n\t\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Ebook.webp\" style=\"width: 100%;\" title=\"Erh\u00e4ltlich als E-Book\" \/>\n\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Buch.webp\" style=\"width: 100%;\" title=\"Erh\u00e4ltlich als Taschenbuch\" \/>\n    <\/div>\n    <div class=\"bookPageInfoRowsContainer\">\n\t\t<div class=\"bookPageInfoRow\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Erscheinungstermin.webp\" class=\"bookPageInfoIcon\" title=\"Erscheinungsdatum\" \/>13. September 2026\n        <\/div>\n\t\t<div class=\"bookPageInfoRow\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Seiten.webp\" class=\"bookPageInfoIcon\" title=\"Seiten\" \/>84\n        <\/div>\n\t\t<div class=\"bookPageInfoRow\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/ISBN.webp\" class=\"bookPageInfoIcon\" title=\"ISBN\" \/>978-3565739424\n        <\/div>\n\t\t<div class=\"bookPageInfoRow\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Verlag.webp\" class=\"bookPageInfoIcon\" title=\"Ver\u00f6ffentlicht bei\" \/>epubli\n        <\/div>\n    <\/div>\n<\/div>\n<div class=\"justifyText marginTop\">\n\t\t<p>Auf den ersten Blick sieht alles nach einem Irrtum aus, auch die Eltern sehen keinen Grund zur Beunruhigung. Trotzdem sind Aurelia und Ida \u00fcberzeugt, dass irgendjemand auf dem Campingplatz herumschleicht und auf eine Gelegenheit wartet, einen Wohnwagen auszupl\u00fcndern. Aber sie wissen nicht, wer, und vor allem haben sie keine Beweise. Notgedrungen ermitteln sie auf eigene Faust, doch die Gegenseite ist nicht zu untersch\u00e4tzen \u2026\t<\/p>\n\n<\/div>\n<div class=\"fullWidthRow marginTop\">\n\t<b>E-Book \u20ac 2,49<\/b>\n<\/div>\n<div class=\"fullWidthRow noBlockStartMargin\">\n\t<div style=\"width: 30%\";>\n\t<a href=\"https:\/\/www.ebook.de\/de\/product\/54669909\/rene_bote_wer_schleicht_herum_auf_dem_campingplatz.html\">\n\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Shop-Icon-Ebook_de.webp\" style=\"width: 100%; cursor: pointer;\" title=\"Link zum Shop von ebook.de\"\/>\n\t<\/a>\n<\/div><div style=\"width: 30%\";>\n\t<a href=\"https:\/\/books.apple.com\/de\/book\/wer-schleicht-herum-auf-dem-campingplatz\/id6812492894\">\n\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Shop-Icon-iBooks.webp\" style=\"width: 100%; cursor: pointer;\" title=\"Link zum Shop von Apple Books\"\/>\n\t<\/a>\n<\/div><div style=\"width: 30%\";>\n\t<a href=\"https:\/\/www.epubli.com\/shop\/wer-schleicht-herum-auf-dem-campingplatz-9783565739646\">\n\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Shop-Icon-epubli.webp\" style=\"width: 100%; cursor: pointer;\" title=\"Link zum Shop von epubli\"\/>\n\t<\/a>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"fullWidthRow marginTop\">\n\t<b>Taschenbuch \u20ac 7,90<\/b>\n<\/div>\n<div class=\"fullWidthRow noBlockStartMargin\">\n\t<div style=\"width: 30%\";>\n\t<a href=\"https:\/\/www.epubli.com\/shop\/wer-schleicht-herum-auf-dem-campingplatz-9783565739424\">\n\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Shop-Icon-epubli.webp\" style=\"width: 100%; cursor: pointer;\" title=\"Link zum Shop von epubli\"\/>\n\t<\/a>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<div class=\"justifyText\">\n\t<p style=\"margin-top: -5px;\">Es war der Freitag der ersten Ferienwoche, und die Uhr am Armaturenbrett des Wohnmobils zeigte kurz vor neun abends. Aurelia konnte von ihrem Platz am Tisch auch das Navi sehen, nur noch ein paar Kilometer bis zum Campingplatz an der Ostsee. Alles ziemlich genau so, wie sie es vorher geplant hatten: Die Eltern hatten im Lauf der Woche vorgearbeitet, um an diesem Tag etwas fr\u00fcher Feierabend machen zu k\u00f6nnen, das Wohnmobil war so weit wie m\u00f6glich schon am Vortag beladen worden.\t<\/p>\n\t<p>\u201eNoch zehn Minuten\u201c, sagte Aurelia zu ihrem kleinen Bruder, der neben ihr sa\u00df. Weil er den Fensterplatz hatte, war ihm der Blick aufs Navi versperrt, aber er h\u00e4tte es ohnehin nicht lesen k\u00f6nnen. Julius war noch nicht ganz sechs und w\u00fcrde nach den Ferien in die Grundschule kommen. Ein paar Buchstaben kannte er schon, aber nicht genug, um die Orts- und Stra\u00dfennamen auf dem Display zu entziffern, zumal sich die Anzeige ja st\u00e4ndig \u00e4nderte. Aurelia w\u00fcrde w\u00e4hrend der Zeit an der Ostsee zw\u00f6lf werden; sie hatte gerade das zweite Jahr am Gymnasium hinter sich.\t<\/p>\n\t<p>Sie hatten die Autobahn hinter sich gelassen und n\u00e4herten sich auf Landstra\u00dfen dem Ort, zu dem der Campingplatz geh\u00f6rte. Aurelia hatte den Namen schon auf Wegweisern am Stra\u00dfenrand entdeckt, der Campingplatz war aber noch au\u00dferhalb des Kartenausschnitts, den das Navi gerade anzeigte.\t<\/p>\n\t<p>Es wurde Zeit, dass sie ankamen, Aurelia merkte, dass Julius unruhig zu werden begann. Das war zum Teil nat\u00fcrlich Aufregung, aber wahrscheinlich musste er auch. Sie hatten Pausen gemacht unterwegs, das verstand sich von selbst, aber die letzte lag schon wieder eine Weile zur\u00fcck.\t<\/p>\n\t<p>An einem Rastplatz w\u00fcrden sie jetzt nicht mehr vorbeikommen. Aurelias Mutter, die die letzte Etappe am Steuer \u00fcbernommen hatte, h\u00e4tte h\u00f6chstens am Stra\u00dfenrand halten k\u00f6nnen, damit Julius die Toilette im Wohnmobil h\u00e4tte benutzen k\u00f6nnen. Das w\u00fcrde sie aber wenn irgend m\u00f6glich vermeiden, weil die Reinigung des Abwasserbeh\u00e4lters ziemlich aufw\u00e4ndig war. Aurelia fand die Nasszelle auch nicht sehr bequem, einfach viel zu eng.\t<\/p>\n\t<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n\t<p>Julius hielt durch, aber als sie den Campingplatz erreichten, machte seine Mutter sich mit ihm als Erstes auf den Weg zur Toilette. Der Vater k\u00fcmmerte sich um die Anmeldung an der Rezeption, und Aurelia nutzte die Gelegenheit, sich ein erstes Bild davon zu machen, was wo war. Sie war schon einmal hier gewesen, aber das war lange her; damals war sie so alt gewesen wie Julius jetzt, und an allzu viel konnte sie sich nicht mehr erinnern. Au\u00dferdem konnte sich in der Zwischenzeit ja auch das eine oder andere ver\u00e4ndert haben.\t<\/p>\n\t<p>Alles, was wichtig war, befand sich direkt an der Hauptzufahrt: die Rezeption nat\u00fcrlich, ein Restaurant mit Terrasse, ein Automatenkiosk, an dem man rund um die Uhr Lebensmittel, Getr\u00e4nke, Zahnpasta, Duschgel, Sonnenmilch und ein paar andere Dinge kaufen konnte, ein Fahrradverleih, der aber um diese Uhrzeit schon geschlossen war, und ein Flachbau mit Toiletten und Duschen, aber auch Sp\u00fclbecken und Waschmaschinen.\t<\/p>\n\t<p>Etwas abseits entdeckte Aurelia auch einen Spielplatz. Schaukeln und Rutschen waren f\u00fcr sie nicht mehr interessant, aber es gab dort auch Tischtennisplatten. Vielleicht w\u00fcrde sie ja andere Kinder in ihrem Alter finden, die Lust hatten, eine Runde zu spielen. Das war nat\u00fcrlich eher etwas f\u00fcr abends, tags\u00fcber w\u00fcrde sie wahrscheinlich meistens am Strand sein, solange das Wetter mitspielte.\t<\/p>\n\t<p>Bis ihr Vater die Formalit\u00e4ten erledigt hatte, waren ihre Mutter und Julius auch von der Toilette zur\u00fcck. Julius sah den Spielplatz und wollte sofort hin, obwohl es schon d\u00e4mmerte. Es war ein gutes St\u00fcck nach dem Sandm\u00e4nnchen f\u00fcr ihn, aber noch hielten Aufregung und Neugier die M\u00fcdigkeit in Schach. Die Eltern wechselten einen Blick und entschieden, dass eine Viertelstunde oder zwanzig Minuten Toben nicht schaden konnten. Vermutlich w\u00fcrde er dann besser schlafen, als wenn sie ihn so schnell wie m\u00f6glich ins Bett schickten. Au\u00dferdem w\u00fcrden sie ohnehin etwas Zeit brauchen, um das Wohnmobil auf den Stellplatz zu man\u00f6vrieren, den Strom anzuschlie\u00dfen und was sonst eben so anfiel nach der Ankunft. Auch das w\u00fcrde einfacher gehen, wenn Julius aufger\u00e4umt war.\t<\/p>\n\t<p>Aurelia ahnte, was kommen w\u00fcrde, und tats\u00e4chlich bat ihre Mutter sie, mit Julius zum Spielplatz zu gehen. \u201eOkay\u201c, sagte sie. \u201eAber nicht zu lange, ich muss ja mein Zelt aufbauen.\u201c\t<\/p>\n\t<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n\t<p>Um ihr Zelt hatte Aurelia eine Weile gek\u00e4mpft. Sie liebte die Urlaube mit dem Wohnmobil und das Leben auf dem Campingplatz, aber auf den wenigen Quadratmetern war es eben auch schwer, f\u00fcr eine Weile seine Ruhe zu haben. Nicht dass sie sich schlecht verstanden h\u00e4tte mit den Eltern, und auch mit Julius gab es nicht mehr Zoff als unter Geschwistern allgemein \u00fcblich. Doch manchmal brauchte sie eine Auszeit, das war einfach so. Im Wohnmobil gab es zwei Betten \u00fcbereinander im Heck und ein Doppelbett im Alkoven \u00fcber Fahrer- und Beifahrersitz. Alle lie\u00dfen sich nur mit einem Vorhang vom Rest des Innenraums trennen, der Licht und Ger\u00e4usche kaum nennenswert filterte. Das bedeutete auch, dass Aurelia sich ruhig verhalten musste, wenn f\u00fcr Julius Schlafenszeit war, und dass sie umgekehrt kaum weiterschlafen konnte, wenn Julius morgens wach wurde. Sie war keine ausgemachte Langschl\u00e4ferin, aber wie viele Kinder in diesem Alter war Julius oft schon um sechs oder halb sieben wach. Das war ihr dann doch zu fr\u00fch.\t<\/p>\n\t<p>Schon vor dem Sommerurlaub im Vorjahr \u2013 da waren sie in der Normandie gewesen \u2013 hatte sie ihre Eltern gefragt, ob sie statt im Wohnmobil im Zelt schlafen durfte. Es war nicht so, dass ihre Eltern kein Verst\u00e4ndnis daf\u00fcr gehabt h\u00e4tten, sie sahen die Einschr\u00e4nkungen und gestanden ihr zu, dass sie ein Recht auf Privatsph\u00e4re hatte. Auch die Kosten f\u00fcr den Kauf eines Zeltes und zus\u00e4tzliche Geb\u00fchren, die auf einigen Zeltpl\u00e4tzen angefallen w\u00e4ren, w\u00e4ren kein Hindernis gewesen. Allerdings hatte ihre Mutter sich nicht so recht mit dem Gedanken anfreunden k\u00f6nnen, dass Aurelia au\u00dferhalb des Wohnmobils schlief. Sie hatte ihre Sorgen selbst nicht so genau in Worte fassen k\u00f6nnen, trotzdem hatte das ungute Bauchgef\u00fchl im letzten Jahr den Ausschlag gegeben.\t<\/p>\n\t<p>Doch Aurelia hatte nicht aufgegeben, und ihr Vater hatte sie unterst\u00fctzt. Dass ihre Mutter kein Risiko eingehen wollte, war verst\u00e4ndlich, doch er hatte ihr Mut gemacht, und in diesem Jahr durfte Aurelia im Zelt schlafen. Im Fr\u00fchjahr hatten sie gemeinsam geschaut, welche Art von Zelt infrage kam, und es fr\u00fch genug gekauft, dass Aurelia das Aufbauen schon im Garten hatte \u00fcben k\u00f6nnen. Sie hatte sogar schon darin geschlafen, am letzten Wochenende vor den Sommerferien hatte sie ihre beiden besten Freundinnen zu einer kleinen \u00dcbernachtungsparty eingeladen.\t<\/p>\n\t<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n\t<p>Aurelias Vater hatte das Wohnmobil vorw\u00e4rts auf die Parzelle gefahren, die ihnen zugewiesen war. W\u00e4hrend Aurelia mit Julius am Spielplatz gewesen war, hatte er sich auch schon \u00fcberlegt, wo das Zelt stehen k\u00f6nnte. Aurelia wusste, dass er sich nicht lange gestr\u00e4ubt h\u00e4tte, wenn sie sich einen anderen Platz ausgesucht h\u00e4tte, aber seine Idee war gut. Nur kurz \u00fcberlegte sie, ob sie das Zelt lieber am Weg aufbauen sollte, mit ein paar Metern mehr Abstand zum Wohnmobil, verwarf die Idee aber wieder. Dort h\u00e4tte es die meiste Zeit voll in der Sonne gestanden, und jeder w\u00e4re direkt daran vorbeigetrampelt. An der Stelle, die ihr Vater ausgesucht hatte, im Winkel zwischen der Schnauze des Wohnmobils und der Hecke, w\u00fcrde es ruhiger und schattiger sein.\t<\/p>\n\t<p>Zur Not h\u00e4tte sie das Zelt allein aufbauen k\u00f6nnen, das war auch ein Kriterium f\u00fcr die Auswahl gewesen, obwohl nicht zu erwarten war, dass Aurelia bald allein zelten gehen w\u00fcrde. Aber zu zweit ging es schneller, und da es inzwischen fast dunkel war, war Aurelia dankbar, dass ihr Vater half. Mit seiner Unterst\u00fctzung dauerte es nur ein paar Minuten, bis das Zelt stand.\t<\/p>\n\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>13. September 2026 84 978-3565739424 epubli Auf den ersten Blick sieht alles nach einem Irrtum aus, auch die Eltern sehen keinen Grund zur Beunruhigung. 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