{"id":2157,"date":"2026-06-05T14:38:40","date_gmt":"2026-06-05T13:38:40","guid":{"rendered":"https:\/\/renebote.de\/?page_id=2157"},"modified":"2026-06-05T14:38:40","modified_gmt":"2026-06-05T13:38:40","slug":"feiern-2-klasse-ohne-mich","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/renebote.de\/?page_id=2157","title":{"rendered":"Feiern 2. Klasse? Ohne mich!"},"content":{"rendered":"\n<dialog id=\"imgFull\" class=\"coverFullsizeDialog\" style=\"display: none;\" onclick=\"hideFullsizeCoverDialog();\" >\n\t<img decoding=\"async\" id=\"coverFullsize\" src=\"\" alt=\"Cover des Buchs Feiern 2. Klasse? Ohne mich! Eine Einladung zu einem 12. Geburtstag liegt zusammengekn\u00fcllt auf einem schmalen Wanderweg.\" \/>\n<\/dialog>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9baa9b4c wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:40%\">\n<img decoding=\"async\" id=\"coverPreview\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Cover-Feier-2.-Klasse-Ohne-mich.webp\" class=\"coverPreviewBook\" onclick=\"showFullsizeCoverDialog();\" alt=\"[Title]\" \/>\n\n\n<div class=\"bookPageGeneralInfoContainer\">\n    <div class=\"bookPageEditionsContainer\">\n\t\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Ebook.webp\" style=\"width: 100%;\" title=\"Erh\u00e4ltlich als E-Book\" \/>\n    <\/div>\n    <div class=\"bookPageInfoRowsContainer\">\n\t\t<div class=\"bookPageInfoRow\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Erscheinungstermin.webp\" class=\"bookPageInfoIcon\" title=\"Erscheinungsdatum\" \/>20. Juni 2026\n        <\/div>\n\t\t<div class=\"bookPageInfoRow\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Seiten.webp\" class=\"bookPageInfoIcon\" title=\"Seiten\" \/>29\n        <\/div>\n\t\t<div class=\"bookPageInfoRow\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/ISBN.webp\" class=\"bookPageInfoIcon\" title=\"ISBN\" \/>978-3819700439\n        <\/div>\n\t\t<div class=\"bookPageInfoRow\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Verlag.webp\" class=\"bookPageInfoIcon\" title=\"Ver\u00f6ffentlicht bei\" \/>\n        <\/div>\n    <\/div>\n<\/div>\n<div class=\"justifyText marginTop\">\n\t\t<p>Julia wei\u00df ganz genau, dass sie nicht auf der G\u00e4steliste f\u00fcr Karinas Geburtstag steht, weil Karina sie gerne dabeihaben m\u00f6chte. Es ist Karinas Mutter, die unbedingt zeigen muss, welch tolle Partys man auf ihrem Erlebnis-Bauernhof ausrichten kann. Das Spiel hat Julia lange genug mitgespielt, in diesem Jahr nicht mehr! Sie wird einen Ausflug machen, weit genug weg von allen Versuchen, sie zu \u00fcberreden, doch zu Karina zu gehen. Allein, weil ja alle anderen auf der Feier sind, davon geht sie aus, doch es kommt anders, und am Ende ist sie froh dar\u00fcber.\t<\/p>\n\t<p>Eine Geschichte \u00fcber Freundschaft, und dar\u00fcber, dass nicht jeder so ist, wie er sich gibt.\t<\/p>\n\n<\/div>\n<div class=\"fullWidthRow marginTop\">\n\t<b>E-Book \u20ac 0,99<\/b>\n<\/div>\n<div class=\"fullWidthRow noBlockStartMargin\">\n\t<div style=\"width: 30%\";>\n\t<a href=\"https:\/\/www.ebook.de\/de\/product\/53501465\/rene_bote_feiern_2_klasse_ohne_mich.html\">\n\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Shop-Icon-Ebook_de.webp\" style=\"width: 100%; cursor: pointer;\" title=\"Link zum Shop von ebook.de\"\/>\n\t<\/a>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<div class=\"justifyText\">\n\t<p style=\"margin-top: -5px;\">Die Einladungskarte hatte Julia nach einem fl\u00fcchtigen Blick weggeworfen. Sie wusste, was hinter den Kulissen gelaufen war, von sich aus hatte Karina sie ganz bestimmt nicht zu ihrem 12. Geburtstag eingeladen. Sie waren keine Freundinnen, kamen allenfalls leidlich miteinander aus, und das auch nur, weil sie einander meistens aus dem Weg gingen.\t<\/p>\n\t<p>Karinas Gro\u00dfvater war seit vielen Jahren B\u00fcrgermeister des Ortes. Wie lange genau, wusste Julia nicht, sie konnte sich jedenfalls an keinen Vorg\u00e4nger entsinnen. Nach allem, was sie sagen konnte, war er ein umg\u00e4nglicher Mensch, der wirklich etwas f\u00fcr die Menschen im Dorf erreichen wollte. Julia interessierte sich nicht besonders f\u00fcr Politik, mit elf Jahren musste sie das auch nicht unbedingt. Aber auf dem Dorf lie\u00df es sich nicht vermeiden, dass sie das eine oder andere mitbekam. Sie hatte nicht den Eindruck, dass der B\u00fcrgermeister sich verstellte.\t<\/p>\n\t<p>Seine Schwiegertochter, Karinas Mutter, stammte von einem Bauernhof. Ihre Eltern hatten fr\u00fchzeitig die Landwirtschaft mit touristischen Angeboten kombiniert, und das recht erfolgreich. Ihr Hof war inzwischen ein Ferienparadies, das Milchvieh eigentlich nur noch Deko.\t<\/p>\n\t<p>Dieser Hintergrund \u2013 die wohlhabende Familie einerseits, die Heirat mit dem Sohn des B\u00fcrgermeisters andererseits \u2013 gab Karinas Mutter offensichtlich das Gef\u00fchl, etwas Besseres zu sein. Egal ob bei den Sch\u00fctzenfrauen oder im Frauenkreis der Kirchengemeinde, sie beanspruchte \u00fcberall eine F\u00fchrungsrolle f\u00fcr sich und erwartete, dass alle nach ihrer Pfeife tanzten. Nat\u00fcrlich war sie auch Elternvertreterin in der Klasse ihrer einzigen Tochter und dr\u00fcckte ihre Ansichten r\u00fccksichtslos durch. Eltern, die anderer Meinung waren, wurden unterdr\u00fcckt und blo\u00dfgestellt, auch der Klassenlehrerin machte sie Vorschriften.\t<\/p>\n\t<p>Karina war damit gro\u00df geworden und schien in die Fu\u00dfstapfen ihrer Mutter zu treten. Sie wurde jedes Jahr als Klassensprecherin wiedergew\u00e4hlt und lie\u00df keinen Zweifel daran, dass ihrer Meinung nach niemand anderem dieses Amt zustand. Inzwischen lie\u00df sich schon niemand mehr als Gegenkandidat aufstellen, au\u00dfer ihrer Nachbarin und Freundin Vanessa, die sich von vornherein mit der Rolle der Stellvertreterin zufriedengab. H\u00e4tte sie mehr Stimmen bekommen als Karina, was unvorstellbar war, h\u00e4tte sie freiwillig verzichtet und w\u00e4re trotzdem Vize geblieben.\t<\/p>\n\t<p>Ihr Geburtstag musste nat\u00fcrlich ganz gro\u00df gefeiert werden, wobei Julia sich nicht einmal sicher war, wie sehr die Party wirklich Karinas W\u00fcnschen entsprach. Der Ferienparadies-Bauernhof bot alle M\u00f6glichkeiten f\u00fcr eine \u00fcppige Feier, und das wollte Karinas Mutter nat\u00fcrlich zeigen. Entsprechend lang war die Liste der Eingeladenen, und viele Namen hatte nicht Karina selbst, sondern ihre Mutter daraufgesetzt.\t<\/p>\n\t<p>Julias Mutter hatte f\u00fcr Julia zugesagt, obwohl sie wusste, dass Julia davon nicht begeistert war. Nicht hinzugehen, w\u00e4re ein Affront, meinte sie, und es w\u00e4ren genug andere Kinder da, mit denen Julia sich verstand; sie w\u00e4re also nicht darauf angewiesen, dass die Gastgeberin sich besonders um sie k\u00fcmmerte.\t<\/p>\n\t<p>Julia hatte das Spiel lange genug mitgemacht. Klar w\u00fcrden ihre Freundinnen da sein, von denen sonst auch keine viel mit Karina zu tun hatte, v\u00f6llig allein in der Ecke sitzen w\u00fcrde sie also nicht. Bei den meisten war es dasselbe wie bei ihr, viel Lust hatten sie nicht, aber die Eltern bestanden darauf, dass sie hingingen. Fr\u00f6hliche Stimmung konnte so trotz allem nicht aufkommen, was Karinas Mutter aufbot, es war eher wie auf dem Schulhof, wo einzelne Gr\u00fcppchen sich die Zeit vertrieben.\t<\/p>\n\t<p>Deshalb hatte Julia beschlossen, dass sie in diesem Jahr nicht dabei sein w\u00fcrde. Es hatte Streit gegeben mit ihrer Mutter, aber diesmal hatte Julia nicht nachgegeben. Sie verband nichts mit Karina, au\u00dfer eben, dass sie ungef\u00e4hr gleich alt und deshalb in derselben Klasse waren. Vielleicht tat sie Karina sogar einen Gefallen, denn die hatte sicherlich auch keine Lust, sich um die G\u00e4ste zu k\u00fcmmern, die sie gar nicht hatte einladen wollen. Ganz ignorieren konnte sie sie aber auch nicht, das h\u00e4tte ihre Mutter nicht zugelassen.\t<\/p>\n\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>20. 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