{"id":2135,"date":"2026-05-01T12:58:45","date_gmt":"2026-05-01T11:58:45","guid":{"rendered":"https:\/\/renebote.de\/?page_id=2135"},"modified":"2026-05-01T12:58:45","modified_gmt":"2026-05-01T11:58:45","slug":"pro-0-fun-1","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/renebote.de\/?page_id=2135","title":{"rendered":"Pro 0 &#8211; Fun 1"},"content":{"rendered":"\n<dialog id=\"imgFull\" class=\"coverFullsizeDialog\" style=\"display: none;\" onclick=\"hideFullsizeCoverDialog();\" >\n\t<img decoding=\"async\" id=\"coverFullsize\" src=\"\" alt=\"Cover des Buchs Pro 0 - Fun 1\" \/>\n<\/dialog>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:40%\">\n<img decoding=\"async\" id=\"coverPreview\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Cover-Pro-0-Fun-1.webp\" class=\"coverPreviewBook\" onclick=\"showFullsizeCoverDialog();\" alt=\"Cover des Buches [Title]\" \/>\n\n\n<div class=\"bookPageGeneralInfoContainer\">\n    <div class=\"bookPageEditionsContainer\">\n\t\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Ebook.webp\" style=\"width: 100%;\" title=\"Erh\u00e4ltlich als E-Book\" \/>\n\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Buch.webp\" style=\"width: 100%;\" title=\"Erh\u00e4ltlich als Taschenbuch\" \/>\n    <\/div>\n    <div class=\"bookPageInfoRowsContainer\">\n\t\t<div class=\"bookPageInfoRow\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Erscheinungstermin.webp\" class=\"bookPageInfoIcon\" title=\"Erscheinungsdatum\" \/>25. April 2026\n        <\/div>\n\t\t<div class=\"bookPageInfoRow\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Seiten.webp\" class=\"bookPageInfoIcon\" title=\"Seiten\" \/>96\n        <\/div>\n\t\t<div class=\"bookPageInfoRow\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/ISBN.webp\" class=\"bookPageInfoIcon\" title=\"ISBN\" \/>978-3565426676\n        <\/div>\n\t\t<div class=\"bookPageInfoRow\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Verlag.webp\" class=\"bookPageInfoIcon\" title=\"Ver\u00f6ffentlicht bei\" \/>epubli\n        <\/div>\n    <\/div>\n<\/div>\n<div class=\"justifyText marginTop\">\n\t\t<p>Ein E-Fu\u00dfball-Turnier an ihrer Schule? Da brauchen Madhu und Henri nicht lange zu \u00fcberlegen: Auf jeden Fall machen sie da mit! Lasse, der mit ihnen die 8c besucht, ist strikt dagegen, Anf\u00e4nger und Gelegenheitsspieler w\u00fcrden das Turnier nur verw\u00e4ssern und h\u00e4tten ohnehin keine Chance. Klar, dass Madhu und Henri sich nun erst recht anmelden! Und vielleicht geht sogar tats\u00e4chlich etwas f\u00fcr sie \u2013 dank Hilfe von unerwarteter Seite.\t<\/p>\n\n<\/div>\n<div class=\"fullWidthRow marginTop\">\n\t<b>E-Book \u20ac 2,99<\/b>\n<\/div>\n<div class=\"fullWidthRow noBlockStartMargin\">\n\t<div style=\"width: 30%\";>\n\t<a href=\"https:\/\/www.ebook.de\/de\/product\/53165472\/rene_bote_pro_0_fun_1.html\">\n\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Shop-Icon-Ebook_de.webp\" style=\"width: 100%; cursor: pointer;\" title=\"Link zum Shop von ebook.de\"\/>\n\t<\/a>\n<\/div><div style=\"width: 30%\";>\n\t<a href=\"https:\/\/books.apple.com\/de\/book\/pro-0-fun-1\/id6763933701\">\n\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Shop-Icon-iBooks.webp\" style=\"width: 100%; cursor: pointer;\" title=\"Link zum Shop von Apple Books\"\/>\n\t<\/a>\n<\/div><div style=\"width: 30%\";>\n\t<a href=\"https:\/\/www.epubli.com\/shop\/pro-0-fun-1-9783565426720\">\n\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Shop-Icon-epubli.webp\" style=\"width: 100%; cursor: pointer;\" title=\"Link zum Shop von epubli\"\/>\n\t<\/a>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"fullWidthRow marginTop\">\n\t<b>Taschenbuch \u20ac 7,90<\/b>\n<\/div>\n<div class=\"fullWidthRow noBlockStartMargin\">\n\t<div style=\"width: 30%\";>\n\t<a href=\"https:\/\/www.epubli.com\/shop\/pro-0-fun-1-9783565426676\">\n\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Shop-Icon-epubli.webp\" style=\"width: 100%; cursor: pointer;\" title=\"Link zum Shop von epubli\"\/>\n\t<\/a>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<div class=\"justifyText\">\n\t<p style=\"margin-top: -5px;\">\u201eHast du schon geh\u00f6rt?\u201c, konnte man in der Woche nach den Osterferien am Gymnasium am Markt immer wieder h\u00f6ren. Die Gefragten nickten, nat\u00fcrlich hatten sie es geh\u00f6rt, und die Plakate, die \u00fcberall aushingen, waren nicht zu \u00fcbersehen.\t<\/p>\n\t<p>In drei Wochen w\u00fcrde es ein gro\u00dfes E-Sport-Turnier an der Schule geben, Zweier-Teams w\u00fcrden in der neuesten Version von <i>Genius Soccer Pro<\/i> gegeneinander antreten. Organisiert wurde das Turnier von der Sch\u00fclervertretung, die das Ganze richtig gro\u00df aufziehen wollte. Jemand, der technisch versiert war, wollte eine \u00dcbertragung einrichten, sodass interessierte Zuschauer die Spiele unter anderem in der Aula verfolgen konnten. Ein Sponsor, den die Sch\u00fclervertretung gewonnen hatte, lobte attraktive Preise aus, Gamepads, Spiele f\u00fcr Computer und Konsole und Gutscheine. Leer ausgehen w\u00fcrde niemand, selbst f\u00fcr die Teams, die als Erste ausschieden, lagen Coupons bereit, Gutscheincodes, mit denen sie sich jeder Spieler aus einer Auswahl g\u00fcnstiger Spiele eines herunterladen konnte.\t<\/p>\n\t<p>Als Hauptpreis winkte ein Treffen mit einem echten E-Sport-Profi. Die beiden Spieler des Siegerteams w\u00fcrden ihn zum Training begleiten d\u00fcrfen und sicherlich eine Menge Tipps bekommen. Wer es war, wollte die Sch\u00fclervertretung nicht verraten, auf den Plakaten war ein symbolischer Kopf mit einem Fragezeichen anstelle des Gesichts abgedruckt. Einige Namen wurden unter den Sch\u00fclern diskutiert, aber das war mehr Wunschdenken. Es war nicht einmal gesagt, dass es jemand aus der <i>Genius-Soccer-Pro<\/i>-Welt war, auch andere Spiele wurden professionell gespielt, aber das blendeten die meisten aus. Freuen w\u00fcrden sie sich trotzdem, wenn sie gewannen und den Hauptpreis einl\u00f6sten.\t<\/p>\n\t<p>Teilnehmen konnten alle, die das Gymnasium am Markt besuchten. Es gab keine Altersbeschr\u00e4nkung, und es wurde auch nicht zwingend Erfahrung mit <i>Genius Soccer Pro<\/i> oder gar ein bestimmtes Spielniveau gefordert. Es gab einige Jungen und M\u00e4dchen an der Schule, die viel und gut spielten, Neulinge und Gelegenheitsspieler w\u00fcrden es also wahrscheinlich schwer haben, auf die vorderen R\u00e4nge zu kommen. Aber jeder durfte sein Gl\u00fcck versuchen.\t<\/p>\n\t<p>Der Modus der Austragung stand noch nicht fest. Dar\u00fcber wollte die Sch\u00fclervertretung erst entscheiden, wenn sie wusste, wie viele Teilnehmer es gab. Es hie\u00df, dass die Mehrheit der Sch\u00fclervertreter eine erste Runde mit Gruppenspielen bevorzugte; damit w\u00e4ren f\u00fcr jedes Team wenigstens zwei oder drei Spiele garantiert gewesen, ehe die ersten ausscheiden mussten. Das ging aber nur, wenn das Teilnehmerfeld nicht zu gro\u00df wurde; der Zeitrahmen war ebenso begrenzt wie die Anzahl der Spiele, die parallel ausgetragen werden konnten.\t<\/p>\n\t<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n\t<p>Wenn in allen Klassen so viele teilnehmen wollten wie in der 8c, dann w\u00fcrde es wohl von der ersten Runde an K.-o.-Spiele geben m\u00fcssen. Die Klasse w\u00fcrde, so sah es aus, mindestens zweieinhalb Teams stellen, und die Anmeldefrist lief ja noch eine Weile. Wenn man das erst auf die f\u00fcnf Klassen des Jahrgangs und dann auf alle Jahrg\u00e4nge hochrechnete, w\u00fcrden es \u00fcber 100 Teams werden.\t<\/p>\n\t<p>In der 8c hatten als Erste Mustafa und Chris verk\u00fcndet, dass sie am Turnier teilnehmen wollten. Sie waren eng befreundet und spielten auch im selben Fu\u00dfballverein. Auch Madhu und Henri hatten nicht lange \u00fcberlegt, auch wenn sie sicherlich nicht zu den Favoriten z\u00e4hlen w\u00fcrden. Mit einer Handvoll Partien, die sie ein- oder zweimal die Woche spielten, w\u00fcrden sie die echten Cracks nicht schlagen k\u00f6nnen. Madhu sch\u00e4tzte, dass sie es in die zweite, vielleicht auch in die dritte Runde schaffen konnten, wenn sie einen guten Tag erwischten und das Losgl\u00fcck auf ihrer Seite hatten. Er w\u00fcrde sich nat\u00fcrlich nicht wehren gegen einen Platz auf dem Treppchen, wollte aber realistisch bleiben.\t<\/p>\n\t<p>Au\u00dfer Frage gestanden hatte von Anfang an, dass Lasse sich zum Turnier anmelden w\u00fcrde. Er war in der 8c mit Abstand der erfahrenste <i>Genius-Soccer-Pro<\/i>-Spieler und sch\u00e4tzte sich selbst als ziemlich gut ein. Er w\u00fcrde ganz sicher mit der Erwartung antreten, um die vordersten Pl\u00e4tze mitzuspielen.\t<\/p>\n\t<p>Offen war nur noch, mit wem er ein Team zu bilden gedachte. In der Klasse w\u00e4re Madhu zuerst Bj\u00f6rn eingefallen; der und Lasse waren befreundet und zockten wohl auch hin und wieder zusammen. Allerdings war es f\u00fcr Bj\u00f6rn tats\u00e4chlich nur ein gelegentlicher Zeitvertreib, er hatte zwar Spa\u00df daran, war aber nicht so ehrgeizig wie Lasse. Dementsprechend war er vermutlich auch l\u00e4ngst nicht so gut wie der; das mochte Lasse nicht st\u00f6ren, wenn sie privat vor dem Computer sa\u00dfen, aber wenn er das Turnier gewinnen wollte, brauchte er einen st\u00e4rkeren Partner.\t<\/p>\n\t<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n\t<p>W\u00e4hrend Lasse sich nicht in die Karten schauen lie\u00df, was sein Team betraf, hatte er eine klare Vorstellung davon, wie das Turnier abzulaufen hatte. \u201eSie sollten eine Qualifikation machen\u201c, forderte er, als einige aus der Klasse in der gro\u00dfen Pause \u00fcber das Turnier sprachen. \u201eDas werden viel zu viele sonst, die ganzen Leute, die nur ab und zu mal zocken, bl\u00e4hen das nur auf, und eine Chance haben sie sowieso nicht.\u201c Dass sein Blick dabei Henri und Madhu traf, war bestimmt kein Zufall.\t<\/p>\n\t<p>\u201eUnd wie stellst du dir das vor?\u201c, wollte Chris wissen. Er und Mustafa w\u00e4ren nach Lasses Idee wohl auch erst mal in der Qualifikation gelandet. \u201eDie wissen doch gar nicht, wie gut die Leute sind, die sich da anmelden.\u201c\t<\/p>\n\t<p>\u201eDas m\u00fcssen sie eben abfragen\u201c, sagte Lasse. \u201eEs reichen ja drei, vier Punkte: Auf welchem Level sie spielen, wie oft in der Woche, und wie oft sie schon online gewonnen haben. Wer mindestens seit zwei Jahren auf Level 7 spielt\u201c, dem h\u00f6chsten, das es gab, \u201ejede Woche mindestens 20 Spiele macht und mindestens 50 Online-Spiele gegen echte Gegner gewonnen hat, ist qualifiziert. Wenn dann noch ein paar Pl\u00e4tze frei sind, dann k\u00f6nnen sie die an die Besten von den anderen vergeben, oder sie machen eben eine Quali. Da brauchen sie auch nicht den ganzen Aufwand mit \u00dcbertragung und so zu machen.\u201c\t<\/p>\n\t<p>\u201eAch?\u201c, versetzte eines der M\u00e4dchen bissig, Patrizia, die sich gelinde gesagt nicht zu Lasses Freunden z\u00e4hlte. \u201eF\u00fcr dich d\u00fcrfen sie den Aufwand also bittesch\u00f6n machen, aber bei anderen ist es egal? Und wenn du so gerne zockst, dann m\u00fcsstest du dich doch freuen \u00fcber ein paar Spiele mehr. Oder hast du Angst, dass du gegen einen Underdog ausscheidest?\u201c\t<\/p>\n\t<p>\u201eQuatsch!\u201c, schnappte Lasse. \u201eAls ob ich gegen Noobs verlieren w\u00fcrde!\u201c \u201eDann kannst du sie ja auch unbesorgt mitspielen lassen\u201c, entgegnete Patrizia. \u201eUnd was haben sie davon, wenn sie in der ersten Runde mit 20:0 untergehen?\u201c, beharrte Lasse. \u201eDas macht doch keinem Spa\u00df!\u201c\t<\/p>\n\t<p>\u201eDir vielleicht nicht\u201c, warf Madhu ein. Ihm war klar, dass es tats\u00e4chlich die eine oder andere Klatsche geben w\u00fcrde, das konnte auch ihn und Henri erwischen. Aber f\u00fcr ihn war das kein Grund, gar nicht erst mitzumachen. \u201eWir versuchen\u2019s trotzdem.\u201c\t<\/p>\n\t<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n\t<p>In einem Punkt, mussten Madhu und Henri sich eingestehen, hatte Lasse in gewisser Weise recht: Gegen echte Gegner zu spielen, war eine andere Hausnummer als gegeneinander oder zusammen gegen den Computer. Untereinander kannten sie ihre St\u00e4rken und Schw\u00e4chen, und sie hatten auch ihre Strategien, den vom Computer gesteuerten Mannschaften beizukommen. Die Software brachte zwar eine Vielzahl von Spielz\u00fcgen mit, aber letztlich blieb es berechenbar, wie sie auf bestimmte Situationen reagierte.\t<\/p>\n\t<p>Sie w\u00fcrden im Hinblick auf das Turnier nicht Tag und Nacht trainieren, aber sie waren sich einig, dass gezielte Vorbereitung nicht schaden konnte. Also w\u00fcrden sie sich f\u00fcr die n\u00e4chsten Spiele online Gegner suchen, um zu lernen, sich flexibel auf unterschiedliche Strategien einzustellen.\t<\/p>\n\t<p>Ihr erster Gedanke war, sich mit Mustafa und Chris zu verabreden. Henri \u00e4u\u00dferte allerdings Bedenken, er sch\u00e4tzte, dass vor allem Chris sich nicht darauf einlassen w\u00fcrde. Der war nicht so ehrgeizig wie Lasse, w\u00fcrde es aber trotzdem vermeiden, einen potenziellen Turniergegner zu unterst\u00fctzen.\t<\/p>\n\t<p>Madhu war sich nicht so sicher, aber m\u00f6glich war\u2019s. Also w\u00fcrden sie sich auf der <i>Genius-Soccer-Pro<\/i>-Plattform umtun und schauen, wer gerade Gegner f\u00fcr ein Online-Spiel suchte.\t<\/p>\n\t<p>Wenn man wusste, gegen wen man spielen wollte, konnte man nach dem Benutzernamen suchen. Ansonsten hatte man die M\u00f6glichkeit, die Liste nach Einzelspielen oder Turnieren zu filtern, nach der Spielst\u00e4rke und nach dem Land. Immer vorausgesetzt, diejenigen, die Gegner suchten, hatten das auch alles angegeben.\t<\/p>\n\t<p>Noch ehe Madhu und Henri sich \u00fcberlegen konnten, wo sie anfangen sollten, ploppte eine private Nachricht im Portal auf. \u201eHast du Lust auf ein Freundschaftsspiel?\u201c, fragte jemand, der sich im Portal \u201eHinterhof-Torsch\u00fctzenk\u00f6nig\u201c nannte. Er schrieb auf Deutsch, fehlerfrei, und auch der Nickname sah nicht so aus, als h\u00e4tte eine KI den erdenken k\u00f6nnen f\u00fcr jemanden, der seine eigentliche Herkunft tarnen wollte.\t<\/p>\n\t<p>Madhu und Henri wechselten einen Blick und zuckten dann einm\u00fctig mit den Schultern. Warum nicht? Sie konnten ihre St\u00e4rke im Vergleich zu anderen Spielern schwer einsch\u00e4tzen, also war eigentlich jeder Gegner so gut wie der andere. Dass sie \u2013 genauer eigentlich Madhu, an dessen Computer sie sa\u00dfen \u2013 direkt angeschrieben wurden, \u00fcberraschte sie, aber es verpflichtete sie ja zu nichts, wenn sie ein Spiel gegen den Hinterhof-Torsch\u00fctzenk\u00f6nig spielten. Falls er ihnen irgendwie komisch kam, w\u00fcrden sie die Partie abbrechen.\t<\/p>\n\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>25. April 2026 96 978-3565426676 epubli Ein E-Fu\u00dfball-Turnier an ihrer Schule? Da brauchen Madhu und Henri nicht lange zu \u00fcberlegen: Auf jeden Fall machen sie da mit! Lasse, der mit ihnen die 8c besucht, ist strikt dagegen, Anf\u00e4nger und Gelegenheitsspieler w\u00fcrden das Turnier nur verw\u00e4ssern und h\u00e4tten ohnehin keine Chance. 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