{"id":2108,"date":"2026-02-16T17:16:34","date_gmt":"2026-02-16T16:16:34","guid":{"rendered":"https:\/\/renebote.de\/?page_id=2108"},"modified":"2026-02-16T17:16:34","modified_gmt":"2026-02-16T16:16:34","slug":"vergifteter-applaus","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/renebote.de\/?page_id=2108","title":{"rendered":"Vergifteter Applaus"},"content":{"rendered":"\n<dialog id=\"imgFull\" class=\"coverFullsizeDialog\" style=\"display: none;\" onclick=\"hideFullsizeCoverDialog();\" >\n\t<img decoding=\"async\" id=\"coverFullsize\" src=\"\" alt=\"Cover des Buchs Vergifteter Applaus\" \/>\n<\/dialog>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:40%\">\n<img decoding=\"async\" id=\"coverPreview\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Cover-Vergifteter-Applaus.webp\" class=\"coverPreviewBook\" onclick=\"showFullsizeCoverDialog();\" alt=\"Cover des Buches [Title]\" \/>\n\n\n<div class=\"bookPageGeneralInfoContainer\">\n    <div class=\"bookPageEditionsContainer\">\n\t\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Ebook.webp\" style=\"width: 100%;\" title=\"Erh\u00e4ltlich als E-Book\" \/>\n    <\/div>\n    <div class=\"bookPageInfoRowsContainer\">\n\t\t<div class=\"bookPageInfoRow\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Erscheinungstermin.webp\" class=\"bookPageInfoIcon\" title=\"Erscheinungsdatum\" \/>11. M\u00e4rz 2026\n        <\/div>\n\t\t<div class=\"bookPageInfoRow\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Seiten.webp\" class=\"bookPageInfoIcon\" title=\"Seiten\" \/>41\n        <\/div>\n\t\t<div class=\"bookPageInfoRow\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/ISBN.webp\" class=\"bookPageInfoIcon\" title=\"ISBN\" \/>978-3819003844\n        <\/div>\n\t\t<div class=\"bookPageInfoRow\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Verlag.webp\" class=\"bookPageInfoIcon\" title=\"Ver\u00f6ffentlicht bei\" \/>Neobooks\n        <\/div>\n    <\/div>\n<\/div>\n<div class=\"justifyText marginTop\">\n\t\t<p>F\u00fcr Nat erf\u00fcllt sich ein Traum, als er eine neue Spielshow f\u00fcrs Fernsehen moderieren darf. Doch der Regisseur ist gar nicht begeistert, als gleich zu Beginn der Aufzeichnungen einige Jugendliche auftauchen, Plakate mit Nats Namen hochhalten und mit lautstarkem Jubel die Dreharbeiten st\u00f6ren. Der Zeitplan ist eng, und eigentlich ist alles rund um die Show noch geheim. Nat ahnt, dass die scheinbar freundliche Unterst\u00fctzung wohlberechnet ist, aber ihm fehlt der Beweis daf\u00fcr. Beim Fernsehen hat er keinen R\u00fcckhalt, er muss die Jugendlichen selbst finden und \u00fcberf\u00fchren.\t<\/p>\n\n<\/div>\n<div class=\"fullWidthRow marginTop\">\n\t<b>E-Book \u20ac 2,49<\/b>\n<\/div>\n<div class=\"fullWidthRow noBlockStartMargin\">\n\t<div style=\"width: 30%\";>\n\t<a href=\"https:\/\/www.ebook.de\/de\/product\/52595790\/rene_bote_vergifteter_applaus.html\">\n\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Shop-Icon-Ebook_de.webp\" style=\"width: 100%; cursor: pointer;\" title=\"Link zum Shop von ebook.de\"\/>\n\t<\/a>\n<\/div><div style=\"width: 30%\";>\n\t<a href=\"https:\/\/books.apple.com\/de\/book\/vergifteter-applaus\/id6759222556\">\n\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Shop-Icon-iBooks.webp\" style=\"width: 100%; cursor: pointer;\" title=\"Link zum Shop von Apple Books\"\/>\n\t<\/a>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<div class=\"justifyText\">\n\t<p style=\"margin-top: -5px;\"><i>Kennst du dich aus?<\/i> war das j\u00fcngste Projekt des <i>Kinder- und Jugendsender<\/i><i>s<\/i>, kurz <i>KJS<\/i>, der wie alle Fernsehsender st\u00e4ndig auf der Suche nach neuen, spannenden Formaten war. Hinter dem Arbeitstitel verbarg sich eine Outdoor-Spielshow, die in den Sommerferien aufgezeichnet und zu Beginn des neuen Jahres ausgestrahlt werden sollte.\t<\/p>\n\t<p>Neu daran war, dass die Teilnehmer, insgesamt acht Vierer-Teams, nicht an einem zentralen Ort versammelt werden sollten. Stattdessen w\u00fcrde es Duelle in den jeweiligen Heimatst\u00e4dten der Teams geben, wie beim Fu\u00dfball mit Hin- und R\u00fcckspiel. Die vier Sieger-Teams w\u00fcrden im selben Modus das Halbfinale bestreiten, einzig das Finale w\u00fcrde in nur einem Duell entschieden werden. Daf\u00fcr stand der Austragungsort schon fest, D\u00fcsseldorf, wo der <i>KJS<\/i> seinen Hauptsitz hatte. Jede Show w\u00fcrde die Teams kreuz und quer durch die jeweilige Stadt f\u00fchren, mit vielen R\u00e4tseln, die oft Bezug auf lokale Gegebenheiten nahmen.\t<\/p>\n\t<p>F\u00fcr die Moderation hatte der <i>KJS<\/i> ein Duo gecastet, das im selben Alter war wie die Kandidaten und Kandidatinnen. Die Idee war nicht mehr v\u00f6llig neu, aber doch noch frisch und passte ins Konzept der Show. Durchgesetzt hatten sich Chiara, eine Vierzehnj\u00e4hrige aus Aachen, und Nathan, Nat genannt, ein Jahr \u00e4lter als Chiara und in Wuppertal zu Hause.\t<\/p>\n\t<p>Gekannt hatten die beiden Jugendlichen sich vorher nicht. Sie waren sich aber schon beim Casting begegnet, denn die Verantwortlichen hatten nicht nur die F\u00e4higkeiten der Einzelnen sehen wollen, sondern auch, wie die Jugendlichen miteinander harmonierten.\t<\/p>\n\t<p>Nat mochte seine Partnerin, Chiara war immer gut gelaunt, schien gleichzeitig aber auch sehr einf\u00fchlsam zu sein. Nicht zuletzt konnte sie ein ganz sch\u00f6ner Wirbelwind sein, das unterschied sie von Nat, der eher der etwas bed\u00e4chtigere Typ war. Nat sch\u00e4tzte, dass die Macher der Show genauso eine Kombination beabsichtigt hatten, und glaubte schon, dass Chiara und er sich vor der Kamera gut erg\u00e4nzen w\u00fcrden.\t<\/p>\n\t<p>Chiara hatte bereits Kamera-Erfahrung. In der Kinderserie <i>2. Stock links<\/i>, die ebenfalls der <i>KJS<\/i> produzierte, hatte sie mehrfach als Komparsin mitgewirkt und schlie\u00dflich eine Episodenhauptrolle gespielt. Als sie noch in der Grundschule gewesen war, hatte sie au\u00dferdem in einem Lehrvideo \u00fcber den Umgang mit Mobbing mitgewirkt.\t<\/p>\n\t<p>Nat dagegen betrat Neuland, vor der Kamera gestanden hatte er \u2013 abgesehen von privaten Handy-Videos \u2013 noch nie. Daf\u00fcr nahm er in seiner Schule seit zwei Jahren an der Podcast-AG teil und hatte dabei gelernt, Themen aufzubereiten und zu pr\u00e4sentieren.\t<\/p>\n\t<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n\t<p>Die Dreharbeiten begannen f\u00fcr Nat mit einem Heimspiel. Gastgeberinnen des allerersten Duells waren vier M\u00e4dchen aus seiner Heimatstadt; drei davon kannten sich vom Volleyball, die Vierte war eine Schulfreundin von einer der anderen. Die Gegner, Cousin und Cousine mit seinem besten Freund und ihrer besten Freundin, kamen aus Detmold, hatten also eine weite Anfahrt hinter sich. Damit sie trotzdem ausgeruht ins Duell gehen konnten, waren sie bereits am Vortag angereist und hatten im Hotel \u00fcbernachtet. Auch Chiara war schon am Vortag gekommen, bei Nat hatten die Verantwortlichen eine Ausnahme gemacht, eben weil der erste Dreh in seiner Heimatstadt stattfand.\t<\/p>\n\t<p>Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck wurde Nat von einem Fahrer zu Hause abgeholt und zum Set gebracht. Der <i>KJS<\/i> hatte einen Teil eines Firmenparkplatzes angemietet und dort mehrere Wohnwagen aufgestellt, die als Garderoben, Maske und B\u00fcro dienten. Auch ein Caterer hatte seinen Stand aufgebaut, im Moment schien  vor allem Kaffee gefragt zu sein.\t<\/p>\n\t<p>Chiara kam ziemlich genau zur selben Zeit wie Nat. Viel Zeit, einander zu begr\u00fc\u00dfen, hatten sie jedoch nicht, die Vorbereitungen auf die Show waren streng durchgetaktet. Eine Mitarbeiterin des <i>KJS<\/i> nahm sie in Empfang und brachte sie direkt zur Maske. Anschlie\u00dfend ging es sofort weiter zur Vorbesprechung, in der der Regisseur den Ablauf noch einmal durchging, soweit er sich \u00fcberhaupt planen lie\u00df.\t<\/p>\n\t<p>Sobald die Teams ihre ersten Aufgaben bekommen hatten, w\u00fcrde ohnehin alles von ihnen abh\u00e4ngen. Der Rahmen war gesteckt durch die einzelnen Stationen, die die Leute vom <i>KJS<\/i> festgelegt hatten, aber niemand konnte vorhersagen, wie die Teams sich schlagen w\u00fcrden. Die Jungen und M\u00e4dchen mussten selbst entscheiden, wie sie zur n\u00e4chsten Station kamen, sie durften auch \u00f6ffentliche Verkehrsmittel benutzen, um die Strecken zur\u00fcckzulegen. F\u00fcr den Fall, dass sich ein Team komplett verrannte, gab es nat\u00fcrlich immer einen Plan B, einen Hinweis, der das betreffende Quartett wieder auf die richtige Spur bringen w\u00fcrde. Damit es fair blieb, w\u00fcrde im Gegenzug eine Strafe auf die Zielzeit aufgeschlagen werden.\t<\/p>\n\t<p>Nat und Chiara sollten das hautnah begleiten. Das bedeutete, immer im Blick zu haben, wo die Teams gerade waren und wie sie sich schlugen, und darauf zu reagieren. Ein gro\u00dfes Team stand bereit, um das m\u00f6glich zu machen; es w\u00fcrde Kontakt halten mit den Kameraleuten, die die Kandidaten begleiteten, entscheiden, von wo Nat und Chiara als N\u00e4chstes berichten sollten, und den Transport des Moderatoren-Duos organisieren. Dass Nat und Chiara sich aufteilten, war eingepreist, nur an Start und Ziel w\u00fcrden sie auf jeden Fall gemeinsam auftreten. Wahrscheinlich w\u00fcrden sie nachtr\u00e4glich noch zus\u00e4tzliche Kommentare einsprechen, die dann in das aufgenommene Material eingef\u00fcgt werden w\u00fcrden.\t<\/p>\n\t<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n\t<p>Der Start fand vor dem alten Elberfelder Rathaus statt. Vor der Kulisse der \u00fcber 100 Jahre alten Fassade begr\u00fc\u00dften Nat und Chiara die Fernsehzuschauer, die das erst in einem halben Jahr sehen w\u00fcrden. Vor ihnen passierte der ganz normale Alltag, Menschen liefen \u00fcber den Platz, kauften ein oder gingen anderen Erledigungen nach. Manche blieben einen Moment stehen und schauten zu, andere wollten wohl auf keinen Fall ins Bild geraten und beschleunigten ihre Schritte. Nur ein kleiner Teil des Platzes war abgesperrt f\u00fcr die Dreharbeiten, gerade so, dass Nat und Chiara gesch\u00fctzt waren und die Kameracrew genug Bewegungsfreiheit hatte.\t<\/p>\n\t<p>Nat versuchte, das Drumherum auszublenden, die Kameras und auch die Leute vor den Absperrungen. Im Wechsel mit Chiara erl\u00e4uterte er die Regeln und rief dann die Teams dazu. Nat\u00fcrlich hatten sie ein paar Fakten zu den Jungen und M\u00e4dchen aufgeschrieben bekommen, die sie einflechten konnten, und Fragen, die sie stellen sollten.\t<\/p>\n\t<p>Wenn sie das alles abarbeiteten und die Jugendlichen nicht zu einsilbig antworteten, w\u00fcrde das vermutlich reichen, um mehr als eine Folge zu f\u00fcllen. Aber der Regisseur hatte kein Interesse daran, Nat und Chiara unter Zeitdruck zu setzen, er wusste genau, dass das Material davon nicht besser werden w\u00fcrde. Schneiden musste man hinterher sowieso.\t<\/p>\n\t<p>Anfangs war Nat hypernerv\u00f6s. Doch die ersten S\u00e4tze, die Erkl\u00e4rung der Regeln, die noch relativ fest vorgegeben war, halfen ihm, sich in die Situation einzufinden. Au\u00dferdem merkte er, dass er die Erfahrungen aus der Podcast-AG nutzen konnte; dort hatte er gelernt, sich auf Gespr\u00e4chspartner einzustellen und das Gespr\u00e4ch unmerklich zu lenken.\t<\/p>\n\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>11. M\u00e4rz 2026 41 978-3819003844 Neobooks F\u00fcr Nat erf\u00fcllt sich ein Traum, als er eine neue Spielshow f\u00fcrs Fernsehen moderieren darf. Doch der Regisseur ist gar nicht begeistert, als gleich zu Beginn der Aufzeichnungen einige Jugendliche auftauchen, Plakate mit Nats Namen hochhalten und mit lautstarkem Jubel die Dreharbeiten st\u00f6ren. 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