{"id":1992,"date":"2025-07-04T16:03:13","date_gmt":"2025-07-04T15:03:13","guid":{"rendered":"https:\/\/renebote.de\/?page_id=1992"},"modified":"2025-07-04T16:03:13","modified_gmt":"2025-07-04T15:03:13","slug":"jedem-sein-spiel-oder","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/renebote.de\/?page_id=1992","title":{"rendered":"Jedem sein Spiel, oder?"},"content":{"rendered":"\n<dialog id=\"imgFull\" class=\"coverFullsizeDialog\" style=\"display: none;\" onclick=\"hideFullsizeCoverDialog();\" >\n\t<img decoding=\"async\" id=\"coverFullsize\" src=\"\" alt=\"Cover des Buchs Jedem sein Spiel, oder?\" \/>\n<\/dialog>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9baa9b4c wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:40%\">\n<img decoding=\"async\" id=\"coverPreview\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Cover-Jedem-sein-Spiel-oder.webp\" class=\"coverPreviewBook\" onclick=\"showFullsizeCoverDialog();\" alt=\"Cover des Buches [Title]\" \/>\n\n\n<div class=\"bookPageGeneralInfoContainer\">\n    <div class=\"bookPageEditionsContainer\">\n\t\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Ebook.webp\" style=\"width: 100%;\" title=\"Erh\u00e4ltlich als E-Book\" \/>\n\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Buch.webp\" style=\"width: 100%;\" title=\"Erh\u00e4ltlich als Taschenbuch\" \/>\n    <\/div>\n    <div class=\"bookPageInfoRowsContainer\">\n\t\t<div class=\"bookPageInfoRow\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Erscheinungstermin.webp\" class=\"bookPageInfoIcon\" title=\"Erscheinungsdatum\" \/>28. Juni 2025\n        <\/div>\n\t\t<div class=\"bookPageInfoRow\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Seiten.webp\" class=\"bookPageInfoIcon\" title=\"Seiten\" \/>64\n        <\/div>\n\t\t<div class=\"bookPageInfoRow\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/ISBN.webp\" class=\"bookPageInfoIcon\" title=\"ISBN\" \/>978-3819751806\n        <\/div>\n\t\t<div class=\"bookPageInfoRow\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Verlag.webp\" class=\"bookPageInfoIcon\" title=\"Ver\u00f6ffentlicht bei\" \/>Epubli\n        <\/div>\n    <\/div>\n<\/div>\n<div class=\"justifyText marginTop\">\n\t\t<p>Wer bestimmt eigentlich, was Siebtkl\u00e4ssler interessant finden d\u00fcrfen und was nicht? Die anderen Siebtkl\u00e4ssler jedenfalls nicht, findet zumindest Luna und geht entschlossen dazwischen, als ein Klassenkamerad f\u00fcr sein neuestes Hobby verspottet wird. Doch ausgestanden ist die Sache damit noch nicht, das wei\u00df sie, und wenn es nicht Frederic trifft, dann trifft es irgendwann einen anderen. Luna muss sich etwas einfallen lassen, damit die Klassenkameraden wirklich verstehen.\t<\/p>\n\n<\/div>\n<div class=\"fullWidthRow marginTop\">\n\t<b>E-Book \u20ac 1,49<\/b>\n<\/div>\n<div class=\"fullWidthRow noBlockStartMargin\">\n\t<div style=\"width: 30%\";>\n\t<a href=\"https:\/\/www.ebook.de\/de\/product\/51182875\/rene_bote_jedem_sein_spiel_oder.html\">\n\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Shop-Icon-Ebook_de.webp\" style=\"width: 100%; cursor: pointer;\" title=\"Link zum Shop von ebook.de\"\/>\n\t<\/a>\n<\/div><div style=\"width: 30%\";>\n\t<a href=\"https:\/\/books.apple.com\/de\/book\/jedem-sein-spiel-oder\/id6747926217\">\n\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Shop-Icon-iBooks.webp\" style=\"width: 100%; cursor: pointer;\" title=\"Link zum Shop von Apple Books\"\/>\n\t<\/a>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"fullWidthRow marginTop\">\n\t<b>Taschenbuch \u20ac 7,90<\/b>\n<\/div>\n<div class=\"justifyText\"><p><b>Autorenplauderei: Versuchsballon<\/b><\/p><p>Eigentlich hat <i>Jedem sein Spiel, oder?<\/i> nicht den Umfang, bei dem ich eine Ver\u00f6ffentlichung auch als Taschenbuch in Erw\u00e4gung ziehen w\u00fcrde. Doch da sich der Markt bei den Distributoren st\u00e4ndig \u00e4ndert, muss ich auch immer wieder schauen, was f\u00fcr mich die beste M\u00f6glichkeit ist, meine Geschichten herauszugeben. Die Taschenbuch-Ver\u00f6ffentlichung von <i>Jedem sein Spiel, oder?<\/i> ist deshalb ein Versuchsballon mit einem Anbieter, bei dem ich bislang noch nicht ver\u00f6ffentlicht habe. Dass der Preis des Taschenbuchs im Verh\u00e4ltnis zum Umfang recht hoch ist, liegt daran, dass bestimmte Bestandteile der Druckkosten (zum Beispiel die Bindung) fast oder ganz unabh\u00e4ngig von der Anzahl der Seiten sind und deshalb bei diesem relativ d\u00fcnnen Buch in derselben H\u00f6he anfallen wie bei einem Buch mit deutlich gr\u00f6\u00dferem Umfang. Um zu sehen, wie die Abl\u00e4ufe bei diesem Anbieter sind, nehme ich das in Kauf, und ich verstehe jeden, der die deutlich g\u00fcnstigere E-Book-Version vorzieht.<\/p>\n<\/div>\n\n\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<div class=\"justifyText\">\n\t<p style=\"margin-top: -5px;\">Zwanzig Stufen waren es noch bis zum Ziel, das wusste Luna, weil sie sie gez\u00e4hlt hatte. Nicht nur einmal, schlie\u00dflich stieg sie diese Treppe mehrmals am Tag hinauf, f\u00fcnf Tage in der Woche, seit mehr als zwei Jahren. Solange besuchte sie das H\u00fclshoff-Gymnasium, ging inzwischen in die 7. Klasse, und von Anfang an hatte ihre Klasse einen der beiden R\u00e4ume im Dachgeschoss gehabt.\t<\/p>\n\t<p>Stufen \u2013 und andere Dinge \u2013 zu z\u00e4hlen, war eine Angewohnheit, die sie schon seit dem Kindergarten begleitete. Ihr Vater hatte das angefangen, auf diese Weise hatte er ihr die Zahlen nahegebracht und sp\u00e4ter auch kleine Rechenaufgaben gestellt. Das hatte ihr enorm geholfen, als sie in die Grundschule gekommen war, und im Kopfrechnen war sie immer noch sehr gut.\t<\/p>\n\t<p>Inzwischen standen in Mathe ganz andere Aufgaben auf dem Programm, aber die Angewohnheit, alles M\u00f6gliche zu z\u00e4hlen, hatte Luna behalten. Das war ihr so in Fleisch und Blut \u00fcbergegangen, dass sie ganz automatisch im Kopf zu z\u00e4hlen begann: wenn sie eine Treppe hinaufstieg, wenn sie an der Ampel stand und die Autos an ihr vorbeifuhren, die Bretter an einem Zaun, an dem sie vorbeilief \u2026 Es passierte einfach, manchmal merkte sie es selbst gar nicht, oder es fiel ihr erst auf, wenn ihre Gedanken abschweiften. Sie fand das \u00fcberhaupt nicht schlimm, es richtete schlie\u00dflich keinen Schaden an, und manchmal war es sogar ganz hilfreich, auf diese Weise abzuschalten.\t<\/p>\n\t<p>An diesem Morgen kam sie bis zur zweiten Stufe, ehe L\u00e4rm von oben sie das Z\u00e4hlen vergessen lie\u00df. Gel\u00e4chter mischte sich mit Schimpfen, so h\u00f6rte es sich an, und es musste von ihrer Klasse kommen. Die 8c, die den zweiten Klassenraum unter dem Dach belegte, hatte dienstagsmorgens in den ersten beiden Stunden Sport, von dort konnte der L\u00e4rm also nicht kommen.\t<\/p>\n\t<p>Offenbar hatte dort oben jemand etwas gesagt, das er und ein paar andere f\u00fcr einen tollen Witz hielten, das bei anderen aber gar nicht gut ankam. Mit etwas Gl\u00fcck konnte so eine Situation sich schnell wieder beruhigen, sie konnte sich aber auch aufschaukeln. Wenn die, die den Witz gut fanden, nicht verstanden, was die anderen st\u00f6rte, fingen sie an, sich zu verteidigen, und wurden dar\u00fcber genauso w\u00fctend wie die anderen. Dazu gab es zwei oder drei in der Klasse, die gern mal provozierten; die f\u00fchlten sich von w\u00fctenden Reaktionen eher noch angestachelt.\t<\/p>\n\t<p>Luna verga\u00df die eben erst angefangene Zahlenreihe und beschleunigte unwillk\u00fcrlich ihre Schritte. Sie war Klassensprecherin, schon im zweiten Jahr, nachdem sie in der 5. Klasse noch Stellvertreterin gewesen war. Damals, als die Klasse neu zusammengew\u00fcrfelt worden war, hatten die Jungen sich auf einen Kandidaten geeinigt, der dann auch Klassensprecher geworden war, w\u00e4hrend bei den M\u00e4dchen jedes Gr\u00fcppchen, das sich bis dahin zusammengefunden hatte, eine eigene Kandidatin aufgestellt hatte. Doch schon im Lauf des ersten gemeinsamen Schuljahres hatte Luna die meisten \u00fcberzeugt, einfach durch ihre ganze Art. Sie vermittelte bei Streitigkeiten, half, wenn jemand Probleme hatte, und machte in der Sch\u00fclervertretung den Mund auf, wenn dort die Anliegen der Unterstufe zu kurz kamen; das passierte gar nicht selten, weil die Schulsprecherin, ihre Stellvertreterin und alle Abgesandten in Fachschaften und anderen Schulgremien aus der Oberstufe kamen.\t<\/p>\n\t<p>Auf dem Weg nach oben versuchte Luna herauszuh\u00f6ren, worum es eigentlich ging, aber so ganz gelang es ihr nicht. Es ging um irgendetwas, das jemand am Wochenende gemacht hatte, und ein Teil der Jungen schien das lachhaft zu finden. Wen sie verlachten und wof\u00fcr genau, konnte sie dem, was sie aufschnappte, nicht entnehmen.\t<\/p>\n\t<p>Wenig sp\u00e4ter erreichte sie den Klassenraum und sah zumindest klar, wer gegen wen stichelte. Frederic hatte es geschafft, in den Fokus von Fabian zu geraten, es ging um irgendetwas mit Theater, wenn Luna sich nicht verh\u00f6rt hatte. Was genau, das erschloss sich ihr noch nicht, aber Fabian schien nicht der Einzige zu sein, der das, was er auf welchem Weg auch immer erfahren hatte, l\u00e4cherlich fand.\t<\/p>\n\t<p>F\u00fcr einen Moment blieb sie an der T\u00fcr stehen und wartete ab, was passierte. Fabian war einer von denen, die gern bl\u00f6de Spr\u00fcche machten, die man wirklich nicht witzig finden musste, und merkte selten, wo die Grenzen lagen.\t<\/p>\n\t<p>Diesmal sah es allerdings so aus, als w\u00e4ren viele in der Klasse mit Fabian einer Meinung, was die L\u00e4cherlichkeit dessen betraf, von dem Luna immer noch nicht genau wusste, was es war. Uneinigkeit bestand nur in der Frage, wie weit der Spott dar\u00fcber gehen durfte. Ein paar gab es, die versuchten, Fabian zu bremsen, unter anderem Lara und Bastian, aber die waren klar in der Unterzahl. Auch Marcel versuchte es, der erste Klassensprecher, den die Klasse gehabt hatte, und jetzt Lunas Vertreter. Sehr nachdr\u00fccklich klang das jedoch nicht, weil ihm augenscheinlich selbst die \u00dcberzeugung fehlte. Auch er schien der Ansicht zu sein, dass Frederic sich mit was auch immer selbst der L\u00e4cherlichkeit preisgegeben hatte.\t<\/p>\n\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>28. Juni 2025 64 978-3819751806 Epubli Wer bestimmt eigentlich, was Siebtkl\u00e4ssler interessant finden d\u00fcrfen und was nicht? Die anderen Siebtkl\u00e4ssler jedenfalls nicht, findet zumindest Luna und geht entschlossen dazwischen, als ein Klassenkamerad f\u00fcr sein neuestes Hobby verspottet wird. 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