{"id":1970,"date":"2025-05-25T09:08:41","date_gmt":"2025-05-25T08:08:41","guid":{"rendered":"https:\/\/renebote.de\/?page_id=1970"},"modified":"2025-05-25T09:08:41","modified_gmt":"2025-05-25T08:08:41","slug":"spur-ohne-ausgang","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/renebote.de\/?page_id=1970","title":{"rendered":"Spur ohne Ausgang"},"content":{"rendered":"\n<dialog id=\"imgFull\" class=\"coverFullsizeDialog\" style=\"display: none;\" onclick=\"hideFullsizeCoverDialog();\" >\n\t<img decoding=\"async\" id=\"coverFullsize\" src=\"\" alt=\"Cover des Buchs Spur ohne Ausgang\" \/>\n<\/dialog>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:40%\">\n<img decoding=\"async\" id=\"coverPreview\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Cover-Spur-ohne-Ausgang.webp\" class=\"coverPreviewBook\" onclick=\"showFullsizeCoverDialog();\" alt=\"Cover des Buches [Title]\" \/>\n\n\n<div class=\"bookPageGeneralInfoContainer\">\n    <div class=\"bookPageEditionsContainer\">\n\t\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Ebook.webp\" style=\"width: 100%;\" title=\"Erh\u00e4ltlich als E-Book\" \/>\n    <\/div>\n    <div class=\"bookPageInfoRowsContainer\">\n\t\t<div class=\"bookPageInfoRow\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Erscheinungstermin.webp\" class=\"bookPageInfoIcon\" title=\"Erscheinungsdatum\" \/>12. Juni 2025\n        <\/div>\n\t\t<div class=\"bookPageInfoRow\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Seiten.webp\" class=\"bookPageInfoIcon\" title=\"Seiten\" \/>44\n        <\/div>\n\t\t<div class=\"bookPageInfoRow\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/ISBN.webp\" class=\"bookPageInfoIcon\" title=\"ISBN\" \/>978-3757592844\n        <\/div>\n\t\t<div class=\"bookPageInfoRow\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Verlag.webp\" class=\"bookPageInfoIcon\" title=\"Ver\u00f6ffentlicht bei\" \/>Neobooks\n        <\/div>\n    <\/div>\n<\/div>\n<div class=\"justifyText marginTop\">\n\t\t<p>Dass in der Nacht das K\u00fcchenzelt gepl\u00fcndert wurde, haben die Betreuer des Sommerlagers sich ausgedacht, das ist Sofia sofort klar. Aber eine spannende Schnitzeljagd wird es trotzdem werden und es gibt nur einen Wermutstropfen: Sofia wird ausgerechnet mit Milan in eine Gruppe gelost, mit dem sie gleich am ersten Tag aneinandergeraten ist. Doch als aus dem erdachten Abenteuer pl\u00f6tzlich Ernst wird, m\u00fcssen sie zusammenhalten, und das scheint nicht nur schlecht zu sein.\t<\/p>\n\n<\/div>\n<div class=\"fullWidthRow marginTop\">\n\t<b>E-Book \u20ac 1,99<\/b>\n<\/div>\n<div class=\"fullWidthRow noBlockStartMargin\">\n\t<div style=\"width: 30%\";>\n\t<a href=\"https:\/\/www.ebook.de\/de\/product\/50724627\/rene_bote_spur_ohne_ausgang.html\">\n\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Shop-Icon-Ebook_de.webp\" style=\"width: 100%; cursor: pointer;\" title=\"Link zum Shop von ebook.de\"\/>\n\t<\/a>\n<\/div><div style=\"width: 30%\";>\n\t<a href=\"https:\/\/books.apple.com\/de\/book\/spur-ohne-ausgang\/id6746100102\">\n\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Shop-Icon-iBooks.webp\" style=\"width: 100%; cursor: pointer;\" title=\"Link zum Shop von Apple Books\"\/>\n\t<\/a>\n<\/div>\n<\/div>\n\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<div class=\"justifyText\">\n\t<p style=\"margin-top: -5px;\">\u201eBoah, pass doch auf, verdammt!\u201c \u201eSorry!\u201c, antwortete Sofia automatisch, noch ehe sie wusste, was \u00fcberhaupt passiert war. Sie hatte nicht auf den Weg geachtet und war \u00fcber irgendetwas gestolpert.\t<\/p>\n\t<p>Das Hindernis war ein Rucksack, der auf der Wiese stand, sah sie, als sie ihr Gleichgewicht wiedergefunden hatte. Mit dem rechten Fu\u00df hatte sie ihn getroffen und umgeworfen. Der Verschluss war offen, ein Teil des Inhalts herausgefallen: Kleidung, ein Kulturbeutel, Campinggeschirr.\t<\/p>\n\t<p>Es war der erste Tag des Sommerzeltlagers, das Sofias Heimatstadt allj\u00e4hrlich veranstaltete. Vor einer halben Stunde waren sie mit dem Bus auf dem Zeltplatz im Sauerland angekommen, 45 Jungen und M\u00e4dchen zwischen 9 und 13 Jahren und acht Betreuer. Es hatte eine kurze Einweisung gegeben, nun waren alle mit den Zelten besch\u00e4ftigt.\t<\/p>\n\t<p>Sofia w\u00fcrde w\u00e4hrend der Zeit im Lager zw\u00f6lf werden und geh\u00f6rte damit schon zu den \u00c4lteren; die Zw\u00f6lf- und Dreizehnj\u00e4hrigen waren deutlich in der Minderheit. Sie hatte schon mehrere Kinderfreizeiten mitgemacht, die erste mit neun, aber es war ihr erstes Zeltlager. Ihre Mutter hatte die Idee aufgebracht, als im Fr\u00fchjahr die Frage aufgekommen war, ob Sofia wieder mit einer Gruppe wegfahren sollte und wenn ja, wohin.\t<\/p>\n\t<p>Das Zelt w\u00fcrde sie sich mit f\u00fcnf anderen M\u00e4dchen teilen. Eines davon war Franka, ihre Klassenkameradin und schon seit dem Kindergarten beste Freundin. Auch Sofias Cousine Alexandra war f\u00fcr das Zeltlager angemeldet worden, sie war zehn und machte zum ersten Mal so eine Freizeit mit. Die anderen drei M\u00e4dchen kannte Sofia nicht; Marisa und Ayleen waren wohl etwas \u00e4lter als sie und schienen sich untereinander zu kennen, Liv kannte offensichtlich niemanden von den anderen.\t<\/p>\n\t<p>Sie hatte aber Erfahrung mit Zelten, auch mit dem Typ, der hier verwendet wurde. Wenn Sofia es richtig verstanden hatte, war sie bei den Pfadfindern und hatte sich f\u00fcr die Fahrt angemeldet, weil ihre Pfadfindergruppe in diesem Jahr keine machte. Den Betreuern war das sehr recht, so hatten sie sich mehr um andere k\u00fcmmern k\u00f6nnen, die Hilfe beim Aufstellen ihres Zeltes ben\u00f6tigten.\t<\/p>\n\t<p>Inzwischen stand das Zelt der M\u00e4dchen, sie hatten auch gekl\u00e4rt, wer wo schlafen w\u00fcrde. Gro\u00dfe Diskussionen hatte es nicht gegeben, so, wie es bis jetzt aussah, w\u00fcrden sie gut miteinander auskommen.\t<\/p>\n\t<p>Jetzt wollte Sofia rasch zur Toilette. Unmittelbar nach der Ankunft hatte sie sich das verkniffen, weil nach knapp zwei Stunden Busfahrt nat\u00fcrlich sehr viele dorthin gegangen waren. Das H\u00e4uschen, in dem die Toiletten, Wasch- und Duschr\u00e4ume untergebracht waren, war etwas versteckt, eine Reihe \u00fcbermannshoher B\u00fcsche lie\u00df nur das Spitzdach sehen. Sofia hatte im Laufen geschaut, wo genau der Durchgang war, und dabei den Rucksack auf dem Boden v\u00f6llig \u00fcbersehen.\t<\/p>\n\t<p>Hastig b\u00fcckte sie sich, um den Rucksack wieder aufzurichten und die herausgefallenen Sachen zur\u00fcckzulegen. Doch der Besitzer des Rucksacks, ein blonder Junge, der auch zu den \u00c4lteren hier geh\u00f6rte, schob sie zur Seite. \u201eLass!\u201c, sagte er. \u201eDas mache ich lieber selber!\u201c \u201eEntschuldige\u201c, versuchte Sofia zu beschwichtigen. \u201eIch wollte doch nur \u2026\u201c \u201eJa, ja!\u201c, unterbrach der Junge sie. \u201ePass lieber auf, wo du hintrittst!\u201c\t<\/p>\n\t<p>Na toll, ging es Sofia durch den Kopf, man konnte sich auch anstellen. \u201eDann bist du der Superheld, der noch nie im Leben gestolpert ist?\u201c, sagte sie sarkastisch. \u201eDa musst du nat\u00fcrlich jede Chance nutzen, zu \u00fcben, wie man danach wieder Ordnung macht. Sag Bescheid, wenn du mal Hilfe brauchst, damit ich dir dann nicht in die Quere komme!\u201c\t<\/p>\n\t<p>Damit lie\u00df sie den Jungen stehen. Was bildete der sich ein! Klar, es war ihr Fehler gewesen, dass der Rucksack umgefallen war, aber deswegen musste man doch nicht gleich so pampig reagieren! Ein Missgeschick konnte jedem einmal passieren, und es war doch nichts kaputtgegangen dabei! Sie versuchte, die Sache schnell abzuhaken, aber ihre gute Laune hatte f\u00fcr den Moment einen D\u00e4mpfer bekommen.\t<\/p>\n\t<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n\t<p>Alles in allem unterschied sich das Sommerlager gar nicht so sehr von denen, die Sofia schon kannte. Im Zelt zu schlafen, war ungewohnt, und in der ersten Nacht brauchte Sofia eine Weile, um einzuschlafen. Aber daran gew\u00f6hnte sie sich, und die Tagesabl\u00e4ufe waren kaum anders als in der Jugendherberge: Wecken, Fertigmachen, gemeinsames Fr\u00fchst\u00fcck, tags\u00fcber verschiedene Unternehmungen, Abendessen, manchmal danach noch ein Singabend oder Lagerfeuer, und irgendwann Nachtruhe. Auch kleine Aufgaben gab es, die reihum gingen, Sp\u00fcldienst und M\u00fclldienst. Den Sp\u00fcldienst kannte Sofia auch aus der Jugendherberge; allerdings war dort nur die gro\u00dfe Sp\u00fclmaschine bef\u00fcllt und ausger\u00e4umt worden, hier musste alles von Hand gesp\u00fclt und abgetrocknet werden. Doch irgendwie war das sogar ganz witzig, wenn sie zu viert an einem Tisch vor dem K\u00fcchenzelt standen und Geschirr und Besteck saubermachten.\t<\/p>\n\t<p>Mit dem Jungen, dessen Rucksack sie am ersten Tag umgesto\u00dfen hatte, hatte sie wenig zu tun. Sie bekam mit, dass er Milan hie\u00df, Tennis spielte und am Computer programmierte. Er hatte eine Schwester, Mara, die zu den J\u00fcngsten im Lager geh\u00f6rte. Zwei von den anderen Jungen kannte er wohl aus der Schule, wobei Sofia nicht erfuhr, ob sie in derselben Klasse waren, mit ein paar weiteren freundete er sich schnell an. So etwas aufzuschnappen, lie\u00df sich kaum vermeiden, ansonsten interessierte Sofia sich nicht weiter f\u00fcr Milan und er sich umgekehrt augenscheinlich auch nicht f\u00fcr sie.\t<\/p>\n\t<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n\t<p>Der vierte Tag des Lagers, der Dienstag, begann mit einer \u00dcberraschung. Um viertel nach sieben, eine Viertelstunde vor der \u00fcblichen Zeit, weckten die Betreuer alle und riefen sie auf der Wiese vor den Zelten zusammen. Teils verschlafen, teils vor Schreck hellwach, versammelten sich die Jungen und M\u00e4dchen. Die meisten waren im Schlafanzug, ein paar hatten sich etwas \u00fcbergeworfen oder sich eilig angezogen.\t<\/p>\n\t<p>Sofia hatte sich beim Verlassen des Zeltes ein Haargummi gegriffen und band ihre langen, dunkelbraunen Haare zum Pferdeschwanz, w\u00e4hrend sie darauf wartete, dass die Betreuer erkl\u00e4rten, was los war. Sorgen machte sie sich nicht, es waren alle da, augenscheinlich niemand krank oder verletzt, und es roch auch nicht nach Feuer. Weil es nicht ihr erstes Sommerlager war, ahnte sie, dass das fr\u00fche und eilige Wecken Teil eines Abenteuerspiels war.\t<\/p>\n\t<p>\u201eIrgendjemand hat heute Nacht das K\u00fcchenzelt gepl\u00fcndert\u201c, erkl\u00e4rte schlie\u00dflich Janine, die als Lagerleiterin fungierte. \u201eAlles ist weg, T\u00f6pfe, Vorr\u00e4te, einfach alles. Blo\u00df ein bisschen Mehl und \u00d6l ist noch da.\u201c\t<\/p>\n\t<p>Nicht schlecht ausgedacht, dachte Sofia. Mit Mehl und \u00d6l lie\u00df sich ein einfacher Teig herstellen, und sicherlich w\u00fcrde auch noch rechtzeitig jemand Salz \u201efinden\u201c oder etwas anderes, um ein bisschen Geschmack daran zu bringen. Zum Fr\u00fchst\u00fcck w\u00fcrde es also Stockbrot geben oder Fladen, und dann w\u00fcrden die Betreuer zur Schnitzeljagd blasen. Die Geschichte war leicht zu durchschauen, auch die J\u00fcngeren w\u00fcrden bald merken, dass der Raub nur ausgedacht war, aber das w\u00fcrde den Spa\u00df nicht schm\u00e4lern.\t<\/p>\n\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>12. Juni 2025 44 978-3757592844 Neobooks Dass in der Nacht das K\u00fcchenzelt gepl\u00fcndert wurde, haben die Betreuer des Sommerlagers sich ausgedacht, das ist Sofia sofort klar. Aber eine spannende Schnitzeljagd wird es trotzdem werden und es gibt nur einen Wermutstropfen: Sofia wird ausgerechnet mit Milan in eine Gruppe gelost, mit dem sie gleich am ersten [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-1970","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/renebote.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1970","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/renebote.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/renebote.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renebote.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renebote.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1970"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/renebote.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1970\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1981,"href":"https:\/\/renebote.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1970\/revisions\/1981"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/renebote.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1970"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}