{"id":1937,"date":"2025-03-26T13:18:23","date_gmt":"2025-03-26T12:18:23","guid":{"rendered":"https:\/\/renebote.de\/?page_id=1937"},"modified":"2025-03-26T13:18:23","modified_gmt":"2025-03-26T12:18:23","slug":"einfach-mal-112","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/renebote.de\/?page_id=1937","title":{"rendered":"Einfach mal 112"},"content":{"rendered":"\n<dialog id=\"imgFull\" class=\"coverFullsizeDialog\" style=\"display: none;\" onclick=\"hideFullsizeCoverDialog();\" >\n\t<img decoding=\"async\" id=\"coverFullsize\" src=\"\" alt=\"Cover des Buchs Einfach mal 112\" \/>\n<\/dialog>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:40%\">\n<img decoding=\"async\" id=\"coverPreview\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Cover-Einfach-mal-112.webp\" class=\"coverPreviewBook\" onclick=\"showFullsizeCoverDialog();\" alt=\"Cover des Buches [Title]\" \/>\n\n\n<div class=\"bookPageGeneralInfoContainer\">\n    <div class=\"bookPageEditionsContainer\">\n\t\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Ebook.webp\" style=\"width: 100%;\" title=\"Erh\u00e4ltlich als E-Book\" \/>\n    <\/div>\n    <div class=\"bookPageInfoRowsContainer\">\n\t\t<div class=\"bookPageInfoRow\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Erscheinungstermin.webp\" class=\"bookPageInfoIcon\" title=\"Erscheinungsdatum\" \/>15. April 2025\n        <\/div>\n\t\t<div class=\"bookPageInfoRow\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Seiten.webp\" class=\"bookPageInfoIcon\" title=\"Seiten\" \/>34\n        <\/div>\n\t\t<div class=\"bookPageInfoRow\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/ISBN.webp\" class=\"bookPageInfoIcon\" title=\"ISBN\" \/>978-3756599332\n        <\/div>\n\t\t<div class=\"bookPageInfoRow\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Verlag.webp\" class=\"bookPageInfoIcon\" title=\"Ver\u00f6ffentlicht bei\" \/>Neobooks\n        <\/div>\n    <\/div>\n<\/div>\n<div class=\"justifyText marginTop\">\n\t\t<p>Mit dem Austragen des \u00f6rtlichen Anzeigenblatts verdient Mareike sich etwas zum Taschengeld dazu. Ein zuf\u00e4lliger Blick in die H\u00e4user l\u00e4sst sich dabei nicht immer vermeiden. Als sie in einem der H\u00e4user jemanden liegen sieht, ruft sie nicht nur den Rettungswagen, sie sucht auch selbst einen Weg ins Haus, um Erste Hilfe zu leisten. Doch drinnen erlebt sie eine b\u00f6se \u00dcberraschung, und das wird garantiert ein Nachspiel haben!\t<\/p>\n\n<\/div>\n<div class=\"fullWidthRow marginTop\">\n\t<b>E-Book \u20ac 2,49<\/b>\n<\/div>\n<div class=\"fullWidthRow noBlockStartMargin\">\n\t<div style=\"width: 30%\";>\n\t<a href=\"https:\/\/www.ebook.de\/de\/product\/50271177\/rene_bote_einfach_mal_112.html\">\n\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Shop-Icon-Ebook_de.webp\" style=\"width: 100%; cursor: pointer;\" title=\"Link zum Shop von ebook.de\"\/>\n\t<\/a>\n<\/div><div style=\"width: 30%\";>\n\t<a href=\"https:\/\/books.apple.com\/de\/book\/einfach-mal-112\/id6743677827\">\n\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Shop-Icon-iBooks.webp\" style=\"width: 100%; cursor: pointer;\" title=\"Link zum Shop von Apple Books\"\/>\n\t<\/a>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"justifyText\"><p><b>Autorenplauderei: Doppelt geschrieben<\/b><\/p><p>Auch das passiert: Die Geschichte n\u00e4hert sich beim Schreiben dem Ende, aber irgendwie will es so, wie der Autor es geplant hat, nicht funktionieren. Letztlich waren es Kleinigkeiten, die dazu gef\u00fchrt haben, dass ich den angedachten Weg zum Ziel nur mit sehr zuf\u00e4lligen Zuf\u00e4llen und schwer glaubhaft zu machenden Reaktionen h\u00e4tte beibehalten k\u00f6nnen. Also bin ich rund zwei Drittel zur\u00fcckgegangen und habe die Geschichte ab einem bestimmten Punkt fast komplett neu aufgebaut. Manchmal muss man solche Umwege einfach gehen, das geh\u00f6rt f\u00fcr mich zum Schreiben dazu.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<div class=\"justifyText\">\n\t<p style=\"margin-top: -5px;\">Mit einem letzten Tritt in die Pedale erreichte Mareike die Stra\u00dfenecke, die den Beginn ihrer Arbeit markierte. Sie schaute kurz auf die Uhr, denn die Zeit w\u00fcrde sie sp\u00e4ter in den Stundenzettel eintragen m\u00fcssen.\t<\/p>\n\t<p>Neben einem Verteilerkasten, der vor dem Zaun des Eckgrundst\u00fccks aus dem Boden ragte, lagen vier Pakete mit Zeitungen: die neueste Ausgabe des w\u00f6chentlich in der Stadt erscheinenden Anzeigenblatts. Zweihundert Exemplare, die Mareike in den umliegenden Stra\u00dfen zu verteilen hatte.\t<\/p>\n\t<p>Sie war gerade 15 geworden und machte den Job als Zeitungsbotin seit einem Vierteljahr. Es war keine besonders aufregende Arbeit, und wenn das Wetter nicht mitspielte, konnte sie auch schon mal ungem\u00fctlich werden. Aber immerhin sprang ein Zuschuss zum Taschengeld heraus, kein Traumgehalt, aber das gab es bei Sch\u00fclerjobs ja so gut wie nie.\t<\/p>\n\t<p>Mareike stellte das Fahrrad ab, nahm das erste Paket und schnitt die d\u00fcnnen Plastikb\u00e4nder durch, die die Zeitungen zusammenhielten. Der Faltkorb, den sie auf den Gep\u00e4cktr\u00e4ger ihres Rades geklemmt hatte, hatte genau die richtige Gr\u00f6\u00dfe f\u00fcr den Stapel. So konnte sie durch die Stra\u00dfen schieben, ohne das Gewicht die ganze Zeit an den Armen oder auf dem R\u00fccken zu haben. Wenn der Weg zum n\u00e4chsten Haus etwas l\u00e4nger war, fuhr sie auch mal ein kurzes St\u00fcck, aber meistens lohnten Auf- und Absteigen nicht.\t<\/p>\n\t<p>Es war kurz nach sieben, als sie die erste Zeitung in den Briefkasten des Eckhauses steckte. Am Wochenende um sechs Uhr aufzustehen, war kein Traum, auch wenn sie keine Langschl\u00e4ferin war, und sie h\u00e4tte auch sp\u00e4ter anfangen d\u00fcrfen. Aber wenn sie fr\u00fch anfing, war sie gegen neun Uhr fertig, fr\u00fch genug, dass der Tag nicht zur H\u00e4lfte schon wieder vorbei war.\t<\/p>\n\t<p>Ihr Bezirk war nach der Anzahl der Exemplare, die sie zu verteilen hatte, einer der kleinsten, viele Zusteller hatten die doppelte Anzahl und mehr, ein paar wenige sogar um die tausend; die hatten allerdings auch etliche Hochh\u00e4user auf ihrer Strecke, in denen sie zwei Pakete auf einen Schlag loswurden. Mareikes Bezirk bestand \u00fcberwiegend aus Einfamilienh\u00e4usern mit kleinen G\u00e4rten, eine Stra\u00dfe wurde auf einer Seite von kleineren Mieth\u00e4usern ges\u00e4umt.\t<\/p>\n\t<p>Die Handgriffe waren inzwischen ge\u00fcbt und liefen fast automatisch ab. Mareike hatte herausgefunden, dass sie ein paar Augenblicke sparen konnte, wenn sie das Fahrrad am Eingang vorbeischob und es dahinter aufst\u00e4nderte. So kam sie auf dem Weg zum Eingang automatisch am Gep\u00e4cktr\u00e4ger vorbei, und das Rad war ihr nicht im Weg. Die Zeitung faltete sie auf dem Weg zum Briefkasten, der fast \u00fcberall neben der Haust\u00fcr war, nicht an der Stra\u00dfe.\t<\/p>\n\t<p>Routiniert arbeitete sie sich von Haus zu Haus, erreichte das Ende der Stra\u00dfe und n\u00e4herte sich auf der anderen Seite wieder der Kreuzung. Um sie herum herrschte Stille, kaum jemand war am fr\u00fchen Samstagmorgen unterwegs. Ein paar Leute begegneten ihr, die ihren Hund ausf\u00fchrten, bei anderen H\u00e4usern verrieten zum L\u00fcften ge\u00f6ffnete Fenster, dass die Bewohner schon wach waren.\t<\/p>\n\t<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n\t<p>Seit sie Zeitungen austrug, verstand Mareike, wie sich lockere Bekanntschaften zwischen Anwohnern und regelm\u00e4\u00dfig wiederkehrenden Dienstleistern entwickeln konnten. Das war ihr bislang nie so bewusst gewesen, vielleicht, weil viele vormittags kamen, wenn sie in der Schule war. Den Postboten bekam sie kaum je zu Gesicht, h\u00f6chstens mal in den Ferien, und eine gedruckte Zeitung hatten ihre Eltern nicht abonniert. Aber sie merkte, dass sie sich unwillk\u00fcrlich immer mehr einpr\u00e4gte von dem, was sie auf ihrer Runde regelm\u00e4\u00dfig sah: die Hunde, die zu dieser Zeit unterwegs waren, die zugeh\u00f6rigen Herrchen und Frauchen, der alte Herr, der jeden Samstag zum B\u00e4cker ging und mit einer T\u00fcte voll Br\u00f6tchen zur\u00fcckkam. Bei diesem oder jenem Haus wusste sie im Voraus, dass die Bewohner schon wach waren, wenn sie kam, bei anderen h\u00e4tte sie sich gewundert, wenn die Rolll\u00e4den schon oben gewesen w\u00e4ren.\t<\/p>\n\t<p>Manchmal konnte sie auch nicht vermeiden, einen kurzen Blick in die H\u00e4user zu werfen. Sie musste ja auf die Grundst\u00fccke, um die Zeitungen in den Briefkasten zu stecken, manchmal stand die T\u00fcr offen, wenn in dem Moment jemand kam oder ging, oder sie schaute genau in die Fenster. Je nach Zuschnitt der H\u00e4user und nach Gr\u00f6\u00dfe und Position der Fenster sah sie mal mehr, mal weniger dabei; manchmal nur eine Deckenlampe und die Oberkante eines Schranks, bei anderen H\u00e4usern konnte sie durchschauen bis in den Garten.\t<\/p>\n\t<p>Ahornweg 13 war ein ziemlich modernes Haus, mit schmalen Fenstern, die im Erdgeschoss ausgleichshalber vom Boden bis zur Decke gingen. Damit Passanten auf der Stra\u00dfe und die Nachbarn von gegen\u00fcber nicht hineinschauen konnten, gab es einen \u00fcbermannshohen Sichtschutz aus schmalen Nadelgeh\u00f6lzen.\t<\/p>\n\t<p>Mareike hatte trotzdem freien Blick, sobald sie vom B\u00fcrgersteig in den Weg abgebogen war, der durch den Vorgarten zur Haust\u00fcr f\u00fchrte. Unwillk\u00fcrlich nahm sie den schmalen Ausschnitt der K\u00fcche auf, die aus ihrer Sicht links der Haust\u00fcr lag \u2013 und erstarrte. Dort lag jemand! Sie sah nur die Beine, die in den f\u00fcr sie sichtbaren Teil des Raumes ragten, Beine in Strumpfhose und Hausschuhen.\t<\/p>\n\t<p>Nach einer Sekunde l\u00f6ste sie sich aus ihrer Erstarrung und sprintete los. Es waren nur ein paar Meter, der Vorgarten nicht gro\u00df. Einen Augenblick sp\u00e4ter stand sie vor dem Fenster und sp\u00e4hte hinein.\t<\/p>\n\t<p>Viel mehr sah sie nicht von der Person, sie hatte zwar mehr \u00dcberblick \u00fcber die K\u00fcche, aber die Kochinsel in der Mitte versperrte die Sicht. Die Person lag dahinter, Mareike sah nur eine Handbreite mehr von den Beinen.\t<\/p>\n\t<p>Doch es gab ein weiteres Fenster, das zur Seite des Hauses zeigte. Von dort aus musste sie mehr sehen k\u00f6nnen!\t<\/p>\n\t<p>Sie hastete um die Ecke und sp\u00e4hte abermals in den Raum. Jetzt konnte sie die ganze Person sehen, offenbar eine \u00e4ltere Frau, die r\u00fccklings auf dem Boden lag. Ein Arm war abgewinkelt und lehnte an der Kochinsel, so als w\u00e4re die Frau beim Kochen zusammengeklappt und der Arm etwas h\u00e4ngen geblieben. Das Gesicht konnte Mareike nicht erkennen, weil es im Schatten der Kochinsel lag.\t<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>15. April 2025 34 978-3756599332 Neobooks Mit dem Austragen des \u00f6rtlichen Anzeigenblatts verdient Mareike sich etwas zum Taschengeld dazu. Ein zuf\u00e4lliger Blick in die H\u00e4user l\u00e4sst sich dabei nicht immer vermeiden. 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