{"id":1768,"date":"2024-09-15T08:42:12","date_gmt":"2024-09-15T07:42:12","guid":{"rendered":"https:\/\/renebote.de\/?page_id=1768"},"modified":"2024-09-15T11:02:18","modified_gmt":"2024-09-15T10:02:18","slug":"schummelferien","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/renebote.de\/?page_id=1768","title":{"rendered":"Schummelferien"},"content":{"rendered":"\n<dialog id=\"imgFull\" class=\"coverFullsizeDialog\" style=\"display: none;\" onclick=\"hideFullsizeCoverDialog();\" >\n\t<img decoding=\"async\" id=\"coverFullsize\" src=\"\" alt=\"Cover des Buchs Schummelferien\" \/>\n<\/dialog>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:40%\">\n<img decoding=\"async\" id=\"coverPreview\" class=\"coverPreviewBook\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Cover-Schummelferien.webp\" onclick=\"showFullsizeCoverDialog();\" alt=\"Cover des Buchs Schummelferien\" \/>\n<div class=\"bookPageGeneralInfoContainer\">\n    <div class=\"bookPageEditionsContainer\">\n\t\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Ebook.webp\" style=\"width: 100%;\" title=\"Erh\u00e4ltlich als E-Book\" \/>\n    <\/div>\n    <div class=\"bookPageInfoRowsContainer\">\n\t\t<div class=\"bookPageInfoRow\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Erscheinungstermin.webp\" class=\"bookPageInfoIcon\" title=\"Erscheinungsdatum\" \/>9. September 2024\n        <\/div>\n\t\t<div class=\"bookPageInfoRow\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Seiten.webp\" class=\"bookPageInfoIcon\" title=\"Seiten\" \/>40\n        <\/div>\n\t\t<div class=\"bookPageInfoRow\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/ISBN.webp\" class=\"bookPageInfoIcon\" title=\"ISBN\" \/>978-3756585885\n        <\/div>\n\t\t<div class=\"bookPageInfoRow\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Verlag.webp\" class=\"bookPageInfoIcon\" title=\"Ver\u00f6ffentlicht bei\" \/>Neobooks\n        <\/div>\n    <\/div>\n<\/div>\n<div class=\"justifyText marginTop\">\n\t<p>Zusammen mit ihren Freund Aron schmiedet Nancy gro\u00dfe Pl\u00e4ne f\u00fcr die Sommerferien: zu zweit ohne Eltern f\u00fcr eine Woche nach Kopenhagen. Doch als es soweit ist, hat Aron pl\u00f6tzlich eigene Ideen, und in denen spielt Nancy keine Rolle mehr. Wenn es \u00fcberhaupt noch eine Reise geben soll, braucht Nancy Hilfe, und ohne ein bisschen schummeln geht es auch nicht ab. Doch was ihr widerf\u00e4hrt, scheint nicht nur Nachteile zu haben.<\/p>\n\n<\/div>\n<div class=\"fullWidthRow marginTop\">\n\t<b>E-Book \u20ac1,99<\/b>\n<\/div>\n<div class=\"fullWidthRow noBlockStartMargin\">\n\t<div style=\"width: 30%\";>\n\t\t<a href=\"https:\/\/books.apple.com\/de\/book\/schummelferien\/id6608984159\">\n\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Shop-Icon-iBooks.webp\" style=\"width: 100%; cursor: pointer;\" title=\"Link zum iBooks-Shop (Apple)\"\/>\n\t\t<\/a>\n\t<\/div>\t<div style=\"width: 30%\";>\n\t\t<a href=\"https:\/\/www.ebook.de\/de\/product\/48761490\/ren_bote_schummelferien.html\">\n\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Shop-Icon-Ebook_de.webp\" style=\"width: 100%; cursor: pointer;\" title=\"Link zum Shop von ebook.de\"\/>\n\t\t<\/a>\n\t<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<div class=\"justifyText\">\n<p style=\"margin-top: -5px;\">Mit gemischten Gef\u00fchlen lief Nancy \u00fcber den Platz, der den Hagener Hauptbahnhof vom dazugeh\u00f6rigen Busbahnhof trennte. Es war ein Freitagmorgen in den Sommerferien, die Uhr \u00fcber dem Portal des Bahnhofsgeb\u00e4udes zeigte kurz nach zehn. Noch genug Zeit also, der Zug nach Hamburg w\u00fcrde um elf fahren. Das eigentliche Ziel sollte Kopenhagen sein, aber Nancy und ihr Freund Aron hatten eine Zwischen\u00fcbernachtung eingeplant.<\/p>\n<p>Auf die d\u00e4nische Hauptstadt freute Nancy sich immer noch. Aber ob es mit Aron klappen w\u00fcrde? \u201eFreund\u201c war n\u00e4mlich nicht mehr aktuell, vor sechs Wochen hatten sie sich getrennt. Es war nicht der eine gro\u00dfe Knall gewesen, Nancy hatte das Gef\u00fchl gehabt, dass Aron das Interesse an ihr verloren hatte, und irgendwann auch keine Lust mehr gehabt, irgendetwas mit ihm zu machen.<\/p>\n<p>Doch da war nat\u00fcrlich schon alles geplant gewesen, schon Anfang April hatten Nancy und Aron Fahrt und Zimmer gebucht. Nancy hatte eine Weile \u00fcberlegt, ob sie die Reise trotzdem durchziehen sollte, mit ihren Eltern und mit ihrer besten Freundin dar\u00fcber diskutiert. Am Ende hatte sie sich daf\u00fcr entschieden, und sie glaubte nach wie vor, dass die Entscheidung richtig war. Sie hatte viel M\u00fche in die Planung gesteckt, sie und Aron hatten das ganz allein auf die Beine gestellt und die Hilfe der Eltern nur in Anspruch genommen, wenn es unumg\u00e4nglich gewesen war. Die Fahrkarten waren bezahlt, die Zimmer zum Teil, und komplett zur\u00fcckbekommen h\u00e4tten sie das Geld nicht mehr. Eine geh\u00f6rige Portion Trotz war auch dabei gewesen \u2013 warum sollte sie einen R\u00fcckzieher machen? Auch wenn sie am Ende Schluss gemacht hatte, sah sie den Hauptteil der Verantwortung f\u00fcr das Beziehungsaus bei Aron.<\/p>\n<p>Aron hatte zuerst nichts dazu gesagt, es schien f\u00fcr ihn okay gewesen zu sein. Miteinander auskommen w\u00fcrden sie schon, trotz Trennung, und wenn sie nichts zusammen unternehmen wollten, dann w\u00fcrde das kein Problem sein.<\/p>\n<p>Doch vor drei Wochen hatte sich die Situation noch einmal ver\u00e4ndert: Aron hatte eine neue Freundin, und er hatte gefragt, ob er Fahrkarten und Zimmer auf sie umbuchen durfte. Nancy hatte das Ansinnen rundheraus abgelehnt, sie hatte weder Lust gehabt, die ganzen Ferien zu Hause zu verbringen, noch sah sie ein, warum sie sich die ganze M\u00fche f\u00fcr ein M\u00e4dchen gemacht haben sollte, das sie nicht einmal kannte. Seitdem hatte sie kaum noch etwas von Aron geh\u00f6rt, sie sch\u00e4tzte, dass er ein bisschen sauer war. Dann w\u00fcrden sie in D\u00e4nemark wohl meist jeder sein eigenes Ding machen, das war okay, sie w\u00fcrde sich bestimmt nicht langweilen allein.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n<p>Nancy tauchte ein in den Schatten der Bahnhofshalle und schaute sich um. Wo genau sie Aron treffen w\u00fcrde, wusste sie nicht, sie hatten nichts ausgemacht. Sie hatte ihm am Vorabend noch eine Nachricht geschickt und vorgeschlagen, sich direkt neben dem Haupteingang zu treffen, doch da war er nicht. Das war erst mal okay, denn als Uhrzeit hatte sie viertel nach zehn vorgeschlagen, und bis dahin waren es noch ein paar Minuten. Allerdings behauptete die App, dass er die Nachricht noch gar nicht gelesen hatte. Aron konnte also \u00fcberall und nirgends sein, wenn er schon da war, irgendwo in der Halle, im Bahnsteigtunnel oder schon auf dem Bahnsteig. Ein bisschen \u00e4rgerte Nancy sich, dass er nicht auf die Nachricht reagiert hatte, die Sucherei ohne festen Treffpunkt konnte man sich wirklich sparen. Aber wegen solcher Kleinigkeiten wollte sie sich den Urlaub nicht vermiesen lassen. Vielleicht hatte er sein Handy lautlos gestellt, um den letzten Abend vor dem Urlaub ungest\u00f6rt mit seiner neuen Freundin zu verbringen, und danach vergessen, es wieder umzuschalten.<\/p>\n<p>Nancy beschloss, abzuwarten. Noch war gen\u00fcgend Zeit, bis der Zug fuhr, und neben den Fahrkartenautomaten auf der rechten Seite stand sie strategisch g\u00fcnstig. Von dort aus hatte sie nicht nur den Eingang im Blick, sondern, wenn sie den Kopf drehte, auch den gr\u00f6\u00dften Teil der Halle bis zum Anfang des Bahnsteigtunnels. Auch wenn Aron sich etwas zu essen geholt hatte, oder nebenan in der Bahnhofsbuchhandlung frisches Lesefutter, w\u00fcrde sie ihn sehen. Gleichzeitig stand sie so, dass er sie umgekehrt auch nur schwer \u00fcbersehen konnte. Irgendwann w\u00fcrde er schon auftauchen, und wenn er bis halb nicht da war, w\u00fcrde sie ihn anrufen.<\/p>\n<p>Sie musste sich eine Weile gedulden, denn Aron reizte unwissentlich das Zeitlimit, das sie sich gesetzt hatte, fast aus. Er kam auch nicht allein, aber es waren nicht seine Eltern, die ihn begleiteten. Da war die Situation vermutlich \u00e4hnlich wie bei Nancy \u2013 ihre Eltern mussten arbeiten und hatten sich deshalb schon fr\u00fcher am Morgen von ihr verabschiedet, Nancy war extra eher aufgestanden, um sie noch zu sehen.<\/p>\n<p>Sie hatte Arons neue Freundin noch nie zu Gesicht bekommen und wusste nicht einmal, wo er sie kennengelernt hatte. Trotzdem war ihr sofort klar, dass das M\u00e4dchen mit den blonden Locken, das ihn begleitete, diese neue Freundin sein musste. Den Namen hatte Aron wohl mal erw\u00e4hnt, Sina, wenn Nancy sich richtig erinnerte, und sie war wohl fast 17, also knapp ein Jahr \u00e4lter als Nancy, die am Tag der Zeugnisvergabe 16 geworden war.<\/p>\n<p>Nancy ging den beiden entgegen. Dabei fiel ihr auf, dass Sina einen Rollkoffer hinter sich herzog \u2013 hatte Aron so viel Gep\u00e4ck, dass er neben dem gro\u00dfen Wanderrucksack, den er auf dem R\u00fccken trug, auch noch den Koffer brauchte? Damit w\u00fcrde er dann aber auf der Zugfahrt allein zurechtkommen m\u00fcssen, Nancy w\u00fcrde ihm nicht die Lasteneselin spielen. Oder war Sina selbst auf dem Sprung in den Urlaub und verband die Verabschiedung ihres Freundes mit der eigenen Abreise? Hoffentlich nahm sie dann nicht denselben Zug, zusammen mit der neuen Freundin ihres Ex-Freundes unterwegs zu sein, stellte Nancy sich ziemlich merkw\u00fcrdig vor.<\/p>\n<p>\u201eWas machst du denn hier?\u201c, begr\u00fc\u00dfte Aron sie, und er schien tats\u00e4chlich \u00fcberrascht zu sein. \u201eWir fahren zusammen weg, schon vergessen?\u201c, gab Nancy zur\u00fcck, um sich ihre Verwirrung nicht anmerken zu lassen. Wollte er sie verladen? \u201eWir?\u201c, echote Aron, und es h\u00f6rte sich tats\u00e4chlich so an, als w\u00e4re das das Letzte, was er erwartet h\u00e4tte. \u201eIch fahre mit Sina, das wei\u00dft du doch. Weil ich jetzt mit ihr zusammen bin, und \u2026\u201c \u201eMoment!\u201c, fuhr Nancy auf. \u201eDu hast alles auf sie umgebucht und mir nichts davon gesagt? Spinnst du jetzt komplett?\u201c<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>9. September 2024 40 978-3756585885 Neobooks Zusammen mit ihren Freund Aron schmiedet Nancy gro\u00dfe Pl\u00e4ne f\u00fcr die Sommerferien: zu zweit ohne Eltern f\u00fcr eine Woche nach Kopenhagen. Doch als es soweit ist, hat Aron pl\u00f6tzlich eigene Ideen, und in denen spielt Nancy keine Rolle mehr. 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