{"id":172,"date":"2024-01-29T16:50:29","date_gmt":"2024-01-29T15:50:29","guid":{"rendered":"https:\/\/renebote.de\/?page_id=172"},"modified":"2024-01-29T16:50:29","modified_gmt":"2024-01-29T15:50:29","slug":"boy-scout-girl-scout-unter-dem-sternenhimmel","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/renebote.de\/?page_id=172","title":{"rendered":"Boy Scout &#038; Girl Scout unter dem Sternenhimmel"},"content":{"rendered":"\n<dialog id=\"imgFull\" class=\"coverFullsizeDialog\" style=\"display: none;\" onclick=\"hideFullsizeCoverDialog();\" >\n<img decoding=\"async\" id=\"coverFullsize\" src=\"\" alt=\"Cover der Kurzgeschichte Boy Scout &#038; Girl Scout unter dem Sternenhimmel\" \/>\n<\/dialog>\n<div class=\"justifyText\">\n<img decoding=\"async\" id=\"coverPreview\" class=\"coverPreview\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Cover-Boy-Scout-Girl-Scout-unter-dem-Sternenhimmel.webp\" onclick=\"showFullsizeCoverDialog();\" alt=\"Cover der Kurzgeschichte Boy Scout &#038; Girl Scout unter dem Sternenhimmel\" \/>\n<p>Unruhig w\u00e4lzte Inga sich in ihrem offenen Schlafsack herum. Mitternacht musste l\u00e4ngst vorbei sein, und obwohl sie eigentlich hundem\u00fcde war, konnte sie einfach nicht schlafen. Schuld daran war die Hitze, der Tag war einer der hei\u00dfesten des Jahres gewesen.<\/p><p>&nbsp;<\/p>\n<p>Fast 50 Pfadfinder, die j\u00fcngsten 7, die \u00e4ltesten 18 Jahre alt, campierten auf einem einfachen Zeltplatz nahe der niederl\u00e4ndischen Grenze. Das Gel\u00e4nde war f\u00fcr Selbstversorger gedacht und verf\u00fcgte nur \u00fcber die allern\u00f6tigsten Einrichtungen: einen Flachbau mit Toiletten, Waschgelegenheit und Duschen, und eine Feuerstelle, die die Pfadfinder aber nicht benutzen durften, weil das Gras ringsum zu trocken war.<\/p><p>&nbsp;<\/p>\n<p>Inga war zw\u00f6lf und geh\u00f6rte damit zur Stufe der Jungpfadfinder, von fast allen Eingeweihten kurz Juffis genannt. Mit vier anderen M\u00e4dchen zwischen elf und dreizehn teilte sie sich ein Zelt f\u00fcr sechs Personen. Seit vier Tagen waren sie jetzt im Zeltlager, und anderthalb Wochen lagen noch vor ihnen.<\/p><p>&nbsp;<\/p>\n<p>Seufzend stemmte Inga sich hoch. Vielleicht half es ja, wenn sie ein bisschen frische Luft schnappte? So richtig k\u00fchl war es drau\u00dfen zwar auch nicht, aber doch besser als im Zelt, in dem sich die Hitze staute. Das war der Nachteil der dicken Zeltbahnen: in der Sonne nahmen sie die W\u00e4rme auf und gaben sie nach innen ab, und nur wenig davon konnte wieder entweichen. Da n\u00fctzte es auch nichts, nach dem Abendessen, wenn die schlimmste Hitze des Tages allm\u00e4hlich abklang, die Zelteingang zu \u00f6ffnen und die Planen hochzubinden, die Hitze blieb.<\/p><p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Leiter wollten eigentlich um diese Zeit keines der j\u00fcngeren Kinder mehr drau\u00dfen sehen, aber falls sie erwischt w\u00fcrde, w\u00fcrde Inga behaupten, dass sie aufs Klo musste. Das w\u00fcrde nicht mal komplett gelogen sein, auch wenn es l\u00e4ngst nicht so pressierte, dass sie deswegen in der Nacht h\u00e4tte aufstehen m\u00fcssen.<\/p><p>&nbsp;<\/p>\n<p>Sie lauschte in die Dunkelheit \u2013 war eine von ihren Freundinnen auch noch wach? War drau\u00dfen jemand unterwegs? Sah nicht so aus, langsame und tiefe Atemz\u00fcge verrieten ihr, dass die anderen M\u00e4dchen im Zelt schliefen, und auch von drau\u00dfen war nichts zu h\u00f6ren.<\/p><p>&nbsp;<\/p>\n<p>Leise, um niemanden zu wecken, richtete Inga sich auf und tappte zum Zelteingang. Der Eingang war verschlossen; eigentlich war das unn\u00f6tig, denn die Verschn\u00fcrung war kein Hindernis f\u00fcr einen Eindringling, und mit Regen war auch nicht zu rechnen, aber die f\u00fcnf M\u00e4dchen war alle schon so lange bei den Pfadfindern, dass es ihnen in Fleisch und Blut \u00fcbergegangen war, nachts das Zelt zuzumachen. Inga nestelte die Schn\u00fcre aus den \u00d6sen und schob den Kopf ins Freie. Irgendwer zu sehen? Nein? Gut!<\/p><p>&nbsp;<\/p>\n<p>Sie schl\u00fcpfte nach drau\u00dfen, richtete sich auf und streckte sich. Die Nacht war warm, immer noch zu warm f\u00fcr Ingas Geschmack, aber besser als im Zelt war es allemal. Sie beschloss, erst mal zehn Minuten oder eine Viertelstunde drau\u00dfen herumzuschlendern und dann aufs Klo zu gehen und sich eine Weile kaltes Wasser \u00fcber die Arme laufen zu lassen, ehe sie sich wieder hinlegte und versuchte, zu schlafen.<\/p><p>&nbsp;<\/p>\n<p>Sie mochte etwa zwei oder drei Minuten \u00fcber die freie Fl\u00e4che zwischen den Zelten getrottet sein, als pl\u00f6tzlich ein Ger\u00e4usch die n\u00e4chtliche Stille st\u00f6rte. Es war nur ein Rascheln, aber es kam nicht von einem Tier, das durch die B\u00fcsche am Rand des Zeltplatzes stromerte. Nein, das Ger\u00e4usch kam aus einem der Zelte, und es war auch nicht blo\u00df jemand, der sich im Schlaf umdrehte.<\/p><p>&nbsp;<\/p>\n<p>Im n\u00e4chsten Moment bewegte sich die Plane am Eingang des Zeltes, das links von Ingas eigenem stand. Dort hauste ein Teil der Juffi-Jungs, sie waren in der Stufe in der \u00dcberzahl und verteilten sich deshalb auf zwei Zelte. Kein Zweifel, da war jemand auf dem Weg nach drau\u00dfen!<\/p><p>&nbsp;<\/p>\n<p>Inga hatte keine Chance, rechtzeitig zur\u00fcck in ihr Zelt zu kommen. Ihr blieben allenfalls noch zwei oder drei Sekunden, bis derjenige die Wiese \u00fcberblicken konnte, und sie h\u00e4tte am Eingang des Jungenzeltes vorbei gemusst.<\/p><p>&nbsp;<\/p>\n<p>Hastig wollte sie hinter dem n\u00e4chsten Zelt in Deckung gehen, dem der 14- bis 16-j\u00e4hrigen M\u00e4dchen, deren Stufe sich Pfadfinder oder kurz Pfadis nannte. Sie huschte \u00fcber die Wiese, erreichte das Zelt und warf einen Blick zur\u00fcck, ob sie nicht schon entdeckt worden war. Das war ein Fehler, denn dabei sah sie f\u00fcr einen Moment nicht, wohin sie lief. Ihre Schienbeine stie\u00dfen gegen ein Hindernis, und noch ehe sie begriff, dass es eines der Seile war, mit denen das Zelt abgespannt war, schlug sie der L\u00e4nge nach ins Gras.<\/p><p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es tat nicht sonderlich weh, das Gras federte den Aufprall ab, aber leise ging der Unfall nicht vor sich. Das konnte der Junge, der da gerade aus dem Zelt kam, in der Stille der Nacht gar nicht \u00fcberh\u00f6rt haben, und jetzt stellte sich nur noch die Frage, ob er erst mal selbst nachsah, oder ob er gleich die Leiter weckte.<\/p><p>&nbsp;<\/p>\n<p>W\u00e4hrend sie sich herumw\u00e4lzte und aufsetzte, h\u00f6rte sie Schritte, die n\u00e4herkamen. Der Strahl einer starken Taschenlampe fiel in die L\u00fccke zwischen den Zelten und blendete sie. \u201eInga?\u201c, h\u00f6rte sie eine Stimme halblaut und verwundert fragen. \u201eWas machst du da?\u201c<\/p><p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eGrashalme gerader\u00fccken, das siehst du doch!\u201c, gab Inga zur\u00fcck und wusste selbst nicht, woher sie die Schlagfertigkeit nahm. \u201eNimm die Funzel runter, du blendest mich!\u201c \u201eOh, sorry\u201c, kam es zur\u00fcck, und der Lichtkegel wurde nach unten gerichtet, sodass nur noch ihre F\u00fc\u00dfe angestrahlt wurden.<\/p><p>&nbsp;<\/p>\n<p>Trotzdem dauerte es noch, bis Inga erkennen konnte, mit wem sie es zu tun hatte, denn nat\u00fcrlich wirkte die Blendung durch die Taschenlampe nach. Nur langsam sch\u00e4lten sich die Konturen deutlich genug aus der Dunkelheit, um zu erkennen, wer sie in die Flucht geschlagen hatte, ohne es zu wissen. \u201eNoah?\u201c, vergewisserte sie sich. \u201eJep\u201c, kam es trocken zur\u00fcck. Noah war etwas \u00e4lter als Inga, n\u00e4mlich kurz vor dem Sommerlager 13 geworden und mindestens genauso lange bei den Pfadfindern wie sie.<\/p><p>&nbsp;<\/p>\n<p>Er streckte ihr die Hand hin, um ihr aufzuhelfen. \u201eKannst du auch nicht schlafen?\u201c, fragte er. Inga lie\u00df sich hochziehen und nickte. Die Ausrede, die sie sich zurechtgelegt hatte, konnte sie vergessen, es lag doch auf der Hand, dass sie sich hatte verstecken wollen, und da h\u00e4tte sie keinen Grund zu gehabt, wenn sie wirklich nur auf dem Weg zum Klo gewesen w\u00e4re. \u201eIch dachte, wenn ich ein bisschen frische Luft schnappe, geht\u2019s vielleicht besser.\u201c \u201eKaum\u201c, meinte Noah. \u201eSobald du wieder ins Zelt kriechst, trifft\u2019s dich gleich wieder wie ein Schlag.\u201c \u201eAber was soll man machen?\u201c, seufzte Inga. \u201eRaus kriegst du die Hitze ja nicht.\u201c<\/p><p>&nbsp;<\/p>\n<p>Noah grinste. \u201eStimmt\u201c, meinte er trocken. \u201eAber du musst ja nicht wieder rein.\u201c \u201eSoll ich drau\u00dfen schlafen?\u201c, wunderte Inga sich. \u201eKlar\u201c, best\u00e4tigte Noah. \u201eWas meinst du denn, was ich vorhabe?\u201c \u201eEcht jetzt?\u201c, meinte Inga. \u201eDas ist doch&#8230;\u201c \u201eWieso?\u201c, antwortete Noah mit der Gegenfrage. \u201eIch will ja nicht kilometerweit in den Wald rein. Regnen wird\u2019s heute Nacht bestimmt nicht, wilde Tiere trauen sich nicht so nah ans Lager, und wenn uns einer \u00fcberfallen will, um uns unser Taschengeld abzunehmen, dann sind wir im Zelt auch nicht sicherer.\u201c \u201eStimmt\u201c, musste Inga zugeben. \u201eEher \u00fcbersieht er uns, wenn wir drau\u00dfen schlafen.\u201c<\/p><p>&nbsp;<\/p>\n<p>Sie hatte auch schon \u00fcberlegt, aber um der Wahrheit die Ehre zu geben, sie hatte sich nicht getraut. Der Gedanke, allein am Rand des Zeltplatzes zu liegen, ohne ein sch\u00fctzendes Zelt \u00fcber sich, war ihr dann doch zu unheimlich gewesen. Au\u00dferdem vermutete sie, dass die Leiter es auch nicht gutgehei\u00dfen h\u00e4tten, und wollte keinen \u00c4rger. Aber wenn Noah mitmachte, mit ihm zusammen traute sie sich.<\/p><p>&nbsp;<\/p>\n<p>W\u00e4hrend er vor dem Eingang wartete, holte sie ihren Schlafsack und die Isomatte aus dem Zelt. \u201eHast du schon eine Idee, wo?\u201c, fragte sie, als sie mit den Sachen zu ihm zur\u00fcckkehrte. Noah deutete mit dem Kopf an ihr vorbei. \u201eWir m\u00fcssen ja nicht weit gehen\u201c, stellte er sehr richtig fest. \u201eGleich hinter den Zelten, bei den B\u00fcschen?\u201c<\/p><p>&nbsp;<\/p>\n<p>Inga war einverstanden. Die Zelte waren so aufgebaut, dass dazwischen eine m\u00f6glichst gro\u00dfe Freifl\u00e4che blieb, aber mit etwas Abstand zu den B\u00fcschen, die den Zeltplatz begrenzten, damit man beim Einschlagen der Heringe nicht in die Str\u00e4ucher kriechen musste. Dazwischen war genug Platz, um zwei Isomatten und zwei Schlafs\u00e4cke auszurollen. Die Zelte bildeten gleichzeitig einen Blickschutz, sodass nicht jeder, der aufs Klo musste, sie direkt sehen w\u00fcrde.<\/p><p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIst irgendwie ein komisches Gef\u00fchl\u201c, fl\u00fcsterte Inga, nachdem sie in ihren Schlafsack gekrochen war. Den Rei\u00dfverschluss lie\u00df sie weitestgehend offen, denn auch drau\u00dfen war es warm. \u201eIch hab noch nie drau\u00dfen geschlafen. Du schon mal?\u201c Noah sch\u00fcttelte den Kopf. \u201eAuch noch nicht\u201c, gab er zu. \u201eAber ist doch eine coole Sache, und besser, als wenn wir im Zelt liegen, nicht schlafen k\u00f6nnen wegen der Hitze und dann morgen voll kaputt sind.\u201c<\/p><p>&nbsp;<\/p>\n<p>F\u00fcr ein paar Momente schaute Inga noch hoch zu den Sternen. Wie merkw\u00fcrdig es war, sie \u00fcber sich zu sehen! Ein richtiges kleines Abenteuer, dachte sie noch, dann schlief sie ein.<\/p><p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p><p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ein grelles Licht riss Inga aus dem Schlaf. Zuerst dachte sie, es w\u00e4re Morgen und die Sonne w\u00fcrde ihr ins Gesicht scheinen. Dann h\u00f6rte sie ein lautes Kichern. \u201eH\u00e4ttest du das gedacht?\u201c, fragte eine M\u00e4dchenstimme. \u201eDie beiden?\u201c Wieder Kichern. \u201eNee\u201c, sagte eine andere Stimme.<\/p><p>&nbsp;<\/p>\n<p>Inga setzte sich auf und hielt sich den Arm sch\u00fctzend vors Gesicht. \u201eBoah, nimm doch mal die Funzel weg!\u201c, sagte sie, scharf, aber leise genug, um die Schlafenden in den Zelten nicht zu wecken. \u201eAu\u00dferdem l\u00e4uft hier nicht der Film, an den du denkst.\u201c \u201eIst klar\u201c, gab die erste Stimme zur\u00fcck, und jetzt erkannte Inga sie auch. Nina, die hatte ihr gerade noch gefehlt! Die andere war dann mit Sicherheit Jule, die beiden waren unzertrennliche Freundinnen. Beide waren 14 und geh\u00f6rten damit schon zu den Pfadis, wie die Stufe \u00fcber den Juffis genannt wurde, aber manchmal benahmen sie sich kindischer als die Allerj\u00fcngsten, die W\u00f6lflinge. Ihre gemeinsame Leidenschaft waren Promi-News, die sie durchhecheln konnten, und Romanzen, aber nicht selbst erlebte, sondern die von anderen, die manchmal auch nur in ihrer Fantasie existierten.<\/p><p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das war genau das, was Inga jetzt unbedingt brauchte \u2013 sp\u00e4testens beim Fr\u00fchst\u00fcck w\u00fcrde also das ganze Lager \u201ewissen\u201c, dass sie mit Noah zusammen war. Sie wusste aus Erfahrung, wie das laufen w\u00fcrde, Nina und Jule w\u00fcrden es schon beim Waschen mit den anderen Pfadi-M\u00e4dchen besprechen, und mit allen, die zuf\u00e4llig zur gleichen Zeit im Waschraum waren, und dann w\u00fcrde das Ger\u00fccht nicht mehr aufzuhalten sein. Da w\u00fcrde auch kein Demento helfen, Inga h\u00e4tte Nina und Jule schon auf der Stelle ermorden und im Wald vergraben m\u00fcssen, um zu verhindern, dass die ein Ger\u00fccht \u00fcber Noah und sie in die Welt setzten, aber dann w\u00fcrden die Gruppenleiter rotieren.<\/p><p>&nbsp;<\/p>\n<p>Noah hatte den Auftritt der beiden M\u00e4dchen bisher verschlafen, aber als Nina und Jule weggingen und Jule dabei mit ihren d\u00fcnnen Schlappen gegen einen Hering trat, weckte ihn ihr Schmerzensschrei. \u201eWas ist los?\u201c, wollte er wissen, als er sah, dass Inga aufrecht im Schlafsack sa\u00df. \u201eWir sind aufgeflogen\u201c, erkl\u00e4rte Inga ihm. \u201eThomas und Yasi?\u201c, vergewisserte sich Noah. Das waren die beiden Leiter, die f\u00fcr die Juffis zust\u00e4ndig waren. Inga sch\u00fcttelte den Kopf. \u201eSchlimmer\u201c, sagte sie. \u201eNina und Jule.\u201c \u201eTja\u201c, meinte Noah, \u201eda kann man wohl nichts machen.\u201c Er zuckte mit den Schultern. \u201eNa ja, was soll\u2019s! Ich sch\u00e4tze, die meisten wissen, dass man die beiden nicht ernst nehmen darf, und Hauptsache, wir wissen, was wirklich l\u00e4uft.\u201c Er lie\u00df sich zur\u00fccksinken, und Inga hatte den Eindruck, dass er l\u00e4chelte. \u201eOb was l\u00e4uft, das k\u00f6nnen wir uns ja noch \u00fcberlegen\u201c, sagte er noch, ehe er die Augen wieder zumachte. Inga sp\u00fcrte, dass sie leicht rot wurde, aber dann sagte sie sich, dass es keinen Grund zur Aufregung gab. F\u00fcr die anderen w\u00fcrde es eh ausgemachte Sache sein, und Noah hatte schon recht \u2013 sie konnten das Spiel mitmachen, mussten aber nicht.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unruhig w\u00e4lzte Inga sich in ihrem offenen Schlafsack herum. Mitternacht musste l\u00e4ngst vorbei sein, und obwohl sie eigentlich hundem\u00fcde war, konnte sie einfach nicht schlafen. Schuld daran war die Hitze, der Tag war einer der hei\u00dfesten des Jahres gewesen. &nbsp; Fast 50 Pfadfinder, die j\u00fcngsten 7, die \u00e4ltesten 18 Jahre alt, campierten auf einem einfachen [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-172","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/renebote.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/172","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/renebote.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/renebote.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renebote.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renebote.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=172"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/renebote.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/172\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":173,"href":"https:\/\/renebote.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/172\/revisions\/173"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/renebote.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=172"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}