{"id":168,"date":"2024-01-29T16:47:15","date_gmt":"2024-01-29T15:47:15","guid":{"rendered":"https:\/\/renebote.de\/?page_id=168"},"modified":"2024-02-10T16:18:18","modified_gmt":"2024-02-10T15:18:18","slug":"11-packen-mit-an","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/renebote.de\/?page_id=168","title":{"rendered":"11 packen mit an"},"content":{"rendered":"\n<dialog id=\"imgFull\" class=\"coverFullsizeDialog\" style=\"display: none;\" onclick=\"hideFullsizeCoverDialog();\" >\n<img decoding=\"async\" id=\"coverFullsize\" src=\"\" alt=\"Cover der Kurzgeschichte 11 packen mit an\" \/>\n<\/dialog>\n<div class=\"justifyText\">\n<p><i>\nDiese Geschichte ist ein Ableger meiner Serie <a href=\"https:\/\/renebote.de\/?page_id=429\">Die Ballfreunde-M\u00e4dchen<\/a>. Sie spielt nach dem 6. Band der Hauptreihe und zeigt, wie die M\u00e4dchen auch bei Alltagsproblemen zusammenhalten.\n<\/i><\/p>\n<img decoding=\"async\" id=\"coverPreview\" class=\"coverPreview\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Cover-11-packen-mit-an.webp\" onclick=\"showFullsizeCoverDialog();\" alt=\"Cover der Kurzgeschichte 11 packen mit an\" \/>\n<p>Die R\u00fcckrunde beginnt f\u00fcr uns mit einem kleinen Schock: Am Dienstag vor dem ersten Spiel verk\u00fcndet Anna, unsere Linksverteidigerin, beim Training, dass sie am Samstag umzieht und deshalb nicht spielen kann. Ich glaube, ich bin nicht die Einzige, die dabei ganz kurz an einen endg\u00fcltigen Abschied denkt. Verlieren wir Anna auf genau die Art, auf die wir im Sommer Siobh\u00e1n gewonnen haben? Unsere irisch-\u00f6sterreichische Spielmacherin wurde ja auch von Wien zu uns ins Ruhrgebiet gesp\u00fclt, weil ihr Vater hier einen neuen Job bekommen hat.<\/p><p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Gedanke ist auch nicht v\u00f6llig abwegig, denn wir alle wissen, dass Annas Eltern schon seit einer mittleren Ewigkeit nach einer neuen Wohnung suchen. Die alte Wohnung ist einfach zu klein f\u00fcr eine vierk\u00f6pfige Familie, das war Annas Eltern schon klar, als Annas Schwesterchen gerade erst unterwegs war. Mittlerweile ist die Kleine zwei, und sie haben immer noch nichts gefunden; man liest ja auch regelm\u00e4\u00dfig, wie angespannt der Wohnungsmarkt derzeit ist. Das Problem wird nat\u00fcrlich auch nicht kleiner, wenn Leni \u00e4lter wird und mehr Platz zum Spielen braucht. Da l\u00e4ge es nah, dass die Eltern den Suchradius ausdehnen, um endlich aus der zu kleinen Wohnung rauszukommen. Haben sie vielleicht etwas gefunden, das so weit weg ist, dass Anna den Verein wechseln muss, weil der Weg zu unserem Sportplatz zu weit w\u00e4re?<\/p><p>&nbsp;<\/p>\n<p>Anna beruhigt uns: Nein, sie zieht nur ein paar H\u00e4user weiter und bleibt uns erhalten. Das gilt zumindest f\u00fcr den Rest der Saison, denn im Sommer muss sie zusammen mit Martha zu den Damen wechseln. Allerdings kommt der Umzug jetzt sehr kurzfristig, und er muss am n\u00e4chsten Wochenende \u00fcber die B\u00fchne gehen. Das ist vor allem eine Kostenfrage, weil Annas Eltern nur unter dieser Bedingung aus dem alten Mietvertrag rauskommen, ohne noch bis zum Ende der regul\u00e4ren K\u00fcndigungsfrist die Miete zahlen zu m\u00fcssen. Klar, dass Anna unter diesen Umst\u00e4nden am Samstag zu Hause unabk\u00f6mmlich ist. Sie ist schon froh, dass sie wenigstens zum Training kommen konnte, denn nat\u00fcrlich ist die ganze Familie schon dabei, Sachen zu packen und M\u00f6bel abzubauen. Am Freitag und Samstag, wenn das ganze Zeug in die neue Wohnung verfrachtet wird, ist gar nicht dran zu denken, dass sie sich f\u00fcr zwei Stunden ausklinkt.<\/p><p>&nbsp;<\/p>\n<p>F\u00fcr Anna ist das nat\u00fcrlich bl\u00f6d, auch wenn sie sich auf der anderen Seite sehr auf die neue Wohnung freut. Nach dem Umzug wird sie endlich wieder wirklich ein eigenes Zimmer haben, und damit mehr Platz und Ruhe. Die Eltern haben sich zwar echt M\u00fche gegeben, eine L\u00f6sung zu finden, die allen gerecht wird, aber sie konnten eben auch keinen zus\u00e4tzlichen Platz herbeischaffen. Also mussten sie Annas Zimmer aufteilen, sie haben in Eigenarbeit eine Wand aus Gipskartonplatten eingezogen, aber ich kann verstehen, dass Anna damit nicht unbedingt gl\u00fccklich ist. Abgesehen davon, dass man sich in ihrem Zimmer kaum r\u00fchren kann, fehlt ihr vor allem die Privatsph\u00e4re. Die Trennwand ist so d\u00fcnn, dass man jedes Wort auf der anderen Seite h\u00f6rt, und tags\u00fcber steht die T\u00fcr meistens offen, weil ihre Mutter nat\u00fcrlich h\u00f6ren will, was Leni macht, wenn sie in ihrem Zimmer spielt. Sie muss auch durch Annas Zimmer durch, wenn sie nach Leni sehen will, denn wenn man die Wand so gezogen h\u00e4tte, dass Lenis Zimmer eine eigene T\u00fcr zum Flur h\u00e4tte bekommen k\u00f6nnen, dann w\u00e4re Harry Potters Kabuff unter der Treppe gro\u00dfz\u00fcgig gewesen gegen das, was noch f\u00fcr Anna \u00fcbrig geblieben w\u00e4re.<\/p><p>&nbsp;<\/p>\n<p>Je eher sich das \u00e4ndert, desto besser ist es also f\u00fcr alle Beteiligten. F\u00fcr uns ist es dagegen bl\u00f6d, wenn Anna deswegen am Samstag fehlt. Nicht dass wir niemanden h\u00e4tten, der an ihrer Stelle hinten links spielen k\u00f6nnte, ich sch\u00e4tze, Elena wird dann Paula aufstellen, aber die ist nat\u00fcrlich nicht so mit Kitty eingespielt, die die Position davor hat. Aber da kann man wohl nichts machen, und ich hoffe, dass es gegen die Eintracht auch so zu drei Punkten reicht.<\/p><p>&nbsp;<\/p>\n<p>Oder? \u201eWenn wir alle mithelfen beim Umzug, lassen deine Eltern dich dann gehen?\u201c, erkundigte sich Kitty bei Anna. Sie wei\u00df nat\u00fcrlich auch, dass Paula ihr die B\u00e4lle nicht so perfekt in den Lauf spielen und sie so genau zum richtigen Zeitpunkt hinterlaufen wird wie Anna, aber das allein ist es nicht. Sie wei\u00df vor allem, dass Anna selbst traurig ist, weil sie das Spiel verpasst, und sucht nach einer L\u00f6sung f\u00fcr dieses Problem.<\/p><p>&nbsp;<\/p>\n<p>Anna zuckt mit den Schultern. \u201eWei\u00df nicht\u201c, sagt sie. \u201eM\u00fcsste ich fragen. Aber w\u00fcrdet ihr das wirklich machen?\u201c \u201eKlar!\u201c, bekr\u00e4ftigt Kitty, und alle anderen nicken. Nat\u00fcrlich machen wir das, und das sollte Anna auch wissen. Schlie\u00dflich ist sie lange genug dabei, und sie w\u00fcrde es umgekehrt auch nicht anders machen.<\/p><p>&nbsp;<\/p>\n<p>W\u00e4hrend wir anderen mit dem Training beginnen, geht sie in die Kabine, um zu telefonieren. Das dauert ein bisschen, und wir sind schon fast durch mit dem Warmmachen, bis sie zur\u00fcckkommt. Ich kann mir schon vorstellen, dass ihre Eltern ein paar Vorbehalte hatten, ein paar von uns sind ja tats\u00e4chlich noch ziemlich jung. Aber selbst die k\u00f6nnen ein- und auspacken und leichte Gegenst\u00e4nde tragen, und wenn sie stattdessen die Umzugshelfer verpflegen oder auf Leni aufpassen, dann ist das auch eine Hilfe, und es muss sich kein anderer mehr darum k\u00fcmmern. Au\u00dferdem, so, wie ich uns kenne, machen wir selbst aus einem Umzug eine lustige Gemeinschaftsaktion.<\/p><p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p><p>&nbsp;<\/p>\n<p>Am Samstag treffen wir uns schon fr\u00fch bei Anna. Wir sind vollz\u00e4hlig, selbst bei den J\u00fcngsten in der Mannschaft haben die Eltern kein Veto eingelegt. Nat\u00fcrlich d\u00fcrfen Verena, Joana und Nele nicht die schweren M\u00f6bel schleppen oder sonst schwer schuften, aber da h\u00e4tten wir auch drauf geachtet, ohne dass jemand es extra sagt.<\/p><p>&nbsp;<\/p>\n<p>Au\u00dfer uns sind noch zwei mit Annas Eltern befreundete Paare da, eins davon mit zwei erwachsenen Kindern. Ein Umzugsunternehmen haben Annas Eltern nicht beauftragt, denn alles so im LKW zu verstauen, dass der nicht zweimal fahren muss, w\u00fcrde l\u00e4nger dauern, als die Sachen zu tragen. Eins der befreundeten Paare hat einen Kombi mit einem offenen Anh\u00e4nger, damit fahren sie einen Pendelverkehr zwischen alter und neuer Wohnung.<\/p><p>&nbsp;<\/p>\n<p>Mit so viel Hilfe fluppt der Umzug wie nur was. Wir k\u00f6nnen eine Kette bilden, von der Wohnung durchs Treppenhaus bis an den Bordstein, \u00fcber die alles, was sich mit zwei H\u00e4nden halten l\u00e4sst, einfach weitergereicht wird. So kriegen wir die Sachen auf den H\u00e4nger, ohne viel hoch- und runterzulaufen, das spart enorm viel Kraft und Zeit. Annas Eltern sind begeistert, dass alles so glatt laufen w\u00fcrde, h\u00e4tten sie im Traum nicht zu hoffen gewagt.<\/p><p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p><p>&nbsp;<\/p>\n<p>Bis zum Nachmittag ist der Umzug nat\u00fcrlich l\u00e4ngst noch nicht abgeschlossen, aber das ist kein Grund zur Sorge. Das, worauf es ankommt, ist n\u00e4mlich geschafft: S\u00e4mtliche M\u00f6bel und Kartons sind in der neuen Wohnung. W\u00e4hrend wir beim Spiel sind, k\u00f6nnen Annas Eltern also noch mal durchgehen und gucken, ob nichts vergessen wurde, und einmal durchfegen, um morgen dem Vermieter die Wohnung besenrein zu \u00fcbergeben. Dass das klappt, war die Bedingung daf\u00fcr, dass sie den Mietvertrag kurzfristig aufl\u00f6sen k\u00f6nnen, ohne sonst vorgesehene K\u00fcndigungsfrist. Alles andere \u2013 M\u00f6bel zusammenbauen, Kisten auspacken, Waschmaschine anschlie\u00dfen und so weiter \u2013 muss nicht mehr unbedingt heute erledigt werden. Wenn das eine oder andere Regal noch nicht steht und die Kleider noch im Umzugskarton liegen statt im Schrank, damit k\u00f6nnen sie ein paar Tage leben, und die wichtigen Sachen werden sie heute noch aufgebaut bekommen.<\/p><p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wir sind nat\u00fcrlich einigerma\u00dfen durchgeschwitzt, aber wenn jemand von der Eintracht denkt, dadurch einen Vorteil zu haben, dann ist er im Irrtum. Bis zum Sauerstoffzelt haben wir uns nicht verausgabt, ich f\u00fchle mich durchaus noch fit genug, um 80 Minuten meine Leistung auf den Platz zu bringen, und es sieht nicht so aus, als w\u00e4re es bei einer von den anderen anders. Wir gehen das Spiel hochkonzentriert an und k\u00f6nnen unsere beste Besetzung aufbieten: Martha im Tor, Josefa, Louisa, Anna und ich in der Viererkette, Svea und Elin auf der Doppelsechs, Verena und Kitty auf den Au\u00dfen und Siobh\u00e1n zentral hinter der einzigen Spitze, Jenny.<\/p><p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wir spielen offensiv, und ich habe das Gef\u00fchl, dass Anna heute ganz besonders motiviert ist, viel Druck nach vorne zu machen. Der Schiedsrichter hat nach dem Anpfiff die Pfeife noch nicht aus dem Mund genommen, da schickt sie Kitty schon das erste Mal die Linie lang; allerdings muss Kitty abbrechen, weil sie in der Mitte noch keine Abnehmerin f\u00fcr eine Flanke hat. Immerhin kann sie eine Ecke rausholen, und es passt ins Bild, dass nach ihrer Hereingabe Anna mit einem Kopfball die Eintracht-Torh\u00fcterin zur ersten Parade zwingt.<\/p><p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das Spiel ist insgesamt recht ausgeglichen, wobei wir uns aber die deutlich besseren Chancen rausspielen. Zur Halbzeit steht es immer noch 0:0, aber was Martha aufs Tor gekriegt hat, war nicht ernsthaft gef\u00e4hrlich, w\u00e4hrend die Torh\u00fcterin der Eintracht einen Schuss von Siobh\u00e1n nur mit M\u00fche \u00fcber die Latte lenken konnte und bei einer scharfen, flachen Hereingabe von Verena viel Gl\u00fcck hatte, dass der Ball in ihre Richtung abgef\u00e4lscht wurde, ehe Jenny drankommen konnte; die war knapp vor dem F\u00fcnfer v\u00f6llig blank.<\/p><p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nach dem Seitenwechsel belohnt Anna sich und uns mit der ma\u00dfgeblichen Beteiligung am F\u00fchrungstreffer. An die Flanke von Kitty kann sie nicht drankommen, die Eintracht-Torfrau kommt bis zum F\u00fcnfer raus und faustet den Ball weg, aber bei der zweiten Welle steht sie perfekt. Ich glaube, den Treffer k\u00f6nnen wir uns teilen, ich halte an der Strafraumgrenze drauf und sie den Fu\u00df rein. Ich habe keine Zeit, den Ball zu stoppen oder zurechtzulegen, nur wenn ich es volley versuche, habe ich noch eine Chance, zum Schuss zu kommen, ehe die L\u00fccke zu ist. Tats\u00e4chlich geht der Schuss durch, ich denke aber, er w\u00e4re zu weit in die Mitte gekommen, und die Torh\u00fcterin h\u00e4tte ihn gehabt. Erst dadurch, dass Anna noch die Fu\u00dfspitze dran hat, geht der Ball so ins Eck, dass die Torh\u00fcterin keine Chance hat. F\u00fcr mich sieht das nach Absicht aus, Anna hat erkannt, dass mein Schuss zu unplatziert war.<\/p><p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die F\u00fchrung ist verdient, daran \u00e4ndert auch der weitere Spielverlauf nichts. Die Eintracht hat nicht unbedingt weniger Torchancen als wir, aber auch weiterhin keine wirklich guten. Durch die Mitte kommen sie entweder nur bis kurz vor den Sechzehner, oder sie werden nach au\u00dfen abgedr\u00e4ngt, sodass f\u00fcr einen erfolgversprechenden Abschluss der Winkel zu spitz ist. Auf unserer rechten Abwehrseite kommen sie einige Male bis zur Grundlinie durch, weil Josefa gegen die schnelle Linksau\u00dfen ihre M\u00fche hat, aber die Flanken sind nicht scharf genug.<\/p><p>&nbsp;<\/p>\n<p>Irgendwann muss die Eintracht nat\u00fcrlich mehr Risiko eingehen, wenn sie wenigstens noch einen Punkt mitnehmen will. Das tut sie auch, die Trainer wechseln zwar, soweit ich es erkennen kann, nicht gezielt offensive Spielerinnen ein, aber die, die auf den Feld sind, r\u00fccken weiter auf. Gerade \u00fcber ihre linke Seite versuchen sie mehr Druck zu machen, und w\u00e4hrend eine Mittelfeldspielerin in die Viererkette r\u00fcckt, geht eine Innenverteidigerin, die ziemlich gro\u00df gewachsen ist, mit vorne rein. Der Plan ist klar: Sie haben gesehen, dass sie am ehesten noch \u00fcber unsere rechte Seite durchkommen, das wollen sie forcieren und gleichzeitig mit der langen Innenverteidigerin daf\u00fcr sorgen, dass die Flanken auch einen Abnehmer finden.<\/p><p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das funktioniert so semi. Tats\u00e4chlich bringen sie ein paar mehr Flanken in unseren Strafraum, was auch daran liegt, dass die Linksverteidigerin es jetzt gelegentlich schon aus dem Halbfeld versucht, und die umfunktionierte Abwehrspielerin gewinnt auch ein paar Kopfb\u00e4lle gegen Louisa und mich, aber ihren Abschl\u00fcssen fehlen Wucht und Pr\u00e4zision.<\/p><p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ernsthaft in Gefahr ger\u00e4t unser Sieg durch die Schlussoffensive der Eintracht jedenfalls nicht. Als Siobh\u00e1n Jenny schickt und Jenny f\u00fcr sie ablegt, weil sie selbst kein freies Schussfeld hat, ist die Sache nat\u00fcrlich durch: Siobh\u00e1n muss den Ball zwar mit dem etwas schw\u00e4cheren Linken nehmen, schafft es aber, ihn halbhoch am Pfosten reinzuschlenzen. Danach merkt man auch, dass die Eintracht nicht mehr dran glaubt, und das Spiel pl\u00e4tschert ohne weitere H\u00f6hepunkte dem Abpfiff entgegen. Eine eingewechselte Mittelfeldspielern der Eintracht nimmt sich im letzten Angriff des Spiels noch mal ein Herz und versucht, wenigstens den Anschlusstreffer zu erzielen, aber der Ball rutscht ihr \u00fcber den Spann, auch weil Milena kurz vorher noch dran ist, und geht weit daneben. Den Absto\u00df l\u00e4sst der Schiedsrichter gar nicht mehr ausf\u00fchren.<\/p><p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ich will nicht behaupten, dass wir die Eintracht m\u00fchelos geschlagen haben, denn anstrengend war\u2019s schon, aber ich glaube, dass der Sieg nie ernsthaft in Gefahr war, das kann man schon behaupten. Eine geschlossene Mannschaftsleistung, und das gilt nicht nur f\u00fcr das Spiel, sondern f\u00fcr den gesamten Tag.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Diese Geschichte ist ein Ableger meiner Serie Die Ballfreunde-M\u00e4dchen. Sie spielt nach dem 6. Band der Hauptreihe und zeigt, wie die M\u00e4dchen auch bei Alltagsproblemen zusammenhalten. 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