{"id":1331,"date":"2024-05-04T12:11:53","date_gmt":"2024-05-04T11:11:53","guid":{"rendered":"https:\/\/renebote.de\/?page_id=1331"},"modified":"2024-05-04T12:11:53","modified_gmt":"2024-05-04T11:11:53","slug":"einladung-von-unbekannt","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/renebote.de\/?page_id=1331","title":{"rendered":"Einladung von Unbekannt"},"content":{"rendered":"\n<dialog id=\"imgFull\" class=\"coverFullsizeDialog\" style=\"display: none;\" onclick=\"hideFullsizeCoverDialog();\" >\n\t<img decoding=\"async\" id=\"coverFullsize\" src=\"\" alt=\"Cover des Buchs Einladung von Unbekannt\" \/>\n<\/dialog>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9baa9b4c wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:40%\">\n<img decoding=\"async\" id=\"coverPreview\" class=\"coverPreviewBook\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Cover-Einladung-von-Unbekannt.webp\" onclick=\"showFullsizeCoverDialog();\" alt=\"Cover des Buchs Einladung von Unbekannt\" \/>\n<div class=\"bookPageGeneralInfoContainer\">\n    <div class=\"bookPageEditionsContainer\">\n\t\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Ebook.webp\" style=\"width: 100%;\" title=\"Erh\u00e4ltlich als E-Book\" \/>\n    <\/div>\n    <div class=\"bookPageInfoRowsContainer\">\n\t\t<div class=\"bookPageInfoRow\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Erscheinungstermin.webp\" class=\"bookPageInfoIcon\" title=\"Erscheinungsdatum\" \/>11. Mai 2024\n        <\/div>\n\t\t<div class=\"bookPageInfoRow\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Seiten.webp\" class=\"bookPageInfoIcon\" title=\"Seiten\" \/>31\n        <\/div>\n\t\t<div class=\"bookPageInfoRow\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/ISBN.webp\" class=\"bookPageInfoIcon\" title=\"ISBN\" \/>978-3756576937 \n        <\/div>\n\t\t<div class=\"bookPageInfoRow\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Verlag.webp\" class=\"bookPageInfoIcon\" title=\"Ver\u00f6ffentlicht bei\" \/>\n        <\/div>\n    <\/div>\n<\/div>\n<div class=\"justifyText marginTop\">\n\t<p>Die Party zu Virginias Geburtstag ist nicht irgendwie besonders, aber trotzdem sch\u00f6n: ein fr\u00f6hliches Zusammensein mit Freundinnen und Freunden im Garten. Virginia hat auch nicht den Eindruck, dass sie zu laut sind oder sonst etwas aus dem Ruder l\u00e4uft, umso \u00fcberraschter ist sie \u00fcber den Streifenwagen, der pl\u00f6tzlich vor dem Gartentor steht. Sie wei\u00df nicht, dass dahinter ein ausgekl\u00fcgelter Plan steckt, aber die Folgen bekommt sie bald zu sp\u00fcren \u2026<\/p>\n\n<\/div>\n<div class=\"fullWidthRow marginTop\">\n\t<b>E-Book \u20ac1,49<\/b>\n<\/div>\n<div class=\"fullWidthRow noBlockStartMargin\">\n\t<div style=\"width: 30%\";>\n\t\t<a href=\"https:\/\/books.apple.com\/de\/book\/einladung-von-unbekannt\/id6499078110\">\n\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Shop-Icon-iBooks.webp\" style=\"width: 100%; cursor: pointer;\" title=\"Link zum iBooks-Shop (Apple)\"\/>\n\t\t<\/a>\n\t<\/div>\t<div style=\"width: 30%\";>\n\t\t<a href=\"https:\/\/www.ebook.de\/de\/product\/48014071\/ren_bote_einladung_von_unbekannt.html\">\n\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Shop-Icon-Ebook_de.webp\" style=\"width: 100%; cursor: pointer;\" title=\"Link zum Shop von ebook.de\"\/>\n\t\t<\/a>\n\t<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<div class=\"justifyText\">\n<p style=\"margin-top: -5px;\">\u201eDu musst deine Party wann anders machen!\u201c Virginia stutzte und schaute den Jungen, der sie gleich zu Beginn der gro\u00dfen Pause unsanft an die Seite genommen hatte, unwillig an. Laurenz ging in ihre Parallelklasse, man kannte sich durch gemeinsame Kurse, aber deshalb ging ihre Geburtstagsparty ihn trotzdem nichts an. \u201eWer sagt das?\u201c, gab sie k\u00fchl zur\u00fcck. \u201eIch\u201c, antwortete Laurenz, offensichtlich ziemlich geladen. \u201eSamstag feiere ich.\u201c \u201eUnd?\u201c, wollte Virginia wissen. \u201eKannst du doch!\u201c \u201eMir haben schon zwei abgesagt, die ich eingeladen hab, weil sie schon zu deiner Party gehen\u201c, beschwerte Laurenz sich. \u201eDu musst deine Party verschieben!\u201c \u201eWenn sie dir abgesagt haben, weil sie mir schon zugesagt haben, dann hei\u00dft das doch wohl, dass ich mit den Einladungen fr\u00fcher dran war als du\u201c, versetzte Virginia. \u201eDein Problem, wenn du zu lange wartest. Verschieb du doch deine Party!\u201c \u201eIch hatte vor dir Geburtstag\u201c, sagte Laurenz. \u201eAlso darf ich auch zuerst feiern.\u201c<\/p>\n<p>Virginia sch\u00fcttelte den Kopf. \u201eDas ist doch Quatsch!\u201c, wies sie die Argumentation zur\u00fcck. \u201eJeder darf seine Geburtstagsparty so legen, wie es ihm passt, und meine steigt am Samstag, Punkt.\u201c Damit lie\u00df sie Laurenz stehen \u2013 das w\u00e4re ja noch sch\u00f6ner, wenn sie sich von ihm vorschreiben lie\u00df, wann sie ihren Geburtstag feiern durfte!<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n<p>Virginias Party lie\u00df sich gut an. Es war die erste richtige Party, die sie gab, im letzten Jahr zu ihrem dreizehnten Geburtstag war es irgendwie so ein Zwischending gewesen: kein Kindergeburtstag mehr, aber auch noch keine echte Party.<\/p>\n<p>Sie hatte nicht versucht, irgendetwas Bombastisches auf die Beine zu stellen. Es ging einfach darum, mit Leuten zusammen zu sein, die man mochte, und mit ihnen Spa\u00df zu haben. Ihre Eltern besa\u00dfen einen Garten am Rand des Stadtteils, in dem sie wohnten, Teil eines kleinen Streifens zwischen Feldern und einem bewaldeten Hang, der parzellenweise verpachtet wurde, weil er sonst nicht wirtschaftlich genutzt werden konnte. Dorthin hatte Virginia ein Dutzend Freunde und Freundinnen eingeladen, aus ihrer Klasse, aus dem Badmintonverein und aus der Nachbarschaft. Die meisten kannte sie schon seit etlichen Jahren, nur Perdita war erst w\u00e4hrend des letzten Schuljahres hergezogen und seitdem in ihrer Klasse.<\/p>\n<p>F\u00fcr das leibliche Wohl war nat\u00fcrlich gesorgt. Zusammen mit ihrer besten Freundin Jessy hatte Virginia mehrere Bleche Pizza gebacken, verschiedene Sorten, sodass f\u00fcr jeden etwas dabei war. Ihre Mutter hatte au\u00dferdem morgens schon Streusel- und Apfelkuchen gebacken, der, in kleine St\u00fccke geschnitten, perfekt zum Knabbern zwischendurch war. Virginias Vater hatte alles eine Stunde vor der Party mit dem Auto zum Garten gebracht, auch die Getr\u00e4nke. Es gab Wasser, Cola und Limo, aber keinen Alkohol, weil die G\u00e4ste alle erst zwischen dreizehn und f\u00fcnfzehn waren.<\/p>\n<p>F\u00fcr eine ausgelassene Stimmung brauchte es den auch nicht. Es wurde gequatscht, viel gelacht, nat\u00fcrlich auch kr\u00e4ftig gefuttert. Vor der kleinen Holzh\u00fctte wurde getanzt zu Musik, die aus dem Ersatzhandy von Virginias Eltern kam, das Virginia extra daf\u00fcr mitgebracht hatte. Sie hatte eine lange, bunt gemischte Playlist zusammengestellt, musikalische Langeweile w\u00fcrde nicht aufkommen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n<p>Bei aller guten Laune verhielten die Jugendlichen sich gesittet. V\u00f6llig leise war es nat\u00fcrlich nicht, aber auch nicht zu laut. Au\u00dferdem war der Garten weit genug weg von den n\u00e4chsten H\u00e4usern, dort konnte sich nach menschlichem Ermessen niemand gest\u00f6rt f\u00fchlen. Die benachbarten G\u00e4rten waren verwaist.<\/p>\n<p>So ma\u00df Virginia auch dem Streifenwagen keine Bedeutung bei, der um kurz nach acht in die Stra\u00dfe einbog. Eigentlich nahm sie nur Notiz von ihm, weil hier selten Autos durchfuhren. Die Stra\u00dfe war gesperrt, au\u00dfer f\u00fcr Anlieger, und die Leute hielten sich dran, weil sie nichts davon hatten, das Durchfahrtsverbot zu missachten. Es gab nichts, wohin man auf erlaubten Wegen nicht genauso schnell gekommen w\u00e4re, und zus\u00e4tzlich schreckte der schlechte Zustand der Fahrbahn ab.<\/p>\n<p>Umso \u00fcberraschter war Virginia, als der Streifenwagen vor dem Garten an den Stra\u00dfenrand fuhr und anhielt. Mit zwei Reifen stand er auf dem schmalen Streifen struppiger Wiese, der dem Garten gegen\u00fcber die Stra\u00dfe von den Feldern trennte. Der Fahrer wollte offensichtlich vermeiden, die enge Stra\u00dfe g\u00e4nzlich zu blockieren, tat damit aber seiner Kollegin keinen Gefallen. Die musste h\u00fcbsch vorsichtig sein, als sie auf der Beifahrerseite ausstieg, damit sie nicht im Acker landete.<\/p>\n<p>Sie kam um die Motorhaube herum und n\u00e4herte sich dann zusammen mit ihrem Dienstpartner dem Gartentor. Unterwegs setzten sie die Dienstm\u00fctzen auf.<\/p>\n<p>Virginia schluckte. Hatten sie auf der Party irgendwas gemacht, was nicht in Ordnung war? Oder in den letzten Tagen? Ihr fiel nichts ein, trotzdem pochte ihr Herz bis hoch in den Hals, als sie den Uniformierten entgegenging.<\/p>\n<p>Denen entging wiederum nicht, dass sie bemerkt worden waren, und sie zogen die richtigen Schl\u00fcsse. \u201eHallo\u201c, gr\u00fc\u00dften sie. \u201eBist du die Gastgeberin hier?\u201c, erkundigte sich die Beifahrerin. Virginia nickte und nannte auf die Frage der Polizistin hin auch ihren Namen. \u201eHaben wir irgendwas gemacht?\u201c, fragte sie direkt. Vielleicht war das unklug, aber sie hatte nicht die Ruhe, abzuwarten, was die beiden von ihr wollten, falls es \u00fcberhaupt um sie ging.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>11. Mai 2024 31 978-3756576937 Die Party zu Virginias Geburtstag ist nicht irgendwie besonders, aber trotzdem sch\u00f6n: ein fr\u00f6hliches Zusammensein mit Freundinnen und Freunden im Garten. 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