{"id":1207,"date":"2024-04-07T17:23:20","date_gmt":"2024-04-07T16:23:20","guid":{"rendered":"https:\/\/renebote.de\/?page_id=1207"},"modified":"2024-04-07T18:45:35","modified_gmt":"2024-04-07T17:45:35","slug":"skandal-bitte","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/renebote.de\/?page_id=1207","title":{"rendered":"Skandal, bitte!"},"content":{"rendered":"\n<dialog id=\"imgFull\" class=\"coverFullsizeDialog\" style=\"display: none;\" onclick=\"hideFullsizeCoverDialog();\" >\n\t<img decoding=\"async\" id=\"coverFullsize\" src=\"\" alt=\"Cover des Buchs Skandal, bitte!\" \/>\n<\/dialog>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:40%\">\n<img decoding=\"async\" id=\"coverPreview\" class=\"coverPreviewBook\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Cover-Skandal-bitte.webp\" onclick=\"showFullsizeCoverDialog();\" alt=\"Cover des Buchs Skandal, bitte!\" \/>\n<div class=\"bookPageGeneralInfoContainer\">\n    <div class=\"bookPageEditionsContainer\">\n\t\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Ebook.webp\" style=\"width: 100%;\" title=\"Erh\u00e4ltlich als E-Book\" \/>\n    <\/div>\n    <div class=\"bookPageInfoRowsContainer\">\n\t\t<div class=\"bookPageInfoRow\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Erscheinungstermin.webp\" class=\"bookPageInfoIcon\" title=\"Erscheinungsdatum\" \/>23. April 2024\n        <\/div>\n\t\t<div class=\"bookPageInfoRow\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Seiten.webp\" class=\"bookPageInfoIcon\" title=\"Seiten\" \/>25\n        <\/div>\n\t\t<div class=\"bookPageInfoRow\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/ISBN.webp\" class=\"bookPageInfoIcon\" title=\"ISBN\" \/>978-3756575190\n        <\/div>\n\t\t<div class=\"bookPageInfoRow\">\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Verlag.webp\" class=\"bookPageInfoIcon\" title=\"Ver\u00f6ffentlicht bei\" \/>\n        <\/div>\n    <\/div>\n<\/div>\n<div class=\"justifyText marginTop\">\n\t<p>Zwei Jugendliche, die seit geraumer Zeit zusammen sind, umarmen und k\u00fcssen sich, weil beide Lust dazu haben. Daran gibt es nichts zu beanstanden, und damit k\u00f6nnte die Geschichte zu Ende sein. K\u00f6nnte \u2013 w\u00e4re da nicht eklat-ant, die nett l\u00e4chelnde Ameise, hinter der sich ein Online-Portal verbirgt, das seine Klickzahlen mit Skandalberichten hochh\u00e4lt. Und einen Skandal kann man mit genug b\u00f6sem Willen aus allem machen \u2026<\/p>\n\n<\/div>\n<div class=\"fullWidthRow marginTop\">\n\t<b>E-Book \u20ac0,99<\/b>\n<\/div>\n<div class=\"fullWidthRow noBlockStartMargin\">\n\t<div style=\"width: 30%\";>\n\t\t<a href=\"https:\/\/books.apple.com\/de\/book\/skandal-bitte\/id6480417202\">\n\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Shop-Icon-iBooks.webp\" style=\"width: 100%; cursor: pointer;\" title=\"Link zum iBooks-Shop (Apple)\"\/>\n\t\t<\/a>\n\t<\/div>\t<div style=\"width: 30%\";>\n\t\t<a href=\"https:\/\/www.ebook.de\/de\/product\/47892115\/ren_bote_skandal_bitte.html\">\n\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renebote.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Shop-Icon-Ebook_de.webp\" style=\"width: 100%; cursor: pointer;\" title=\"Link zum Shop von ebook.de\"\/>\n\t\t<\/a>\n\t<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<div class=\"justifyText\">\n<p style=\"margin-top: -5px;\">Am Samstag vor Ostern lieferten sich die Fu\u00dfballer des FSV und des SC Adler einen packenden Kampf um den Einzug ins Finale des Landespokals und die Chance, als Landespokalsieger in den DFB-Pokal einzuziehen. Ein Klassenunterschied war nicht zu erkennen, obwohl hier Profis auf Amateure trafen. Die G\u00e4ste spielten seit einigen Jahren in der 3. Liga, hatten sich dort etabliert und belegten derzeit einen Platz im gesicherten Mittelfeld. Mit dem Abstieg hatten sie nichts zu tun, nach oben ging allerdings wohl auch nicht mehr viel; f\u00fcr die n\u00e4chste Saison das Ticket zum DFB-Pokal noch \u00fcber die Liga buchen zu wollen, war utopisch, der daf\u00fcr n\u00f6tige 4. Platz realistisch nicht mehr drin. Aber die Gastgeber waren auch keine Laufkundschaft, sie belegten in der Regionalliga den 2. Platz. Der w\u00fcrde nicht zum Aufstieg berechtigen, was aber kein Beinbruch war. Der FSV hatte erst gar keine Lizenzunterlagen f\u00fcr die 3. Liga eingereicht, obwohl die Meisterschaft noch in Reichweite war. Die Anforderungen dieser Liga waren f\u00fcr einen mittelgro\u00dfen Verein vom Dorf ohne zig Millionen schweren Sponsor im R\u00fccken nicht zu stemmen.<\/p>\n<p>Aber auch ohne Aufstiegsambitionen: Das Abenteuer DFB-Pokal w\u00fcrde jeder in der Mannschaft gern mitnehmen. Daf\u00fcr k\u00e4mpften sie, mit Spielern, die technisch und taktisch hervorragend ausgebildet waren, auch wenn sie im Profibereich \u2013 noch? \u2013 nicht hatten Fu\u00df fassen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Das Spiel n\u00e4herte sich bereits dem Ende, f\u00fcnf Minuten noch regul\u00e4r, dazu sicherlich noch die eine oder andere Minute Nachspielzeit. Gr\u00f6\u00dfere Unterbrechungen hatte es nicht gegeben, aber einige Wechsel, zwei oder drei Extra-Minuten w\u00fcrden es wohl werden.<\/p>\n<p>Im Moment waren es die G\u00e4ste, denen jede Sekunde obendrauf entgegenkam. Sie hatten fr\u00fch gef\u00fchrt, erwartungsgem\u00e4\u00df, wenn man nach der Ligazugeh\u00f6rigkeit ging, aber der FSV hatte fast postwendend ausgeglichen und zu Beginn der zweiten Halbzeit sogar seinerseits die F\u00fchrung erzielt. Bis jetzt hatte das 2:1 Bestand, obwohl der SC Adler den Druck immer mehr erh\u00f6hte.<\/p>\n<p>Je l\u00e4nger das Spiel dauerte, desto mehr merkte man jedoch, dass der FSV der intensiven Laufarbeit Tribut zollen musste. Hier waren die Profis vom SC Adler eindeutig im Vorteil, weil sie nicht nebenher arbeiten mussten und entsprechend mehr trainieren konnten. Der Trainer des FSV hatte im Rahmen des M\u00f6glichen frische Kr\u00e4fte gebracht, doch das \u00e4nderte nichts daran, dass seine Elf immer tiefer in die eigene H\u00e4lfte gedr\u00fcckt wurde. Entlastung fand so gut wie gar nicht mehr statt, die lang rausgeschlagenen B\u00e4lle kamen nur selten bei St\u00fcrmer Ahmad an, der als Einziger an der Mittellinie lauerte. Wenn doch, dann blieb ihm mangels Anspielstation nur der Versuch im Alleingang, und eine Torchance war dabei noch nicht herausgesprungen.<\/p>\n<p>Umso mehr stand der Torwart des FSV im Mittelpunkt. F\u00fcr ihn war es das gr\u00f6\u00dfte Spiel seiner bisherigen Laufbahn, au\u00dferdem das erste Pokalspiel im Herrenbereich \u00fcberhaupt. Und dann gleich gegen einen Drittligisten! Nils war achtzehn, vom Alter her h\u00e4tte er noch in der A-Jugend spielen d\u00fcrfen. Trotzdem geh\u00f6rte er seit letztem Sommer zum Kader der ersten Mannschaft, und er wusste das Vertrauen zu sch\u00e4tzen, dass die Verantwortlichen mit ihm als Nummer zwei in die Saison gegangen waren, statt einen erfahreneren Torwart von ausw\u00e4rts zu verpflichten. Das galt umso mehr, als dass Ausf\u00e4lle des Stammtorwarts abzusehen gewesen waren; er war bei der Feuerwehr, also regelm\u00e4\u00dfig am Wochenende im Dienst, und konnte das dann sicherlich auch nicht so leicht tauschen. Zu sieben Eins\u00e4tzen in der Regionalliga war Nils auf diese Weise im Lauf der Saison schon gekommen, und nun eben zu seinem ersten Pokalspiel.<\/p>\n<p>Bis jetzt hatte er sich nichts vorzuwerfen. Beim F\u00fchrungstreffer der G\u00e4ste war er machtlos, der Kopfball aus kurzer Distanz nach einer Ecke nicht zu halten gewesen. Er hatte auch nicht rauslaufen k\u00f6nnen, um schon die Hereingabe abzufangen, daf\u00fcr war zu viel Betrieb im F\u00fcnfmeterraum gewesen. Ansonsten hatte er alles, was auf sein Tor gekommen war, sicher abgewehrt, sich als Anspielstation angeboten und versucht, das Spiel im richtigen Moment schnell zu machen.<\/p>\n<p>Wieder kam der Ball von au\u00dfen in den Strafraum gesegelt. Zieladresse war der Kopf des langen Innenverteidigers, der genau aus dem Grund nach vorne in den Sturm geschickt worden war. Ismail, der ihm als Bewacher zugeteilt war, w\u00fcrde absehbar das Kopfballduell verlieren; er war zwar auch nicht gerade klein, aber doch ein gutes St\u00fcck kleiner als sein Gegenspieler. Also musste Nils hin, die Situation war nicht g\u00fcnstig f\u00fcr ihn, gerade weil Ismail genau das Richtige machte: Er stellte sich zwischen Tor und Gegenspieler. So musste Nils sich schr\u00e4g in die Flanke werfen, mit einer Faust kam er dran und boxte den Ball aus dem Strafraum. Schnell wieder zur\u00fcck, ehe der Nachschuss kam! Er war fix, hatte aber auch Gl\u00fcck dabei, dass der Schiedsrichter sich nicht spontan in Luft aufl\u00f6sen konnte. So behinderte der Unparteiische den Adler-Mittelfeldmann, der zum Nachschuss ansetzte, und Nils konnte den unplatzierten Ball locker aufnehmen.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>23. 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